T6 Ölkühler

Wenn die Adapterplatte leichter zugänglich wäre, könnte man ja ein Winter bzw. Sommerthermostat einbauen. Aber so?
 
...einfach die 3-4 Spreiznieten und den Drehverschluss der Batterieschottwand oben rausmachen, dann kommt du gut mit der Hand hinter den Kühlergrill um die Abdeckung auf den Kühler einzufädeln. Noch nen dicken vorgebogenen Kabelbinder drum rumfummeln und zack fertig.
Danke für den Tip!
 
Beim Fahren? Dann ist das Ding doch viel zu heiß.
Nein, einfach das Auto so fahren, wie es von VW kommt. - Besser als rumzubasteln und dann noch ein 2. Mal zu basteln um die Nachteile der ersten Modifikation zu mildern.
 
einfach das Auto so fahren, wie es von VW kommt.

"Never run an unchanged system." ... oder wie lautet das Motto nochmal :)

Ich kann das Basteln verstehen, regel die Öl.Temp aber sehr feinfühlig mit dem rechten Fuß.
 
Nein, einfach das Auto so fahren, wie es von VW kommt. - Besser als rumzubasteln und dann noch ein 2. Mal zu basteln um die Nachteile der ersten Modifikation zu mildern.
Klar ,kann man und darf man auch .... weil, jeder kann machen wie er will.
So ne Mod. ist natürlich auch abhängig von Einsatzzweck, Fahrprofil, Gesamtgewicht, Verständnis für Motorentechnik und eigenen Wartungskonzept. Am Ende spricht bei hohen Fahrzeuggewicht ( z.b Cali Coast/Ocean) mit Urlaubsbeladung um die 3t vieles dafür wenn man in den Alpen wohnt und viel Pässe fährt. Ob ichs bei nem leichten Trapo machen würde, wahrscheinlich nicht 😂.
 
Nein, einfach das Auto so fahren, wie es von VW kommt. - Besser als rumzubasteln und dann noch ein 2. Mal zu basteln um die Nachteile der ersten Modifikation zu mildern.
Natürlich kann man ein Auto einfach so fahren, wie es von VW kommt.
Mit den teueren Wartungen und dem werksseitig vorgesehenen Wegwerfdatum.

Ich will das nicht und mache mir auch Gedanken darüber, wie ich die Lebensdauer des Fahrzeugs auf eine für mich akzeptable Jahreszahl erhöhen kann.
 
Ich will das nicht und mache mir auch Gedanken darüber, wie ich die Lebensdauer des Fahrzeugs auf eine für mich akzeptable Jahreszahl erhöhen kann.
Wie man hier (und auch an anderer Stelle) sieht, ist das keineswegs so einfach.

Ich bin weiterhin der Meinung, dass es heute meist unmöglich ist, komplexe Großserienprodukte einfach nachträglich zu verbessern.

Das war vor 30 Jahren vielfach noch anders.
 
Das war vor 30 Jahren vielfach noch anders.
Eben. Denn damals hatten alle Teile genug Reserven.
Und die mit den geringsten Reserven hat man dann halt "verbessert".

Heute sind alle Teile über das Maß (siehe AGR Rohre am T6 TDI) kaputt-controllert ... da nutzt es nichts, an anderer Stelle ganz viel zu Pflegen. Es sind halt ALLE Teile, die man pflegen müsste.
 
Eben. Denn damals hatten alle Teile genug Reserven.
Und die mit den geringsten Reserven hat man dann halt "verbessert".

Heute sind alle Teile über das Maß (siehe AGR Rohre am T6 TDI) kaputt-controllert ... da nutzt es nichts, an anderer Stelle ganz viel zu Pflegen. Es sind halt ALLE Teile, die man pflegen müsste.
Viele neigen ja dazu, den Herstellern vorzuwerfen, dass das alles absichtlich passiert. Ich glaube überhaupt nicht, dass das der Fall ist. Die Geschichten werden immer komplexer, die ganze Auslegung immer knapper. Es gibt halt von allen Seiten konkurrierende Anforderungen (Abgaswerte, Verbrauch, Leistung usw.). In der Großserie wird das alles schon sehr genau analysiert und abgewogen. Für jeden Motortyp gibt es dazu tausende Prüfstandstunden.
Das irgendein Bastler/Tuner etc. herkommt und das ohne Nachteile an anderer Stelle mal eben modifiziert ist nicht realistisch.
Die meisten haben ja nicht mal die zu Grunde liegenden Probleme richtig verstanden.

Mein Lieblingsbeispiel dazu ist die Lagerung der Zwischenwelle bei der ersten und zweiten Generation der Porsche Wasserboxer. Da sind häufig die Lager kaputt gegangen. Ursache war Korrosion - vor allem bei den Autos, die nicht regelmäßig gefahren wurden. Porsche hat das über 10 Jahre lang mehrfach geändert aber nie wirklich in den Griff bekommen. Die nächste Motorgeneration hatte dann gar keine Zwischenwelle mehr.
Das Lager wird von innen mit einem Federring in einer Nut gehalten. Das bedeutet, man muss den Motor komplett zerlegen (Hälften teilen), um das Lager auszutauschen.
Hier fängt jetzt der Irrsinn an:

1. Es gab dann einige Anbieter geänderter Lager. Um das Lager im eingebauten Zustand zu tauschen, haben die Werkzeuge gebaut, um das Lager mit Gewalt rauszuziehen. Der Federring zerbröselt dabei, hoffentlich alle Teile kann man dann aus der Ölwanne fischen. Ist natürlich irre, das so zu tauschen. Weiterhin muss das neue Lager dann mit einer Vorrichtung von der anderen Seite gehalten werden. Auch nicht gut.
2. Die ganz cleveren Umbauer haben dann keramische Lager verkauft - klar, die können nicht korrodieren. Leider waren sie aber den Schwingungen und Belastungen im Motor nicht gewachsen und sind dann nach 10-20tkm zerbröselt.

Es gibt zahlreiche ähnliche Geschichten.
 
Im Sommer kann man schon mal die Isolierung von der Ölwanne entfernen. Im Unterfahrschutz ein Loch mit ca. 100x20mm in Höhe und Sichtweite der Ölwanne hab ich noch dazu eingeschnitten. In Winter ist da ein 3d-gedruckter Stopfen aus TPU drin und die Isolierung wieder eingebaut.
Geringster Aufwand 2x im Jahr den Unterfahrschutz ab - z.B. beim Ölwechsel mit erledigen.
 
Vermutlich hilft einfach die Unterbodenwindel mit der NACA-Düse, die der TwinDose-Motoren.
 
Vermutlich hilft einfach die Unterbodenwindel mit der NACA-Düse, die der TwinDose-Motoren.
das ist die günstigste low bugdet Lösung, hat bei mir vor dem Motortausch die Öltemperatur deutlich gesenkt. Ist weiterhin verbaut, sind mittlerweile recht schnell vergriffen im Gebrauchthandel !!
 
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