Votronic 1212-30 lädt Bordbatterie nicht mehr

@gmsbus der vcc hat nicht unbedingt ne Macke. Vermutlich hat der TE irgendwo eine hochohmige Verbindung. Und sobald bisschen Last auf der Leitung ist bricht die Spannung zusammen
Ok, dann wäre sie aber sehr hochohmig, wenn sie nicht mal dessen Leerlauf stemmt. Würde ich dennoch mit anderer Last testen. Bei den VCC schon zu viel erlebt...
 
Die nun bekannten Werte lassen für mich nur einen Schluss zu:
Ein Kontakt (+ oder -) hat einen schlechten Übergangswert.
Also als Erstes mit Last (eine Scheinwerferbirne aus der Bastelkiste reicht da aus, kannst aber auch eine Kühlbox o.Ä. nehmen) testen, ob am freien Kabel auch die Spannung zusammenbricht.
Das sollte mit 99,9%-iger Wahrscheinlichkeit so sein.

Dann würde ich mit direkt gelegter "Freileitung" jeweils einmal minus und dann plus ersetzen, um herauszufinden welcher Anschluß die Macke hat.
Beim Minuskabel liegt so etwas häufig an der Verschraubung, wo immer die auch ist (Karosserie, Fz-Batterie?), beim Plusanschluss würde ich dann im Bereich der Sicherung (unter der FZ-Batterie) suchen.
 
Ihr seid so genial… Genau das habe ich jetzt gemacht mit der Glühbirne und tatsächlich war der Massepunkt das Problem. Obwohl das eine fette Schraube ist, die direkt ins Blech geht. Oh Mann. So ist das, wenn man keine Ahnung von Electrik hat.
Mit dem anderen Massepunkt verkabelt und schwupp, alles läuft perfekt:
1. Spannung stimmt
2. Kontrolllampen leuchten
3. Batterie lädt
4. Kühlschrank kühlt
10000 Dank!!
 
Wenn die Schraube nur ins Blech geht, (vermutlich nachträglich 'reingeschraubt) hast Du nur die Blechstärke als Kontakt, ein bisschen Rost und das war's.
Daher macht man die Auflagefläche der Schraube auf dem Blech vorher blank, das gibt dann genug Kontaktfläche und damit es nicht rostet ordentlich Polfett dazwischen.
Noch besser sich man sich einen geeigneteren Massepunkt, da doch einiges an Strom da durch fließt.
 
Hallo zusammen, war bisher nur ein stummer Mitleser, hatte letzte Woche allerdings ein ähnliches Problem: Ladebooster regelt nach dem Start des Motors hoch, bricht dann zusammen auf Batterie-Erhaltung (blinkt alle 2s orange). Nachdem ich hier alle Tipps durchgelesen und probiert hatte und er immer noch nicht funktioniert hat, habe ich alle Leitungen von vorne bis hinten einmal durchgemessen. Wie sollte es anders sein - die letzte Leitung, der Massepunkt bzw. Leitung dahin - wars! Neue Leitung gelegt, Massepunkt etwas blankgekratzt und zack - Booster lädt wie er soll!
 
Hallo liebes Forum,

ich wärme das Thema hier nochmal auf, da ich ein ähnliches, aber nicht komplett identisches Problem beobachte.

