wo sind nur unsere Manieren hin, Camping hatte ich anders in Erinnerung...

Wenn der Hund dunkles Fell hatte, wäre das eventuell sogar ein Fall für den Staatsschutz.
 
Du musst Dich mal mehr damit beschäftigen, wie unser Rechtssystem funktioniert.

Ein Staatsanwalt kann so etwas gar nicht exakt beuteilen, da es sich immer um Einzelentscheidungen handelt.

Der befragte Staatsanwalt kann nur sagen, dass ER z.B. Anklage erheben würde. Dazu müsste er aber die genauen Details abwägen.

Wenn er zu der Meinung käme, dass das von Relevanz wäre, würde Anklage erhoben und es käme zu einer Verhandlung.
Da würde vermutlich ein Gutachter gehört, der feststellen müsste, ob dem Tier Schmerzen/Schaden usw. zugefügt wurden oder nicht.
Dazu müsste vermutlich der Krampen rekonstruiert werden und ggf. die Schußentfernung festgestellt werden, evtl. müssten Versuche angestellt werden, welche die Aufschlagkraft in Joule ermitteln.
Dann würde der Verteidiger vortragen, warum das nicht so sei und am Ende träfe ein Richter eine Enstcheidung.
Würde der Gutachter nicht automatisch vom Gericht bestellt, könnte das der Verteidiger tun.
Die genannten Punkte im Gutachten hören sich komisch an, ein guter Verteidiger würde aber genau darauf hin arbeiten, was ein Papierkrampen tatasächlich anrichtet.

Interessantes am Rande:
Der Hundehalter würde maximal als Zeuge gehört, Ankläger ist bei einer Straftat immer der Staat. Die Klage kann also nicht zurückgezogen werden werden, aber ggf. wegen Nichtigkeit oder mangels Chancen auf eine Verurteilung abgewiesen werden.

So weit meine Erinnerungen an die Vorlesungen in Recht. 😉
Du bist ein ganz Schlauer.
Jetzt wissen wir, wer da alles Beschäftigung finden würde, wenn....
Das "wenn" geht aber nunmal vom Staatsanwalt aus, auf Grundlage eines existierenden Gesetzes, das ist dessen Beurteilungsgrundlage.

Das was Du da alles beschreibst, liegt weit danach, in der Verfahrensabwicklung und nicht in der Verfahrenseröffnung, um die es hier ging.
 
Also doch dem Kotpumpenbesitzer vor den Campungtisch brunzen. Vorher eine ¾ Flasche Ramazotti (eine halbe könnte zu wenig sein) saufen, damit man unzurechnungsfähig ist und gut.
Spargel vorher essen. Das bleibt vom Riechkolben nicht so schnell unentdeckt.
 
Du bist ein ganz Schlauer.
Jetzt wissen wir, wer da alles Beschäftigung finden würde, wenn....
Das "wenn" geht aber nunmal vom Staatsanwalt aus, auf Grundlage eines existierenden Gesetzes, das ist dessen Beurteilungsgrundlage.

Das was Du da alles beschreibst, liegt weit danach, in der Verfahrensabwicklung und nicht in der Verfahrenseröffnung, um die es hier ging.
Nichts anderes habe ich geschrieben, also was soll das Bashing?

Der Staatsanwalt sorgt dafür, dass das Verfahren eröffnet wird, mitnichten heisst das aber, dass er Recht hat.

Ob also der Krampenschuss tatsächlich strafwürdig ist, wie von @Fu55el dargestellt, ist nicht seine Sache, insofern der falsche Ansprechpartner.
 
Ob also der Krampenschuss tatsächlich strafwürdig ist, wie von @Fu55el dargestellt, ist nicht seine Sache

Leute, lehnt Euch einfach wieder etwas zurück & genießt den Sonntag...
Thematisch ist das Verhalten seiner Mitmenschen auf dem CP das Thema...

