Nockenwelle defekt nach Werkstattbesuch

Hallo,

@Konnoo Danke für deine Antwort.

Leider kam es mir überhaupt nicht in den Sinn, Bilder zu machen. Wahrscheinlich wegen des Schreckens, den ich bei der schlechten Nachricht bekam.
Nun war ich vor drei Tagen in der Werkstatt, mittlerweile ist der Wagen/Motor wieder zusammen gesetzt. Also zu spät für Bilder, leider.

Ich mag den Bus nach allen Investitionen nicht aufgeben. Er bleibt vorläufig hier auf dem Hof.
Dann erstmal Geld sparen und evtl. später dann Fachwerkstatt.

Plan B wäre dann der Marktplatz hier...

Viele Grüße,
Michael
 
Nockenwelle habe ich gerade gewechselt, dazu hatte ich aber den Kopf runter genommen. Meiner hatte wegen Verschleiß der NW zu geringen Ventilhub (nur noch ca. 3 mm) an zwei Auslassventilen, wurde die Gase deshalb da nicht los und hat in das Saugrohr zurückgeblasen bei Öffnen der Einlassventile. Leistungsverlust und Geräusche im Ansaugtrakt, Tassenstößel und Nockenwelle verschlissen, innerhalb 500 km vom ersten merkbaren Symptom (Geräusch), bis zum "Ich trau mich nicht weiterzufahren".

Ich würde mir bei 320 tsd km die Ventile anschauen, kann sein dass die soweit eingeschlagen sind, dass sie gewechselt gehören.

Hier ein Bild von einem verschlissenem Nocken, umd eins vom zugehörigen Tassenstößel.

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Hallo Tj...

vielen Dank für deinen Beitrag.

Verstehe ich es richtig, du hast es selber gemacht? Kannst du etwas sagen über die benötigte Arbeitszeit sowie den Kosten für die Ersatzteile (Originalteile ja/nein)?

Wurde der Kopf auf Verdacht abgenommen, weil Schäden vermutet wurden? Oder ist das doch gängige Praxis?
Wie hoch ist der Mehraufwand/die Kosten wenn der Kopf runterkommt?

Viele Grüße,
Michael
 
Ich mach das selbst, ja. Im Carport.
Ich hab den Kopf runter genommen wg. Verdacht durchgebrannten Ventils.
Es braucht normales Werkzeug wie Drehmomentschlüssel 1/4-3/8-1/2 Zoll, Steckschlüssel inkl. Vielzahn VZ16, und für die Zylinderkopfschrauben VZ14 lang. Für die Glühkerzen hab ich mir einen von Hazet geholt. Insgesamt reichen 500 Euro nicht, wenn du alles neu kaufst, in guter Qualität. Ich hab Gedore 3/8, sonst Proxxon. Drehmos Stahlwille.
Der Nachbar hat einen rollbaren Motorkran, ohne den ist schwierig mit Kopf wieder draufsetzen.
Dazu Spezialwerkzeug für Nocken- und Kurbelwellenarrettierung, Ventile. Nochmal ca. 200 Euro (kommt aus China, ist aber brauchbar)

Nockenwelle INA (richtig gut verpackt) mit Lagerschalen, Tassenstößeln, Ventilschaftdichtungen und Schrauben ca. 400 Euro, fand ich günstig. Werkzeug dafür wieder 100 Euro.
Glühkerzen machst gleich mit, Kabelbaum dafür auch, Stecker sind brüchig nach 20 Jahren. 80 Euro.
Usw. und so fort.

1000 Euro sind schnell weg, auch wenn du es selbst machst. Und du solltest ab und an mal geschraubt haben. Gefühl für das Material ist nicht schlecht.

Arbeitszeit mindestens 50 Stunden.
Und ohne Original-Reparaturanleitung hätt ich nicht angefangen. Die vom AXD könnte ich dir schicken.
 
Danke für deine ausführliche Antwort.

Selbermachen kommt für mich nicht infrage, ich habe gar keinen Plan vom Schrauben.

Ca. 50std ist aber heftig. Ich warte noch auf einen Kostenvoranschlag von einer VW Werkstatt. Die werden ja sicher keine 50std brauchen. Da ich aber keinen Schrauber dafür zur Hand habe, und einer freien Werkstatt es nun nicht mehr zutraue, wähle ich im Falle der Reparatur eine Fachfirma.

Ich befürchte nur, dass die Kosten mich evtl. abschrecken.
Dennoch ist verkaufen für mich eigentlich keine echte Option.
Man merkt wahrscheinlich meine Unsicherheit. Mir fehlt auch einfach der technische Hintergrund für eine objektive Beurteilung der Sachlage...

Michael
 
Und da die Kipphebelachsen sowieso runter müssen, braucht es neue Stellschrauben und Kugelbolzen für die PDEs. 140 Euro für 5 Überholungskits, da sind dann alle Dichtungen für die PDEs dabei.
 
Danke für deine ausführliche Antwort.

Selbermachen kommt für mich nicht infrage, ich habe gar keinen Plan vom Schrauben.

Ca. 50std ist aber heftig. Ich warte noch auf einen Kostenvoranschlag von einer VW Werkstatt. Die werden ja sicher keine 50std brauchen. Da ich aber keinen Schrauber dafür zur Hand habe, und einer freien Werkstatt es nun nicht mehr zutraue, wähle ich im Falle der Reparatur eine Fachfirma.

Ich befürchte nur, dass die Kosten mich evtl. abschrecken.
Dennoch ist verkaufen für mich eigentlich keine echte Option.
Man merkt wahrscheinlich meine Unsicherheit. Mir fehlt auch einfach der technische Hintergrund für eine objektive Beurteilung der Sachlage...

Michael
Schau dir in deiner Gegend die freien Werkstätten an. Wenn T-Busse dort stehen, kannst du gewiss sein, da wird repariert.
 
Da ich aber keinen Schrauber dafür zur Hand habe,
Dafür haste doch das Board 😁

Ich weiß dass @truempie und @gemibihi zB da oben über ihren Stammtisch (schon aus T4-Zeiten) recht gut vernetzt sind
(leider beide nicht mehr ganz so online - seit sie Pössl fahren 🤷‍♂️😁 )
Dann wäre da noch zB @habu01 der von der Materie Ahnung hat und vlt auch den einen oder anderen als Empfehlung sagen kann.

Vlt fallen mir die Tage noch mehr ein, dann verlinke ich sie - sie müssen ja nicht die Schrauber sein, aber vlt mit dem Wissen, wo du in deiner Umgebung für schmales Geld hingehen solltest. 😉

Oder versuche es mal selbst ...

"Schlagwort Hammburg" zB - oder ...

Suche nach Beiträgen mit "Werkstatt Hamburg" o.ä. ...

solche zB ...


Direkt in "Bremervörde" finde ich leider nix hilfreiches. 🤷‍♂️
 
Hallo Worschtel,

vielen Dank für die Hilfe. Ich schau mir das später mal genauer an...

Viele Grüße,
Michael
 
Auch einfach mal quer durch die Beiräge lesen und auf die "Orte" im Profil achten. 👍 😉
 
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