T5 gegen T6.1 tauschen

T5driver99

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Ort
Wien
Mein Auto
T6.1 Multivan
Erstzulassung
01.03.2022
Motor
TDI® 150 KW EU6d-ISC-FCM DMZA
DPF
ab Werk
Motortuning
Nein
Getriebe
DSG® 7-Gang
Antrieb
4motion
Ausstattungslinie
Cruise
Radio / Navi
Navigation Discover MEDIA
Extras
Sitzheizung, Elektrische Spiegel, Nebellicht, 2 Schiebetüren
Umbauten / Tuning
Ladebooster, 230V Einspeisung inklusive Bord-
und Starterbatterieladegerät, Autoterm 2D Standheizung
FIN
WV2ZZZ7HZNH052XXX
Typenbezeichnung (z.B. 7H)
7HC
Guten Abend zusammen!

Nach mittlerweile 9 Jahren mit meinem Bus bin ich nun konkret am überlegen mir einen neueren T6.1 zu kaufen.

Mir fällt die Entscheidung alles andere als leicht, doch angesichts der Situation, dass der T6.1 wohl der letzte richtige VW Bus war, bohrt sich mir der Gedanke immer tiefer in meinen Kopf, dass es wohl bald sein muss, wenn ich nochmal einen Bus kaufen möchte.

Mein jetziger Bus war mein allererstes Auto, in welches ich massiv viel Geld und Zeit investiert habe. Viel Geld ist in Lack und Mechanik geflossen. Ein neueres 4Motion Getriebe um 10.000€ hier, ein neuer Turbo dort, ein Lenkgetriebe, ZK, Kupplung…. . Die Liste ist unendlich lang und ich bin über die Jahre mit dem Auto zusammengewachsen. Mittlerweile hat er 413.000km am Tacho, doch beim Pickerl (TÜV in Österreich) besteht er seit über 5 Jahren durchwegs mit der Bemerkung (keine Mändel festgestellt).

Nun hat sich ein T6.1 in mein Blickfeld begeben, genauer ein Multivan Comfortline 3 Jahre und 30.000km alt. 4Motion, 204Ps, noch 2 Jahre Garantie. Wir haben in der Familie schon einen ähnlichen Highline mit dem gleichem Motor. Eigentlich sind wir damit sehr zufrieden, doch der R5 Motor ist doch ganz was besonderes.

Der Bus hätte, genau wie mein alter zwei manuelle Schiebetüren sowie Heckklappe, was ich gegenüber der elektrischen Version sehr bevorzugen würde. Gerade am Campingplatz sind elektrische Schiebetüren Fehl am Platz.

Jetzt stellt sich die Frage soll ich, oder werde ich es bereuen? Vielleicht hatte jemand anderes eine Ähnliche Situation und kann Erfahrungen teilen.

Ich weiß, dass hier auch eine große sentimentale Komponente mitschwingt. Schließlich bin ich mit dem Auto viele Reisen gefahren, mit meiner ersten Freundin, mit der ich immernoch zusammen bin und habe viele schöne Dinge erlebt und gesehen, aber immer den großen Stress im Nacken, dass man es eventuell doch nicht mehr nach Hause schafft usw.
Schließlich bin ich vermutlich ähnlich lange unter dem Auto gelegen, wie drin gesessen.

Würde mich über Anregungen freuen, auch wenn es hier nicht ganz nüchtern und sachlich, wie sonst üblich von statten geht.

Lg
T5Driver99
Letzter Urlaub, Korsika über Silvester:
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Guten Morgen, ich kann den Wunsch nach einem aktuelleren T6.1 Gut verstehen. Bei mir ist nach 3 Jahren T6.1 aber Ernüchterung eingetreten. JA ein T6.1 ist moderner, PKW ähnlicher, aber die Qualität ist mies und Reparaturen wirst Du auch hier haben und die werden nicht günstiger sein! Ich für meinen Teil fahre lieber wieder T6 o. T5. Jedesmal wenn ich in den Genuss einen T5 5Zylinder fahren zu dürfen komme stellt sich Wehmut ein. Da Du ja einen seit längerem Besitzt den Du Gut kennst würde ich ihn definitiv behalten Pflegen und erhalten!

