Zahnriemen im Ölbad bei EA288 Nutz DNAA?

Hat der EA189 im 5.2 nicht auch schon den Ölpumpenantrieb mittels Zahnriemen im Öl?
Da müssten hier ja nun definitiv schon mehrere Schäden dokumentiert sein, wenn das eine generelle Schwachstelle wäre. Ist mir zumindest nicht aufgefallen.
 
Hat der EA189 im 5.2 nicht auch schon den Ölpumpenantrieb mittels Zahnriemen im Öl?
Da müssten hier ja nun definitiv schon mehrere Schäden dokumentiert sein, wenn das eine generelle Schwachstelle wäre.
Das habe ich bereits im Oktober 2024 beantwortet:
Wenn ich bedenke wie viele T5.2 mit den CAAx Motoren mit Zahnriemen der Ölpumpe im Ölbad problemlos laufen kann es ja wohl so schlecht nicht sein.
Das Ausgleichmodul ist auch nur dem CCHA-Motor (Multivan) und dem CFCA-Motor vorbehalten.
Aber alle anderen Baumuster (Transporter, Kombi, Caravelle usw.) haben nur den im Ölbad laufenden Zahnriemenantrieb der Ölpumpe.
Und davon laufen sicherlich mehr als von 140 PS Multivan oder 180 PS.
Der Unterschied zu den CCHA- und CFCA-Motoren ist im SSP 455 auf Seite 8 beschrieben.

Und beim T6 haben alle Motoren den im Öl laufenden Zahnriemen der Ölpumpe, kann im SSP 564 auf Seite 16 nachgelesen werden.

Gruß

Peter
 

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Hab heute noch etwas interessantes aufgrund der Öldruckanzeige feststellen dürfen.
Sobald der Motor in die Abreinigung des DPF´s geht schaltet das Ventile für die Öldruckregelung N428 unabhängig von der Motordrehzahl und Motorlast immer in die zweite (hohe) Öldruckstufe!
 
Klar .. beim Regenerieren wird alles Mögliche getan, um Last zu erzeugen, damit es schnell geht.
So wird auch die Lichtmaschine unabhängig vom sonstigen Start/Stop-Zinober hochgefahren, also 14,8 Volt erzeugt.
 
Hier einmal ein kurzes update über meine VDO Öldruckanzeige welche ja "nur" 3,5 bar in der zweiten Druckstufe anzeigte. Da es für den VDO Druckgeber eine Widerstandskennlinie gibt habe habe ich diese während der Fahrt unter verschiedenen Drehzahlen bzw. Lasten gegengemessen. Die zweite Druckstufe hatte immer einen Wert zwischen 150 und 154 Ohm was einen Druck von 4 bis 4,2 bar entspricht. Es sah also so aus als ob das VDO Instrument eine recht hohe Abweichung hat.
Ich habe mir ein altes Anzeigeinstrument von Motometer eingebaut welches die analogen Werte wiedergibt und freue mich das meine Ölpumpe auch bei einer Laufleistung von über 190tkm das macht was sie machen soll! ☺️
 

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Es scheint mir vor allem Panikmache zu geben von Firmen, die Kettenantriebe als Nachrüstsatz verkaufen. Das, nachdem weder hier im Forum noch auf Nachfrage bei meiner Werkstatt die Probleme in der Praxis auftreten. Der Riemen der Ölpumpe hat deutlich weniger zu ziehen, als der Steuerriemen.

Stimmt schon...
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass hier (wieder mal...) in der Praxis absolut bewährte Varianten des Antriebes der Ölpumpe (Kette, Zahnrad) zu einer bereits in der Theorie fragwürdigen und in der Praxis wohl bestenfalls "gewöhnlich ausreichenden" - aber sicherlich nicht idealen Variante geändert wurde...

Und das ohne jedwede Notwendigkeit hierzu. Alleine, dass man es so einfach auf Kette änder kann, ist ja schon der Beweis hierzu.

Und wenn so ein Riemen dann ernsthaft ohne Problem mit der Hand zerissen werden kann, ist das eben nicht ideal.
Das wird wohl mit einer Kette selbst nach 500 Tkm nicht gelingen;)
Die Kette ist an der Stelle einfach die ungleich bessere Lösung...

