Zahnriemenwechsel Beratung

Bulli199

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Mein Auto
T6 Multivan
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2016
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TDI® 110 KW EU6 / 6d-temp CXHA
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Nix
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DSG® 7-Gang
Antrieb
Front
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Comfortline
Radio / Navi
Navigation Discover MEDIA+Dynaudio
Extras
Alles
Umbauten / Tuning
Nix
Mein 110KW Bus wird kommendes Jahr 10 Jahre alt - hat aber erst gut 110tkm drauf.

Laut VW Serviceplan, hat der Zahnriemen noch weitere 100tkm zu halten.

Schafft er das? Wird mir keiner hier verbindlich beantworten können, aber die Frage, ob jemand Probleme bekommen hat, nach 10 Jahren.
Aussehen tut der Riemen noch gut, aber wenn er reist machts noch einmal BUMM und dann wohl lange nix mehr mit Bum Bum...
 
Genau, du hast alles zusammen gefasst - keiner wird sagen weiter fahren ;)

Was sicher ist, die dynamische Beanspruchung liegt bei 50% (Laufleistung) aber gegen die kalendarische Alterung kannst du wenig machen.
Sehe es so: bei solchen Angaben kannst du mit 30% Abstand zum Ausfall kalkulieren - hieße so 3 Jahre gehen bestimmt noch.

Versprechen kann dir das keiner - musst du für dich entscheiden.

Ich würde selbst wechseln, kostet dann einen Satz zu ca. 150€ und super läuft die Möre weiter ....

Viele Grüße
 
Ich bin auch für wechseln!
 
Irgendwo gab es sogar eine Aussage von VW, die den Intervall zehn Jahre genannt hat, vielleicht finde ich die noch.
Ansonsten ist es so, daß die Empfehlungen der T. Fahrer (T4 Forum, T5/T6 Forum) allgemein, frühestens nach acht Jahren, spätestens nach zehn Jahren lautet.
 
Besser wechseln ! Und vor allem den 2 auch ( Ölpumpenantrieb) !!! Der wird gerade bei Alter und Kurzstrecken stark in Mitleidenschaft gezogen.
Meist geht aber die Wasserpumpe vor dem Wechselintervall defekt...
 
Nicht ganz richtig, der kleine Riemen Ölpumpenantrieb Alter nur bedingt durch die bei kalten höheren Kräfte (dynamisch) - der Riemen ist aus HNBR und die Alterung nimmt mit der Temperatur stark zu - unter 100°C ist das noch zu vernachlässigen - bis 120°C nicht zu unterschätzen - >120 stark zunehmend - das mit dem falschen Öl als Faktor auf die Materialhalterung und du hast alle Gründe für einen vorzeitigen Ausfall gesammelt.

Viele Grüße - und Kurzstrecke ist für nicht alle Bauteile schlecht ;)
 
PS: das Gummi hält nur die Form und verteilt die Kräfte in die Gewebe - die Gewebe übertragen die Zugbelastungen. Altern die Gewebe - werden also brüchig - dann ist auch Ende im Gelände
 
Ist doch schön, wenn am Ende alle Recht haben ... ;-)
 
Persönliche Empfehlung, beim Zahnriemenwechsel gleich den Dichtflansch der Kurbelwelle mitmachen, wenn der Simmerring anzeichen von kleinen Undichtigkeiten aufweist.
Von defekten Ölpumpenriemen liest man wenig hier im Forum, aber wenn der Bumms eh auseinander ist, kann man den auch eben mitmachen. Dazu den Schnorchel der Ölpumpe ausputzen,“falls“ sich dort Reste zum Verstopfen vors Sieb gesetzt haben.
 
Deckel ab - Riemen Sichtprüfung auf Risse, Abrieb Breite messen - ZR-Spanner und Wasserpumpe Sichtprüfung - kostet gar nichts und geht schneller als ich diesen Text schrieb....danach Entscheidung treffen
 
Ich hab nix anderes erwartet, also spar ich mal bis Februar 2k für den wechsel.
 
Aber halt auch nicht falsch, da durch Kurzstrecke hoher Dieseleintrag im Öl ist, das wiederum mag der Riemen mal so gar nicht...
Woher weißt du das die Zahnriemen Diesel nicht vertragen? Wie viel Diesel wird denn in das Öl eingetragen - was sind da normale Werte mit denen man rechnen muss?
 
Woher weißt du das die Zahnriemen Diesel nicht vertragen? Wie viel Diesel wird denn in das Öl eingetragen - was sind da normale Werte mit denen man rechnen muss?
Da wir genügend Opfer bei uns stehen haben…
Der Diesel löst den Weichmacher und der Gummieabrieb verstopft dann das Ölsieb…
Hatten auch welche wo keine Zähne mehr da waren.
Laufleistung von 120000-250000 km.
Leider schreibt VW den Wechsel des Ölpumpenriemens nicht vor.
 
Morgen,

Wo fange ich an: vielleicht bei VW sieht den Wechsle nicht vor - das ist scheiße "Punkt"

Ansonsten mögen Erfahrungen passen, dass die vielfach im EA288 und teils sogar schon im EA189 eingesetzten Riemen nicht das Fahrzeugleben erreichen und vorab versagen.

