Vom Rennstreckentransporter zum gemütlichen Familycamper - ein kleiner Ausbau"Fred" aus den Bergen

Steph09

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15 Feb. 2020
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5
Ort
6914 Hohenweiler
Mein Auto
T6 Kombi
Erstzulassung
7/2015
Motor
TDI® 75 KW EU5 CAAB / EU6d-Temp CXGB
DPF
ab Werk
Motortuning
NEIN
Getriebe
5-Gang
Antrieb
Front
Radio / Navi
Radio Composition COLOUR
Extras
Wwzh mit zweiter Batterie
Umbauten / Tuning
zukünftiger Umbau zum Wohnmobil
FIN
WV2ZZZ7HZGH0435xx
Typenbezeichnung (z.B. 7H)
7HC/GCXGB300X0/LNFM52Z1116VVR27MMGO
Als allererstes mal ein herzlichs "Habe-de-Ehre" in die Runde!
und vielen Dank an alle Bekannten und Unbekannten, die mir durch ihre Beiträge, durch das Erstellen von Ressourcen, und im persönlichen Kontakt schon viel geholfen haben.

Ich bin der Steph, und habe glatte 4 Jahre gebraucht, um mich zu entscheiden, ob ich nach 20 erlebnisreichen Jahren meinen 38 Jahre alten T3 nun hergebe und einen "neuen" kaufe, oder ich mich doch nicht trennen kann und beim Alten bleibe. Das Forum hat mir hier sehr bei der Entscheidung geholfen, ob ich mir bei einem Modernen einen Neuausbau zum Wohnmobil zutrauen darf - oder nicht.
Meinen T3 hatte ich damals "entkernt" und alles selbst gemacht, aber an moderne Autos werden einfach andere Ansprüche gestellt.
Nun ist's passiert und seit ca. 8 Wochen habe ich einen 2015er T6.

Suchkriterien waren:

Langer Radstand (ein T3 hat mehr "Wohn- und Innenraum") als ein "neuer" mit kurzem Radstand;
102 PS - wir sind den Motor mit LR zum Testen Probegefahren, und "uns" reicht das vollauf.
Euro 6 und wenig mehr als 100.000km
Ein Kombi mit 8 oder 9 eingetragenen Sitzplätzen, da in Österreich sonst beim Umbau vom Kastenwagen KleinLKW "N1" zum Wohnmobil/PKW die "Nova" mit mehreren tausend Euro fürs Finanzamt fällig wird.

AusbauZiele:
  • Das Wichtigste zuerst: Meine Tochter (10 Jahre) hat unseren alten "Friedl" (so hat der T3 geheißen) geliebt, vor allem, weil es ihn immer schon gab, und er so gemütlich war. Beim Verkauf gab es (nicht nur von ihr) so einiges an Tränen... Vorgabe für den Neuen war ganz klar: Er muss wieder "gemütlich" werden, und keine moderne "Plastikschüssel".
  • Aufstelldach mit Dachträgern für Windsurfequipment
  • Pro Lift-Kit - für mehr Bodenfreiheit, da ich das vom T3 so gewohnt bin und die neuen echt niedrig sind. Und da steh ich hier in den Bergen echt schnell an.
  • Möglichst wenig Gewichtszuwachs beim Ausbau - da musste ich beim Friedl mit 69 PS auch aufpassen...
  • Dann das Übliche: Drehsitz Beifahrer, Solar für Stromunabhängiges Stehen, 4 Schlafplätze, gemütliche "luftig" verbaute Isolierung - mgl. kein Armaflex o.ä.
  • Ideal wären mehr als 4 Sitzplätze, wenn man sie denn mal braucht...
Hier mal was zu sehen:

Einmal der "Friedl", und dann der "Neue" der aktuell gerade zum "Bastelwastl" und "Tüftl" getauft wurde. Aber irgendwann bekommt er sicher auch einen richtigen Namen.
 