Auch als Nichtcamper kann man beim Radfahren am Ostufer des Gardasses, an den viele CP's unmittelbar grenzen, so einiges an Verhaltensmustern feststellen.
Sehr beliebt ist auch die olfaktorische Begleitung seiner CP-Nachbarn an speziellen (stark gewürzten) Essensvorlieben...

Der Sonderfall "Arschkrampe" nebst dem übereifrigen "Fu55el" sind ja nun eher ein Beispiel für die Mücke, die zum Elfanten wurde. Geschenkt...
 
Wenn ich das so überfliege, weiß ich mal wieder, weshalb ich mir eher einfache, unparzellierte und im Idealfall nicht überlaufene Plätze suche. Dieser hier zB war schön und sehr entspannt. Ein anderer Camper und ja mit Hund - aber von mir aus kaum zu sehen und nicht zu hören :)
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M.E. liegt hier keine Straftat vor. Weder nach dem Tierschutzgesetz, noch nach dem StGB im Sinne einer tatsächlichen oder versuchten Sachbeschädigung.
Im Grunde wissen oder ahnen die Eiferer das wohl auch selbst. Deshalb geht man den in solchen Fällen häufigen Weg der sogenannten "Sachverhaltsquetsche". Da wird aus dem gefalzten Papierstreifen dann z.B. eine Klammer oder Krampe, um die Dramatik zu erhöhen. Gleichzeitig wird der Vorwurf erhoben, die anderen würden nicht sachlich diskutieren. Angesichts der Tatsache, dass der, der diesen Vorwurf erhebt, wie erwähnt, nicht einmal bereit ist, auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes zu argumentieren, ist das nur mäßig überzeugend.
 
Guten Abend,

wir haben die letzten vier Wochen mit Bulli und Wohnwagen an der Elbe und an der Nordseeküste verbracht.

Während dieser Zeit hatten wir neben uns knapp drei Handvoll verschiedene Campingnachbarn. Mit und ohne Hund. Schrullige Pedanten, coole Socken, Spießer.........ein schöner Mix.

Es gab in diesen Tagen keinerlei besondere Ereignisse, alle haben sich gut benommen, waren freundlich und zuvorkommend.

Geht doch 👍.
 
Du hast ein neues Make-Up ? Dunkle Augenränder ? 😁
 
  • Haha
Reaktionen: hjb
Also die letzten Wochen waren an der Küste oft geprägt von ständig kläffenden Hunden. Meist diese Fußhupen. Freunde hatten ebenso einen Hund dabei. Da wird aber Gebelle unterbunden. Vernünftig. Bei anderen artet es aus. Wenn Kinder bei den Kläffern zu nah am Wohnwagen vorbei gingen, kläfften sie ebenso. Nur noch etwas aggressiver.
Man sollte sich überlegen, ob man sowas dem Hund und den Mitmenschen antun möchte, wenn der Köter so überfordert und gestresst ist.

Andererseits gab es auch Zweibeiner, denen ich einen anderen Urlaub empfehlen würde.
Stellen sich welche bei uns hin, wo kein Strom mehr zu holen ist. Wir als nette Camper, weisen darauf hin. Die bauen alles trotzdem auf. Inkl. Vorzelt usw.
Dann stellen die selber fest, es ist in der näheren Umgebung kein Strom 🤣 . Kabeltrommel hat der ebenso nicht dabei. Nachts möchte er für das Kleinkind mit einem Wasserkocher eine Milch machen und fragt, ob er dafür an unseren Strom im Vorzelt kann. Vorher hat er bei einem anderen Nachbarn nach einer Kabeltrommel erkundigt. Mit Gas oder in der Gemeinschaftsküche wollte er nicht.
Am nächsten Tag sind die dann gefahren.

🤷‍♂️
 
Auch Camping muss man erst lernen, aber manche Zeitgenossen sollten halt besser in ein Hotel gehen.
 