Die Rückstände vom Riemen die dann dauerhaft im Öl sind können auch nicht von Vorteil sein.

Es ist halt schon absurd, es sagt doch schon der Hausverstand, dass ein Zahnriemen der dauerhaft im Öl läuft nicht positiv sein kann.

Und auch die Bilder mit den nachgerüsteten Öldruckanzeigen verdeutlichen, dass es doch sehr große Unsicherheit diesbezüglich gibt...
 
Es ist halt schon absurd, es sagt doch schon der Hausverstand, dass ein Zahnriemen der dauerhaft im Öl läuft nicht positiv sein kann.
Warum? Meinst du es gibt keine Materialien, die mit Öl klarkommen? Muss man halt entsprechend auslegen.
Eine Kette muss auch korrekt gewählt sein, damit sie nicht versagt.
 
Warum? Meinst du es gibt keine Materialien, die mit Öl klarkommen?
Dauerhaft? So wie es aussieht nicht. Sonst würden die Hersteller - dort wo auch der Steuerstrieb damit ausgeführt ist - ja mit voller Absicht Riemen aus einem Material wählen, dass nicht geeignet ist.
Ich bin aber auch kein Fachmann darin - die (negativen) Praxiserfahrungen dazu reichen doch?!?

Muss man halt entsprechend auslegen.
Eine Kette muss auch korrekt gewählt sein, damit sie nicht versagt.

Stimmt - was VW ja bei den V(R)6 Motoren eindrucksvoll bewiesen hat. Da war der Kettentrieb auch nie (wirklich) haltbar.

Das ist dann eben das Absurde daran: Dort wo ein Zahnriemen sinnvoller und haltbar machbar ist, hatten sie Kette verbaut.
Da wo der Zahnriemen aber weit mehr Nachteile als Vorteile bringt - bauen sie ihn ein...

Und da die Hersteller wohl schon zum Teil wieder auf Kette umgestiegen sind - wegen der vielen Motorschäden - ist es wohl mehr als bewiesen, dass es einfach eine sehr schlechte Idee war...


Die einfachste und haltbarste - aber auch billigste und wartungsfreundlichste Lösung ist einfach der Zahnriemen außerhalb vom Motor...
Da liegen ja wohl alleine nach den 1,9 TDI (und vielen vielen anderen) so viele Erfahrungswerte vor, dass sich die Frage nach der Eignung nicht mehr stellt.
 
Sonst würden die Hersteller - dort wo auch der Steuerstrieb damit ausgeführt ist - ja mit voller Absicht Riemen aus einem Material wählen, dass nicht geeignet ist
Das ist aber ein Riesenunterschied, wofür der Riemen verwendet wird. Ein Steuerriemen ist eine ganz andere Nummer. Ausserdem kann man natürlich auch aus Spargründen irgendwas ungeeignetes verwenden. Das passiert sehr häufig, nicht nur bei Riemen.
Wenn man es korrekt macht, funktioniert es. Mit Kette oder Riemen. Spart man am falschen Ende, versagt beides.
 
Das ist aber ein Riesenunterschied, wofür der Riemen verwendet wird. Ein Steuerriemen ist eine ganz andere Nummer.
Natürlich, hier wird es aufgrund der höheren Kräfte die übertragen werden müsen noch schneller problematisch bzw. kommt es zu Totalversagen.

Ausserdem kann man natürlich auch aus Spargründen irgendwas ungeeignetes verwenden.

Was bei einem im Öl laufenden Riemen ganz offensichtlich der Fall ist.

Das passiert sehr häufig, nicht nur bei Riemen.

Das stimmt, nur ist es hier - insbesondere beim Steuertrieb - eben angesichts der möglichen Auswirkungen fatal.

Wenn man es korrekt macht, funktioniert es.

Möglicherweise, nur ist es absurd so eine Technik anzuwenden - wenn offenbar kein dazu passendes Riemenmaterial existiert, dass die "Tortur" :D im Ölbad dauerhaft schadlos übersteht.
Wenn Continental erst weit nach Einführung dieser Motoren "besser geeignete" Riemen anbietet (was nicht bedeutet dauerhaft haltbar) - dann war es offenbar ein "Fail" von den Herstellern der Motoren...