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Das Basisauto und der Sitzbankumbau

war ein silberner Standard-Kombi mit zwei Schiebetüren und "ordentlichen" Lackgebrauchsspuren; Er wurde vom Vorbesitzer (eigene KFZ Werkstatt) zum "pubertierenden" Rennstreckentransporter umgebaut; das Wichtigste: Er stand in Ö und Nova wurde bereits abgeführt, da Kombi (PKW), das heißt ein PKW Import aus Deutschland mit entsprechenden Mehrkosten entfällt; dafür eine 11 Stündige Zugreise vom äußersten Westen Österreichs in den Osten gewonnen;
  • Untenrum lackiert in dunkelblau (super, wir wollten eh zweifarbig, so sparen wir uns die Folierung)
  • Tiefergelegt mit H&R Federn (für mich egal: Ob ich ein Originalfahrwerk ausbaue und LiftKit ein, oder ein tiefergelegtes bleibt sich gleich)
  • Spurverbreiterung H&R
  • Alufelgen mit 19 zoll mit ABE (und nicht passenden Reifen drauf, das wusste ich)
  • Original LED Lichter von VW nachgerüstet
  • Vorbereitung für Tempomat (Lenkstockhebel gewechselt)
  • Einzelsitz vorn mit Drehkonsole von Sportscraft bereits nachgerüstet (das war ein echter Kaufgrund)
  • Hinten im "Wohnraum" wurden gefühlte 200 Kilo Pressspan und Küchenarbeitsplatten verbaut, um Platz für ein Rennmotorad und Equipment wie Reifenheizer, usw. zu haben; Als boden wurde eine Bauhaus "SteckplastikParket" verbaut iund über den OriginalGummiboden gelegt, was für den Einsatzzweck mit Motorrad sicher passend war;
  • "Echte" ACHT 220 Volt Steckdosen, zT über eine Mehrfachsteckdose und an Sitzkonsolen verschraubt - mittels DEFA Kabel. Ohne jede Sicherung, FI Schaclter oder irgendwas Ähnliches. Dafür keine KFZ Kabel, sondern haushaltsübliche Vollkupferkabel mit entsprechenden Klemmen.
Beim ÖAMTC Ankaufstest vor Ort mit Pauken und Trompeten durchgefallen, da die Spurverbreiterung nicht eingetragen war, die Felgen zwar ABE haben, aber die Reifen die falsche Größe hatten. Soweit so gut, wusste ich auch - nachdem Winterräder mit Originalbereifung dabei waren, kein Problem. Alles andere sei in Ordnung - we will see; übergangsweise wurde er auch schon "Odysseus" getauft...

Also zuhause erstmal "entkernen", und alles Raus.
Drei Einzelsitze aus der vorderen Sitzreihe und die Dreierbank, den Bauhausboden und den Gummiboden;

Als nächstes eine Hebebühne gemietet und die Sitzanker/Sitzschienen des linken Einzelsitzes bei der linken Schiebetür ausgebaut, und die rechten beiden Aufnahmen der hinteren Dreierbank.
Dabei etwas entrostet, Rostschutz und Unterbodenkonservierung "aufpoliert" und die notwendigen Verstärkungswinkel für den Einbau der Zweiersitzbank der zweiten Sitzreihe in die dritte Sitzreihe rechts eingebaut.
Zwei halbe Tage war ich dran, mit Tank absenken, und trotz flexibler Verlängerung und Gelenkwelle an der Ratsche habe ich mir fast die Finger gebrochen um an die Muttern und Schrauben zu kommen - aber am End hats funktioniert - und alles ist am richtigen Platz.

Die ZweierSitzbank sitzt - hab leider grad kein Bild "von oben" mit allen nachgerüsteten Ankern, aber hier gibt es ja einen sehr ausführlichen Beitrag im Forum, wo das intensiv dokumentiert ist - und ohne den ich die richtigen Teilenummern nie rausbekommen hätte...
 

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Herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß mit dem Langen.

Nun ist's passiert und seit ca. 8 Wochen habe ich einen 2015er T6.
Bitte beachten und wichtig für eventuelle Ersatzteilbeschaffung, lt. FIN hast du Modelljahr 2016.