Grüsse
 
Nach jeweils etwa zehn Jahren Fahrt mit einem T3 Multivan, T4 Multivan und T5 Multivan habe ich mir auch vor etwa vier Jahren überlegt, den letzten echten Multivan (T6.1) noch zu kaufen.

Ich habe es nicht bereut; bis auf ein paar Kleinigkeiten läuft der Bulli nun 75.000 km ohne Probleme.

Im T5 habe ich meistens recht laut Musik gehört, um die recht lauten Fahrzeuggeräusche zu übertönen. Der T6.1 ist aber so leise, dass ich nun lieber die Ruhe ohne Musik genieße.
 
Da schliesse ich mich @Olfener gerne an. Mein T6.1 habe ich seit 135.000 km und bis auf ein paar anfängliche Software-Ungereimtheiten läuft er ohne Probleme, kann ich also empfehlen. Ich fahre allerdings nur 150 PS, ein BiTurbo von VW kommt mir nicht aufn Hof!
Die Geräuschkomponente ist beeindruckend, ich hatte vorher einen T5.2 Ed.25, der T6.1 ist bedeutend leiser als sein Vorgänger.
 
Guten Morgen,
Ich finde wenn du so ein Angebot schon hast solltest du schnellstens zuschlagen. Diese Busse werden auf keinen Fall günstiger da die Nachfrage steigt aber keine mehr produziert werden. Wir haben in unserer Werkstatt viele Taxis die in wenigen Jahren 250000-400000 km auf diese Fahrzeuge spulen und wenige bis gar keine Reparaturen (außer Verschleiß) haben.
Natürlich ist es schwieriger selber aufwändige Reparaturen an diesen Fahrzeugen durchzuführen. Man braucht für vieles einen passenden Tester(meistens reicht VCDS). Aber im großen und ganzen bin ich der Meinung das sich ein neuer T6.1 immer lohnt.
Und sollten Probleme auftreten kann man diese über die bestehende Garantie abwickeln oder wenn du nicht zufrieden bist damit einfach wieder verkaufen... Wir als Familie fahren auch einen T6.1 und sind absolut zufrieden vorallem mit der Leistung im Anhängerbetrieb.
 
Wenn es irgendwie geht: den 6.1 kaufen und den t5 behalten!
 
nach 300.000 km T 5.2 auf einen T 6.1/110 PS/5-Gang gewechselt...ist klar das bessere Auto, leiser, weniger Vibrationen, deutlich
geringerer Spritverbrauch, Heizung/Klima deutlich besser...
 
Hi,
Mittlerweile hat er 413.000km - das ist schon 'ne Hausnummer, ewig wird der nicht mehr halten.
Insofern steht irgendwann eh ein Wechsel an, die Frage ist halt, was es später an Möglichkeiten gibt. (Ford - Japs, Chinese...)
Allerdings scheinst Du einen guten Motor erwischt zu haben, und da hört man bei den Motoren zum Teil von astronomischen Laufleistungen, kann also sein, dass er die 600.000 schafft.
Ein Neuer wird diese KM-Zahl wohl eher nicht erreichen, ein BiTurbo käme mir eh nicht ins Haus, zu viel Technik.

Da ist ein guter Rat schwierig, kommt auch darauf an, was Deine jährliche Laufleistung ist und ob Du diese mit einem Busschoner ggf. reduzieren kannst. Die wenigsten MÜSSEN immer mit dem Bus fahren, und Busfahren ist teuer.
 
Hi,
Mittlerweile hat er 413.000km - das ist schon 'ne Hausnummer, ewig wird der nicht mehr halten.
Insofern steht irgendwann eh ein Wechsel an, die Frage ist halt, was es später an Möglichkeiten gibt. (Ford - Japs, Chinese...)
Allerdings scheinst Du einen guten Motor erwischt zu haben, und da hört man bei den Motoren zum Teil von astronomischen Laufleistungen, kann also sein, dass er die 600.000 schafft.
Ein Neuer wird diese KM-Zahl wohl eher nicht erreichen, ein BiTurbo käme mir eh nicht ins Haus, zu viel Technik.

