Hallo Männer, es gibt Neuigkeiten.
Letzter Stand war ja am Donnerstag, dass der Chef mich am Freitag anrufen wollte.
Eigentlich war ich nach den bisherigen Erfahrungen kaum noch überrascht, dass sich der Chef am Freitag nicht gemeldet hat. Kein Anruf, keine Info, kein nix….
Also habe ich mich am Montag mit dem Autohaus in Verbindung gesetzt, mich höflich für den erneuten Beweis der Inkompetenz im Bereich der Einhaltung von Zusagen bedankt und mitgeteilt, dass ich:
1. den Bus am Dienstag (also heute) abhole
2. die Rechnung vorab per Mail benötige
Ja der Bulli wäre am Dienstag abholbereit und die Rechnung würde bis Mittag in meinem Postfach sein. Das Telefonat war um 9 Uhr.
Als die Rechnung um 14,20 Uhr immer noch nicht im Postfach war habe ich nochmal angerufen. Erstaunlicherweise sofort den Sachbearbeiter erreicht und nochmal auf die Rechnung angesprochen. Aussage war: Ist schon alles in der Rechnungsabteilung und ich hätte die Rechnung in spätestens 30 Minuten im Postfach…
Und, wer hätte das gedacht, um 16.30 immer noch keine Rechnung da… also nochmal angerufen. Keine direkte Annahme, ein ;an an der Hotline, der mir mitteilte, dass ich die Rechnung bestimmt auch bekomme wenn es zugesagt wurde….
Nach der morgendlichen Aussage, dass der Bus am Dienstag abholbereit wäre habe ich also Kontakt zu dem lieben Herrn aufgenommen, dessen Leihbulli ich immer noch zuhause stehen hatte. Da mein Bulli ja nicht wie geplant am Freitag fertig wurde hatte er sich nach meiner Erzählung über die Entwicklung in der Werkstatt bereiterklärt, den Wagen dort mit seinem Trailer und mir gemeinsam abzuholen und zu der Werkstatt zu bringen, in der er alle seine Fahrzeuge reparieren und warten lässt.
Ja genau, der nette Herr, der mir am 27.12. abends um 20 Uhr zusammen mit seiner Frau den Leihbulli auf die Raststätte gebracht hat, bot sich auch noch an die Karre aus der Werkstatt zu holen… unfassbar genial.
Also bin ich heute früh los um den Leihbulli abzugeben. Nach der Rückgabe klingt und kurzem Plausch sind wir dann in seinen Bus gestiegen, Trailer dran und ab, ca. 60 km von ihm zur Werkstatt in der mein T5 steht.
Ich bin kurz rein und habe gefragt wo der Wagen steht. Tor ging auf, ca 5 Leute haben den Bus vor die Tür geschoben, dann alle wieder rein, Tor zu, fertig.
Beim Blick in den Innenraum hatte ich dann wieder den Kaffee auf. Ich stelle mal ein Foto rein, was abholbereit da scheinbar bedeutet… keine der inneren Verkleidungen war montiert, ein bunter Mix aus Schrauben und Teilen auf dem Beifahrersitz, ….
Wut runtergeschluckt, Fotodokumentation über den Zustand gemacht, aufgeladen und dann nochmal rein in die Bude zur finalen Besprechung.
Merke gerade, dass das hier etwas in den Roman abgleitet, also fasse ich nur noch in Stichpunkten zusammen.
Wieder rein zum Sachbearbeiter. Für den Vorabversand der Rechnung bedankt, daraufhin wurde es auf die Rechnungabteilung geschoben. Habe ich unterbrochen und mitgeteilt, dass mir das mittlerweile ziemlich Hupe ist welche Abteilung in der Firma noch nicht ordentlich abliefert und gesagt, dass der Drucker bestimmt in der Lage wäre mir endlich die Rechnung auszudrucken.
Rechnung wurde gedruckt, hänge ich anonymisiert morgen mal hier an. Heute keine Zeit.
Drauf standen allerlei Sachen und ein Festpreis von 2500€…
Nach kurzer Analyse habe ich dann mitgeteilt, dass ich eigentlich davon ausgegangen war, dass in einem solchen Preis auch bereits der Zusammenau des Autos enthalten ist und auf den gerupften Zustand im Innenraum hingewiesen….
Verwunderte Blicke, ich denke der hatte noch nicht mal vorher ins Auto geguckt…
Nach ca 4 Minuten in denen ich mich noch verwundert darüber äußerte warum ich denn auf der Rechnung keinerlei Sicherungen oder gar einen Dieselfilter finde wenn der Motor doch keinen Kraftstoff bekommt, sondern nur die Pumpe, zweimal Batterie laden, Motorendoskopie… und meinem Hinweis darauf dass ich erwarte, dass die Rechnung um den Zusatz ergänzt wird, dass etwaige Zahlungen nur „unter Vorbehalt“ von mir erfolgen und ich das ganze im Anschluss zur KFZ Innung geben werde, stand der Sachbearbeiter auf und verschwand mit den Worten: „Das kann ich nicht tun und ich bin auch gar nicht verantwortlich „ im Büro des Serviceleiters.
Die Fortsetzung kommt morgen, vielen Dank und schönen Abend !