Gruß

Peter
 
Die LED Überraschung...

kam beim Fahren im Dunkeln, nachdem der ganze Ausbau draußen und alle Sitzbänke entfernt waren. Auto hinten 200kg leichter = Lichter scheinen zu tief auf die Straße. Der Dreh an der Leuchtweitenregulierung blieb leider von den nachgerüsteten Original VW LED Scheinwerfern unbeantwortet.

Hab hier im Forum dann zu recherchieren begonnen - und wurde dann ziemlich auf den Boden der Realität zurückgeholt.

1. Manuelle Leuchtweitenregulierung ist Inkompatibel mit Original LEDs

2. Original LEDs benötigen die automatische LWR mit Niveausensoren usw. - Nachrüstsatz schlappe 900 Euro ohne Einbau;

3. TÜV ohne Leuchtweitenregulierung ist nicht; TÜV aber seit Okt. 2024 abgelaufen - laut Verkäufer (und vom ÖAMTC Ankaufstest ja auch bestätigt) läge das nur an der Felgen-Reifen-Spurverbreiterung...

4. Hab mich dann viel beschäftigt mit dem Einbau, hier gibt es auch im Forum hervorragende Anleitungen - aber habe mir den Kabelsalat einfach nicht zugetraut; Drei Werkstätten angefragt, darunter einen Einbaupartner des Nachrüstsatzes. Bauen sie nicht ein, da hat schon ein anderer was gemacht... absolut chancenlos.

5. Kontakt mit Verkäufer und ÖAMTC: Das erspar ich euch und gehört hier auch nicht ins Forum... daher aber der zwischenzeitliche Name des Busses "Odysseus", gefühlt hört die "Lichtersch..." nicht mehr auf.

6. Mir einzig einleuchtende Lösung: Rückbau auf die Originalscheinwerfer - besser als die vom T3 sollten sie zumindest sein ;-) Wobei das LED Licht nachts echt der Wahnsinn war - und das tagfahrlicht war einfach auch wirklich stylisch - auch wenn ich das nicht seh, wenn ich drinhock.
Aber da habe ich die Rechnung ohne die "Aufstelldachacheinbauer" aus dem hohen Norden Deutschlands gemacht.

So sah er mit den Original LEDs aus, und jetzt eben so...
Die Lösung waren Nachrüst LED Scheinwerfer mit ABE, die Plug and Play über die originale manuelle Leuchtweitenregulierung gesteuert werden können. Kostenpunkt inkl. Einbau: Genauso hoch wie "nur" das Material für die ALWR.

Damit hat der Bus den Name "Odysseus" wieder ablegen dürfen...
 

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Bitte beachten und wichtig für eventuelle Ersatzteilbeschaffung, lt. FIN hast du Modelljahr 2016.

Gruß

Peter
Hallo Peter,
danke für den Hinweis, natürlich hast du Recht: EZ 2015, aber MJ 2016!
War unaufmerksam beim Schreiben. Hab mir aus ERWIN schon alle Anleitungen runtergeladen, und Ersatzteile gehen ja eh über die FIN.... Einzig beim verbauten Radio bin ich mir noch unsicher, was genau das für eines ist, aber das muss ich wohl ausbauen um genau zu wissen was da verbaut ist. Steht aber eh auf dem Plan, da hinten Lautsprecher nachgerüstet werden müssen...
 
Das Aufstelldach

Zu Beginn dachte ich immer, ich fahre nach England und lass mir dort ein Dach einbauen.
  • Hatte auch Kontakt mit ca. 5 Ausbauern, vorwiegend welchen die mehrere verschiedene Dächer verbauen - um ein Dach zu finden, dass gut zu meinen Prioritäten passt.

