T5 Bj 2008, 345T km - Behalten oder ersetzen?

smhr24

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Mein Auto
T5 Multivan
Moin zusammen,

habe vor 2 Jahren einen T5 (2,5 TDI, Manuelle Schaltung, Frontantrieb) BJ 2008 gekauft (damals 295.000km - jetzt 345.000). Multivan mit viel Ausstattung (Climatronic, Einparkhilfe, Standheizung wasserführend, Tempomat, AHK, ...). Habe Multimedia-System inkl. Rückfahrkamera nachgerüstet.

In den letzten Jahren wurde erneuert:
  • Hydraulikpumpe​
  • Querlenkerlager hinten​
  • Stoßdämpfer vorne & hinten
  • Bremsscheiben und -beläge vorne
  • Kabel des Nockenwellensensors
  • Kupplungsseil
  • Kupplung inkl. Zweimassenschwungrad (ZMS)
  • Schloss Fahrer- und Beifahrertür
  • AGR-Kühler
  • Scheinwerfer vorne
  • Abgasrohr / Flexrohr
  • Bremssattel vorne
  • Krümmer
  • Turbolader
  • Abgastemperatursensor
  • Batterie
  • Anlasser
  • Zündschloss

Aktuelle Problemchen, die noch angegangen werden müssten:
  • Rost Heckklappe (und evtl. Unterboden?)
  • Kleine Delle/Schramme und ein paar Lackschäden
  • Irgendwo qualmt es (Lüftung zieht Abgase im Stand ein)
  • Schloss Schiebetür mit Zentralverriegelung öffnen funktioniert bei Kälte nicht (Tür lässt sich nur von innen öffnen)
Ansonsten läuft der Motor (frisst kein Öl - hat aber eine leichte Undichtigkeit) rund und auch Getriebe scheint in Ordnung (der erste Gang geht manchmal etwas schwer rein - sonst keine Probleme gemerkt).

Nachdem ich in den zwei Jahren über 10k investiert habe, stellt sich mir nun ehrlich die Frage: Was wird noch alles kommen, wenn ich den weiter fahre?
Lohnt es sich, weiter zu investieren?
Oder soll ich lieber abspringen und einen jungen Gebrauchten (T6) kaufen? Falls ja - was wäre ein realistischer Verkaufspreis für meinen T5?

Danke für euren Rat :)
 
Die Problemchen die du beschreibst sind doch eher Kleinigkeiten. Mach die Kiste hübsch und gut ist’s.

Übrigens sehe ich T fahren eher als Hobby. Jedes Hobby kostet. Wer sparsam von A nach B kommen möchte fährt was anderes.
 
Nachdem ich in den zwei Jahren über 10k investiert habe, stellt sich mir nun ehrlich die Frage: Was wird noch alles kommen, wenn ich den weiter fahre?
Wenn Dinge kommen, dann jetzt ja mit hoher Wahrscheinlichkeit für 10.000,-€ weniger.
Stand damals beim T4 auch vor der Entscheidung. Wäre weitrgefahren, aber das Blech war überall einfach morsch.
 
Die Problemchen die du beschreibst sind doch eher Kleinigkeiten. Mach die Kiste hübsch und gut ist’s.

Übrigens sehe ich T fahren eher als Hobby. Jedes Hobby kostet. Wer sparsam von A nach B kommen möchte fährt was anderes.

Mit 4 Kindern muss es wohl irgendein Bus sein. Ja könnte auch irgendein anderer Hersteller sein. Optisch sind wir allerdings T Fans, auch wenn es nicht unbedingt das wirtschaftlichste ist...

??? :rolleyes:

Ansonsten bin ich gleicher Meinung wie Dirk.

