Luftstandheizung ausgefallen

Dieses Thema im Forum "T5 - California" wurde erstellt von Kami, 9. Januar 2017.

  1. Kami

    Kami Jung-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich habe mich jetzt einige Stunden durch das Forum hier gelesen, bin aber jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr weiterkomme und hier hoffentlich wertvolle Ratschläge bekommen werde:

    Letzte Woche war ich mit meinem T5 California Comfortline BJ. 2007 (EZ 07/2007) unterwegs. Am ersten Abend lief die Lunftstandheizung ca. 3 h, am nächsten Morgen ca. 1 h. An diesem Tag sind wir kaum gefahren.
    Am zweiten Abend hat die Heizung mit dem Blasen begonnen und ist kurz lauwarm geworden, bevor sie sich abgeschalten hat. Ein neues anschalten der Heizung hatte nur den Effekt, dass es kalt geblasen hat.

    Das Auto stand seit September in der Garage, ohne dass ich die 2./3. Batterie extern geladen hatte (ja - ich weiß dass das ein Fehler war).
    Wir hatten tagsüber und Nachts Temperaturwerte von ca. -8 Grad bis -12 Grad.

    Ich hätte jetzt auf folgende möglichen Ursachen in Betracht gezogen:

    1) Diesel ist eingefroren. Kann das bei den Temperaturen überhaupt sein? Mit meinem T4 ist mir das wirklich mal passiert. Den Bus habe ich eine Nacht in der beheizten Werkstatt untergestellt, dann ist er wieder gefahren. Kann es sein, dass die werkseitig verbaute Luftstandheizung einen dünnen Benzinstrang vom Dieseltank hat, und die geringe Menge an Diesel dann doch einfriert?

    2) Masseproblem: Wenn die Standheizung läuft und Licht parallel an ist, flackert weder das Licht im Wohnraum noch das Licht der CU! Ich würde jetzt im Winter nur ungern den gesamten Kühlschrank ausbauen wenn ich mit diesem Nicht-flackern diese Fehlerquelle ausschließen kann.

    3) Batterie: Wie gesagt, hatte ich nicht geladen. Wir sind ca. 3,5 h auf der Autobahn mit ca. 120 km/h Höchstgeschwindigkeit angefahren. Dass die Batterien nicht voll geladen werden ist klar. Aber dass die Standheizung und das Licht dann nur für ungefähr 4 h halten ist trotzdem kein guter Wert (?). Zu Hause habe ich die Batterien gemessen: Batterien extern geladen, ausgesteckt, Standheizung und Wohnlicht an und gemessen: Laut CU ging der Prozentsatz der Batterie relativ bald von 100% auf 90% zurück, ist aber bei diesem Wert geblieben. Die Standheizung habe ich ca. 8 Minuten laufen lassen und in dieser Zeit auch die Messungen durchgeführt. Muss ich das über 4 Stunden ausdehnen?
    Mit dem Messgerät bin ich auf einen Wert von ungefähr 12,5 V gekommen.
    Danach habe ich die Verbraucher ausgeschalten. Der Ladestrom ging dann kurzzeitig auf 14,7 V hoch, und hat sich mittlerweile auf etwa 13,5 V eingependelt.

    4) Sicherung auf der 3. Batterie? Die 3. Batterie ist die im Heck? Die 2. Batterie die unter dem Fahrersitz? Stimmt das? Wo genau finde ich denn die Sicherung? Auf dem Pluspol gehen zwei Kabel weg, unter dem einen ist ein kleiner, grauer, 4-eckiger Kasten (Wenn man das so nennen kann). Ist das die Sicherung? Ich kenne nur die "normalen Stecksicherungen". Die Pole dieser Batterie sind so leicht oxidiert (würde ich mit meinem laienhaften Verständnis mal sagen). Könnte das Problem deswegen hier liegen?

    Wie kann ich denn jetzt in logischer Reihenfolge weitermachen, damit mir in 6 Wochen das selbe Schicksal nicht noch einmal passiert? Ich hätte als erstes mal die Batterie von der Oxidation befreit, aber wie mache ich das und wie kann ich ausschließen, dass es keine anderen Probleme gibt?
    Ein VCR besitze ich nicht und ich kenne auch niemanden der eins hat. Ich müsste deswegen also in die Werkstatt. Aber wird so ein Fehler der Luftstandheizung überhaupt angezeigt?

