Zukunft meines T5

Matthias1707

Jung-Mitglied
Registriert
28 März 2024
Beiträge
25
Reaktionspunkte
3
Punkte
5
Ort
Weißenstadt
Mein Auto
T5 Sondermodell
Erstzulassung
2009
Motor
TDI® 96 KW
DPF
ab Werk
Getriebe
6-Gang
Antrieb
4motion
Hallo an alle,
ich bin derzeit am überlegen ob und wie es mit meinem Bus weitergeht. Das bereit mir gerade sehr viel Kopfzerbrechen und mich würde eure Meinung interessieren.

Seit 4 Jahren bin ich stolzer Besitzer eines T5 BJ 2009 2,5TDI (130PS) mit aktuell 344000km. Er hat Allrad und den langen Radstand und von Werk aus eine Standheizung (die leider nur noch sporadisch funktioniert und getauscht werden müsste). Mitte 2024 habe ich für fast 10000 Euro ein Aufstelldach montieren lassen und auch ein besseres Elektrosetup (Ladebooster, Photovoltaik, stärkere Zweitbatterie, LED-Beleuchtung). Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt habe ich von einer freien Werkstatt hier im Ort eine Unterbodenversiegelung machen lassen. Roststellen an Türen und Schweller habe ich nach Anleitung selbst enfernt. Allerdings leider ohne Rostumwandler. Was sich jetzt als Fehler rausstellt, weil der Rost wieder da ist. Wegen einer kleinen Panne lag ich Ende letzten Jahres unterm Bus und musste feststellen, dass die neue Unterbodenversiegelung mit Rost wieder abplatzt. Deswegen war ich beim Lackierer, der mir erzählte, dass die Unterbodenversiegelung aus Bitumen und von schlechter Qualität ist. Diese ist jetzt allerdings schwer zu entfernen, meinte er. Das geht mit Trockeneis. Er könnte das machen lassen und sich anschließend um den kompletten Rost am Unterboden kümmern, diesen entfernen und neu versiegeln. Auf die Versiegelung ist dann 15 Jahre Durchrostungsgarantie. Allerdings darf hierfür noch nichts durchgerostet sein. Termin zur Prüfung des Rosts auf der Hebebühne habe ich dort Ende des Monats. Das ganze beläuft sich dann wenns nur die Versiegelung wäre auf ca. 1800 Euro. Da aber das Bitumen noch weg muss und viel Rost entfernt, liegt es ca. bei 3000 Euro.
Zusätzlich dazu kommen die Roststellen an Türen und Schweller. An den Schwellern sinds nur kleinere Stellen und man muss maximal jeweils die vordere Ecke schweißen. Fahrertür ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im unteren Bereich durch. Beifahrertür und Schiebetür (die neu laut ihm sehr teuer beim langen Radstand ist) können höchstwahrscheinlich gerettet werden. Allerdings muss ich hierfür (ohne Fahrertür) auch nochmal mit ca. 3000 Euro rechnen. Das wären dann 6000 Euro nur wegen Rost. Das finde ich schon arg viel. Er bietet mir auch an, dass ich ihm ein Budget setze und er schaut, was er mit dem Geld dann alles umsetzen kann. Er meinte, dass das die bessere Wahl für mich ist, da er das öfters macht und dann auch oft mehr gearbeitet als berechnet wird.

So, jetzt die wichtigste Frage. Lohnt sich das alles noch?

Ich hänge schon an dem Fahrzeug und es ist selten in dieser Konstellation. Habe schon nach anderen geschaut, aber entweder gibts die nur kurz mit Allrad oder ohne Allrad und dafür lang. Aber ein langer Radstand mit Allrad und das ganze ohne Rost gibts scheinbar nicht. Ich hab auch schon einiges in Reifen, Bremsen, Turbolader, Steuergeräte, ... gesteckt. Aber ich bin am überlegen, ob das alles noch logisch sinnvoll ist. Wenn ich jetzt viel Geld investiere, kann ich ihn in 20 Jahren hoffentlich auch noch fahren. Naja dann mit neuem Motor und wahrscheinlich auch irgendwann mal neuem Getriebe. Aber wenn ich auf Treffen die alten Bullis sehe und wie viel Geld da reingesteckt wurde, klingts wieder logischer, dass ich das mit meinem auch mache. Ich weiß grad nicht weiter. Mein Herz sagt, ich solls investieren. Mein Kopf sagt: "Macht das Sinn so viel Geld in ein altes Auto zu stecken?".
 