Die waren oder vielmehr sind:

  • Kein völlig abgehobener Preis
  • Leichtes Windsurfequipment auch bei aufgestelltem Dach oben lassen zu können - kein häufiger Fall, aber kommt mehrmals im Jahr durchaus vor. Gewicht all inkl. ca. 25 Kilo im hinteren Teil des Daches.
  • Möglichst viel Platz zw. Dach und "Bettbrett" für eine bequeme Matratze/Lattenrost etc, ohne die Matratze beim Schließen des Daches nach unten nehmen zu müssen.
  • Keine Einschränkung der Kopffreiheit eines Erwachsenen während der Fahrt auf der Rückbank
  • Ich hatte viel netten und "ehrlichen" Kontakt - und wäre am Ende bei einem interessanten "employer-owned" Betrieb in Schottland hängen geblieben - die sich auf stabile Dächer u.a. für Kajakfahrer spezialisiert hatten (jerba campervans). Sehr viel Service und gut überlegt, auch zum verbauten Stoffbalg, den Scheren und Federn usw. ich denke ein wirklich gut durchdachtes Dach.
  • Hätte es mit einem Urlaub mit Familie und Leih-VW Bus von der Firma geplant, aber "gescheitert" ist es dann letztendlich am Gespräch mit meinem TÜV Prüfer hier in Ö vor Ort. Weiß ich, ob in UK auch nur "CE" genormte Teile verbaut werden, er tut sich mit dem Prüfen sehr schwer, und was ist eigentlich wenn was undicht ist... fahr ich dann nach Schottland? hat mir dann doch nochmal zu denken gegeben, ob sich der Aufwand wirklich rentiert - und bei dem Dach wäre der Preis auch nicht günstig gewesen, bleibt die Frage nach dem Zoll...
und so habe ich mir die CAMPROOF Dächer nochmal genau angesehen - werden in Österreich in Linz verbaut, und in Deutschland weit im Norden in Niedersachsen. Für den langen Radstand gibt es nicht soo viel Auswahl - die neueren SCA liegen ausnahmslos 5stellig, wa s einfch echt Wahnsinn sit - und auch das "alte" Dach kommt fast dahin.

Der Kontakt zu Camproof direkt (hab die Hersteller in Polen angeschrieben) und insbesondere zur Einbaufirma hier im Norden Deutschlands war sehr gut. Auch ein Grund, warum ich letztendlich hier oben einbauen lasse und nicht im viel näheren Linz.

Übrigens auch der Grund, warum ich gerade so viel Schreiben kann - ich sitze im zug quer durch Deutschland und hol den Bus ab. Service der Einbauer: Abholung um 5.55 morgens am Bahnhof - 30min von der Werkstatt weg! In der heutigen Servicewüste finde ich das echt eine Ansage.
Neben dem Dacheinbau haben sie mir den Tipp mit den LEDs gegeben - und auch noch den Tempomat fertig nachgerüstet. Über den Einbau wurde ich mit Bildern via Whatsapp auf dem Laufenden gehalten. Bin jetzt echt gespannt, wie es fertig aussieht.

Der Einbau wurde von mir übrigens ohne Schönheitsarbeiten wie Filzen, dafür mit leicht verstärkten Federn, Leerrohren in den Dachholmen für LED-, Lautsprecher und Solarkabel - und ohne Dachbett geordert.

Das Dachbett mache ich aus einer Leichtbauplatte von Queenply oder Epicply - und es wird mit Winkeln so tief gesetzt, dass man als Erwachsener während der Fahrt hinten noch aufrecht sitzen kann, aber oben mgl. viel Platz für die Matratze usw. erhält.

Hier noch ein Eindruck aus der Werkstatt. Mehr dann, wenn ich es selbst gesehen und probiert habe.
 

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So, wie versprochen nun ein paar Eindrücke vom Camproof Dach - soviel man denn nach einer Fahrt (von 800km) und dem Optischen sagen kann:

Das Dach wirkt stabil, die Federn/Dämpfer und Scheren ebenfalls. Für mich kein Unterschied zu den "älteren" SCA Dächern - die ich jedoch nicht gefahren bin.
Beim Fahren war es zwar lauter, aber auch nicht richtig viel lauter als "mit ohne" Aufstelldach, das hab ich mir schlimmer vorgestellt - vor allem, da ich ja komplett ohne Bett und "Feinarbeiten" wie filzen etc. bestellt hab. Und zusätzlich zwei Multirails drangekommen sind, die ja auch Windgeräusche machen.
Die "Mechanik" und das Schließsystem denke ich haben sich bewährt, ist ein klassisches Gurtsystem mit zusätzlichem Verriegelungsklappen. Gibt sicher Praktischeres oder Schöneres, aber es funktioniert wie es soll - und das reicht mir.