Da ist ein guter Rat schwierig, kommt auch darauf an, was Deine jährliche Laufleistung ist und ob Du diese mit einem Busschoner ggf. reduzieren kannst. Die wenigsten MÜSSEN immer mit dem Bus fahren, und Busfahren ist teuer.
Hallo,
Ja, ob BiTDI oder nicht ist so eine Sache. Ich habe eigentlich seit der Umstellung auf zuerst 199Ps im BiTDI eigentlich nichts mehr von besonderen Schäden gehört.
Ich bin mit meinem Bus solchen Kummer gewöhnt, dass wenn mir jemand sagt, dass ich in 7-10 Jahren 15k reinstecken müsste, ich es wahrscheinlich trotzdem tun würde.

Ein Busschoner ist seit 5 Jahren vorhanden, weshalb ich die letzten Jahre nur noch ca 15kkm/Jahr mit meinem Bus unterwegs war.
Fast nur Langstrecke und ca 500-1000km am Stück. So würde es auch mit dem Neuen aussehen. Platz in der Tiefgarage bei 12-18Grad ganzjährig wäre ihm sicher und ich würde ihm genau so die zwei Ladegeräte mit DEFA Anschluss verbauen, wie bisher. (Ich habe am Garagenplatz Strom).
 
Servus!
Hier +1 Stimme klar für behalten. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass der T5 nicht völlig verrostet ist, um noch eine vernünftige Basis zu haben, falls in der Zukunft noch mal eine größere Investition ansteht. Sieht auf dem Bild jetzt nicht danach aus, evtl mal von unten kontrollieren.
der R5 Motor ist doch ganz was besonderes.
Im T5 habe ich meistens recht laut Musik gehört, um die recht lauten Fahrzeuggeräusche zu übertönen. Der T6.1 ist aber so leise, dass ich nun lieber die Ruhe ohne Musik genieße.
An beiden Aussagen ist was wahres dran, ich schließe mich aber da eher @T5driver99 an, ich hör sehr gern dem 5-Zylinder zu ;)
Mein jetziger Bus war mein allererstes Auto, in welches ich massiv viel Geld und Zeit investiert habe. Viel Geld ist in Lack und Mechanik geflossen. Ein neueres 4Motion Getriebe um 10.000€ hier, ein neuer Turbo dort, ein Lenkgetriebe, ZK, Kupplung…. . Die Liste ist unendlich lang und ich bin über die Jahre mit dem Auto zusammengewachsen. Mittlerweile hat er 413.000km am Tacho, doch beim Pickerl (TÜV in Österreich) besteht er seit über 5 Jahren durchwegs mit der Bemerkung (keine Mändel festgestellt).
Das wär für mich eigentlich einer der wichtigsten Gründe den zu behalten, nach 413tkm, was zahlt dir dafür noch jemand? 7000€ vielleicht? Gleichzeitig hast du aber ein Vielfaches reingesteckt und hast offensichtlich jetzt aber auch ein funktionierendes Auto. Das würd ich auch so lang genießen wie’s nur irgendwie geht. Der Motor kann mit Glück nochmal 200tkm (vielleicht dann mit neuer NW, könnte sein), der Rest ist ja größtenteils neu :D
Wenn es irgendwie geht: den 6.1 kaufen und den t5 behalten!
Durch den vergleichsweise geringen Restwert des alten wär des durchaus sinnvoll. In Österreich gibts ja auch das Wechselkennzeichen, dadurch müssten Steuer und Versicherung für den alten als Zweitbus ja dann äußerst gering sein, und beide gleichzeitig kannst du eh nicht fahren. Oder, hier in Deutschland gibt’s ja die Saisonzulassung. Damit kalkuliere ich, mein Plan ist, meinen alten 5-Zylinder nach Ende meines Studiums nur im Sommer anzumelden und mir ein zweites (nicht notwendigerweise neueres) Fahrzeug mit geringerem ideellen Wert anzuschaffen. Aber auch bei mir ist der T5 das erste Auto, mit 