Deswegen war ich beim Lackierer, der mir erzählte, dass die Unterbodenversiegelung aus Bitumen und von schlechter Qualität ist.

Der Bitumen-Schrott ist so ziemlich das Schlechteste was man machen kann...
In dem Fall war es wohl doppelt-dämlich, weil wohl der Mist direkt auf den Rost appliziert wurde und es darunter dann fröhlich weiter gerostet hat...
Aber selbst wenn man vorher entrostet ist es Mist, weil es nicht dauerhaft wasserundurchlässig bleibt. Deshalb gibt es feine Risse, wo die Feuchtigkeit reinkommt - aber nicht mehr raus...

Fahrertür ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im unteren Bereich durch.

Eigentlich unüblich, dass ein 2009er schon so extrem rostig ist.
Ich würde hier mal die Augen offen halten - ob du nicht gebrauchte Teile in deiner Farbe bekommst.
Du wirst den Rost aus den Teilen ohnehin nicht mehr dauerhaft entfernt bekommen.
So gesehen ist es fast schade ums Geld, die rostigen Teile teuer lackieren zu lassen - es wird nicht von Dauer sein.
Anders sieht es bei der Karosserie aus - da ist es zwar gewöhnlich auch nur mit ausschneiden und einschweissen von Dauer.
Aber angesichts des Aufwandes kann man hier eher noch in Kauf nehmen, dass man es dann eben alle paar Jahre wieder macht...

"Macht das Sinn so viel Geld in ein altes Auto zu stecken?".
In dem Fall schon, weil

Mitte 2024 habe ich für fast 10000 Euro ein Aufstelldach montieren lassen und auch ein besseres Elektrosetup (Ladebooster, Photovoltaik, stärkere Zweitbatterie, LED-Beleuchtung).
Ich hab auch schon einiges in Reifen, Bremsen, Turbolader, Steuergeräte, ... gesteckt.

Es wird nichts nützen - dass muss ordentlich gemacht werden.
Jackpot wäre natürlich, wenn du gebrauchte Türen in deiner Farbe findest um einen guten Preis... (rostfrei)
 
Also ich kann dich da voll und ganz verstehen - hänge selber auch immer sehr an meinen Autos und habe bisher 3 von 4 innerhalb der Familie weitergegeben… Fahrzeugwechsel immer nur umständehalber: erst günstiger (Abi/Studium), dann sparsamer (Diesel weil neuer Job), dann größer (Hund und kurz darauf unser Erstgeborener) dann Bulli (Hund Nummer 2 und Kind Nummer 2… was tut man nicht alles um einen Bus zu rechtfertigen? 🥳).

Und bei jedem dieser Autos dachte ich, den behalte ich ewig.

Nur:
Die waren alle deutlich jünger und „unerfahrener“ als dein Dicker. Und derartige Summen habe ich dabei auch nie investiert.

Vor dem Hintergrund dass du dir den Bulli schon ein bisschen hübsch gemacht hast und in etwa abschätzen kannst was vielleicht noch an Reparaturen kommt: Be- und Erhalten. Gerade wenn du wieder was vergleichbares haben willst, musst du den Geldbeutel auch wieder aufmachen und weißt dann nicht was du kriegst. 😊

Abgesehen davon:
Jeder mit nem T3/T4 oder noch älter hat das Ding irgendwann durchrepariert. Sonst wäre kaum TÜV oder ein deutsches Kennzeichen drauf.

Es sei denn du kommst auch ohne Bus klar - bzw. willst dir das antun. 🤭
 
Guten Abend,
Die Schiebetuer ist bei lang und kurz gleich meines Wissens nach.
Lass es. Beste wird sein ihn zu schlachten. Die Ersatzteile für den Motor werden bestimmt auch immer schwieriger zu bekommen.
Gruß
 
3000,-€ finde ich jetzt schon stattliche, aber es ist eben alles! sauteuer geworden.