    Ich bedanke mich bereits jetzt für eure Hilfe.

    schöne Grüße

    Kami
     
  2. bvddobb

    bvddobb Jung-Mitglied

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    Wir hatten das auch. An Landstrom lief der LSH immer ohne Probleme, auf Batterie schalte der viel früher ab als uns lieb war. Wir haben auch erst Batterie, Batteriesicherung (der 50A) und Abschaltwert im Boardcomputer gecheckt. Bei uns (Bj 2008 ) war es dan doch wohl das Masseproblem. Nach Montage des Caligrounds waren alle Problemen weg, der LSH läuft jetzt auch auf Batterie die ganze Nacht durch.
     
  3. schmuddel65

    schmuddel65 Top-Mitglied

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    Hallo Kami,

    der Diesel wird wohl nicht das Problem sein.
    Den Masseanschluss deiner Camperbatterien kannst du testen, indem du einfach mal zusätzlich ein Kabel vom Minuspol der Drittbatterie hinten im Schrank auf Metall legst. Das Massekabel der Batterie dabei nicht abklemmen. Am einfachsten nimmst du die Batterie heraus und benutzt ein Starthilfekabel.
    Bei der Gelegenheit kannst du dann die Polsicherung dieser Batterie prüfen. Das ist der von dir genannte "Kasten". Die Zweitbatterie hat eine normale Stecksicherung. Wenn du noch die 50A-Sicherung verbaut hast, solltest du auf 75A aufrüsten.
    Das eigentliche Problem ist sicherlich eine schwache Batterie in Zusammenhang mit einem zu hoch eingestellten Abschaltwert (Tiefentladeschutz) der Luftstandheizung. Beim T5.1 ist der generell zu hoch eingestellt. In der Boardsuche hier oder im Caliboard findest du Infos dazu.

    Auch wenn sich herausstellt, dass du zur Zeit kein Masseproblem hast, solltest du einen vernünftigen Masseanschluss (Caliground) bald in Angriff nehmen.
     
  4. Pumuggel

    Pumuggel Aktiv-Mitglied

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    Sollte die CU dann nicht "Spannngsplausibilitätsfehler" anzeigen?
    War bei mir so wegen der durchgebrannten Sicherung an der Batterie im Schrank.

    Ansonsten auch mal hier schauen:
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    Hilft ja vielleicht schon weiter.

    Bei uns war mal was vor das Zuluftgitter in der Beifahrertrittstufe gefallen. Die Abschaltung auf Grund von einer möglichen Überhitzung funktioniert. Danach war die LSH bei mir verriegelt/gesperrt und ich musste den Eintrag im Fehlerspeicher mit VCDS löschen. Dann ging sie wieder.
     
  5. Misery

    Misery Top-Mitglied

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    Was kaputt gehen kann, war kaputt. Hoffe ich jedenfalls
    Die Sicherung für die Batterie hinten im Geschränk befindet sich direkt auf dem Batteriepol. Die soll gerne mal durchbrennen.

    Ich denke, du kannst dir eine Menge Sucherei ersparen, wenn du ein Diagnosegerät dranhängen lässt (durch Freundlichen oder Boardie). Bei mir wurde einmal ein Standheizungsproblem durch simples Löschen eines gespeicherten Fehlers gelöst. Es waren allerdings andere Symptome als bei dir: Manchmal wird Dreck angesaugt, der (mitunter vorübergehend) das Gebläse blockiert. Damit in dem Fall nichts durchbrennt, wird die Heizung dann komplett abgeschaltet.

    Die Unterschiede der Heransgehensweise bei den VW-Händlern war übrigens bemerkenswert. Der erste kontaktierte in München machte ein großes Drama ("Das ist kompliziert, da müssen sie den Wagen den ganzen Tag da lassen."), der zweite in Bad Tölz stöpselte kurz den Tester dran, löschte den Fehler und fertig.
     
  6. Kami
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    Hallo zusammen,

    erst einmal vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich komme leider erst jetzt zum Antworten - ich hatte Probleme mit dem log-in.

