Tesla führt deutsche Autoindustrie vor

Für die Ladeinfrastruktur der Speditionen gibt es ebenfalls Förderungen.
Da die LKW dort auch länger stehen, braucht es da keine so extremen Ladeleistungen.
Mein Chef ist schon seit einem Jahr an dem Thema dran. Wir bräuchten beides. LKW's die doppelt laufen (Tag/Nacht, bei uns 40 Tonner) bräuchten mindestens Schnelllader. Der Nahverkehr 7,5 / 12 / 18 Tonner könnten über Nacht AC Laden. Unser Problem ist vor allem der benötigte Platz. Und dann musst du für die Zukunft auch noch die anliefernden, abholenden LKW's mit bedenken.
 
Über AC Laden 8 bis 10 Std.
Wir reden von Fernverkehr und du kommst hier mit AC laden? Sorry, das ist nur getrolle. Mehr nicht.

Und wenns ums Thema Speditionshof geht, selbst da gehen die Speditionen/Frachtführer auf 50kW Lader, auch wenn es das gar nicht benötigen würde. Aber hey, bei Ruhezeit von 11 Stunden ab Tag gehen deine 8-10 Stunden doch wunderbar. Aber auch Doppelschichten gehen eben, wenn am Schnelllader das Ding ruck zuck wieder voll ist, da gehen nämlich zur Not auch zwei, einer links und einer rechts.

Aber ja, wenn man das Thema langfristig verfolgt, dann würde man mitbekommen, dass die sogenannten "entsprechenden" Fahrer sogar viel mit eigener App Infrastruktur dafür tun, dass das zukünftig wird. Und dass man eine Zugmaschine auch abgesattelt an einem PKW Lader nachts laden kann, und dass immer mehr reine LKW Ladeplätze entstehen.

Aber wer da mit AC ankommt, beim Thema Ruhezeiten und einem Bruchteil davon, ja ... der kann sich das wahrscheinlich nicht vorstellen, dass das gut klappen wird/kann. Aber hey, 1900 gabs ja auch so viele Tankstellen (rant).
 
Wir reden von Fernverkehr und du kommst hier mit AC laden? Sorry, das ist nur getrolle. Mehr nicht.

Und wenns ums Thema Speditionshof geht, selbst da gehen die Speditionen/Frachtführer auf 50kW Lader, auch wenn es das gar nicht benötigen würde. Aber hey, bei Ruhezeit von 11 Stunden ab Tag gehen deine 8-10 Stunden doch wunderbar. Aber auch Doppelschichten gehen eben, wenn am Schnelllader das Ding ruck zuck wieder voll ist, da gehen nämlich zur Not auch zwei, einer links und einer rechts.

Aber ja, wenn man das Thema langfristig verfolgt, dann würde man mitbekommen, dass die sogenannten "entsprechenden" Fahrer sogar viel mit eigener App Infrastruktur dafür tun, dass das zukünftig wird. Und dass man eine Zugmaschine auch abgesattelt an einem PKW Lader nachts laden kann, und dass immer mehr reine LKW Ladeplätze entstehen.

Aber wer da mit AC ankommt, beim Thema Ruhezeiten
Darf ich dich daran erinnern, daß du selbst von Lenkzeitpause sprachst. Also den 45 Minuten. Jetzt schreibst du von Ruhezeiten. Also 9+ Std. Mir scheint, dir geht's nur um's Recht haben wollen.

und einem Bruchteil davon, ja ... der kann sich das wahrscheinlich nicht vorstellen, dass das gut klappen wird/kann. Aber hey, 1900 gabs ja auch so viele Tankstellen (rant).

Lesen kannst du ja offensichtlich. Aber bevor du gelesenes nicht auch verstehen kannst, solltest du niemanden einen Troll nennen. Ich hab letztendlich nichts anderes über's Laden geschrieben, als du. Nur hast du offensichtlich nicht viel Ahnung vom Speditionsgewerbe. Wie ich schon angesprochen hatte, geht's nicht nur um Ladesäule aufbauen und dann anstecken. Es benötigt vor allem Platz, an welchem ein Fahrzeug dann auch noch für die Zeit stehen bleiben kann. Sowohl auf Firmenhöfen, als auch auf Parkplätzen. Bei beidem stehen wir noch ganz am Anfang. Aktuell laufen vermutlich noch mehr Fahrzeuge im Versuch, als im normalen Wettbewerb. Deine Theorien sind ja fein, aber die Realität sieht noch anders aus.
Wenn dem nicht so wäre, hätten wir längst größtenteils E-LKW's auf der Straße. Welcher Unternehmer will nicht Steuern und Abgaben sparen. Allein, dem ist bislang nicht so. Und das hat seine Gründe.
 