Die Fragen, die sich mir stellen sind zum Einen, was die "Bitumen-Werkstatt" sagt... Dass deren Arbeit innerhalb kürzester Zeit wieder "fritte" ist, ist doch zumindest mal zu hinterfragen.

Zum Anderen: Was kannst Du selber machen ?? Bitumenschlonze runter mit Grobreinigungsscheibe / Nylongewebescheibe kannst Du auch selber... ist ein echtes Drexxgeschäft, spart aber ...
 
Dass deren Arbeit innerhalb kürzester Zeit wieder "fritte" ist, ist doch zumindest mal zu hinterfragen.
Die haben eher "ins Minus gearbeitet" - perfekte Bedingungen für Rost geschaffen + enorm viel Arbeit (=Geld) für die Entfernung...

Allerdings muss ich hierfür (ohne Fahrertür) auch nochmal mit ca. 3000 Euro rechnen. Das wären dann 6000 Euro nur wegen Rost. Das finde ich schon arg viel.

Das ist auch viel - insbesondere wenn nicht mal die Fahrertür dabei ist (die es am schlimmsten erwischt hat?)

Wenn du das Fzg. "optisch wie neu" machen möchtest - dann müsstest du es ohnehin komplett lackieren lassen...
Mit ziemlicher Sicherheit sieht man sonst Unterschiede zwischen den neu lackierten Teilen und dem Rest.

Aber ich denke, dass wird nicht der Plan sein?

Gebrauchte Türen sind so ab ca. € 200.- zu haben - da muss man eben dann regelmäßig suchen damit man etwas passendes findet, dass nicht zu weit weg ist...
 
Ich würde auch schlachten.
Dach, Ladebooster, Photovoltaik, stärkere Zweitbatterie und sicher einiges andere kannst du sicher bei einem anderen Fahrzeug weiter verwenden.
Außerdem solltest du bedenken, dass dein Auto schon 344000 km runter hat.
Wie lange läuft z.B. dein Motor und Getriebe noch problemlos?

Und muss es unbedingt ein Allrad sein?

Bitumenschlonze runter mit Grobreinigungsscheibe / Nylongewebescheibe kannst Du auch selber
Der Unterboden ist doch so zerklüftet, dass das nicht ausreichen wird.

Gruß

Peter
 
Wenn einerseits genau so ein Bus gewünscht ist - auch in Zukunft - (also LR, 4 Motion) und schon so viel Geld investiert ist, dann sehe ich den Punkt zum "zerlegen" oder verkaufen überschritten...
Vor Dacheinbau wäre es ev. noch anders gewesen...
Aber jetzt?
Klar, mit Pech gibt der Motor irgendwann komplett den Geist auf - aber wenn der jetzt gut läuft, dann ist vermutlich wahrscheinlicher, dass "nur" mal ein neuer Kopf und überholte PDE nötig sind.
Auch viel Geld, aber überschaubar.
(Der kann aber auch genau so gut noch weitere 100-150tkm laufen wie er ist)

Unbedingt im Auge behalten sollte man aber den DPF - der kann sonst den ganzen Motor "verderben"...
(Und ist extrem teuer bei 4 Motion - schwer zu bekommen)

Der Großteil vom bereits investierten Geld wäre jetzt bei Verkauf direkt verloren, wenn man dann hinzurechnet was ein gleichwertiger Ersatz kostet...
(Der außerdem wieder eine neue Wundertüte ist...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor wir hier weiter rumrätseln - ein paar aussagekräftige Fotos wären ein Traum!

Grüße
Jochen
 
Fotos fänd ich auch gut.

Aber am Ende bleibt es immer auch ein Stück weit die persönliche Entscheidung aufgrund der persönlichen Gegebenheiten.

Wenn Du finanziell nicht ganz knapp bist, würde ich für mich persönlich immer eher machen sagen, in der Regel wird der Zustand ja ohne machen nicht besser und man muss das natürlich auch immer auf die (geplante) Nutzungsdauer umlegen und als Investition sehen. Deine bisherigen Investitionen wirst Du ja auch nicht 1zu1 wiederbekommen, wenn Du jetzt "aufgibst".