Das Problem:
Der Ladezustand meiner Bordbatterie ist ca. bei 90 % (100 Ah Kapazität). Laut Shunt sind ca. 10 Ah über Nacht hauptsächlich vom Kühlschrank entnommen worden.
Der Akku ist also nicht komplett voll geladen.
Auf einer 2h Fahrt heute wollte ich die Bordbatterie mit Hilfe des Votronic Ladeboosters wieder aufladen.
Da der Mess Shunt erst seit kurzem verbaut ist, konnte ich heute zum ersten Mal das Laden beobachten.
Als ich den Ladebooster also ins System zugeschaltet habe, ist die Spannung direkt auf 14,4 V angestiegen. Soweit so gut.
Was ich merkwürdig finde: Der Shunt zeigt an, dass aus der Bordbatterie nun sogar etwas mehr Strom entnommen wird, als mit ausgeschaltetem Booster. Im Screenshot aus der Victron App im Anhang sieht man den Moment, wenn der Ladebooster zugeschalten wird. Auch wenn dann der Kühlschrank anging, der normalerweise ca. 3-4 A zieht, sind dann ca. 5 A aus der Bordbatterie geflossen. Die LEDs des Ladeboosters haben einen Ladevorgang angezeigt. Die "Charge" LED leuchtete dauerhaft, die "Batt full" hat geblinkt.

Zuerst dachte ich, dass der Ladebooster in seiner Ladekennlinie einfach am Ende der Absorptionsphase (U1 Vollladung) angekommen ist, da er ja mit 14,4 V (=Ladeschlussspannung) geladen hat. Aber auch dann müsste ja noch ein leicht positiver Strom fließen oder?
Außerdem hätte er dann ja irgendwann in die Float Phase (U2 Vollerhaltung) wechseln müssen, wobei dann die Spannung wieder niedriger hätte sein müssen. Außerdem hätte er dann auch den Kühlschrank normalerweise komplett versorgen können, ohne dass der Strom aus der Bordbatterie gezogen wird.

Was ich schon probiert habe:
- Ladebooster länger als 30 sek vom Netz trennen
- Ladeprogramm kurz wechseln und wieder zurück

Kurz zu meinem Setup:
- VW T5.1 Caravelle
- Bordbatterie: AGM 100 Ah (AGM1)
- Starterbatterie: VARTA Silver Dynamic 100 Ah
- Ladebooster: Votronic VCC 1212-30 --> kein D+ Kabel angeschlossen sondern Spannungssteuerung, exakt nach Schaltplan in Anleitung angeschlossen
- Victron Smartshunt 500 A --> korrekt herum angeschlossen, mit Solar und Landstrom misst er richtig ;-)
- Victron Solar Laderegler Smart Solar 75/15
- Landstrom Ladegerät CTEK MXS 10

Gemessene Werte:
- Ruhespannung Starterbatterie: 12,8 V
- Ruhespannung Bordbatterie: 13,1 V (beides ca. 3h nach der Fahrt)
- Spannung an der Starterbatterie bei laufendem Motor: 14,5 V
- Spannung am Shunt bei laufendem Motor und angeschaltetem Booster: 14,4 V

Hat von euch vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Idee woran das liegen könnte?
Vielen Dank euch schon mal.

LG
Phil

Hi zusammen,

danke für eure Antworten. Ich denke, ich habe jetzt den Fehler gefunden... Es lag wahrscheinlich an meiner eigenen Blödheit. Ich habe zwar beim Abschließen des Shunts alles richtig geplant, habe jedoch ein Kabel vergessen "umzubauen". Und zwar das Kabel das vom Minuspol der Batterie zur Fahrzeugmasse geht. 🤦‍♂️
Siehe im Schaltplan: Grün = so hatte ich es bei der Planung eingezeichnet , Rot = wie aktuell noch angeschlossen. Ich werde es die Tage mal umbauen und dann sollte der Shunt hoffentlich alles richtig messen.

Schaltplan.webp
 
Bei mir ergab sich eine ähnliche Symptomatik wie bei einigen von euch:

LiFePo4 Zweitbatterie wurde immer gut geladen, dann nicht mehr - Lampe leuchtet aber es kommt kein Strom.
Die letzten Wochen/Monate habe ich mir auch mal "verbrannten" Geruch eingebildet, kommt raus: war keine Einbildung.
Ladebooster ausgebaut und aufgemacht:
IMG_8894.webpIMG_8895.webp
Ein Wunder das mir der Bus nicht abgebrannt ist.

