T6.1 California Ocean mit 58 kkm, Zylinderkopf hin?

mdp

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bei Hamburg
Mein Auto
T6.1 California Ocean
Erstzulassung
Juli 2021
Motor
TDI® 150 KW EU6d-ISC-FCM DMZA
DPF
ab Werk
Motortuning
nope
Getriebe
DSG® 7-Gang
Antrieb
4motion
Ausstattungslinie
California-Ocean
Weitere T5 (Firmenfuhrpark, Taxen oder Spassmobile) in der Zeilenauflistung Aufbauart, Motor, Getriebe und EZ angeben
Wir sind vorher 10 Jahre T5.1 mit Womo Ausbau gefahren (BNZ)
Moin Zusammen,
nachdem ich für eine längere Zeit nur selten hier war, habe ich mal wieder etwas zu berichten:

Wir waren im Schwarzwald Wintercampen (Heizung funktioniert gut) und hatten am letzten Freitag im Dezember morgens plötzlich einen kompletten Leistungsverlust. Bei Vollgas max 50 km/h in der Ebene. Der Grund war vollkommen unklar, keine Info vom Auto. Nach einem Neustart war die Leistung wieder da. Da der Bus erst 3.5 Jahre als ist und bisher überhaupt keinen Ärger gemacht hat, hatte ich natürlich/leider kein VCS dabei... Egal, Motorhaube auf und gleich gesehen, dass kaum noch Kühlwasser im Vorratsbehälter war. Dazu ordentlich Ölschleim im Öleinfüllstutzen. Ich bin auch der Meinung, dass der Druck im Kurbelgehäuse deutlich höher ist, als das im Neuzustand der Fall war. Nachdem der Motor abgekühlt war, habe ich den Kühlwasserdeckel aufgedreht, woraufhin sich der Wasserstand etwas erholt hat, er ist aber immer noch klar unter Minimum.

Der Cali ist ein reines Langstrecken Fahrzeug. Für alle kurz- und mittellange Strecken, auf denen nicht übernachtet werden soll, haben wir ein anderes Auto. Wir sind mit dem Bus 58 kkm in 3.5 Jahren gefahren und den allergrößten Anteil davon auf der Autobahn. Ich bin immer sehr entspannt unterwegs, d.h. 120-130 km/h, vielleicht auch mal 140. Der Motor wurde immer warm und kalt gefahren, und die Öltemperatur habe ich standartmäßig auf dem Display. Auch im Sommer in den Alpen habe ich sie nie über 120 Grad kommen lassen. Ölwechsel und Inspektionen wurden natürlich alle immer rechtzeitig erledigt... hat leider nicht geholfen.

Wir haben das Wochenende noch auf einem Stellplatz verbracht, wo uns letztlich ein ausgesprochen netter ADAC Abschlepper Montags abgeholt hat. Nach Hause ging es mit einem Mietwagen. Der Bus steht noch in Titisee und wartet auf den Sammeltransport nach Hamburg.

Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich angefressen. Wir sind vor ein paar Jahren mal mit unserem T5 auf Korsika liegen geblieben. Damals hat die Nockenwelle bei ca 260 kkm den Geist aufgegeben. Bei der Kilometerleistung nicht schön, aber doch verständlich.

Motor kaputt und dann GFK-Dach beim Abschleppen zerstört, was jetzt?

Damals haben wir die Entscheidung getroffen, dass wir uns einen neuen Bus kaufen, um möglichst lange sorgenfrei in den Urlaub fahren zu können. Bis jetzt hat das geklappt und wir hatten wirklich guten Zeiten damit. Aber so einen Reinfall mit einem perfekt gepflegten Motor, nach nicht mal 60 kkm ist schon echt mies. Nicht mal 1 km/EUR Kaufpreis :-(

Nach dem, was ich hier im Forum gelesen habe, dürfte mein aktuelles Problem entweder ein Riss im Zylinderkopf sein, oder eine defekte Zylinderkopfdichtung. Was meint ihr?