Kaufst Du Dir was anderes, hast Du nach dem Kaufpreis auch erstmal Wertverlust, ggf. auch Reparaturen und wieder die Notwendigkeit auf Deine Bedürfnisse umzurüsten.

Auf der anderen Seite darf man natürlich auch die 344tkm im Bezug auf den Motor nicht ganz ignorieren, aber wenn der keine Anzeichen von "Altersschwäche" hat, kann man ihn ja als gut eingefahren bezeichnen.
 
Thema Fotos:
Sieht so aus als beschäftigt die Rostfrage den TE schon etwas länger. 😅


Das Dach kam ja offensichtlich rein, obwohl klar war dass der Rost irgendwann behandelt werden muss. Insofern: Flucht nach vorne und das Beste hoffen. Der Punkt mit der Wirtschaftlichkeit ist längst überschritten, denke da sind wir uns einig. 😶
 
Das Hauptproblem scheint zu sein, daß Du Dich mit Autos nicht großartig auskennst und dadurch die Dinge falsch gelaufen sind. Klar - zurückdrehen kann man nichts, aber man kann aus den Fehlern lernen.

T5 BJ 2009 2,5TDI (130PS) mit aktuell 344000km.....für fast 10000 Euro ein Aufstelldach montieren lassen und auch ein besseres Elektrosetup
Da hätte man schon mal Zweifel bekomen können, ob das die richtige Basis für die Aktion war. Zumal es zwei Problembereiche bei dem Auto gibt: 1.: Der Motor ist schon in fortgeschrittener Laufleistung, er ist nicht problemlos revidierbar, es gibt keine AT-Motoren mehr. Der Motor hätte vorher kompetent gecheckt werden müssen. 2. Die Karosse. Wenn ich soviel Geld reinstecke, sollte diese Basis auch stimmen, weil sich sowas zum Faß ohne Boden entwickeln kann.
Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt habe ich von einer freien Werkstatt hier im Ort eine Unterbodenversiegelung machen lassen.... die neue Unterbodenversiegelung mit Rost wieder abplatzt.....Unterbodenversiegelung aus Bitumen und von schlechter Qualität ist
Das war nicht nur rausgeschmissenes Geld, sondern das Rückabwickeln kostet extra noch zusätzlich und dann muß neu aufgebaut werden. Bitumen ist aus meiner Sicht totaler Mist, weil man erst wieder was sieht, wenn alles viel schlimmer ist und weil es versprödet. Wachs/Fett in dünner Stärke ist deutlich besser. Aber der Untergrund muß stimmen. Es darf kein unbehandelter Rost vorhanden sein.
Roststellen an Türen und Schweller habe ich nach Anleitung selbst enfernt. Allerdings leider ohne Rostumwandler. Was sich jetzt als Fehler rausstellt, weil der Rost wieder da ist.
Wie war die Anleitung? Rost muß am sichtbereich möglichst völlig entfernt werden. Entweder CSD-Scheibe, oder gleich Sandstrahlen, wenn er tiefer hockt. Rostumwandler ist theoretisch gut, aber es gibt praktisch Probleme. Rostumwandler wandelt den Rost durch Phosphatierung in eine Eisenphosphatschicht um. ABERRRRR: Der Rost muß praktisch völlig durchdrungen sein. Kommt der RU nicht überall hin, rostet es dort weiter, bläht sich auf und die Arbeit ist hin. Das mit dem überall hingelangen ist eher utopisch. Deshalb: Rostumwandler setze ich nur dort ein, wo eh fast kein Rost mehr ist, alles andere ist total wertlos. Das zweite Problem: Wenn man den Rostumwandler aufpinselt, dann hat man ja eine bestimmte Fläche damit behandelt. Diese wird schwarz. Aber diese Schicht haftet nicht gescheit auf dem Blech. Ich rede aus Erfahrung. Deshalb pinselt man den RU auf, läßt ihn trocknen und ich schleife den RU dann wieder ab. Er ist somit nur noch in den kleinsten Poren übriggeblieben und kann dort hoffentlich dann wirken. Dann der weitere Aufbau möglichst in 2K.
Das geht mit Trockeneis. Er könnte das machen lassen und sich anschließend um den kompletten Rost am Unterboden kümmern, diesen entfernen und neu versiegeln. Auf die Versiegelung ist dann 15 Jahre Durchrostungsgarantie. Allerdings darf hierfür noch nichts durchgerostet sein. Termin zur Prüfung des Rosts auf der Hebebühne habe ich dort Ende des Monats. Das ganze beläuft sich dann wenns nur die Versiegelung wäre auf ca. 1800 Euro. Da aber das Bitumen noch weg muss und viel Rost entfernt, liegt es ca. bei 3000 Euro.
Auch da kann man einen Roman schreiben: Trockeneis ist prinzipiell richtig um das Bitumen wegzumachen. Der Rost ist dann aber noch vollständig vorhanden. Wie wird der Rost am Unterboden dann angegangen? Eigentlich müßte alles sandgestrahlt werden und dann 2k-Grundiert. Alles andere ist ein mehr oder weniger guter oder schlechter Kompromiß. Die 15 Jahre Durchrostungsgarantie kommen mir utopisch vor. Wenn das alles schriftlich zugesagt wird und der Betrieb solange existiert - ok. Aber einen angegriffenen Unterboden mit 15 jähriger Durchrostungsgarantie zu versehen ist aus meiner Sicht fast nicht haltbar. Da zahlt der Betrieb ja drauf.
An den Schwellern sinds nur kleinere Stellen und man muss maximal jeweils die vordere Ecke schweißen. Fahrertür ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im unteren Bereich durch. Beifahrertür und Schiebetür (die neu laut ihm sehr teuer beim langen Radstand ist) können höchstwahrscheinlich gerettet werden.
Die Wahrscheinlichkeit läßt sich schnell festmachen: Da nimmt man einen Schraubenzieher und sticht an den entsprechenden Stellen mal zu und klopft mit dem Griff mal auf´s Blech. Am Ton hört man, wie tragfest das Blech noch ist. Aber auch bei den Roststellen gilt das, was ich am U-Boden gesagt habe: Nur etwas oberflächlich Rost entfernen und lackieren hält 1 Sommer. Dann ist´s aus und sieht wieder verrostet aus. Gilt auch für den Innenhohlraum der Türen usw.
Er bietet mir auch an, dass ich ihm ein Budget setze und er schaut, was er mit dem Geld dann alles umsetzen kann. Er meinte, dass das die bessere Wahl für mich ist, da er das öfters macht und dann auch oft mehr gearbeitet als berechnet wird.
Man müßte wissen, was für eine Arbeitsqualität er abliefert. Es wird nur wenige geben, die das so machen, wie ich zuhause. Denn man kann sich da abschaffen, wo man nicht gescheit hinkommt usw.