    Also die Sicherung werde ich auf 75 A erhöhen - ist bereits bestellt und sollte Anfang der Woche eintreffen. Durchgebrannt ist diese noch nicht.
    Das mit dem Shunt - da habe ich ein bisschen Angst davor :-) Die Anleitungen sind sehr ausführlich und zwei linke Hände habe ich auch nicht. Aber wie ist das denn mit dem Ausbau- bzw. Einbau des Kühlschrankes. Wenn es heißt, dass der auf der linken Seite absackt - bekomme ich den dann gut raus und wieder rein ohne etwas kaputt zu machen? Meine Frau könnte mir helfen und die Schrauben aufdrehen während ich den Kühlschrank halte...Habe dennoch etwas Bedenken.

    Lässt sich denn nicht einfach so ein Massekabel von der Drittbatterie Minuspol am Auto befestigen ohne dass der über diesen Shunt läuft? Das wäre doch etwas einfacher, oder?

    Und dann noch eine Frage zu diesem Abschaltwert: ich habe in den Foren gelesen, dass die Fehlercode schwer zu finden sind. Wenn meine Werkstatt nicht weiß unter welcher Nummer sie diese "153" eintragen muss, wie kann ich das denen sagen?

    Vielen Dank für die Antworten und eure Hilfe,
    Kami
     
  7. bvddobb

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  8. schmuddel65

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    Sicher kannst du auch ein Massekabel von der Drittbatterie fest verlegen. Dann hast du in der CU aber keine Stom- und Prozentanzeige mehr. Wahrscheinlich kommen auch Fehlermeldungen.
    Wende dich am besten im Caliboard an die Leute, die beim T5.1 Caliground eingebaut haben.

    Der Abschaltwert soll im Steuergerät 0B unter Anpassung im Kanal 07 zu finden sein.
    Link nur für Mitglieder sichtbar.
     
  9. Dammerl01

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    Noch nicht.... ;-) War bei mir auch der Fall: angekokelt war die Sicherung, hatte "noch" Durchgang, aber unter Last war dann Schluß mit Durchgang => Tauschen

    Ein Plattenheber hilft Dir enorm - z.B. Link nur für Mitglieder sichtbar.. Einfach am Kühlschrankboden ansaugen und den Kühlschrank rausheben. Ich empfehle Dir unbedingt, die Wand des Kleiderschrankes gut abzukleben, nicht dass Du Kratzer durch den Kühlschrank bekommst.

    Ja, das geht auch, z.B. auf die Schraube der 3. Batterie im Geschränk. Dann hast Du keine Ampere-Anzeige in der CU mehr, da der Shunt kurzgeschlossen ist. Ich sag's mal so: Das ist ne Interims-Lösung bis es wärmere Temperaturen für den Kühlschrankausbau hat.

    Viele Grüße,
    Thomas
     
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  10. Knut

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    Hallo Kami,

    lalso mit Sicherheit kann ich dir sagen: Die Camperbatterien sind hin. Ersetze sie und die Probleme sind weg. Denn die AGM Batterien haben eine Lebenserwartung von max. 8 Jahre. Zusätzlich
    mögen diese keine Tiefenentladung, bei jedem Lade- / Entladezyklus unter einem Spannungswert X Volt ( je nach Batterie) wird eine Zyklen gesetzt und nach 480 Zyklen sind die Batterien hin.
    Im meinem waren sie im Dezember 2015 hin, nach 9 Jahren bei guter Pflege.
    Ich habe diese Batterien verbaut: Link nur für Mitglieder sichtbar.
    Diese Batterie ist von Langzeit
    Solarbatterie 12V 90AH AGM GEL Batterie Wohnmobil Boot Mover Versorgungsbatterie Solar Akku
    Und hat sogar 25 AH mehr als die Batterie von VW und kostet nur 140,00€ pro Stück gegenüber > 350,00€ vom Freundlichen pro Stück.
    Meine haben jetzt den ganzen 8 wochen Islandurlaub beste Dienste geleistet.