Das einzig Gute an der ganzen Sache ist: Nach meinen Erfahrungen mit dem T5, habe ich beim Kauf des T6.1 die Garantieverlängerung für bummelige 1600 EUR mit dazugenommen. Die dürfte sich jetzt schon gelohnt haben :-)

Falls Interesse besteht, halte ich euch gerne auf dem Laufenden

Cheers, Matze
 

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Hallo,

erstmal Ruhe bewahren und Fehler auslesen.

1. bei Notlauf wird ein Fehler hinterlegt, das kann alles mögliche sein, zb ein klemmendes AGR. Eine defekte ZKD jedenfalls nicht.
2. Wasserverlust kann diverse Ursachen haben. Bei deiner Laufleistung wäre ZKD oder ZK sehr ungewöhnlich.
3. der Schleim im Öleinfüllstutzen ist "normal" und durch Kondenswasser verursacht. Tritt daher vor allem im Winter auf.

Gruß
 
Hi,

als würde jemand meine „Geschichte“ erzählen 😅

Bei mir war ein Riss im Zylinderkopf nach 46.500 km und EZ: 05/23
 

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Bei Riss im ZK sollte es weiss rauchen, im Öl kommt das Wasser seltener an,oder? Denn den Schlam im Deckel hat wohl jeder im Winter, der dem Rohr nicht einen Schaal verpasst. Wenn man den Ölstab zieht, sieht man eigentlich sofort ob Wasser im Öl ist, zumindest bei diesem Verlust.
 
Weißen Rauch konnte ich in den drei Tagen des Verlustes nicht feststellen. In der Zeit hatte ich aber knapp 2 Liter Wasser nachgefüllt

Am Ölstab selbst war (für mich) auch nichts zu erkennen.

Der Kühlmittelbehälter war nur bei laufenden Motor so leer. Beim aufschrauben stieg er dann wieder bis auf Minimum an.

Die Werkstatt hat es dann über eine CO2 Messung und Abdrücken des Systems lokalisiert (wurde mir so gesagt).
 
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Ok, dann hast du da mit der Messung ja schon mehr als ein Indiz gehabt. Großer Mist.
 
Moin!
vielen Dank für eure Kommentare! Nach weißem Rauch aus dem Auspuff habe ich nicht mehr geschaut, als der Motor noch warm war. Da war ich damit beschäftigt, eine Werkstatt zu erreichen. Laut meinem AirTag im Bus steht er noch im Schwarzwald. Es kann eine Weile dauern, bis ich wirklich weiß was los ist...
Cheers, Matze
 
Hallo @mdp ,
Wie ist der Status von deinem Cali?

Gruß Windhundtaxi
 
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Die Geschichte mit dem weißen Qualm ist eh kein sicheres Indiz. Dafür müssen gigantische Mengen Wasser "verbrannt"/verdampft werden. - Bei 10l/100km sieht man das gut. Ist es viel weniger, sieht man nix.

Generell sind die Motoren vom T6.1 sehr unauffällig. In der Anfangszeit des T6 (nicht T6.1!) gab es viele gerissene ZK.

Auch immer wieder gerne genommen sind defekte AGR Kühler - hat einen ähnlichen Effekt.

Der Schleim im Öleinfüllstutzen ist für die Jahreszeit völlig normal. Das hat jeder Tx im Winter - gerade auf der AB.
 
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Moin zusammen!

Sorry für die späte Rückmeldung, anstrengende Woche(n)...

Der Cali war inzwischen beim Freundlichen und der ist zu folgendem Schluss gekommen:
  • Der Leistungsverlust kam von einem der Turbos. Es wurde wohl ein Softwareupdate aufgespielt und jetzt is alles wieder gut. Sonst keine weiteren Infos.
  • Der Kühlwasserverlust soll durch eine undichten Schlauchverbindung verursacht worden sein, die jetzt wieder dicht ist.
D.h. es war wohl nur ein blöder Zufall, dass Kühlwasserverlust und Leistungsverlust zur gleichen Zeit auftraten...