Aber ein langer Radstand mit Allrad und das ganze ohne Rost gibts scheinbar nicht.
Das ist sicher nur eine Frage des Geldes.....
Wenn ich jetzt viel Geld investiere, kann ich ihn in 20 Jahren hoffentlich auch noch fahren. Naja dann mit neuem Motor und wahrscheinlich auch irgendwann mal neuem Getriebe.
Nein - das postuliere ich hiermit. Das geht nur, wenn DU ihn 20 Jahre in die Halle stellst und ab und zu mal was damit fährst.

Aber wenn ich auf Treffen die alten Bullis sehe und wie viel Geld da reingesteckt wurde, klingts wieder logischer, dass ich das mit meinem auch mache.
Aber die Basis muß stimmen. Man kann viel an einem Auto wie Deinem machen, aber man muß es selber machen können, sonst wird das unbezahlbar.... Du brauchst jemanden vor Ort, der die Sachlage einschätzen kann. Von dem, was DU schreibst, kann man ablesen, daß Du das nicht selber kannst. Und ich würde mir nicht allzugroße Hoffnungen machen, daß Dein Auto noch ewig mit dem Geplanten fahrbereit gehalten werden kann. Mein Bauch sagt mir 5-10 Jahre. Bei allem anderen muß periodisch massiv Geld und/oder Arbeit eingesetzt werden.

