mdp
Aktiv-Mitglied
- Registriert
- 17 Aug. 2010
- Beiträge
- 351
- Reaktionspunkte
- 32
- Punkte
- 30
- Ort
- bei Hamburg
- Mein Auto
- T6.1 California Ocean
- Erstzulassung
- Juli 2021
- Motor
- TDI® 150 KW EU6d-ISC-FCM DMZA
- DPF
- ab Werk
- Motortuning
- nope
- Getriebe
- DSG® 7-Gang
- Antrieb
- 4motion
- Ausstattungslinie
- California-Ocean
- Weitere T5 (Firmenfuhrpark, Taxen oder Spassmobile) in der Zeilenauflistung Aufbauart, Motor, Getriebe und EZ angeben
- Wir sind vorher 10 Jahre T5.1 mit Womo Ausbau gefahren (BNZ)
Moin Zusammen,
nachdem ich für eine längere Zeit nur selten hier war, habe ich mal wieder etwas zu berichten:
Wir waren im Schwarzwald Wintercampen (Heizung funktioniert gut) und hatten am letzten Freitag im Dezember morgens plötzlich einen kompletten Leistungsverlust. Bei Vollgas max 50 km/h in der Ebene. Der Grund war vollkommen unklar, keine Info vom Auto. Nach einem Neustart war die Leistung wieder da. Da der Bus erst 3.5 Jahre als ist und bisher überhaupt keinen Ärger gemacht hat, hatte ich natürlich/leider kein VCS dabei... Egal, Motorhaube auf und gleich gesehen, dass kaum noch Kühlwasser im Vorratsbehälter war. Dazu ordentlich Ölschleim im Öleinfüllstutzen. Ich bin auch der Meinung, dass der Druck im Kurbelgehäuse deutlich höher ist, als das im Neuzustand der Fall war. Nachdem der Motor abgekühlt war, habe ich den Kühlwasserdeckel aufgedreht, woraufhin sich der Wasserstand etwas erholt hat, er ist aber immer noch klar unter Minimum.
Der Cali ist ein reines Langstrecken Fahrzeug. Für alle kurz- und mittellange Strecken, auf denen nicht übernachtet werden soll, haben wir ein anderes Auto. Wir sind mit dem Bus 58 kkm in 3.5 Jahren gefahren und den allergrößten Anteil davon auf der Autobahn. Ich bin immer sehr entspannt unterwegs, d.h. 120-130 km/h, vielleicht auch mal 140. Der Motor wurde immer warm und kalt gefahren, und die Öltemperatur habe ich standartmäßig auf dem Display. Auch im Sommer in den Alpen habe ich sie nie über 120 Grad kommen lassen. Ölwechsel und Inspektionen wurden natürlich alle immer rechtzeitig erledigt... hat leider nicht geholfen.
Wir haben das Wochenende noch auf einem Stellplatz verbracht, wo uns letztlich ein ausgesprochen netter ADAC Abschlepper Montags abgeholt hat. Nach Hause ging es mit einem Mietwagen. Der Bus steht noch in Titisee und wartet auf den Sammeltransport nach Hamburg.
Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich angefressen. Wir sind vor ein paar Jahren mal mit unserem T5 auf Korsika liegen geblieben. Damals hat die Nockenwelle bei ca 260 kkm den Geist aufgegeben. Bei der Kilometerleistung nicht schön, aber doch verständlich.
Motor kaputt und dann GFK-Dach beim Abschleppen zerstört, was jetzt?
Damals haben wir die Entscheidung getroffen, dass wir uns einen neuen Bus kaufen, um möglichst lange sorgenfrei in den Urlaub fahren zu können. Bis jetzt hat das geklappt und wir hatten wirklich guten Zeiten damit. Aber so einen Reinfall mit einem perfekt gepflegten Motor, nach nicht mal 60 kkm ist schon echt mies. Nicht mal 1 km/EUR Kaufpreis :-(
Nach dem, was ich hier im Forum gelesen habe, dürfte mein aktuelles Problem entweder ein Riss im Zylinderkopf sein, oder eine defekte Zylinderkopfdichtung. Was meint ihr?
