Mittlerweile kommen die Medien dahinter, was ihnen blühen wird:
Hetze im Netz: Asoziale Netzwerke
Pamphlet:
Der Artikel selbst ist ein gutes Beispiel dafür, wie tendenziös in Medien Bericht erstattet wird:
"Lange sei es gesellschaftlicher Konsens gewesen, dass Äußerungen, die „in einem deutlichen ideologischen Bezug zum NS-Regime und zum Holocaust stehen, geächtet sind.“ Das scheine sich zu verändern. Um fremdenfeindlich Stimmung zu machen, würden auch Falschmeldungen gestreut..."
Da wird mal eben in einem Satz ein völlig undifferenzierter Bogen von "Fremdenfeindlichkeit" (Was ist es eigentlich genau, was den "Feind" an den "Fremden" stört? Egal - das Negativprädikat hat ja noch immer - wenn auch zunehmend weniger - seine maulstopfende Wirkung getan.) zum "NS-Regime und zum Holocaust" geschlagen. In diesem Artikel finden wir genau den Journalismus, der dem denkenden Mensch sauer aufstößt - Pauschalisierung bis zur Unkenntlichkeit: " ...denen es auf den Senkel geht, dass ihre Welt fremder wird“. Vowe hält sie für „weitgehend unbelehrbar“".
Mir geht auch so vieles "auf den Senkel" und dabei bin ich auch "unbelehrbar". Vor allem, wenn etwas als "alternativlos" dargestellt wird. NICHTS ist nämlich alternativlos! Auch nicht, dass jeder Migrant in Deutschland wohlwollend als "Flüchtling" aufgenommen werden muss. Egal, ob er einer ist, oder eben doch "nur" ein Krimineller, muslimischer Religionsfaschist bis hin zum Terrorist oder simpler Sozialleistungsabzocker. Alleine, dass "interessierte" Teile der Gesellschaft diese Auswüchse der Migration einfach negieren, tagtägliche Beweise dazu kleinreden und mit dem Hinweis auf "Hitler" jedwedes Argument totzuschlagen versuchen, ist sicher auch ein Quell für die Verfänglichkeit von Rattenfängern. Und die kommen nicht alleine von "rechts" - auch das ist ein Meinugsautomatismus, der schlichtweg nicht der Realität entspricht.
Gerade zu der Migrationsdebatte (ich benutze hier mal ausdrücklich nicht das Wort "Flüchtling", weil es in diesem Zusammenhang einfach nur tendenziös ist...) sollte man sich mal "Godwin's Law" anschauen. Und dann neu beurteilen, wer tatsächlich in den Netzen Hass gesät und Sturm geerntet hat. Das lange Zeit erfolgreich praktizierte Muster, seinen Kontrahenten mit dem Prädikat "rechts" mundtot zu machen, ohne auch nur ein Argument ausgetauscht zu haben, verfängt nicht mehr. Damit muss so mancher "linker" Meinungsfaschist einfach leben und endlich anfangen, seine Meinung mit Argumenten zu untermauern.
Ein Aritkel wie der hier verlinkte aus der WiWo ist jedenfalls ein Paradebeispiel dafür, was auf der Strasse unfein (und auch etwas unbeholfen) als "Lügenpresse" subsumiert wird: Purem Populismus journalistischen Raum zu geben um vermeintlichen Populismus ohne Argumente vermeintlich zu brandmarken, hätte ich maximal in Form eines gekennzeichneten Kommentars akzeptiert. Erst recht ausserhalb von Medien wie "taz" oder "Vorwärts".
Wohin eine von welcher Seite auch immer gesteuerte Meinungsbildung führt, hat die Geschichte immer wieder gezeigt und zeigt sich brandaktuell gerade in der Türkei. Und selbst hier in Deutschland winken dem islamistischen Faschisten Erdogan zehntausende Landsleute (warum haben viele von denen eingentlich einen deutschen Pass und sind noch hier, wenn es in der Türkei doch offensichtlich so viel besser ist?) mit ihren Fähnchen zu - trotz freier Presse. DAS sollte den Journalisten mehr zu denken geben, als es offensichtlich tut. Oder ist eine Diskussion über die bedingungslose Unterstützung des Antidemokraten Erdogan durch einen großen Teil der Deutsch-Türken etwa "fremdenfeindlich"?
Bevor es gleich "rund" gehen sollte, verweise ich an dieser Stelle eindringlich und vorsorglich auf das allererste Wort meines Postings.
Wie auch immer - ein von welcher Regierung auch immer gesteuertes "Propagandaministerium" lehne ich rundweg ab. Die freie Presse sollte berichten - und zwar immer ALLE Fakten. Erst danach kann gerne alles mit rechter oder linker Weltsicht kommentiert werden. Je unterschiedlicher die Sicht auf die Dinge, desto besser die Voraussetzung für eine freie Meinungsbildung. Die findet aber immer noch unbesehen von anderen in den Köpfen der Menschen statt. Das kann man gut finden und akzeptieren (Trump wurde am Ende auch demokratisch gewählt, obwohl er weite Teile der Presse gegen sich hatte) oder eben nicht. Wenn nicht, dann muss man sich konsequenterweise über das Prinzip "ein Mann - eine Stimme" unserer Demokratie unterhalten. Aber das führt dann endgültig zu weit - erst recht an dieser Stelle...
Fröhliches Nachdenken!