Spart man am falschen Ende, versagt beides.

Und das ist genau der Punkt:

Schon möglich, dass es mit "Spezialriemen" möglich wäre - trotz Einsatz im Ölbad dauerhaft zu funktionieren.
Also einerseits nicht verspröden / instabil werden - andererseits keine "Produkte der Zersetzung" ins Öl abgeben.

Nur dann würden die (falls es sie geben würde / könnte / keine Ahnung) wohl entsprechend teuer sein und das gesamte "Vorhaben" wäre dann entsprechend absurd...

Also wozu "das Rad neu erfinden" - wenn es denn schon perfekt funktionierende Lösungen gibt?!?

Außerdem: Der Grund der Änderung war ja eine Kostensenkung - nicht eine "Verbesserung"...
 
Also wir reden bei der Ölpumpe ja nicht von einem Steuerriemen.
Lernen auch Hersteller dazu.

Es ging ja oben um die "generelle" Aussage, dass ein Riemen im Ölbad gegen den "gesunden Menschenverstand" verstoßen würde.

Und in dieser Allgemeingültigkeit ist die Aussage schlicht falsch. Dass Ford oder wer auch immer es verkackt hat, ist kein Beweis für generelle Unmöglichkeit.
 
Richtig Probleme damit gab es vor allem bei Ford.

Beim T6 kann ich mich an keinen einzigen Fall hier im Forum erinnern, wo es Probleme mit dem Riemen gegeben hat.

Da das Forum immer einen sehr guten Querschnitt der Probleme und Macken der Fahrzeuge bietet, bleibe ich dabei, dass das bei VW kein Problem ist. - Im Gegenteil, bei der vorherigen Konstruktion ohne Riemen gab es einige Probleme mit rundgedrehten Wellen.
 
Ich habe meinen Cali seit ziemlich genau 8 Jahren und wie schon erwähnt hat er etwas mehr als 190tkm gelaufen. Die Ölwechsel wurden immer mit dem gleichen vollsynthetischem LL ausgeführt. Ich war mit dem Riemen für die Ölpumpe auch etwas skeptisch. Somit habe ich bei meinem letzten Ölwechsel vor ca. 2tkm den Sensor für den Ölfüllstand / Öltemperatur mit aus der Ölwanne ausgebaut. Durch diese doch recht große Öffnung konnte ich mit dem Endoskop einen Blick auf den Riemen werfen. Rein optisch sieht er aus wie neu. Auch die Ölwanne, Ölpumpe etc. haben keinerlei Ablagerungen die auf einen Verschleiß des Riemens hinweisen könnten. In das Ölsieb konnte ich leider nicht reinschauen. Da der Öldruck i.O ist gehe ich davon aus das auch hier keinerlei Ablagerungen sind. Nachdem das alles ziemlich gut aussieht mache ich mir über den Riemen erstmal keine Gedanken mehr und werde diesen beim nächsten Zahnriemenwechsel für den Ventiltrieb (bei mir bei ca. 300tkm) mit tauschen!
Das Video in dem der Riemen mit geringem Aufwand zerrissen wird halte ich für nicht sonderlich aussagekräftig. Hier fehlen mir persönlich ein paar Eckpunkte wie z.B.. Welches Motoröl wurde gefahren.
 
Der Riemen sieht bei meinem auch neuwertig aus, hatte ja alles runter, incl. Ölwanne als ich die Kupplung gemacht habe,
die Ölwanne mußte ab um den Flansch mit dem PTFE Dichtring gescheit tauschen zu können.

Die Ölwanne war erstaunlich sauber und nirgendwo Abreib vom Riemen zu erkennen, bei 220.000km.
Ansonsten hätte ich den mit getauscht, bzw. auf Kette umgerüstet, ich hab ja kein Start/Stop.

Falls es mal aus dem Wellendichtring hinter der Riemenscheibe raussifft kann ich das immernoch machen.
Der Motor muß nur an eine Motortraverse aufgehangen oder abgetützt werden, wie beim Riemenwechsel auch, der muß dazu nicht raus.
 