Optisch von Außen bei geschlossenem Dach stört mich eigentlich nur die weiße Farbe, aber das hab ich vorher gewusst - das ist einfach eine Frage des Geldes. Kann man irgendwann ändern - oder ich gewöhn mich dran. Die Gummilippe vorn funktioniert einwandfrei - und war auf Nachfrage auch die klare Empfehlung der Einbauer - ein klassischen Spoiler vor dem Dach hätte es auch gegeben. Aber da verlass ich mich auf diejenigen, die das Einbauen.

Mein persönlicher Eindruck von den Einbauern und der Werkstatt: TOP - beratend und nicht "schwatzend", serviceorientiert, freundlich - alles in Ruhe erklärt, habe mich dort sehr wohl gefühlt! Haben sich auch mit meinen "Nebenschauplätzen" wie Tempomat nachrüsten und der oben geschilderten LED Scheinwerfer Thematik nicht hängengelassen.
Leerrohre für Kabelverlegung rechts und links wurden ebenfalls sauber und klapperfrei eingebaut, Ein- und Ausgänge genau gezeigt und wo sie die Solaranlage verklebt hätten und den Strom geführt hätten, damit ich eine Orientierung habe, wenn ich das dann selbst machen werde.

Die nächsten Schritte im Ausbau werden sein:
Elektrik (Ladebooster, MPPT, Kabelverlegung, ...), Isolierung Wand, Bodenplatte fertig machen mit Isolierung und Belag, Dachbett, Hecklautsprecher nachrüsten.

Weihnachten steht vor der Tür, es wird kalt, das heißt die Kleber lassen sich nicht mehr gut verarbeiten - und jetzt weiß ich noch gar nicht, mit was ich dann wirklich weitermachen kann und werde. Versprochen hab ich meiner Tochter, dass er fertig ist zu ihrem 11. Geburtstag - der ist im Juli, also hab i ja no a bisserl Zeit.

Anbei wieder ein paar Bilder vom Dach, Einbaurahmen usw.
Falls jemand mehr Bilder braucht, bitte melden. Will hier nicht zu viel Speicherplatz verbraten.
 

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Ja, hab auch "nur" vier Jahre überlegt und ist mir nicht leicht gefallen.
Klassischer jx, erster Motor, bei 250' nach Zahnriemenriss komplett zerlegt und erneuert...
9000 Aufpreis, und der t 6 war vor der Tür.
 
Herzlich Willkommen,

und geiler "ABC-Strahlenschutzanzug" aufm dem Waschplatz. 😎
 
So liebe Busverrückte,
hab mal mit dem Kabelsalat angefangen...

Nicht schön, aber schön langsam und überlegt wird's dann am Ende hoffentlich doch übersichtlich und gut.
Unterm Fahrersitz erinnert jedenfalls irgendwie an analoges Tetris spielen.

Leider hab ich mir, wie @dieselmartin schon genau erkannt hat, den Außenspiegel beim Sitzschienendemontieren auf der Hebebühne abgefahren. Das heißt die Türverkleidung muss ab für die Reparatur. Nachdem ich wegen der Lautsprechernachrüstung fürs Heck ja auch an das Radio muss, habe ich mich nun entschlossen, dass Soundpaket gleich "ordentlich" zu machen. Das heißt, wenn die Türverkleidung eh schon unten ist, ordentlich dämmen - und andere Lautsprecher rein. War zwar jetzt nicht so geplant, aber wenn das Teil schon runter muss, mach ich es halt gleich mit. Hab mich nach Einlesen und persönlicher Beratung hier im TXBoard für das "günstigere" Gladen One System mit einer kleinen Mosconi Endstufe und fürs Heck für Audison APX 6.5 entschieden.