Oh, da ist das Totschlagargument wieder. Keine Netze (überall). Komisch, dass die ganzen Ladeparks und Multilader an jedem mini Autobahnparkplatz (nicht Rastplatz) wie Pilze aus dem Boden sprießen.

Den Unterschied zwischen einer Frage und einem Totschlagargument ist Dir aber bekannt? Wenn eine Frage bereits als Totschlagargument angegriffen werden muss, dann wird es argumentativ ganz dünn.

Es geht hier um eine flächendeckende Versorgung von entsprechender Infrastruktur auf und neben den Autobahnen, das umschließt nicht nur die Ladesäulen. Laut Gemini gibt es derzeit auf und neben den deutschen Autobahnen rund 85.000 Stellplätze für Lkw, um Dir die Dimension des Problems oder vielleicht gefällt Dir besser die Dimension der Aufgabe mal nahe zu bringen. Da kommste mit 8 Ladepunkten, die sich einen 2 MW-Anschluss teilen müssen nicht weit wenn im Schnitt aus jedem Stecker nur 250 KW für einen dicken Lkw-Akku "tropfen" und sich die Elektro-Lkws auf Reserve schon in der Einfahrt stauen. Das führt zu ordentlich verlängerten Lenkzeitpausen. Einige Details und reale Probleme hat auch @Zigeuner gerade aufgezählt. Mit dem 1,6 Milliarden schweren Förderprogramm der Bundesregierung bis 2030 dafür kannste wie viele neue Lkw-Parkplätze auf und neben der Strecke bauen und damit wie viel Elektro-Lkws tatsächlich mit Energie versorgen? Sag mal ohne gleich wieder Schaum vor dem Mund zu bekommen.


Auch die LKW Lader haben wie die meisten 400kW+ Autolader irgendwo Akkus deponiert, um auch in den kurzen Pausen netzdienlich aka Lastmanagement Puffer aufzubauen.

Und wie viel Kapazität haben die so, und wenn mal genügend elektrische Lkws ständig ankommen und laden müssen wie voll werden die Akkus dann wohl so sein? Bei genügend Nachfrage wird sehr schnell die Anschlussleistung des Netzes zum Flaschenhals.


PS: Und so ein LKW ist in einem Bruchteil der Lenkzeitpause wieder voll. Schaut ihr den Kanal eigentlich überhaut? Aber ja, dieses E Zeugs funktioniert einfach per Meinungsdefinition nicht.

Ich bin kein Gegner der Sache, ich habe selber eine PV-Anlage auf dem Dach, zusätzlich ein Balkonkraftwerk auf der Terrasse und einen Pluginhybriden (Frau ist Schuld, die wollte keinen reinen BEV) neben meinem Bulli stehen. Und meine Bikes sind inzwischen auch alle elektrisch. Aber ich wüsste durch einfaches Nachdenken, dass ich mit meiner 11 kW Wallbox auch nicht die ganze Straße versorgen könnte.
 
Jetzt schreibst du von Ruhezeiten. Also 9+ Std.
Aber auch da muss man ganz nüchtern feststellen, dass AC Lader mit max. 22kW da nicht viel bringen. Die meisten E LKW haben um die 600kWh Batteriekapazität. Wenn man über Nacht laden will, dann kann man so bei 50-100kW anfangen. Aber das ist auch kein Problem. In Industriegebieten, wo man so eine Spedition typischerweise findet gibt es immer eine Anbindung ans Mittelspannungsnetz. Trafo hinstellen und schon kann man auch mehrere LKW mit 50-100kW laden.

Ist ja bei E Autos mit > 100kWh Batterie auch ähnlich - mit einer 11kW Wallbox dauert es ewig.
 