19 in mittelmäßigem Zustand gekauft (also ich, der Bus war aber auch schon 14), durch halb Europa gefahren, viel Stress damit gehabt, öfters abgeschleppt worden, manchmal verzweifelt, aber auch die besten Erinnerungen meines Lebens damit erlebt. Und läuft immer noch. Das geht jetzt hoffentlich noch paar Jahre so weiter und dann wird der mehr geschont und wenn er dann endgültig zum Projekt werden sollte, dann ist das so. Sollte nur nicht passieren, solang er mein einziges Auto ist ;)
Den unnötig abzugeben, würd ich mir jedenfalls nie verzeihen, das weiß ich heute schon.
Da ist ein guter Rat schwierig, kommt auch darauf an, was Deine jährliche Laufleistung ist und ob Du diese mit einem Busschoner ggf. reduzieren kannst. Die wenigsten MÜSSEN immer mit dem Bus fahren, und Busfahren ist teuer.
Zustimmung auch hier, das wär derselbe Ansatz, nur günstiger.
Bei mir ist nach 3 Jahren T6.1 aber Ernüchterung eingetreten. JA ein T6.1 ist moderner, PKW ähnlicher, aber die Qualität ist mies und Reparaturen wirst Du auch hier haben und die werden nicht günstiger sein! Ich für meinen Teil fahre lieber wieder T6 o. T5. Jedesmal wenn ich in den Genuss einen T5 5Zylinder fahren zu dürfen komme stellt sich Wehmut ein. Da Du ja einen seit längerem Besitzt den Du Gut kennst würde ich ihn definitiv behalten Pflegen und erhalten!
Danke, das bestätigt mich in meiner Sicht der Dinge. Zu den Motoren muss ich auch sagen, ein BiTDI wär mir eindeutig „zu viel Technik“, die anderen aber halt ich jetzt nicht mal irgendwie für schlecht, man liest ja auch viel positives drüber. Aber grad mit dem ganzen Abgasreinigungsgedöns, was der 5-Zylinder zum großen Teil noch nicht hat, liegt es vermutlich in der Natur der Sache, dass auch bei geringerer Laufleistung schon Fehler auftreten können. Mein alter T5 ist immerhin erst mit 236tkm zum ersten Mal stehen geblieben.
Erheblich schlimmer find ich, wie wenig Wert bei den neueren Modellen nur noch auf Rostschutz gelegt wurde. Bei meinem muss der ab Werk echt okay gewesen sein. Haupteinsatzgebiet von meinem war neben Bayern hauptsächlich Österreich, Slowenien und Bosnien-Herzegowina. Also hat der, bis ich ihn entrostet hab, 15 Winter im Salz überstanden. Trotzdem war er auch für mich als Anfänger noch rettbar, musste nix geschweißt werden. Und ich war im Vergleich zu anderen Fahrzeugen begeistert, wie sauber die Schweißnähte und Dichtfugen waren, wie schön alles auslackiert und gewachst war und wie dick die Bleche sind. Immer wenn ich dachte, okay, da muss er durch sein, kam drunter trotzdem wieder gutes Blech zum Vorschein. Der 10 Jahre alte Touran meiner Eltern dagegen hat nach nur 80tkm schon genug Rost, dass demnächst Handlungsbedarf besteht, bevor es schlimmer wird. Und das an komischen Stellen, wie Innenseite Motorhaube…
Gut, reicht jetzt auch mit meiner Meinung, ich hoff dein 5-Zylinder lebt noch lang, sind schon besondere Fahrzeuge :)
Viele Grüße
Fabi
 
Servus!
Hier +1 Stimme klar für behalten. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass der T5 nicht völlig verrostet ist, um noch eine vernünftige Basis zu haben, falls in der Zukunft noch mal eine größere Investition ansteht. Sieht auf dem Bild jetzt nicht danach aus, evtl mal von unten kontrollieren.