Die Hecklautsprecher kommen dann in die zu verstärkenden hintere Dachverkleidung vom Aufstelldach.

Jetzt erstmal den Kabelsalat unterm Fahrersitz abschließen, damit ich wieder die "WWZH" nutzen kann, sonst klappts mit dem Kleben der Dämmung nicht... Und basteln bei 0 Grad ist jetzt auch nicht so schön.

Meld mich wieder, wenn es wieder was zu sehen gibt.

PS: Der Strahlenschutzanzug ist n MTB Matschanzug, gibts auch für die "großen" 😆

Viele Grüße aus den Bergen; Steph
 

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Einbau der Zweiersitzbank der zweiten Sitzreihe in die dritte Sitzreihe rechts eingebaut.
Moini, ich habe gerade das gleiche gemacht. Jetzt habe ich von der Verankerung von der 3er Bank noch die 4 Löcher offen. Wie hast du die verschlossen? LG
 
Jetzt habe ich von der Verankerung von der 3er Bank noch die 4 Löcher offen. Wie hast du die verschlossen? LG
Hallo Lea,
die meisten (bei mir sind es viel mehr) ganz einfach mit Karosseriegummistopfen vom örtlichen kfz Zubehör, Kosten 20 Cent / Stück. Und in ein zwei der Löcher werde ich Nietmuttern einpressen, um meinen Boden neben der äußeren "Zurrösenverschraubung" noch zusätzlich "mittig" in der Nähe des Heckauszugs etwas mehr zu fixieren.
 
Tetris unterm Fahrersitz - die Zweitbatterie

Sodalie, ein kleines Update vor Weihnachten.
hab nun unterm Fahrersitz alles soweit fertig bekommen:

- Tausch der "alten" klassischen Batterie gg. "kleine" LiFePo4 mit 100Ah
- Tausch des Original Trennrelais (100) gg. Ladebooster. Absicherung zur Batterie via Originalsicherungsplatz am Sicherungshalter
- Ergänzung mit Solar Ladebooster, fertig angeschlossen und abgesichert; Kabel aus Sitzkonsole geführt - "nur" das Solarpanel und die Weiterführung der Kabel fehlt noch.
- Eine kleinen (abgesicherten) PlusVerteiler (4-Fach) am Boden platziert - um das Kabelgewirr etwas besser am Pluspol in den Griff zu bekommen.
- dann noch Ergänzung durch 6-fach Plusverteiler und Minusverteiler für die Verbraucher.
- Fixiert sind die "technischen Geräte" oder Sicherungshalter für einfacheres Handling mit so neuen "Hart-Plastik-Klettverschlüssen" - weiß nicht wie die heißen, aber klappen super! Hab die von den abnehmbaren Schutzblechen von meinem Rennrad gekannt. Ich kann also, wenn ich wirklich mal unten an die Kabel oder Geräte ran muss, einfach die Geräte abkletten - und musst nix in die Sitzkonsole Schrauben...

Die Kabelverlegung und Anschlüsse außerhalb der Sitzkonsole fehlen noch. Dafür ist der Kabelsalat unterm Fahrersitz fertig und ich kann wieder fahren, und hab zum Schrauben eine nutzbare Standheizung im Auto.

Jetzt erstmal frohes Festl und alles was dazugehört!

Salü, Stephan
 

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Interesting lese mit :-)
 
Sodalie,
jetz muss ich mal wieder n Update geben. Der Weihnachtsstress is ja schon wieder rum - und ich hab doch noch Einiges weiter "BastelWasteln" können.

1. Die Grundbodenplatte (9mm Siebdruck) ist mal eingepasst - nicht schön, aber zumindest habe ich jetzt kein Blech mehr unter den Füßen. Zweigeteilt, da LR. Fixiert wie üblich an den Ladezurrösen - und zusätzlich auf der Möbelseite und dort wo der Heckauszug kommt, noch in den "alten" Sitzankerlöchern mittels Blindnietmuttern und M8er Schrauben. Auf das Siebdruck kommt noch n Stabdeck, aber das kommt erst, wenn ich die Grundplatte für die Möbelzeile habe.