Es gab in diesen Tagen keinerlei besondere Ereignisse, alle haben sich gut benommen, waren freundlich und zuvorkommend.
Gib's zu: Du hast jedem CP-Betreiber im Norden eine hardcopy dieses Themas in die Hand gedrückt mit der Bitte, das an die "Platz-Info-Tafel" zu dengeln...
Somit waren sie alle gebrieft....
Auch Camping muss man erst lernen, aber manche Zeitgenossen sollten halt besser in ein Hotel gehen.
Dank der oben beschriebenen Anleitung des "How-to" fiel es manchen dann leichter, sich zu entscheiden...
😁
 
Also, um der sicher oft berechtigten Kritik etwas entgegenzusetzen: auf unserer Sommerrundreise in der Hauptreisezeit Europas hatten wir nur positive Erfahrungen. 1 CP in Norddeutschland, 1 CP in den Niederlanden, 2 CP in Frankreich, 1 CP in Belgien. Alle sehr verschieden, sehr große und ganz kleine, auch betreiberseitig sehr unterschiedlich, Landwirte, die ihre Wiesen hergeben, Hippies, die sich mit einer solchen Pacht selbständig gemacht haben, kommunale Plätze im Besitz der Stadt, ein Tourismuskonzern mit x Sternen an seiner Camping-Erlebnis-Welt. Wir hatten trotz fehlender Vorbuchung immer einen schönen Stellplatz und immer freundliche und respektvolle Nachbarn. Man konnte ins Gespräch kommen, musste es aber auch nicht. Wir haben keine rücksichtslosen Tierhalter, Musikhörer oder ähnliches erlebt. Natürlich aber wieder einige Kuriositäten. Riesige klimatisierte, satelitenfernsehbewehrte Wohnreisebusse, die eigentlich nicht verlassen wurden, wenn doch aber mit unzähligen mechanischen und elektronischen Verriegelungen gesichert werden mussten. Offroad-Transporter, die nur auf Asphalt und gemähten Wiesen unterwegs waren, deren Innenraum aber nur über eine veritable Leiter erreicht werden konnte. Dauercamper mit Gartenzaun und -zwerg, die penibel darauf geachtet haben, das kein gespielter Ball in Richtung ihres Anwesens flog. Abenteuerliche Stromanschlüsse, die dann aber doch funktioniert haben. Alte Wohnmobile, in denen Großfamilien aus drei Generationen unterwegs waren. Radreisende, die aus ihren Packtaschen Komfortoasen mit Sitzgelegenheiten, Tischen und dann noch einem gekochten Menü zaubern konnten. Bullifahrer, die nach dem Ankommen magnetische Blumenkübel mit Geranien an die Beifahrertür unters Fenster geklickt haben. Alle Beteiligten waren immer auf ein auskömmliches Miteinander bedacht.
 
Ich war an dem Maria Himmelfahrt WE auf einem eher gün angehauchten etwas freakigen CP auf der schwäbischen Alb.
Hohe Tx Dichte, viele Kinder und ebensoviele vierbeinige Viecher 🤪 ......und siehe da.......es geht doch 👍
Bei den Fusshupen und auch durchaus größeren Exemplaren war das obere Ende der Leine wohl erzogen und höflich......dementsprechend auch die Tölen !
Bei den Kindern waren tatsächlich die allermeisten ( kleine Ausreißer sind nie zu verhindern 🤷‍♂️ ) auch von den Brutpflegern angenehm instruiert. Kinder sind nie leise, aber eine gewisse Grundkonditionierung kann doch auf solchen Plätzen sehr hilfreich für alle beteiligten sein. Natürlich ist die Beobachtung nicht repräsentativ ( habs leider auch schon sehr anders erlebt 🤮)
Aber immerhin war es ein schönes langes WE mit netten Zeitgenossen die sich zu benehmen wussten :D.
Das mal zur positiven Berichterstattung.☝️
 
Falls Jemand einen genialen Platz im Luberon sucht … der einzige Vorfall war, dass unser Labby gestern in Spiellaune auf den Labby vom Wirt zugestürmt ist … der aber nicht spielen durfte.
Bonnieux ist ein geniales Örtchen im Luberon.
Der CP hat nur 2 Sterne - das Sanitär dafür von mir mindestens 4.
 
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