shakatak
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- 9 Feb. 2018
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- Mein Auto
- T6 Multivan
- Erstzulassung
- 2019
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- TDI® 110 KW EU6 / 6d-temp CXHA
- DPF
- ab Werk
- Getriebe
- DSG® 7-Gang
- Antrieb
- Front
- Ausstattungslinie
- PanAmericana
- Radio / Navi
- Navigation Discover MEDIA
Moin zusammen,
hier die im anderen Thread angekündigte zweite Frage, die mich gerade umtreibt. Die Kurzfassung steht ja schon im Titel, ich möchte aber noch ein wenig ausholen, um evtl. meine bisherige Position ein wenig verständlicher zu machen.
Und zwar haben wir in der Familie bisher alle Autos privat gekauft (also nicht finanziert) und diese dann stets "bis zum Schluss" gefahren. Am Anfang waren es gebrauchte Autos, die letzten waren immer Neuwagen. Nie sonderlich teuer, haben alle über 200.000 km geschafft und eins gemeinsam gehabt: wir haben die nie zur Inspektion gebracht, sondern und selbst um die Dinger gekümmert, d.h. immer wie vorgeschrieben Filter und Öl gewechselt, bei Bedarf Reifen, Bremsen usw. So sind wie bisher immer sehr gut gefahren und ich war immer der Meinung: die Inspektion ist reine Abzocke und es wird dabei viel mehr kassiert als notwendig.
Beispiel Suzuki Swift: haben wir damals (2009) als Reimport für 7.700 € neu gekauft minus 2.500 € Abwrackprämie, also nen Neuwagen für 5.000 €! Hat keinerlei Ausstattung, sodass auch nix kaputt gehen kann. Wird wie gesagt von uns selbst gepflegt, hat inzwischen 235.000 km auf dem Tacho und fährt wie ne Eins! Hat natürlich nie im Leben ne Inspektion erlebt. Und ich wette, hätte er jede vorgeschriebene Inspektion bekommen, hätten wir vermutlich allein dafür mehr bezahlt als für den gesamten Wagen...
Nun ist der T6 für uns zum ersten Mal eine Ausnahme. Erstens weil der Wagen beim Kauf viel wertvoller war als die bisherigen, auch wenn gebraucht gekauft. Und zweitens, weil ich den zwar ebenfalls ziemlich lange fahren möchte, aber vermutlich dann doch zum ersten Mal nicht bis der auseinander fällt, sondern bis die Kids aus dem Haus sind. Und selbst wenn der Wagen dann etwas über 10 Jahre alt sein und über 200.000 km auf dem Tacho haben sollte, habe ich beim Kauf gesehen, was dementsprechend gebrauchte Busse damals gekostet haben, sprich das wäre zum ersten Mal ein Auto, was ich gebraucht noch verkaufen würde.
Hier kam für mich beim Kauf doch das Argument ins Spiel, dass die Inspektionen Sinn machen, nämlich für den Werterhalt des Wagens in Bezug auf den Verkauf. Also habe ich nach entsprechender Beratung hier im Forum und einiger Rechnerei direkt bei VW nen Wartungsvertrag über 42 Monate für knapp unter 40 € im Monat abgeschlossen. Das war kurz vor Corona und hatte damals für mich sehr viel Sinn gemacht. Nun kam aber dann sehr viel Stillstand und Home-Office dazu, sodass man Fahrten mit dem Bus sich inzwischen beinahe nur auf Urlaube begrenzen und ich in den 42 Monaten viel weniger gefahren bin als geplant. Damit sind auch weniger Ölwechsel angefallen, sodass ich am Ende vermutlich +/- 0 rausgekommen bin mit diesem Vertrag.
Für den gleichen Kurs hätte ich den Vertrag vermutlich so weitergeführt, aber inzwischen hat VW die Preise so saftig erhöht, dass es nicht nur aus meiner Sicht keinen Sinn mehr macht, sondern sogar meine VW Werkstatt mir davon abgeraten hat mit den Worten: "Das kriegen wir so günstiger hin". Gleichzeitig haben die mir jedoch angedeutet, dass die bisherigen Rechnungen, die stets an VW gingen, um einiges günstiger wären, als die, die ich zu erwarten hätte, weil VW als Großabnehmer bessere Konditionen bekommt.