Gruß

Peter

Ah es war das Schaltseil, nicht Kupplungsseil; sorry 😀
 
Über das Kupplungsseil bin ich auch gestolpert…

aber das Blech war überall einfach morsch.
Dieser Punkt war im Grunde bei fast allen meinen Autos irgendwann der limitierende Faktor. Alles andere war ärgerlich, aber machbar. Unser T5 geht mittlerweile stramm auf die 450.000 zu und wir denken nicht daran, uns von dem zu trennen. Am schlimmsten ist der Softlack im Innenraum.
Bei den modernen Autos mache ich mir auf lange Sicht eher um die Elektronik, die dadurch explodierenden Kosten und vor allem um langfristige Ersatzteilversorgung Sorgen. Irgendwelche Steuergeräte lassen sich oft nur schwer oder gar nicht reparieren und wenn man ein entscheidendes nicht mehr bekommt und nicht mehr bekommen soll, kann dadurch schnell Feierabend sein..
 
Nachdem ich in den zwei Jahren über 10k
Macht ca. 5k im Jahr - und ein Neuerer müsste für z.B. 50k 10 Jahre ohne Reparaturen schaffen.

Den Rest kannst Du selbst rechnen.

Rechenbeispiel 16 Jahre T3:
Kauf für 2.800 Euro, insgesamt ca. 20.000 +- Euro 'reingesteckt, verteilt auf die Jahre.
Ohne Betriebskosten.

Habe ihn dann allerdings 2020 noch für 14.000 Euro verkauft, so günstig bin ich noch nie gefahren.
 
Behalten, fahren, freuen!
 
Danke für eure Rückmeldungen. Werde den also wahrscheinlich behalten und hoffen, dass die die größten Brocken erst mal hinter mir liegen.

Eine Frage: Muss ich an dem Unterboden was machen gegen den Rost (wenn ja: Welches Mittel; oder welche Werkstatt im Berliner Raum ist dafür zu empfehlen)? Oder ist das nicht kritisch?

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Naja, vorbeugend vielleicht schon.
 
Servus,
Solange die Karosserie in vernünftigem Zustand ist lohnt es sich schon noch den weiterzufahren, würde mich da meinen Vorrednern anschließen. Beim 2.5TDI ist auch noch wichtig, dass Zylinderlaufbahnen und Stirnräder in Ordnung sind, weils dafür keine Teile gibt. Wenn er aber gut läuft und kein Öl säuft, dann deutet jetzt nichts auf diese - ohnehin eher seltenen - Schäden hin. Wartungsstau hat er nach deinen Investitionen auch eher nicht, wobei natürlich über die nächsten Jahre noch Sachen dazukommen können. Allerdings vermutlich wohl doch für nicht ganz soviel Geld. Hab in meinen auch schon ähnlich viel Geld versenkt, allerdings innerhalb von 4 Jahren, aber jetzt scheint er auch erstmal wieder in Ordnung zu sein. Verkauf um einen T6 zu kaufen würd aber ohnehin nur mäßig viel Sinn machen, weil bei 345tkm dürfte der Erlös so gering sein, dass du soviel draufzahlen würdest, dass du stattdessen auch noch lang 2.5TDI fahren kannst. Würd ihn also tendenziell behalten :)
Muss ich an dem Unterboden was machen gegen den Rost (wenn ja: Welches Mittel; oder welche Werkstatt im Berliner Raum ist dafür zu empfehlen)? Oder ist das nicht kritisch?
Sieht auf den ersten Blick jetzt nicht so schlimm aus, eher einen Ticken besser als bei mir bevor ich was dagegen gemacht hab. Viel aussagekräftiges sieht man auf dem Bild leider aber auch nicht. Die eigentlich spannenden Stellen sind hinter den Verkleidungen:
-Aggregateträger (Vorderachse)
-Radhäuser vorn und hinten
-generell alle Kanten am Unterboden
Ansonsten kannst du dir die Radläufe und die Türunterkanten anschauen, an der Heckklappe gehts auch kostengünstig über Jahre mit blank schleifen und zuschmieren von außen und Hohlraumkonservierung (z.B. Fluidfilm) von innen ganz gut, so zumindest meine Erfahrung. Am Unterboden und Achsteilen nehm ich gern Brunox Epoxy und an Stellen, wo’s halbwegs schön werden soll, Fertan und dann 2K Lack in der Richtigen Farbe. Des Zeug kriegt man eigentlich alles im örtlichen Fachhandel oder online übers Korrosionsschutz Depot. Werkstatt, die des vorbeugend behandelt durch Unterbodenschutz und Hohlraumkonservierung wüsst ich leider jetzt nur in München, allerdings macht das bei dir jetzt auch nur vorbeugend Sinn und wenn du den Bus noch lange fahren willst. Größere Schäden würd ich jetzt noch nicht erwarten. Ich hab hier mal mehr dazu geschrieben:
Servus!
Ich möchte im Folgenden mal alle relevanten Informationen für Interessenten und Neulinge zum T5 zusammentragen, die man beim Kauf beachten sollte.
Besonders mit Fokus darauf, dass der T5 mittlerweile das Youngtimer-Alter erreicht hat und so einiges komplizierter geworden ist. Also gerade in Bezug auf den 2.5TDI, mit dem ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht hab, aber wo man auch enorm daneben greifen kann.
Ergänzenungen und Korrekturen sind im Folgenden gewünscht, aber keine ellenlangen Diskussionen, das Ganze soll übersichtlich bleiben und sich ggf. zum Anpinnen eigenen.
Gerne soll das Ganze genutzt werden, um bei einer Besichtigung alle relevanten Punkte abzuchecken.