An beiden Aussagen ist was wahres dran, ich schließe mich aber da eher @T5driver99 an, ich hör sehr gern dem 5-Zylinder zu ;)

Das wär für mich eigentlich einer der wichtigsten Gründe den zu behalten, nach 413tkm, was zahlt dir dafür noch jemand? 7000€ vielleicht? Gleichzeitig hast du aber ein Vielfaches reingesteckt und hast offensichtlich jetzt aber auch ein funktionierendes Auto. Das würd ich auch so lang genießen wie’s nur irgendwie geht. Der Motor kann mit Glück nochmal 200tkm (vielleicht dann mit neuer NW, könnte sein), der Rest ist ja größtenteils neu :D

Durch den vergleichsweise geringen Restwert des alten wär des durchaus sinnvoll. In Österreich gibts ja auch das Wechselkennzeichen, dadurch müssten Steuer und Versicherung für den alten als Zweitbus ja dann äußerst gering sein, und beide gleichzeitig kannst du eh nicht fahren. Oder, hier in Deutschland gibt’s ja die Saisonzulassung. Damit kalkuliere ich, mein Plan ist, meinen alten 5-Zylinder nach Ende meines Studiums nur im Sommer anzumelden und mir ein zweites (nicht notwendigerweise neueres) Fahrzeug mit geringerem ideellen Wert anzuschaffen. Aber auch bei mir ist der T5 das erste Auto, mit 19 in mittelmäßigem Zustand gekauft (also ich, der Bus war aber auch schon 14), durch halb Europa gefahren, viel Stress damit gehabt, öfters abgeschleppt worden, manchmal verzweifelt, aber auch die besten Erinnerungen meines Lebens damit erlebt. Und läuft immer noch. Das geht jetzt hoffentlich noch paar Jahre so weiter und dann wird der mehr geschont und wenn er dann endgültig zum Projekt werden sollte, dann ist das so. Sollte nur nicht passieren, solang er mein einziges Auto ist ;)
Den unnötig abzugeben, würd ich mir jedenfalls nie verzeihen, das weiß ich heute schon.

Zustimmung auch hier, das wär derselbe Ansatz, nur günstiger.

Danke, das bestätigt mich in meiner Sicht der Dinge. Zu den Motoren muss ich auch sagen, ein BiTDI wär mir eindeutig „zu viel Technik“, die anderen aber halt ich jetzt nicht mal irgendwie für schlecht, man liest ja auch viel positives drüber. Aber grad mit dem ganzen Abgasreinigungsgedöns, was der 5-Zylinder zum großen Teil noch nicht hat, liegt es vermutlich in der Natur der Sache, dass auch bei geringerer Laufleistung schon Fehler auftreten können. Mein alter T5 ist immerhin erst mit 236tkm zum ersten Mal stehen geblieben.
Erheblich schlimmer find ich, wie wenig Wert bei den neueren Modellen nur noch auf Rostschutz gelegt wurde. Bei meinem muss der ab Werk echt okay gewesen sein. Haupteinsatzgebiet von meinem war neben Bayern hauptsächlich Österreich, Slowenien und Bosnien-Herzegowina. Also hat der, bis ich ihn entrostet hab, 15 Winter im Salz überstanden. Trotzdem war er auch für mich als Anfänger noch rettbar, musste nix geschweißt werden. Und ich war im Vergleich zu anderen Fahrzeugen begeistert, wie sauber die Schweißnähte und Dichtfugen waren, wie schön alles auslackiert und gewachst war und wie dick die Bleche sind. Immer wenn ich dachte, okay, da muss er durch sein, kam drunter trotzdem wieder gutes Blech zum Vorschein. Der 10 Jahre alte Touran meiner Eltern dagegen hat nach nur 80tkm schon genug Rost, dass demnächst Handlungsbedarf besteht, bevor es schlimmer wird. Und das an komischen Stellen, wie Innenseite Motorhaube…
Gut, reicht jetzt auch mit meiner Meinung, ich hoff dein 5-Zylinder lebt noch lang, sind schon besondere Fahrzeuge :)
Viele Grüße
Fabi
Ja, in Österreich gibt es das Wechselkennzeichen. Ich selber habe mein zweites Auto (Golf 4) mit dem Bus auf Wechselkennzeichen. Solange man nicht zusätzlich eine Kasko hat, zahlt man immer nur für das stärkere Auto.
Sprich mein Golf hat nur eine Haftpflicht und die kostet mich 0€, da der Bus das teurere und stärkere Fahrzeug ist.
Nur ein großer Faktor ist der Platz. Für mich kommt es nicht in Frage, dass ein Auto auf der Straße steht. Bei einem 3. wäre das allerdings notwendig und würde weitere Kosten verursachen, da es in Wien das „Parkpickerl“ gibt. Hier müsste ich dafür zahlen, dass mein Auto vor der Tür steht, auch wenn wir hier in den Randbezirken überhaupt kein Parkplatzproblem haben.