Der Öldeckel springt bei Standgas ziemlich rum, wenn ich ihn einfach nur auflege, fällt aber gerade so nicht runter.

Was meint ihr? Alles wieder fein? Hätte nicht gedacht, dass ich schon ab 60 kkm VCDs wieder mit in jeden Urlaub nehmen muss.

Zum Glück hat der Bus noch ein gutes Jahr lang Garantie :-)

VG Matze
 
Der Öldeckel springt bei Standgas ziemlich rum, wenn ich ihn einfach nur auflege, fällt aber gerade so nicht runter.

Dieser „Test“ ist eh Quatsch ohne quantisierbares Ergebnis.
Wenn der Deckel wegfliegt ist sicher was kaputt alles andere sagt nichts aus.
 
Moin Zusammen!

wir sind mal wieder mit unserem Bus unterwegs und haben ähnliche Probleme, wie zuletzt im Januar.

Auf dem Weg von Amsterdam Richtung Süden, nach ziemlich genau 600 km Fahrt, kam die Warnmeldung, dass ich das Kühlwasser überprüfen soll. Bis dahin waren wir sehr entspannt unterwegs: 100 km/h in den Niederlanden, max 130 km/h in Deutschland. Die Strecke ist außerdem fast komplett flach. Außerdem hatten wir "normale" Urlaubsbeladung, keinen Dachträger oder sonst was. Also eigentlich kein Problem. Die Außentemperatur betrug um die 11 Grad als die Warnung kam. Die Motoröltemperatur war zum Zeitpunkt bei 102 Grad und das Wasser, wie immer, bei 90 Grad.

Wir sind also bei der nächsten Gelegenheit rausgefahren und ich habe langsam den Kühlwasserausgleichsbehälter aufgedreht, mit dem Effekt, dass die Kühlmittelmenge im Behälter wieder fast auf Normalhöhe stieg. Danach war auch die Fehlermeldung weg und wir sind weitergefahren. Wasser- und Öltemperatur sind in ganz normalen Bereichen geblieben und die Fehlermeldung kam auch nicht wieder.

Jetzt sind wir in Italien und sind schon gespannt, was am Wochenende bei der Heimfahrt nach Norddeutschland auf uns zukommt.

Was haltet ihr von der Situation? Letztes Mal (im Januar) wurde ein undichter Schlauch als Ursache identifiziert, repariert und das Problem damit als erledigt erklärt. Das hat wohl nicht zu 100% geklappt. Für mich sieht es so aus, als ob zu viel Druck im Kühlkreislauf wäre, der das Wasser in die Schläuche drückt. Der Druck könnte ja durchaus von einer defekten ZK-Dichtung kommen, oder? Seit Januar sind wir keine 10.000 km gefahren. Der Bus wird außerdem nur auf der Langstrecke eingesetzt, keine Fahrten zum Einkaufen etc.

Der Bus hat noch Garantie bis Mitte 2026 . Bis dahin hätte ich das gerne mit VW abschließen geklärt. Ich habe unserem Service-Mitarbeiter eine Mail geschrieben und warte aktuell auf eine Rückmeldung.

Viele Grüße, Matze
 
Eine harmlose Variante könnte sein, dass jetzt die Entlüftung vom Januar-Defekt endlich durch ist. Das Entlüften ist ein kompliziertes Prozedere.

Weniger harmlose Ursachen kann es auch geben, wobei eine defekte Kopfdichtung sicher eher im Südbereich der Liste steht, das Kühlelement des AGR-Ventils dafür ganz oben.

Viele Grüße, Jochen
 
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Neben dem AGR Kühler wäre auch noch der LLK denkbar. ZKD halte ich auch für sehr unwahrscheinlich.
 
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Folgende Geschichte vom Arbeitskollegen.
Bus verlor Kühlwasser.
VW fand nichts.
Soll auffüllen und weiterfahren.
Bus verlor nach einer Zeit wieder Kühlwasser. VW fand wieder nichts.
Garantie (4 Jahre gesamt) 2 Monate abgelaufen.
Bus verlor wieder Kühlwasser.
Ha VW findet Riss im ZK.
Kulanz seitens VW Null.
Da er den Kühlwasser Verlust über 2 Jahre öfters reklamiert hat, bekam er vom Händler glaub 50% auf Arbeitslohn und Material.