Varianten und bevorzugte Anwendungen:

- 1.9TDI: Praktisches Fahrzeug für überschaubares Geld, als AXB oder BRS auch beladen gut, aber nicht sportlich motorisiert.
- 2.5TDI: Kraftvoll, aber im Vergleich deutlich kostenintensiver, siehe unten! Einziger Diesel mit 4motion original verfügbar.
- 2.0 Benziner: Sehr zuverlässig und einfach konstruiert, nicht sportlich, aber dafür günstig und auch für Umweltzonen uneingeschränkt geeignet.
- 3.2 V6: relativ selten, Motor mit Fahrspaß, verbrauchsintensiv, alle die ihn suchen, wird das nicht weiter stören.
- Multivan und California eher hochpreisig, dafür gut ausgestattet und gedämmt
- Caravelle und Transporter günstiger und tendenziell weniger Ausstattung, häufig aber günstige Alternativen zum Multivan, je nach Anwendung
- Sonderfälle:
> California Beach: in den ersten Baujahren Aufstelldach nicht serienmäßig!
> Multivan Startline: Transporter mit Schienensystem und entsprechenden Sitzen, deutlich einfacher ausgestattet, auch im Vergleich zu späteren Startlines
> Atlantis: Sondermodell des Multivan
> Sonora, Biker: Sondermodelle des California Comfortline, No Limit: limitierter Cali (222 Stück) mit hoher Ausstattung

Motoren:

1.9TDI:
- sparsam, einfach zu reparieren, im VW Konzern unzählige Male eingesetzt
- mögliche teure Schäden:
> Zylinderkopfdichtung
> PDEs und Kopf
> Turbo
> DPF
- Schäden halten sich meist in Grenzen und sind zu überschaubaren Preisen instandzusetzen