2. Hinten im Heck und vorn im Aufstelldach eine dimmbare LED Leiste mit "gelbem" Licht, dazu einen unauffälligen Schalter in die B Säule eingepasst. Der Platz oben in der B Säule mag ungewöhnlich erscheinen, ist aber sehr praktisch. Von außen wie von innen und notfalls auch oben vom Aufstelldach bedienbar. Die Kabel fütr weitere LED Leisten auf der Beifahrerseite sind verlegt, kann ich aber erst machen, wenn das Dachbett drin ist.

3. Pfhhh.... Dann habe ich einiges an Nerven gebraucht, um einen adäquaten "schepperfreien" Raum für die Hecklautsprecher zu machen. Das Ganze war eigentlich nur eine dünne Blechverkleidung vom Aufstelldach. Hab einiges an Alubutyl verklebt, sowie eine 16mm LeichtbauSperrholzplatte von meinem Möbelholz aufgeklebt und mit Filz verkleidet. Dann die "Löcher" durchs Blech und die Lautsprecher rein. Gefühlte 20m Kabel verlegt, bis zur B-Säule und unter den Beifahrersitz problemfrei. Dann wurde es fricklig... hinterm Handschuhfach nach oben und dann ans Radio in den QuadlockStecker gecrimpt. Es gibt Schöneres, bin froh, dass das erledigt ist.
Lautsprecher laufen, aber kein Fader - dazu brauchts die Freischaltung mittels VW oder VCDS. Nachdem eine Rückfahrkamera auch rein soll, und die VW Händler hier in der Umgebung bei "Fahrzeugcodierungen" nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen, hab ich mir mal n "Handbuch" fürs VCDS besorgt. Wenn ich das richtig verstanden habe, bekommt man so n VCDS Diagnose/Programmiergerät für ca. 250 Euro für "drei" FIN. Wenn ich das Handbuch halbwegs verstanden habe, werde ich mir wohl so ein Gerät zulegen. Dann kann ich das alles ganz in Ruhe mit "Sicherungen" langsam selber machen, und hab keine VW BlackBox, wo danach niemand mehr weiß, was geändert wurde...

Was als Nächstes kommt? Wahrscheinlich das Bett fürs Aufstelldach. Die Aluprofile sollten die nächsten zwei Wochen ankommen und dann kanns losgehen. Evtl. besorg ich mir auch zwischenzeitlich einen Kühlschrank, dann kann ich mit der Planung für die Möbelzeile anfangen, Das wird durch die zweite Schiebetür sicher spannend. Vor allem das Abwasser nach Draußen macht mir noch Sorgen. Die im Forum beschriebenen Wege ohne große Löcher zu bohren gehen bei mir alle nicht - da der Bus mit der zweiten Schiebetür da ganz anders aufgebaut ist. Da werde ich wohl ums Bohren nicht rumkommen. Zumindest wird das Loch nicht so groß wie das im Dach 🙈!

So, noch n paar Bildchen zum Abschluss.
 

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Freitag ist, und damit Bastelwastl-Tag - und mir fehlt grad eine zündende Idee!

Nachdem die Winkel für das Dachbett noch nicht da sind, hab ich heute ein bisschen isoliert, und die WahnsinnsPlastikverkleidung auf der rechten Seite im Fahrgast entfernt.
Auf die Seite soll mal recht bündig ein Heckauszug hin, und bis zur Sitzbank vorn auf ganzer Länge ein schmaler Schrank für Sachen, die man nicht so oft braucht - da man da wahrscheinlich eher schlecht hinkommt. Aber verschenken möchte ich den Platz auch nicht. Und unter die Sitzbank kommt eine Schublade.