Im Gegenteil, bei der vorherigen Konstruktion ohne Riemen gab es einige Probleme mit rundgedrehten Wellen.

Ja - aber nur weil das noch schlechter war, macht es den Riemen im Öl ja nicht besser.
Hauptsache ist ja, dass es funktioniert - beim "Ölriemen" tut es das wohl auch.

Am Ende ist es immer eine Frage der Wahrscheinlichkeit - auch bei der (wirklich völlig schwachsinnigen) "6 Kant Antrieb" Variante sind ja längst nicht alles ausgefallen...
Wobei hier ja nicht nur die Art, sondern auch die qualitativ unangemessene Ausführung problematisch war.

Würde jemand einen derart ausgeführten "Umbau" (wieso auch immer) anbieten - würde es unverzüglich einen extremen "Aufschrei" geben was das doch für ein Pfusch ist (mit Recht)...

Dennoch hat es VW so konstruiert und gebaut - und es hat wohl auch die Produkttest´s überstanden...

Mit Sicherheit wird es bei den Riemen eine große Rolle spielen wie das Fahrzeug genutzt und gewartet wird - das war bei den Steuerketten Problemen damals auch nicht anders.

Ich würde da Stand der Dinge auch nicht umbauen anfangen - denn die Lösung ist wohl "gut genug" in der Praxis;)
Ideal ist es dennoch nicht und eine bessere Lösung die Kette (meiner Ansicht nach)
Beim Steuertrieb umgekehrt, da ist der TROCKENE Riemen ideal(er) finde ich. (auch meine Ansicht 😉 )

Aber trotzdem eine interessante Beobachtung:

Es scheint, um so mehr bzw. größeren Pfusch ein Hersteller macht - um so weniger kritisch werden seine Produkte dann gemessen.
Wenn dann eine "großer Pfusch" mit einem "kleineren" ersetzt wird, ist bereits eine "Steigerung" erkennbar und die Kunden sind zufrieden :D 😄
 
Ich habe mir vor kurzem am Ölfiltergehäuse (zusätzlich zum F1 Öldruckschalter) eine VDO Drucksensor mittels ATE Adapter angebaut. Während der Fahrt kann man sehr schön sehen wie das N428 Ventile zwischen den zwei Druckstufen Last und Drehzahlabhängig schaltet. Im Stand hat der Motor, egal bei welcher Öltemperatur, immer zwischen 1,9 und 2,1 bar. Etwas sorgen macht mir das die zweite Druckstufe max. 3,5 bar hat. Laut SSP 514 sollte hier der Druck bei 3,8-4,2 bar liegen. Jetzt überlege ich ob ich den Riemen wechseln und natürlich auch das Ansaugsieb reinigen soll. Um an das Sieb zu gelangen muss die Ölwanne ab und ich habe irgendwo gelesen das kann beim 4motoion aufgrund des Verteilergetriebes eine etwas aufwendigere Sache werden.
Der Motor hat im übrigen 190tkm gelaufen und außer einer Glühkerze welche getauscht wurde noch nie ein Problem gehabt.
Weiß jemand ob der Ausbau der Ölwanne beim 4motion wirklich problematisch ist?
Also beim CXEC (Biturbo im T6.1) mit DSG und 4-Motion muss nichts raus.
Es sind 2 Schrauben die man nur mit einem Spezialwerkzeug erreichen kann (Langer Imbus mit Kugelkopf). Dann noch die 10er Schrauben aus der Ölwanne und die drei schrauben, die die Ölwanne am Getriebe befestigen.
 
Also beim CXEC (Biturbo im T6.1) mit DSG und 4-Motion muss nichts raus.
Es sind 2 Schrauben die man nur mit einem Spezialwerkzeug erreichen kann (Langer Imbus mit Kugelkopf). Dann noch die 10er Schrauben aus der Ölwanne und die drei schrauben, die die Ölwanne am Getriebe befestigen.
Danke für die Info. Das hört sich doch mal gut an. Werde das bei Gelegenheit mal mit dem Freundlichen abgleichen ob es Unterschiede in diesem Bereich zum CXEC und CXFA gibt. Noch habe ich ja keinen Handlungsbedarf.
 
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