2.5TDI:
- vergleichsweise auch sparsam
- bei guter Pflege ebenfalls sehr haltbar, neigt andernfalls aber zu folgenden Schäden:
> Wasserpumpe (häufig die Ursache für Wasser im Öl und Mangel im Ausgleichsbehälter)
> PDEs und Kopf (Diesel im Öl, Startverhalten schlecht)
> Eingelaufene Nockenwelle (klingt wie ein Hubschrauber, evtl. wenig Leistung)
> Turbo
> DPF
- ist sehr besonders konstruiert:
> Stirnradantrieb
> Alu-Block mit Plasmabeschichteten Zylinderlaufbahnen
> Antrieb Lima und Klimakompressor durch sog. Torsionselastische Kupplungen
- 2 dieser Besonderheiten lassen sich bislang nicht auf seriöse Weise reparieren (zumindest gibt es von VW keine Teile dazu und es wurde auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss gefunden):
> Stirnradantrieb
> Plasmabeschichtung der Zylinder
—> Daher ist es für Anfänger zu empfehlen, von schlecht gepflegten 2.5TDI und solchen, die einen Austauschmotor haben, der nicht neu von VW gekauft wurde, generell die Finger zu lassen. Alle anderen müssen genauestens prüfen, wer da wann welche Arbeiten genau durchgeführt hat. Lässt sich das nicht nachvollziehen, Finger weg!
- Besonderheiten bei AXD / AXE, also 2.5TDI vor 2006 (bei BNZ / BPC nicht zu beachten):
> es muss zwingend Öl der Norm VW 50601 verwendet werden. Alles andere ist falsch und kann zum Motorschaden führen.
> häufig hat das einfüllen von VW 50700 zu vorzeitigen Nockenwellenschäden geführt, bei vielen ist es auch bisher gut gegangen.
> in jedem Fall sollte vor Kauf klar sein, was da eingefüllt wurde.
> besonders Baujahre 2003 und 2004 hatten zu Beginn häufig frühzeitig defekte Wasserpumpen und manchmal ebenfalls frühzeitig defekte Plasmabeschichtung. Diese Probleme spielen allerdings nach 20 Jahren eher eine untergeordnete Rolle, da die meisten noch existenten Busse ja schon 200-300tkm hinter sich haben.

2.0 Benziner:
- einfache Konstruktion
- keine besonderen Schwachstellen bekannt
- allerdings im T5 auch nicht so verbreitet

3.2 V6:
- Im Allgemeinen nicht sehr anfällig
- Gelängte Steuerketten sind als häufigeres Problem bekannt
- mittlerweile eher selten zu bekommen

Getriebe:

5-Gang Schaltgetriebe:
- grundsätzlich solide
- bei höherer Laufleistung Defekte durchaus möglich / schon öfters vorgekommen
- serienmäßig bei allen 1.9TDI
- immer 2WD

6-Gang Schaltgetriebe:
- solide / für viel Drehmoment ausgelegt, besonders in Verbindung mit AXD / BNZ (131PS, 340Nm) Defekte sehr selten
- Zentralausrücker, Kupplungsnehmerzylinder im Inneren, bei Defekt daher teurer, da das Getriebe raus muss
- serienmäßig bei allem 2.5TDI und beim 3.2 V6 4motion
- optional mit 4motion

Automatikgetriebe:
- nur in Verbindung mit 2.5TDI oder 3.2 V6
- mit Drehmoment des Diesels anscheinend überfordert, Defekte da häufig, Reparatur teuer
- in Verbindung mit dem V6 unauffällig und offensichtlich haltbar
- immer 2WD

Allradantrieb 4motion:
- grundsätzlich problemlos und ein sinnvolles Extra
- optional mechanische Diff-Sperre an der Hinterachse
- beim T5 immer handgeschalten
- Verbrauch beim 2.5TDI geschätzt 0,5-1l mehr
- zusätzlich Haldexölwechsel alle 60tkm (wird häufig weggelassen, unbedingt prüfen!)
- Kardanwellenmittellager können im hohen Alter einen Mangel darstellen, Tausch mit gewissen Kosten verbunden, daher prüfen. Billige Ersatzteile halten hier von früh bis mittags, keine gute Idee!
- im V6 die einzige Variante mit Schaltgetriebe.