    Die Standheizung und der Kühlschrank haben eine Unterspannungsabschaltung um die Batterien vor einer Tiefenentladung zu schützen. diese Geräte schalten dann aus. Das kannst du ganz einfach testen:
    Standheizung & Kühlschrank an, die Voltanzeige Beobachten, bei ca. 10,5 Volt sollten die Verbraucher abschalten oder wenn die Batterieladung durch stehen schon zu gering ist sich nicht starten lassen. Dann
    den Motor starten und kurz warten, dann die Verbraucher erneut einschalten, wenn sie jetzt alle einwandfrei Funktionieren, sind die Batterien hin und nicht`s anderes.
    Auf der CU stell bitte die Voltanzeige ein für die Batteriespannung, diese 100% Anzeige sagt gar nicht`s aus. Es ist nur ein gerechnetes Phänomen das nicht`s über den Ladezustand aussagt. Die tatsächliche Batteriespannung (Volt) schon,
    da kannst du auch schön sehen wie die Spannung abfällt wenn die Standheizung startet. Da nimmt sie schonmal so ca. 15-25A auf, wenn die Batterie nicht in Ordnung ist bricht die Spannung ein, und wenn der Schwellenwert unterschritten wird, schaltet die Standheizung aus.


    Gruß von Uwe mit seinem Knut & Mojo
     
  11. Dammerl01

    Dammerl01 Aktiv-Mitglied

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    Hallo Uwe,

    ich gebe Dir grundsätzlich Recht, was die Lebensdauer und Zyklenfestigkeit der AGM-Batterien anbelangt. Und ja, das Lebensende wird nah sein. Vielen Dank auch für Deinen Link zu den Batterien.



    Einzig die Aussage "nicht's anderes" möchte ich so nicht ganz stehen lassen. Ein erhöhter Übergangswiderstand der Shuntmasse verursacht einen hohen Spannungsabfall bei starken Verbrauchern wie der LSH. Wir haben bei einigen Calis schon Spannungsabfälle zwischen Minuspol der Camperbatterien und Karosseriemasse von mehr als 1V z.B. beim Start der LSH gemessen. Das Verhalten ähnelt dann dem von schlechten Batterien - die Verbraucher schalten sich wegen Unterspannung ab.

    Bei gestartetem Motor ist das Problem weg, da über das Trennrelais die LSH/Kühlschrank & Konsorten mit ausreichend Spannung versorgt werden und somit das Masseproblem verbraucherseitig nicht zur Wirkung kommt. Es werden dann "nur" die Camperbatterien nicht mehr vernünftig geladen (=> Teufelskreis).

    Fakt ist: Sehr viele T5.1 Cali CL sind von der schlechten Shuntmasse betroffen (übrigens hatte ich schon zwei T5.2 mit dem gleichen Problem in der Hand). Es muss eine ausreichende Masse (Caliground) gewährleistet sein! Wenn das nicht der Fall ist, werden auch neue Batterien nicht ausreichend geladen und es ist bald Essig damit.

    Viele Grüße von Thomas,
    dessen Camperbatterien bald 10 Jahre alt sind und noch (!) funktionieren.
     
    bernd bokern, Nendoro und exCEer gefällt das.
  12. Knut

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    Hallo Thomas,

    Ja nur zum Teil hast du recht: Denn der Kollege schrieb: "Das sein Licht nicht flackert beim Starten der LSH."
    Meine Feststellung / Meinung: Der "Caliground" ist nicht immer das Problem, denn unter dem Schrank ist ein Vierkantrohr, was mit drei 12er Bolzen von unten mit dem Fahrzeugboden verbunden ist. Mit diesem Rohr ist der Shunt durch den Schrankboden mit einem kleinen Schräubchen verschraubt, kann ein echt guter Masseanschluß sein....
    Meines erachtens ist dieser 30A Dosenblech Shunt das Problem, gerade wenn da mal >50A fließen, wenn die Camperbatterien z.B. zweidrittel entladen sind. In meinem Cali ist seid 2009 ein Qualitätsshunt von Celsar verbaut mit 60A = 30mV, da brauche ich den Anzeigewert der CU nur mal zwei nehmen. Bei meinen alten Batterien waren bei entladenen Batterien über einen Zeitraum von min. 30 Minuten >60A und später 50A gefossen. Wenn man sich ältere Shunt anguckt ist der Blechstreifen wellig und hat sich verfärbt, das kommt durch die Überhitzung bei zuviel Stromfluß.

    Ein erhöhter Übergangswiderstand der Shuntmasse verursacht einen hohen Spannungsabfall bei starken Verbrauchern wie der LSH. Wir haben bei einigen Calis schon Spannungsabfälle zwischen Minuspol der Camperbatterien und Karosseriemasse von mehr als 1V z.B. beim Start der LSH gemessen. Das Verhalten ähnelt dann dem von schlechten Batterien - die Verbraucher schalten sich wegen Unterspannung ab.