Wenn ich mir anschaue, was bei diesen Inspektionen so alles gemacht wird, dann ist es aus meiner Sicht nicht viel bzw. auf einiges kann ich durchaus verzichten, Bsp. Check der Hupe oder extrem genaues Hinschauen bei der Windschutzscheibe, um mit dann mitzuteilen, dass diese minimalste, mit dem Auge nicht sichtbare Mikrorisse zeigt und dadurch leider aus der Garantie rausfällt... Von den Literpreisen an Öl, welche man inzwischen beim Ölwechsel bezahlen soll, ganz zu schweigen...
Außerdem kommt aus meiner Sicht inzwischen ein ganz anderer Aspekt hinzu. Hätten wir die gleiche Welt wie vor 10 Jahren, dann wäre ich mir sicher, dass gebrauchte VW Busse weiterhin ziemlich wertstabil bleiben und ich bei einem checkheftgepflegtem T6 PanAmericana mit Sicherheit interessierte Käufer finden würde im Fall der Fälle, was ein gewichtiges Argument für die Inspektionen wäre. In der heutigen Welt dagegen, kann man sich kaum ausmalen, wie es in 5-8 Jahren auf dem Gebrauchtwagenmarkt ausschauen wird mit den ganzen Elektrokarren. Will dann keiner mehr nen T6 haben, weil man mit den Diesel nirgens mehr hin darf? Oder im Gegenteil: wird er mir dann aus den Händen gerissen, weil es einfach kaum noch "echte T's" gibt? Ich könnte mir eher letzteres vorstellen, und dann wäre "checkheftgepflegt" zwar immer noch Nice-2-Have aber vermutlich nicht mehr ausschlaggebend.
Wie seht ihr das? Bringt ihr den Bus jedes Jahr brav zur Inspektion oder kümmert ihr euch selbst um die notwendigen Sachen? Und was macht man in dem Fall mit der Meldung im Display?
hier die im anderen Thread angekündigte zweite Frage, die mich gerade umtreibt. Die Kurzfassung steht ja schon im Titel, ich möchte aber noch ein wenig ausholen, um evtl. meine bisherige Position ein wenig verständlicher zu machen.
Und zwar haben wir in der Familie bisher alle Autos privat gekauft (also nicht finanziert) und diese dann stets "bis zum Schluss" gefahren. Am Anfang waren es gebrauchte Autos, die letzten waren immer Neuwagen. Nie sonderlich teuer, haben alle über 200.000 km geschafft und eins gemeinsam gehabt: wir haben die nie zur Inspektion gebracht, sondern und selbst um die Dinger gekümmert, d.h. immer wie vorgeschrieben Filter und Öl gewechselt, bei Bedarf Reifen, Bremsen usw. So sind wie bisher immer sehr gut gefahren und ich war immer der Meinung: die Inspektion ist reine Abzocke und es wird dabei viel mehr kassiert als notwendig.
Beispiel Suzuki Swift: haben wir damals (2009) als Reimport für 7.700 € neu gekauft minus 2.500 € Abwrackprämie, also nen Neuwagen für 5.000 €! Hat keinerlei Ausstattung, sodass auch nix kaputt gehen kann. Wird wie gesagt von uns selbst gepflegt, hat inzwischen 235.000 km auf dem Tacho und fährt wie ne Eins! Hat natürlich nie im Leben ne Inspektion erlebt. Und ich wette, hätte er jede vorgeschriebene Inspektion bekommen, hätten wir vermutlich allein dafür mehr bezahlt als für den gesamten Wagen...