Ich habe jetzt zum Austausch den Ladebooster von Victron bestellt, weil man über den wesentlich weniger Störungen findet.
Leider bin ich elektrisch nicht super versiert... liegt das jetzt am "schrottigen" Ladebooster oder kann ich mit der Verkabelung/Absicherung ordentlich Mist gebaut haben?
Dagegen spricht: dass es 4 oder 5 Jahre super funktioniert hat und dann plötzlich geht die K****e in Rauch auf....

Viele Grüße
 
Moin,
Hatte das selbe Teil auch Mal. 2x im Eimer innerhalb von 3 Jahren. Danach auf Victron gewechselt und nie wieder Probleme.
 
Bei mir ergab sich eine ähnliche Symptomatik wie bei einigen von euch:

Ein Wunder das mir der Bus nicht abgebrannt ist.
Das beide Sicherungen, wahrscheinlich eingangs- und ausgangseitig, gleichzeitig durch sind ist komisch.
Was auch sonderbar ist, dass die Sicherungssockel beide verschmort sind. Bei Überstrom sollten ja die Sicherungen
das schwächste Glied sein... und nicht der Sockel wegschmelzen.

Ich hätte auch nach der auffällig hohen Beschwerdenanzahl Angst, mit diesem Teil an Bord spazieren zu fahren.
Sieht nach einem konstrukiven Mangel oder nach einem Mangel der Qulitätssicherung aus.

Ich hatte bei meinem Umbau einen Schaudt gewählt, würde aber heute auch das Geld in einen Victron investieren.
 
Da wäre mal zu messen, ob die noch eingermaßen heile Sicherung tatsächlich durchgebrannt ist, sieht auf dem Bild nicht so aus.

Für mich sieht das so aus, als ob das Ding eine Weile (zu) viel Strom gezogen hat, der aber noch im Grenzbereich zum Durchbrennen der Sicherung lag. Dann kann es dazu kommen, dass die ganze Chose heiß wird und schmilzt, hatte ich an anderer Stelle (Moped) schon so ähnlich. Sollte aber nicht so sein, da wird irgendeine Stelle falsch dimensioniert sein.

Die Sicherung hat wohl 40A, das sollte bei Verkabelung nach Anleitung eigentlich passen, ist aber für eine Flachsicherung ziemlich viel.

Wenn ich mich recht erinnere, kann es sein, dass ein LiFePo mehr zieht als ein Bleiakku, bei denen Letzteren sollte die Stromaufnahme ca. 10% der Nominalkapazität begrenzt sein, bei LiFePo sind das deutlich mehr (20 - ??).
Das kann ein Experte aber sicher genauer sagen.

Ich vermute mal, dass der Sicherungshalter mit dem hohen Dauerstrom nicht zurecht kommt und heiß wird, dann würde sich das Problem erklären.
Dieser hier (ebay) z.B. ist nur für einen Dauerstrom von 20A ausgelegt: (findet man aber nur in den Herstellerspezifikationen, aber immerhin steht es dabei). Einer für 40A und mehr sieht deutlich massiver aus.
1786373475253.webp
Wäre dahingehend interessant zu erfahren, ob die Problem mit dem VCC nur LiFePo-Akkus betreffen oder auch bei AGM-BAtterien auftreten.
 
Ich habe die Flachsicherungen quasi mit Gewalt, mit der Zange, aus dem Halter ziehen müssen. Das hat zusätzlich zur Zerstörung beigetragen.
Die eine Sicherung ist tatsächlich nicht an der vorgesehenen Stelle durchgebrannt sondern mit dem Halter Verschmolzen gewesen.

Ich kann es jetzt grade nicht beschwören, weil alles wieder zusammengebaut ist. Aber ich meine, dass ich den Ladebooster „zusätzlich“ mit einer 35A Streifensicherung abgesichert habe. Die hatte ich gestern auch offen und da war hald gar nix, keine Verfärbung oder Anzeichen von Hitze.
Der Schaden beschränkt sich auf das innere des Ladeboosters.
 