Ich habe mir heute zum ersten mal die Lüftung/zweite Heizung im Fahrgastraum näher angesehen. Dachte immer, die Luft kommt oben aus den Dachaussströmern und unten an der Sitzbank immer gleichzeitig raus, also warm oder kalt - je nachdem wie man die Fahrgastheizung einstellt. Jetzt habe ich heute entdeckt, dass das zwei verschiedene Luftführungen sind, die via Stellmotor geregelt sind. Dach (hellgrau) via D-Säule und Dachholm KALTLUFT, und der dunkelgraue überm Radkasten zur Sitzbank unten hin WARMLUFT. Eigentlich logisch, warm steigt auf, kalt fällt runter. Soweit so gut, funktioniert auch alles.

Aber nun mein kleines Problem:
Wie gestalte ich denn jetzt die Luftführung? Ich könnte den dunkelgrauen Aussströmer wieder hinbauen, dann habe ich aber die warme Luft da, wo ein Schrank hinsoll, die Schublade unter Sitzbank wäre. Wenn ich "vorher" abzweige, bin ich am Heckauszug und unter dem Bett - macht jetzt auch keinen Sinn.
Nach oben hoch zum Fenster wäre mit einer neuen Luftführung möglich, aber ich wollte eigentlich eine möglichst breite Matratze, die bis ganz an den Rand geht. Dann wäre die Matratze überm Luftaussströmer - dann hätte ich ne Heizdecke 🙈.

Einen Anschluss für ein "Luftrohr/Schlauch" (wie heißt das richtig?) basteln und erst seitlich und dann im Bereich der Sitzbank ganz am Boden entlang bis quasi dorthin, wo die Schiebetür beginnt? Da würde bei mir in etwa der gedachte Seitenschrank aufhören.

Werde mich mal auf die Suche machen, ich glaube ja nicht, dass ich der einzige mit dem Problem bin...

Was dafür heute super geklappt hat, war das mit dem VCDS. Hab mir das "kleine" HEX mit drei VIN besorgt - und heute streng nach Handbuch und zig Sicherungen und Screenshots das erste mal in meinem Leben was am Auto mit Laptop gemacht. Für mich als ehemaliger T3-Schrauber n Meilenstein Hab jetzt laufende laufende Hecklautsprecher und n Fader im Radio. Für n Alltag mit Kind echt wichtig.

wieder n paar Bilder zum besseren Verständnis:
 

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Ein herzlich's Habe-de-Ehre aus den Bergen,

:ot:

ich muss leider grad notgedrungen etwas Ausbaupause machen - kurz nach einem Kurzurlaub in Italien mit längerer AB-Fahrt ist die Motorwarnleuchte angegangen. VCDS nennt den "unplausibles Signal vom Luftmassenmesser" (P010100), der ist wohl für die Warnleuchte zuständig - und den Fehlercode P046C00, ebenfalls ein unplausibles Signal, diesmal vom Geber der Abgasrückführung.
Hab mich etwas eingelesen - und bin irgendwie "not amused". Hört sich jedenfalls nach einer größeren Baustelle im Bereich AGR-Ventil, -Rohre, AGR-Kühler oder so was in der Art an. Hab damit eher nicht gerechnet, da ich dachte die Themen treten eher bei den 179PS Motoren auf - und der 102er ist ein recht zuverlässiger Geselle. Mal sehen.
Ich mach hier keinen neuen "AGR-Fred" auf, wollte aber kurz Bescheid geben, warum es hier jetzt erstmal etwas still geworden ist und bleiben wird.

Ois guade derweil, Steph
 
und den Fehlercode P046C00, ebenfalls ein unplausibles Signal
Wenn der OHNE 401 oder 402 (Durchsatz zu groß/ zu gering) auftritt, ist der laut VW zu ignorien.
Den technischen Hintergrund kann ich dir erklären, soweit ich ihn analysiert habe.

Die AGR Rohre, wenn sie noch von 2015 sind, würde ich einfach so auf Vorrat tauschen, denn die originalen aus dem Bauzeotraum haben gravierende Mängel.
Auch dazu gibts im Forum VIEL Material.

Vermutlich ist ein Rohr undicht - dadurch der LMM Fehler.
Rohr tauschen, 46C ignorieren ... fertig :)

EDIT: Und weiter Bus bauen und fahren
 
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