Nun ist der T6 für uns zum ersten Mal eine Ausnahme. Erstens weil der Wagen beim Kauf viel wertvoller war als die bisherigen, auch wenn gebraucht gekauft. Und zweitens, weil ich den zwar ebenfalls ziemlich lange fahren möchte, aber vermutlich dann doch zum ersten Mal nicht bis der auseinander fällt, sondern bis die Kids aus dem Haus sind. Und selbst wenn der Wagen dann etwas über 10 Jahre alt sein und über 200.000 km auf dem Tacho haben sollte, habe ich beim Kauf gesehen, was dementsprechend gebrauchte Busse damals gekostet haben, sprich das wäre zum ersten Mal ein Auto, was ich gebraucht noch verkaufen würde.
Hier kam für mich beim Kauf doch das Argument ins Spiel, dass die Inspektionen Sinn machen, nämlich für den Werterhalt des Wagens in Bezug auf den Verkauf. Also habe ich nach entsprechender Beratung hier im Forum und einiger Rechnerei direkt bei VW nen Wartungsvertrag über 42 Monate für knapp unter 40 € im Monat abgeschlossen. Das war kurz vor Corona und hatte damals für mich sehr viel Sinn gemacht. Nun kam aber dann sehr viel Stillstand und Home-Office dazu, sodass man Fahrten mit dem Bus sich inzwischen beinahe nur auf Urlaube begrenzen und ich in den 42 Monaten viel weniger gefahren bin als geplant. Damit sind auch weniger Ölwechsel angefallen, sodass ich am Ende vermutlich +/- 0 rausgekommen bin mit diesem Vertrag.
Für den gleichen Kurs hätte ich den Vertrag vermutlich so weitergeführt, aber inzwischen hat VW die Preise so saftig erhöht, dass es nicht nur aus meiner Sicht keinen Sinn mehr macht, sondern sogar meine VW Werkstatt mir davon abgeraten hat mit den Worten: "Das kriegen wir so günstiger hin". Gleichzeitig haben die mir jedoch angedeutet, dass die bisherigen Rechnungen, die stets an VW gingen, um einiges günstiger wären, als die, die ich zu erwarten hätte, weil VW als Großabnehmer bessere Konditionen bekommt.
Wenn ich mir anschaue, was bei diesen Inspektionen so alles gemacht wird, dann ist es aus meiner Sicht nicht viel bzw. auf einiges kann ich durchaus verzichten, Bsp. Check der Hupe oder extrem genaues Hinschauen bei der Windschutzscheibe, um mit dann mitzuteilen, dass diese minimalste, mit dem Auge nicht sichtbare Mikrorisse zeigt und dadurch leider aus der Garantie rausfällt... Von den Literpreisen an Öl, welche man inzwischen beim Ölwechsel bezahlen soll, ganz zu schweigen...
Außerdem kommt aus meiner Sicht inzwischen ein ganz anderer Aspekt hinzu. Hätten wir die gleiche Welt wie vor 10 Jahren, dann wäre ich mir sicher, dass gebrauchte VW Busse weiterhin ziemlich wertstabil bleiben und ich bei einem checkheftgepflegtem T6 PanAmericana mit Sicherheit interessierte Käufer finden würde im Fall der Fälle, was ein gewichtiges Argument für die Inspektionen wäre. In der heutigen Welt dagegen, kann man sich kaum ausmalen, wie es in 5-8 Jahren auf dem Gebrauchtwagenmarkt ausschauen wird mit den ganzen Elektrokarren. Will dann keiner mehr nen T6 haben, weil man mit den Diesel nirgens mehr hin darf? Oder im Gegenteil: wird er mir dann aus den Händen gerissen, weil es einfach kaum noch "echte T's" gibt? Ich könnte mir eher letzteres vorstellen, und dann wäre "checkheftgepflegt" zwar immer noch Nice-2-Have aber vermutlich nicht mehr ausschlaggebend.
Wie seht ihr das? Bringt ihr den Bus jedes Jahr brav zur Inspektion oder kümmert ihr euch selbst um die notwendigen Sachen? Und was macht man in dem Fall mit der Meldung im Display?