Weiters darf ein Fahrzeug ohne Kennzeichen nicht auf der Straße abgestellt sein…
Macht die Sache auch wieder umständlich, wenn man dauernd hin und her parken muss.

Für den alten Bus würde ich noch 10k bekommen. Allerdings ist der neue auch nicht geschenkt. In Österreich gibt es die sogenannte Nova (Normverbrauchsabgabe) die macht bei uns einen Bus schnell mal 10.000€ teurer, als bei euch.

Die Versicherung ist auch so ein Thema . Mit Vollkasko und Motorbezogenerversicherungssteuer beim T6.1 lande ich hier bei um die 400€ Mtl. Alles eine Sau teure Angelegenheit
 
Bilder die ich mir unter anderem anschau, wenn ich mal wieder nen Tag unterm Auto verbringen muss oder nen für mich astronomischen Betrag an die Werkstatt zahlen muss. Neben den Begegnungen, die der Bus mir ermöglicht hat, sind solche Erinnerungen ein wichtiger Grund, den immer wieder zu retten ;)
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Bei einem 3. wäre das allerdings notwendig und würde weitere Kosten verursachen, da es in Wien das „Parkpickerl“ gibt. Hier müsste ich dafür zahlen, dass mein Auto vor der Tür steht, auch wenn wir hier in den Randbezirken überhaupt kein Parkplatzproblem haben.
Ach so, Großstadt, ja des is natürlich dann vom Platz her ein verständliches Problem.
Für den alten Bus würde ich noch 10k bekommen. Allerdings ist der neue auch nicht geschenkt. In Österreich gibt es die sogenannte Nova (Normverbrauchsabgabe) die macht bei uns einen Bus schnell mal 10.000€ teurer, als bei euch.
Okay und wenn du die Differenz zum teuren neuen Bus hernimmst, um den alten zu erhalten? Gute Basis vorausgesetzt natürlich. Wirtschaftlich ist es deswegen auch nicht, aber ich zumindest würds mir aus emotionalen Gründen so schönrechnen… ;)
 
Ach so, Großstadt, ja des is natürlich dann vom Platz her ein verständliches Problem.

Okay und wenn du die Differenz zum teuren neuen Bus hernimmst, um den alten zu erhalten? Gute Basis vorausgesetzt natürlich. Wirtschaftlich ist es deswegen auch nicht, aber ich zumindest würds mir aus emotionalen Gründen so schönrechnen… ;)
Die Idee bezüglich erhalten hatte ich auch, allerdings gibt es den Motor einfach nicht mehr. Eine seriöse Instandsetzung so gut wie unmöglich.
Das ist ein limitierender Faktor. Ist der Motor kaputt, kann ich den Bus wegwerfen und wenn das in ein paar Jahren passiert, bekomme ich keinen neuen mehr.
Alles nicht so einfach.
 
Die Idee bezüglich erhalten hatte ich auch, allerdings gibt es den Motor einfach nicht mehr. Eine seriöse Instandsetzung so gut wie unmöglich.
Das ist ein limitierender Faktor. Ist der Motor kaputt, kann ich den Bus wegwerfen und wenn das in ein paar Jahren passiert, bekomme ich keinen neuen mehr.
Alles nicht so einfach.
Dem Problem bin ich mir auch bewusst, ich hab mich aber mittlerweile entschieden, dass ich, wenn A der Motor inklusive Block hinüber ist und ich B an keinen geeigneten Schlachter mit nachweislich gutem 2.5TDI rankomme, ich auf 1.9TDI umbauen oder umbauen lassen werde. Sollte es wider Erwarten in den nächsten Jahren sein, wird alles gegen einen 1.9TDI mit 5-Gang getauscht, wenn es hoffentlich aber erst dann passiert, wenn ich entweder mehr Geld oder mehr Zeit habe, dann kommt ein 4motion Getriebe aus dem T5.2 dazu und der Allrad wird in die Elektronik vernünftig integriert. Solche Umbauten gibt es ja bereits genug, ich rechne dafür aber auch mit 10k Teilekosten und damit 15-20k, wenn man es machen lässt. Wärs mir auf jeden Fall wert (ein neuer Bus kostet des ja auch locker), allerdings hoff ich vorher schon, mit dem originalen Block mindestens 500tkm zu erreichen, eigentlich gelten die Blöcke ja als sehr robust, auch wenn sie sich im Fall der Fälle leider nicht vernünftig reparieren lassen. Des sind meine Gedanken dazu, mir ist allerdings vollkommen klar, dass da enorm viel Arbeit drinsteckt, falls man des so machen muss…
 