Es geht hier um eine flächendeckende Versorgung von entsprechender Infrastruktur auf und neben den Autobahnen, das umschließt nicht nur die Ladesäulen. Laut Gemini gibt es derzeit auf und neben den deutschen Autobahnen rund 85.000 Stellplätze für Lkw, um Dir die Dimension des Problems oder vielleicht gefällt Dir besser die Dimension der Aufgabe mal nahe zu bringen.
Gleichzeitig fehlen uns 20 bis 25tsd Parkplätze. Bevor die nicht zur Verfügung stehen, werden die Ladeparkplätze ständig für die Ruhepausen missverwendet. Natürlich kann die Polizei da einschreiten. Aber, wenn schon mal jemand beobachtet hat, wie lange es geht, bis ein Ostblockfahrer eine Parkplatzeinfahrt nach Aufforderung wieder frei macht, dann kann man sich ausmalen, wie das das ganze Zeitmanagement durcheinander bringt.

Mit dem 1,6 Milliarden schweren Förderprogramm der Bundesregierung bis 2030 dafür kannste wie viele neue Lkw-Parkplätze auf und neben der Strecke bauen und damit wie viel Elektro-Lkws tatsächlich mit Energie versorgen? Sag mal ohne gleich wieder Schaum vor dem Mund zu bekommen.
Und da sieht man mal wieder, wie wichtig das Anliegen unserer Regierung und auch Europa tatsächlich ist. Alles nur bla bla.
In einer Zeit in der wir in D jährlich die 20 bis 30 fache Summe in großteils nutzlose Zuwanderer ausgeben, gibt man für 4 Jahre die 1,6 Milliarden. Das ist lächerlich.
Gerade Deutschland spielt bei der Elektrifizierung der LKW's eine/die maßgebliche Rolle. Denn der ganze europäische Ost-West Verkehr, sowie die Verbindung Nordsee - Mittelmeer läuft durch Deutschland hindurch.
Würden wir hier binnen weniger Jahre die Infrastruktur pushen und danach die Maut für Verbrenner LKW's massiv erhöhen, wäre der Drops in kürzester Zeit gelutscht und ganz Europa müsste im Fernverkehr nachziehen.
Aber so wird das nix.
 
Aber auch da muss man ganz nüchtern feststellen, dass AC Lader mit max. 22kW da nicht viel bringen. Die meisten E LKW haben um die 600kWh Batteriekapazität. Wenn man über Nacht laden will, dann kann man so bei 50-100kW anfangen.
Nochmal: ich antwortete auf die Aussage, daß in einem Bruchteil einer Lenkzeitpause nachgeladen werden könne. Und beschrieb verschiedene Ladearten und verschiedene Anforderungen. Ein 7,5 bis 18 tonner solo im Nahverkehr braucht 200 bis 300 Kwh Akku. Das geht mit AC über Nacht gerade so. Ich hatte nicht behauptet, daß das ideal wäre. Natürlich machen Schnelllader mehr Sinn. Und daß 40 tonner im Fernverkehr und doppeltem Einsatz noch mehr brauchen, ist ja auch klar. Da ist oft schon ne 3/4tel Std eigentlich zu lang.
Das ganze Thema LKW ist unglaublich vielfältig. Die Anforderungen haben eine maximale Range, von - bis. Das läßt sich noch viel weniger theoretisch abhandeln, wie beim BEV.
Wir zBsp haben schlichtweg zu wenig Platz, müssten beinahe alle Tore mit Ladesäulen austatten, plus mehrere Parkplätze. Das Gelände ist innerhalb von 10 Jahren längst an seine Grenzen gestoßen. Von zwei Seiten von Straßen begrenzt. Eine Seite Naturschutz und die vierte von einem grantigen Bauern, der unsere Chef's nicht mag. Wenn man die Schnelllader einfach auf den bisherigen Parkplätzen verteilst, dann fehlt da jede Woche einer. Oder man baut nen Schutzkäfig drum herum. Dann werden das aber weniger Parkplätze und wir haben eh schon zu wenig.
Dieses Szenario kann man sicher auf die Hälfte der Mittelständler übertragen.
 
Wäre dann evtl. ein Denkanstoß für den Chef/Eigentümer, sich nach einem neuen, den nach dem angesprochenen Wachstum nun bestehenden Anforderungen genügenden Betriebshof umzusehen.

Dann gleich mit 300+kWp auf dem neuen Dach und dickem Netzanschluss auf dem Hof, dann gibts auch genug Platz für das von einen weitsichtig investierenden Unternehmer produzierte Wachstum.