Gruß WoW
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich würde mir nicht allzugroße Hoffnungen machen, daß Dein Auto noch ewig mit dem Geplanten fahrbereit gehalten werden kann.
Ich sehe das gar nicht sooo negativ.
Es kommt immer darauf an, was man will - und was man bereit ist dafür zu tun;)
Natürlich wäre es ideal, möglichst viel selbst zu tun.
Bzgl. Entrostung und Lackierung ist das aber oft nicht so einfach...
Der TE sagt aber ja er hat schon entrostet, dann sollte es auch kein Thema sein "gute" Türen aufzutreiben und die zu tauschen.

Bzgl. Motor würde ICH mir dann - so lange der eingebaute klaglos läuft - in dem Fall einen Ersatz suchen und auf Lager legen.
Es ist nicht einfach, aber wenn man dran bleibt, gibt es auch heute noch Motoren aus Unfallwagen etc. - die sollen aber ORIGINAL sein und nicht "generalüberholt" (=gebuchst=schlecht)

Bei einem alten Trapo, der nur als solcher genutzt wird, sinnfrei.
In dem Fall mit dem Hochdach etc. aber nicht - wenn man den eben noch so lange wie möglich fahren will.

Ich habe zb. bei meinem alten Alhambra 7M die Tage erst neue Plakette bekommen - beim 1. Anlauf.
Bj. 2010. Und ich bin mir sicher, die Kiste würde noch problemlos 20 Jahre laufen wenn man immer ein wenig darauf Acht gibt...
 
Wegen einer kleinen Panne lag ich Ende letzten Jahres unterm Bus und musste feststellen, dass die neue Unterbodenversiegelung mit Rost wieder abplatzt.
Ist natürlich bitter, wenn die "Behandlung" von:

...nicht geklappt hat und das Geld verloren ist...

Ich würde jetzt erstmal eine ordentliche "Bestandsaufnahme" machen um festzustellen was wirklich alles nötig ist um den wieder in Schuss zu bekommen.
Die Türen werden von innen raus (durch)gerostet sein und müssen ohnehin gewechselt werden denke ich.
Auch der Aggregateträger - Motorträger wird wohl übel aussehen...

Bevor ich hier allerdings einiges an Geld investiere, muss der Rost weg bzw. unter Kontrolle gebracht werden.

Nun das Geld hast du schon investiert - nur die Reihenfolge war verkehrt...
 
Hallo Matthias,
ich kann mich in vielen Bereichen nur den Vorschreibern anschließen:
Vor der Investition einer deratigen Summe in ein altes (!) Auto prüfen, ob es Sinn macht.

Nun stellt sich die Frage, was zu tun ist, und das hängt primär von Deinem Geldbeutel ab.

Den Restwert des Fahrzeges würde ich (ohne Hubdach usw.) mal auf kleiner 10.000 Euro einschätzen, wenn er wirklich so rostig ist.
Du kannst also jetzt
a) Schadensbegrenzung treiben, also abstoßen und dabei 'rausholen, was rauszuholen ist oder
b) richtig investieren und die Karosse komplett herrichten. So etwas geht, das wird ja mit unzähligen T3 usw. auch gemacht.
Dann bleiben noch Motor und Getriebe, aber das würde ich dann aufschieben.
Bei der Laufleistung sollte es einer der "guten" Motoren sein, der kann noch ein ganze Weile laufen und Du gehst das Problem an, wenn es akut wird. (Einbau 4-Zylinder oder ?, wer weiss, was es in ein paar Jahren für Lösungen dafür gibt...)

Aber billig wird auch das nicht, und Du müsstest den Bus schon als kostenintesives Hobby betrachten!
 
Zuerstmal Danke für die vielen Nachrichten. Aus der Mehrheit kann ich herauslesen, dass der Bus erhalten werden sollte, auch wenns einiges an Aufwand bedeutet.