... was meine Vermutung erhärtet. 😉
 
IMG_8914.webp

Der Ladebooster von Victron ist zumindest in Sachen Qualitätsanmutung, Größe und Gewicht ein ganz anderes Level. Die passive Kühlung wird da unterm Sitz, mit wenig Platz, evtl. spannend.
 
Oh du hast den alten gekauft... Da ist es wichtig die Vorgaben bezüglich der Kühlung zumindest grob einzuhalten. Der wird nämlich gut warm.
 
Bei mir ergab sich eine ähnliche Symptomatik wie bei einigen von euch:

LiFePo4 Zweitbatterie wurde immer gut geladen, dann nicht mehr - Lampe leuchtet aber es kommt kein Strom.
Die letzten Wochen/Monate habe ich mir auch mal "verbrannten" Geruch eingebildet, kommt raus: war keine Einbildung.
Ladebooster ausgebaut und aufgemacht:
Anhang anzeigen 495096Anhang anzeigen 495097
Ein Wunder das mir der Bus nicht abgebrannt ist.

Ich habe jetzt zum Austausch den Ladebooster von Victron bestellt, weil man über den wesentlich weniger Störungen findet.
Leider bin ich elektrisch nicht super versiert... liegt das jetzt am "schrottigen" Ladebooster oder kann ich mit der Verkabelung/Absicherung ordentlich Mist gebaut haben?
Dagegen spricht: dass es 4 oder 5 Jahre super funktioniert hat und dann plötzlich geht die K****e in Rauch auf....

Viele Grüße
Das ist ja ein bekanntes Problem. Votronic hat dazu ja auch ein Statement of ihrer Webseite veröffentlicht. Offensichtlich kommt es über die Zeit zu Kontaktkorrosion und dadurch zu erhöhten Übergangswiederstand zwischen Sicherung und Sicherungshalter, was in Folge zum verschmoren durch Überhitzung führt. Die neuen Modelle des VCC1212-30 sind mit fest verbauten/verlöteten Sicherungen und haben das Problem nicht mehr. Mein VCC 1212-30 hatte nach 6 Jahren und 150.000km und unzähligen Ladezyklen von zwei LifePo´s auch den gezeigten Defekt. Nach Tausch gegen das neue Modell, läuft es wieder alles wie ich es mir wünsche. Auf ausreichende Belüftung muss natürlich beim Verbauen geachtet werden.
 
Nach Tausch gegen das neue Modell, läuft es wieder alles wie ich es mir wünsche.
Ab wann gab es das „neue“ Modell?

Kannst du das von der Website mal verlinken? Ich hab es nicht gefunden🤔
 
Ich würde den victron Orion xs empfehlen. Deutlich kleiner und viel weniger Wärmentwicklung. Natürlich auch deutlich teurer, bin aber mega glücklich damit.
Anhang anzeigen 495276

Der Ladebooster von Victron ist zumindest in Sachen Qualitätsanmutung, Größe und Gewicht ein ganz anderes Level. Die passive Kühlung wird da unterm Sitz, mit wenig Platz, evtl. spannend.
 
Das ist ja ein bekanntes Problem. Votronic hat dazu ja auch ein Statement of ihrer Webseite veröffentlicht. Offensichtlich kommt es über die Zeit zu Kontaktkorrosion und dadurch zu erhöhten Übergangswiederstand zwischen Sicherung und Sicherungshalter, was in Folge zum verschmoren durch Überhitzung führt.
Das heißt für alle Votronic-Nutzer, nachsehen welches Modell sie haben und ggf. die Kontakte der Sicherung mit Polfett warten.
Der Ausfall kommt ja immer zu einem unpassenden Zeitpunkt.
 
Hab gerade auch mal nachgesehen. Ich habe auch noch die alte Version aus 2020.
Läuft aber auch seit 6 Jahren problemlos…
IMG_3430.webp
Die Seriennummer der neuen Version fängt dann mit 23V an…
 
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