    "dessen Camperbatterien bald 10 Jahre alt sind und noch (!) funktionieren."
    War bei meinem auch so, nur ein Tag mit Kühlschrank stehen und dann abends Heizung an war dann recht schnell schluß. Sonst war das locker drei Nächte.
    Okay dazu gesagt mit Heizungsoptimierung (Thermostat) und Kühlschrankoptimierung (Lüfter, wie im T4). Nur mir ist das einmal auf Norwegenulaubsreise passiert das die Batterien bei der Anreise aufgegeben haben. Eigentlich sollte die Fahrt über Berlin und dann weiter über Kiel -Oslo gehen. In Berlin sind dann die Batterien (Gel) abgekackt, und keine Passenden aufzutreiben, alles Umgebucht, da in Hamburg Batterien aufzutreiben waren. Einmal und nie wieder.
    Irgendwo hier im Board müssten die Bilder sein von meinem Shuntumbau.


    Schöne Grüße von Uwe mit seinem Knut & Mojo
     
  13. Kami
    Themen-Starter

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    Hallo,

    jetzt möchte ich mich auch noch einmal melden und mich für die ganzen Tipps bedanken!
    Die neue 75A Sicherung habe ich bereits - aber noch nicht eingebaut. Ich werde hoffentlich am Wochenende dazu kommen.
    Dass die beiden Batterien ihr Lebensalter erreicht haben, dachte ich auch schon. Aber nach meinen Messungen laufen die noch relativ gut. Wenn ich keine Verbraucher laufen lasse bleibt die Spannung erhalten, beim Betrieb der LSH geht die Anzeige auf ungefähr 12,6 V zurück. In irgendeiner Anleitung habe ich gelesen dass das ungefähr 75% der Batterieleistung entspricht. (Könnte aber auch auf die Starterbatterie bezogen sein, ich weiß nicht ob es hier Unterschiede gibt - das muss ich noch mal raussuchen). Aber die Batterien werde ich im Auge behalten und wenn dann - hier würde ich natürlich dem Hinweis von Knut folgen - eine bzw. zwei größere verbauen. Ich habe auch schon geschaut und (hier muss ich noch mal genau nachmessen) müsste ich sogar eine 100 Ah unter den Kleiderschrank bekommen. Die Größe unter dem Fahrersitz weiß ich nicht - aber momentan ist der Wechsel anscheinend noch nicht notwendig.

    Aber ich habe heute noch eine interessante (für mich) Neuigkeit erfahren: Es gibt ab Mitte November immer einen Winterdiesel (ich dachte bisher dass es diese Umstellung gar nicht mehr gibt). Da ich das letzte Mal im August getankt hatte - und die Standheizung noch Sommerdiesel gespeichert hatte, könne ich mir durchaus auch vorstellen, dass der Diesel wirklich eingefroren war.

    Nun gut - ich werde die Laufzeit mit geladener Batterie demnächst mal testen und dann sehe ich weiter. Den Massepunkt am Shunt werde ich dann erst bei wärmeren Temperaturen angehen, da das momentan (!) anscheinend nicht mein Problem ist.

    schöne Grüße
     
  14. Knut

    Knut Top-Mitglied

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    Summer Blue
    Umbauten / Tuning:
    Mit 4 Steuerplatinen ausgestattet für z.B.- LED-Schrankbeleuchtung & Fahrgastraumbeleuchtung.
    Hallo Kami,

    bei den 100 AH wirst du keine finden die unter den Fahrersitz passt, denn diese sind entweder etwas zu Breit oder zu Hoch. Schade in der Breite sind es wirklich nur 15mm. . Ich hatte die von Exide bestellt und beim Einsetzen
    bin ich dann Verzweifelt. Im Kleiderschrank würde mit ach und Krach eine etwas Größere Hineinpassen, nur dazu muß man den Aufpralldämpfer entfernen. Dieser ist aber ein Sicherheitsrelevantes Bauteil, gerade bei Frontunfall, bitte deshalb da lassen wo es ist. Also Zurückgeschickt und die Langzeit genommen.
    Bitte verwende bei zwei parallelen Batterien immer die gleiche Ladeleistung (z.B. 90 AH). Sonst wird eine nicht richtig bedient vom Lademengemet (Ladegerät).

    Gruß von Uwe mit seinem Knut & Mojo
     
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