Ich bin zwar nicht vom Fach, aber mache handwerklich einiges am Haus selbst und dachte ich versuche das auch beim Bus. Mir wurde beim Rost an den Türen und Schweller geraten, ihn zu entfernen und dann mit Grundierung und neuem Lack drüberzugehen. Das habe ich Mitte letztes Jahr gemacht. Nur, wie man auf den Fotos sieht, kam das wieder durch. Unterboden war mir vorher schon klar, deswegen die Versiegelung. Ich dachte, damit kann ich eine aufwendigere Restaurierung noch ein paar Jahre aufschieben. Naja der Plan war gut, die Ausführung schlecht...

Da ich 100% im Homeoffice arbeite, wird er jetzt nicht so arg viel bewegt. Habe ihn im März 2021 mit 271000km gekauft. Jetzt 344000km. Nur leider habe ich keine Garage und auch keine Hebebühne. Würde gerne mehr selber dran machen, aber mit der richtigen Anleitung. Also Schweller und Türen würde ich z.B. gern selbst machen. Hierfür spreche ich noch mit dem Lackierer, wie man das am besten umsetzen könnte. Für den Unterboden brauche ich Profis mit Hebebühne. Denn mir fehlt nicht nur die Hebebühne. Überkopf-Arbeiten kann ich leider gesundheitlich nicht machen.

Fotos hänge ich gleich mal ein paar frische von heute hier dran. Innenausbau ist derzeit noch in Planung, aber erstmal muss der Rost weg. Boden liegt ja schon und ein provisorisches Regal. So waren wir auch schon im Urlaub.

Achso und zum Motor. Der machte bisher keine Probleme, außer dass er etwas Öl verliert. Hierfür ist eine Ölfangmatte auf dem Unterbodenschutz festgeschraubt. Aber das macht er schon, seit ich ihn habe. Laut KFZ-Meister kann ich damit auch ruhig weiter fahren. Er meinte es ist normal, dass ein alter Motor bisschen Öl verliert. Alternativ könnte man laut ihm nur eine aufwendige Restaurierung machen. Gleiches bestätigte mir auch noch eine andere Werkstatt mehrere Monate später nach meinem Umzug.

Jetzt bin ich mal gespannt, was ihr zu den Fotos sagt. Ich hoffe echt, man kann ihn mit nicht so arg großem Aufwand erhalten. Also jetzt natürlich den Rost so gut es geht beseitigen. Der, der an den Türen aufjedenfall wieder kommt, so langs geht möglichst selbst entfernen, bis dann mal neue Türen fällig werden. Alles möglichst so planen, dass ich ihn lange erhalten kann, aber jetzt nicht sofort viel Geld investieren muss, sondern nach und nach. Denn akut kann ich 3000 Euro investieren. Mehr müsste ich erst schauen. In 3 Jahren komme ich an mehr Geld ran, was ich angelegt habe. Dann kann ich auch mehr reinstecken.
 
Hier die Fotos
 

Anhänge

  • IMG_2856.webp
    IMG_2856.webp
    302,4 KB · Aufrufe: 160
  • IMG_2857.webp
    IMG_2857.webp
    174,5 KB · Aufrufe: 153
  • IMG_2858.webp
    IMG_2858.webp
    123,4 KB · Aufrufe: 125
  • IMG_2859.webp
    IMG_2859.webp
    89,1 KB · Aufrufe: 113
  • IMG_2860.webp
    IMG_2860.webp
    70,6 KB · Aufrufe: 114
  • IMG_2861.webp
    IMG_2861.webp
    195,5 KB · Aufrufe: 117
  • IMG_2862.webp
    IMG_2862.webp
    292,5 KB · Aufrufe: 116
  • IMG_2863.webp
    IMG_2863.webp
    275,8 KB · Aufrufe: 116
  • IMG_2864.webp
    IMG_2864.webp
    415 KB · Aufrufe: 114
  • IMG_2865.webp
    IMG_2865.webp
    284,5 KB · Aufrufe: 158
Noch mehr Fotos
 

Anhänge

  • IMG_2866.webp
    IMG_2866.webp
    225,2 KB · Aufrufe: 116
  • IMG_2867.webp
    IMG_2867.webp
    268,7 KB · Aufrufe: 117
  • IMG_2868.webp
    IMG_2868.webp
    259,5 KB · Aufrufe: 110
  • IMG_2869.webp
    IMG_2869.webp
    467,6 KB · Aufrufe: 125
Zurück
Oben