Dem Problem bin ich mir auch bewusst, ich hab mich aber mittlerweile entschieden, dass ich, wenn A der Motor inklusive Block hinüber ist und ich B an keinen geeigneten Schlachter mit nachweislich gutem 2.5TDI rankomme, ich auf 1.9TDI umbauen oder umbauen lassen werde. Sollte es wider Erwarten in den nächsten Jahren sein, wird alles gegen einen 1.9TDI mit 5-Gang getauscht, wenn es hoffentlich aber erst dann passiert, wenn ich entweder mehr Geld oder mehr Zeit habe, dann kommt ein 4motion Getriebe aus dem T5.2 dazu und der Allrad wird in die Elektronik vernünftig integriert. Solche Umbauten gibt es ja bereits genug, ich rechne dafür aber auch mit 10k Teilekosten und damit 15-20k, wenn man es machen lässt. Wärs mir auf jeden Fall wert (ein neuer Bus kostet des ja auch locker), allerdings hoff ich vorher schon, mit dem originalen Block mindestens 500tkm zu erreichen, eigentlich gelten die Blöcke ja als sehr robust, auch wenn sie sich im Fall der Fälle leider nicht vernünftig reparieren lassen. Des sind meine Gedanken dazu, mir ist allerdings vollkommen klar, dass da enorm viel Arbeit drinsteckt, falls man des so machen muss…
Da würde dann eben für mich der Reiz des alten Busses wegfallen. Gerade der 2,5er macht ihn aus.
 
Das stimmt, geht mir zwar ähnlich, aber bei mir überwiegt der ideelle Wert, dass es dasselbe Fahrzeug bleibt. Was den Motor angeht, kann ich dann halt so lang wie’s irgendwie geht 2.5TDI fahren und danach zumindest immer noch PD Diesel, wenn auch mit „einem Zylinder zu wenig“ :rolleyes:
Und ich vermute mal der 1.9TDI macht getunt schon Spaß, min. 350Nm und 150-170PS haltbar wären dann ganz schön. Tuning würde ich mich bei meinem BNZ dagegen nie trauen…
Der 1.9TDI wär halt sehr zukunftssicher, weil man ihn halt dank Graugussblock überholen kann und schier endlose Mengen von denen rumfahren. Aber ja, 5-Zylinder sind schon was besonderes und wachsen leider nicht auf Bäumen, was das angeht, hast du leider absolut recht…
 
Immer noch 15kkm/Jahr - das ist dir durchschnittliche Laufleistung im Jahr!
Da hast das keinen Busschoner sondern einen normalen Zweitwagen!
Ich würde versuchen, die jährliche Laufleistung vom Bus noch deutlich zu reduzieren.
 
Immer noch 15kkm/Jahr - das ist dir durchschnittliche Laufleistung im Jahr!
Da hast das keinen Busschoner sondern einen normalen Zweitwagen!
Ich würde versuchen, die jährliche Laufleistung vom Bus noch deutlich zu reduzieren.
Naja, normale Laufleistung ist relativ. Ich spare dem Bus somit um die 30.000km/Jahr.

Die 10-15kkm kommen rein durch Auslandsreisen zusammen. Ich fahre im Schnitt 3 mal nach Korsika, wobei jedes Mal um die 3.000km zusammen kommen. Die restlichen 3/4kkm kommen durch andere Aktivitäten zustande.
 
Was mich noch interessieren würde, ich habe zwar versucht Infos diesbezüglich zu bekommen, aber hat schon jemand von Problemen mit dem neuen 150kW Motor ab 2021 gehört? Es muss doch schon einige geben, die über 100.000km drauf haben.
 
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