Am Ende waren es 7500€ Eigenanteil. 🤷🏻‍♂️
Also beobachte 👀 die Sache genau ☝️ und beim Händler melden und dies dokumentieren.
 
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Danke für eure Beiträge!

Am liebsten wäre mir eine unspektakuläre Grund, der einfach zu beheben ist. Wer weiß, was alles dazukommt, wenn die Werkstatt erstmal den ZK wechseln muss ...

Eine harmlose Variante könnte sein, dass jetzt die Entlüftung vom Januar-Defekt endlich durch ist. Das Entlüften ist ein kompliziertes Prozedere.
Was mich nur wundert, ist der Umstand, dass das Wasser in den Schläuchen verschwindet und beim Öffnen des Ausgleichsbehälters wieder zurückkommt. Das würde leider gegen die einfache These sprechen, dass es nur die Entlüftung war.

Weniger harmlose Ursachen kann es auch geben, wobei eine defekte Kopfdichtung sicher eher im Südbereich der Liste steht, das Kühlelement des AGR-Ventils dafür ganz oben.
Neben dem AGR Kühler wäre auch noch der LLK denkbar. ZKD halte ich auch für sehr unwahrscheinlich.

Das behalte ich beides im Hinterkopf. Ich finde es schon mal gut, dass ihr den ZK für unwahrscheinlich haltet. Beim DMZA Motor kenne ich mich noch nicht wirklich aus. Meinen BNZ, mit dem ich 10 Jahre unterwegs war, kannte ich am Ende ganz gut :-)

@dade83 Danke für den Hinweis! Genau so eine Geschichte sehe ich schon auf mich zukommen. Bis jetzt lief ein Großteil der Kommunikation per Mail, ich habe es also schriftlich, dass ich das Problem immer zeitnah gemeldet habe und kann auch nachweisen, dass ich mich jeweils an die Empfehlungen der Werkstatt gehalten habe.

BTW: Den Bus habe ich bei dem Händler gekauft, zu dem auch die Werkstatt gehört. Außerdem war er bisher ausschließlich dort zum Service etc. Bisher war ich mit dem Mitarbeiter vom Service auch zufrieden. Habe sogar mit ihm zusammen von der einen zur anderen Filiale gewechselt :-)

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Cheers, Matze
 
Guten Abend,
wie ist es ausgegangen?
 
"Der Schleim im Öleinfüllstutzen ist für die Jahreszeit völlig normal. Das hat jeder Tx im Winter - gerade auf der AB."




das kann ich nicht bestätigen - hab den Bus jetzt seit über 200TKM und lese im Forum seit Anfang 2020 mit und beobachte solche Infos genau an meiner Schüssel.
Seit 6 Jahren genau nichts außer Öl am Öleinfülldeckel. (Öl wechsle ich alle 10-15Tkm)
Wasserverbrauch seit dem Kauf vor 6 Jahren max. 200ml nachgefüllt. ( Außer die Menge die man beim ZR Wechsel benötigt)
 
Guten Abend,
wie ist es ausgegangen?
Der Bus hat noch Garantie bis Mitte 2026 .

Lass mich raten:
VW findet nichts.
Mitte des Jahres ist der Motor defekt.

Das Ist mittlerweille das übliche Verhalten der Werkstätten.
 
Ha VW findet Riss im ZK.
Kulanz seitens VW Null.
Da er den Kühlwasser Verlust über 2 Jahre öfters reklamiert hat, bekam er vom Händler glaub 50% auf Arbeitslohn und Material.

Am Ende waren es 7500€ Eigenanteil.
Das ist aber schon sehr viel.

Das war 2023 grob mein Eigenanteil bei ca. 50% Coolanz :) auf den kompletten CXEB-Öltod-Motor.
Nen Kopf tauschen sollte etwas günstiger sein.
 
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