Stetig ist der Wandel oder wer stehen bleibt, hat schon verloren. Irgendeiner der Branchenkollegen wirds machen, und dann hinten raus profitieren. Der nichts macht und weiter alt fährt, wird weg vom Fenster sein aufgrund der steigenden Kostenstruktur. Und noch gibts jede Menge Förderung um die Welle ans Laufen zu bekommen, aber die wird schneller laufen, als im privaten Umfeld.

Wie mit der eigenen Energiewende.
 
Wäre dann evtl. ein Denkanstoß für den Chef/Eigentümer, sich nach einem neuen, den nach dem angesprochenen Wachstum nun bestehenden Anforderungen genügenden Betriebshof umzusehen.
Theoretisch ist alles möglich. Man müsste wohl einen kompletten Neubau an anderer, noch zu findender Stelle ins Auge fassen. Der aktuelle Standort ist aber gerade mal 10 Jahre alt.
Man muss wissen, daß die Gewinnmarge im Speditionsgewerbe zwischen 0,5 und 5% liegt. Das heißt, niemand wird alle 10 Jahre einen neuen Standort finanzieren können. Auch nicht mit Subventionen aus der Gießkanne.

Dann gleich mit 300+kWp auf dem neuen Dach und dickem Netzanschluss auf dem Hof, dann gibts auch genug Platz für das von einen weitsichtig investierenden Unternehmer produzierte Wachstum.
Das Hallendach wird soeben weiter bestückt.

Stetig ist der Wandel oder wer stehen bleibt, hat schon verloren. Irgendeiner der Branchenkollegen wirds machen, und dann hinten raus profitieren. Der nichts macht und weiter alt fährt, wird weg vom Fenster sein aufgrund der steigenden Kostenstruktur. Und noch gibts jede Menge Förderung um die Welle ans Laufen zu bekommen, aber die wird schneller laufen, als im privaten Umfeld.

Wie mit der eigenen Energiewende.
Ja, alles Theorie. Das hieß es beim PKW auch. Ich glaube nicht an eine schnelle Verbreitung an E-LKW's. Ich hab wohl auch keine Glaskugel, aber sehe auch keine Anzeichen dafür.
Aber wer weiß. Schau mer mal, dann seh mer scho.
 
Nicht die Häufigkeit. Vielleicht ist es ein Problem, dass die Akkus meist im Fahrzeugboden zwiachen den Achsen verbaut sind. Direkt unter den Insassen. Wenn die dann Feuer fangen durch mechanische Beschädigung nach einem Unfall z.b. möchte ich ungern auf denem sitzen. Die sollen im Vergleich zum Verbrenner ja auch heißer abbrennen. Zwar "nur" bis 200grad, aber Brand ist eben n7cht gleich brand.
 
Nicht die Häufigkeit. Vielleicht ist es ein Problem, dass die Akkus meist im Fahrzeugboden zwiachen den Achsen verbaut sind. Direkt unter den Insassen. Wenn die dann Feuer fangen durch mechanische Beschädigung nach einem Unfall z.b. möchte ich ungern auf denem sitzen. Die sollen im Vergleich zum Verbrenner ja auch heißer abbrennen. Zwar "nur" bis 200grad, aber Brand ist eben n7cht gleich brand.
Ich bitte Dich - wo ist es denn besser, auf 50-80l brennendem Benzin oder Diesel zu sitzen. Das läuft aus dem beschädigten Tank aus und man sitzt in einem See aus Flammen. Das nimmt sich nun wirklich nichts.
Außerdem steckt in der Batterie viel weniger Energie. 30kWh sind nur gut 3l Benzin.

Am Ende bleibt, dass E Autos viel seltener brennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu diesem Vorfall:


Die langen Löscharbeiten am Bus-Depot in Stuttgart gingen nicht auf den Brand von E-Bussen zurück. Das Problem sei vielmehr, dass das Dach als einsturzgefährdet eingestuft wurde. Ein Statiker müsse in solchen Fällen erst prüfen, wie weit sich die Einsatzkräfte beim Bekämpfen verbleibender Glutnester vorwagen können. Bis das geklärt sei, müsse man teilweise aus der Ferne arbeiten, was etwas länger dauere, so Anand.
 
Sieht gemütlicher aus als ein E Auto Brand:

Crash​

Der Dacia ging nach der Kollision sofort in Flammen auf
 
Die Todesursache dürfte beim Aufprall gegen den Baum nicht das Feuer sein.
 
Brennt nicht immer...Aquaplaning, überhöhte Geschwindigkeit, dumm.

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