Typische Symptome sind:

- Drehzahl- u. temperturabhängiger Öldruckverlust -> Ansaugstutzen Ölpumpe mit Abrieb bzw Fasern verstopft ggf. Zahnverlust
- plötzlicher Öldruckverlust -> Riemen gerissen/ ggf. Zahnverlust

HNBR - Hydrierter Nitrilkautschuk - beständig gegen unpolare Medien (Öle/ Kraftstoffe)

Preis und Beständigkeit hängen vom Hydrierungsgrad ab - der Hydrierungsgrad beschreibt sozusagen die Abschirmung des Backbone durch Wasserstoffatome an den Seiten. Je niedriger der Hydrierungsgrad, je mehr Doppelbindungen bleiben übrig - Doppelbindungen sind leicht angreifbar - Zerstörung der Doppelbindungen = Alterung (meist mit Verhärtung einhergehend).

Das Auslösen von Weichmachern ist keine Schädigung des Polymeren. Ein Weichmacher, der sich durch das Medium auslösen lässt, ist typischerweise von gleicher Polarität (gleiches löst gleiches) - ob sich Weichmacher auslösen lassen hängt von ihrer Kettenlänge ab (sterische Hinderung) und der Triebkraft (Konzentrationsunterschied + Diffusionskoeffizienten).
Insgesamt wird hier kein Öl bzw niedermolekulare Rohstoffe eingesetzt sondern die Härte wird über das Polymer und den Vernetzter gesteuert. Und ganz wichtig, der Hydrierungsgrad der leider Geld kostet....

Ist der Hydrierungsgrad zu gering, reagiert das Polymer z.B auch auf geringste Mengen Schwefel und lässt sich damit nachvernetzen - die Härte nimmt zu..... Die dynamische Flexibilität ab, den Rest erledigen die Biegewechselbelastungszyklen ....

Aber jetzt wird klar, warum falsches Öl oder unsaubere Diesel, falsche Zusätze den Riemen bei hoher Temperatur schädigen. Die Temperatur ist der Booster. Nicht der Diesel.

Am Ende ist es für den Verbraucher egal, warum der Riemen defekt geht. Schlimm ist, dass er es macht. Und er angeblich nicht gewechselt werden muss. Ausgelegt ist der nämlich auch nicht bis zur Ewigkeit.
 
Hallo m_oony,
klingt so als wenn du Ahnung von der Materie hast.
Aber im Hinblick auf diesen Beitrag von werbungspam
Höre ich jetzt zum ersten Mal dass der Riemen so oft kaputt geht.
Bisher liest man hier im Forum von keinen Problemen bezüglich des Riemens.
gilt wie immer: Bilder sagen mehr als Worte. Daher die Bitte: Bring doch bitte ein paar Beispiele (Beiträge hier aus dem Forum oder Bilder) der von dir oder im Bekanntenkreis gewechselten Ölpumpenriemen aus T5.2-T6.x-Motoren, die tatsächlich Schäden verursacht haben oder Anlass zur Besorgnis geben. Gerne auch von @Bulli Costum, der da ja offenbar einige Beispiele in der "Schrotttonne" hat. Idealerweise von Bus-Motoren, die wenigstens regelmäßig einen Ölwechsel mit dem richtigen Öl bekommen haben.

Der Wechselaufwand ist ja aufwands- und kostentechnisch gesehen für den normalen Werkstattkunden nicht unerheblich.
Und (noch) sehe ich dieses Thema (das unzweifelhaft aus Berichten über Ford-Motoren "gefüttert" wird) als für den T5.2-T6x nicht zutreffend an. Und würde auch bei einem anstehenden ZR-Wechsel bei meinem T5.2 diesen Riemen nicht wechseln.

Bin aber lernfähig...

Viele Grüße
Jochen
 
Höre ich jetzt zum ersten Mal dass der Riemen so oft kaputt geht.
Bisher liest man hier im Forum von keinen Problemen bezüglich des Riemens.
Das ist/ war nicht nur auf VW bezogen! Ford und co. Ob Benziner oder Diesel zeigen einige dieser Problematik.
Bei insg. 5 Vw hatten wir die Problematik das das Ölsieb bis zur Hälfte zu war und die Riemen nicht gut ausgesehen haben…
 
Aber sonst den Riemen einfach drin lassen! Jeder wie er will… man wird wohl erst etwas hier lesen wenn die Zeit und Km gekommen ist…
 
Hallo m_oony,
klingt so als wenn du Ahnung von der Materie hast.
Aber im Hinblick auf diesen Beitrag von werbungspam

gilt wie immer: Bilder sagen mehr als Worte. Daher die Bitte: Bring doch bitte ein paar Beispiele (Beiträge hier aus dem Forum oder Bilder) der von dir oder im Bekanntenkreis gewechselten Ölpumpenriemen aus T5.2-T6.x-Motoren, die tatsächlich Schäden verursacht haben oder Anlass zur Besorgnis geben. Gerne auch von @Bulli Costum, der da ja offenbar einige Beispiele in der "Schrotttonne" hat. Idealerweise von Bus-Motoren, die wenigstens regelmäßig einen Ölwechsel mit dem richtigen Öl bekommen haben.

Der Wechselaufwand ist ja aufwands- und kostentechnisch gesehen für den normalen Werkstattkunden nicht unerheblich.
Und (noch) sehe ich dieses Thema (das unzweifelhaft aus Berichten über Ford-Motoren "gefüttert" wird) als für den T5.2-T6x nicht zutreffend an. Und würde auch bei einem anstehenden ZR-Wechsel bei meinem T5.2 diesen Riemen nicht wechseln.

Bin aber lernfähig...

Viele Grüße
Jochen
Wir werden vor Weihnachten noch einen machen! Bilder kommen dann….
 
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