Das einzig Gute an der ganzen Sache ist: Nach meinen Erfahrungen mit dem T5, habe ich beim Kauf des T6.1 die Garantieverlängerung für bummelige 1600 EUR mit dazugenommen. Die dürfte sich jetzt schon gelohnt haben :-)
Falls Interesse besteht, halte ich euch gerne auf dem Laufenden
Cheers, Matze
nachdem ich für eine längere Zeit nur selten hier war, habe ich mal wieder etwas zu berichten:
Wir waren im Schwarzwald Wintercampen (Heizung funktioniert gut) und hatten am letzten Freitag im Dezember morgens plötzlich einen kompletten Leistungsverlust. Bei Vollgas max 50 km/h in der Ebene. Der Grund war vollkommen unklar, keine Info vom Auto. Nach einem Neustart war die Leistung wieder da. Da der Bus erst 3.5 Jahre als ist und bisher überhaupt keinen Ärger gemacht hat, hatte ich natürlich/leider kein VCS dabei... Egal, Motorhaube auf und gleich gesehen, dass kaum noch Kühlwasser im Vorratsbehälter war. Dazu ordentlich Ölschleim im Öleinfüllstutzen. Ich bin auch der Meinung, dass der Druck im Kurbelgehäuse deutlich höher ist, als das im Neuzustand der Fall war. Nachdem der Motor abgekühlt war, habe ich den Kühlwasserdeckel aufgedreht, woraufhin sich der Wasserstand etwas erholt hat, er ist aber immer noch klar unter Minimum.
Der Cali ist ein reines Langstrecken Fahrzeug. Für alle kurz- und mittellange Strecken, auf denen nicht übernachtet werden soll, haben wir ein anderes Auto. Wir sind mit dem Bus 58 kkm in 3.5 Jahren gefahren und den allergrößten Anteil davon auf der Autobahn. Ich bin immer sehr entspannt unterwegs, d.h. 120-130 km/h, vielleicht auch mal 140. Der Motor wurde immer warm und kalt gefahren, und die Öltemperatur habe ich standartmäßig auf dem Display. Auch im Sommer in den Alpen habe ich sie nie über 120 Grad kommen lassen. Ölwechsel und Inspektionen wurden natürlich alle immer rechtzeitig erledigt... hat leider nicht geholfen.
Wir haben das Wochenende noch auf einem Stellplatz verbracht, wo uns letztlich ein ausgesprochen netter ADAC Abschlepper Montags abgeholt hat. Nach Hause ging es mit einem Mietwagen. Der Bus steht noch in Titisee und wartet auf den Sammeltransport nach Hamburg.
Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich angefressen. Wir sind vor ein paar Jahren mal mit unserem T5 auf Korsika liegen geblieben. Damals hat die Nockenwelle bei ca 260 kkm den Geist aufgegeben. Bei der Kilometerleistung nicht schön, aber doch verständlich.
Motor kaputt und dann GFK-Dach beim Abschleppen zerstört, was jetzt?
Damals haben wir die Entscheidung getroffen, dass wir uns einen neuen Bus kaufen, um möglichst lange sorgenfrei in den Urlaub fahren zu können. Bis jetzt hat das geklappt und wir hatten wirklich guten Zeiten damit. Aber so einen Reinfall mit einem perfekt gepflegten Motor, nach nicht mal 60 kkm ist schon echt mies. Nicht mal 1 km/EUR Kaufpreis :-(
Nach dem, was ich hier im Forum gelesen habe, dürfte mein aktuelles Problem entweder ein Riss im Zylinderkopf sein, oder eine defekte Zylinderkopfdichtung. Was meint ihr?
Das einzig Gute an der ganzen Sache ist: Nach meinen Erfahrungen mit dem T5, habe ich beim Kauf des T6.1 die Garantieverlängerung für bummelige 1600 EUR mit dazugenommen. Die dürfte sich jetzt schon gelohnt haben :-)
Falls Interesse besteht, halte ich euch gerne auf dem Laufenden
Cheers, Matze
auf den kompletten CXEB-Öltod-Motor.