Karosserie:

- war im Allgemeinen vernünftig verarbeitet, zeigt aber nach 20 Jahren häufig Rost und Beschädigungen
1. Häufige Roststellen:
- Aggregateträger
- Bereich um Ersatzrad / Heckstoßstange
- sämtliche Radläufe, besonders vorne
- Schwellerspitzen hinter den Radhausschalen (wenn möglich bei Besichtigung lösen)
- unter allen Plastikverkleidungen der Einstiege (wenn möglich drunterschauen)
- alle Türunterkanten / Falze
- neben allen Türgriffen
- Heckklappe: zusätzlich am Griff und Blende über dem Kennzeichen (neue gebrauchte Heckklappen teuer zu beschaffen)
- Motorhaube und Scheibenrahmen manchmal durch Steinschläge
—> begrüßenswert sind Maßnahmen wie Unterbodenschutz und Hohlraumkonservierung mit Seilfett oder Wachs, insbesondere wenn professionell durchgeführt und belegbar
—> ganz und gar nicht in Ordnung sind Dinge wie „alles mal mit U-Schutz / Steinschlagschutz schwarz übergeduscht“
—> mit Vorsicht zu genießen sind Lackierungen mit Raptor / Strukturlack: leicht auszubessern und strapazierfähig, aber eben auch geeignet, um vorhandenen Rost zu verdecken und kaum je wieder zu entfernen
2. Klassische (Unfall-) Schäden:
- Seitenwand vor Hinterachse und hintere Radläufe (besonders beim LR): verursacht durch manche, die mit der Länge des T5 nicht vertraut sind, daher unbedingt auf Rost / Spachtel prüfen (Magnet hilft!)
- Heckklappe unterer Bereich: Schäden durch Anhänger
- Schweller: durch unsachgemäßes Anheben oder Aufsetzen deformiert

Unterboden:

Ähnlich wie an jedem Auto auf Ölundichtigkeiten und Rost prüfen, Lager begutachten, beim 4motion auch die der Kardanwelle. Besonderes Augenmerk sollte beim T5 dem Aggregateträger / Vorderachsträger gelten. Der ist was Rost angeht eine Schwachstelle (genau prüfen, nicht auf den ersten Blick erkennbar). Rost in mäßigem Umfang an den Achslenkern ist dagegen weniger bedenklich. Genau anschauen sollte man sich auch die hinteren Bremsleitungen im Spritzbereich der Hinterräder: Ein kompletter Tausch ist teuer (Tank raus, …).

Fahrwerk:

- ist aufgrund des hohen Fahrzeuggewichts stark beansprucht, Mängel im Schnitt früher zu erwarten als an PKW
- Federn HA auf Bruch prüfen (rel. häufig)
- Lautes Knurren beim einlenken weißt auf verschlissene Domlager an der VA hin, ist häufig und sollte ein gewisses Maß nicht übersteigen

Papiere / Serviceheft:

1. Es sollte das sein:
- Brief
- Schein (wenn zugelassen)
- Serviceheft
- Rechnungen für Reparaturen
- idealerweise CoC
- ggf. Code fürs Originalradio
2. Besonderheiten Service:
- bei allen Motoren, besonders beim 2.5TDI ist ein möglichst häufiger Ölwechsel sehr wichtig, das Intervall sollte möglichst bei unter 15tkm liegen!
- bei allen TDIs ab 2006: ab 180tkm DPF prüfen (bis 250tkm sollte dieser auch gereinigt / ersetzt worden sein) Achtung: für den 2.5TDI 4motion ist ein neuer DPF schwer zu bekommen!
- beim 4motion: Haldexöl alle 60tkm wechseln
- ebenfalls bei der Automatik: Ölwechsel
- nur beim 2.5TDI: bei 150-180tkm sollten die Torsionselastischen Kupplungen gewechselt worden sein.

Viel Erfolg beim Kauf! :)
Irgendwo qualmt es (Lüftung zieht Abgase im Stand ein)
Das wird möglicherweise (wieder?) der Krümmer sein, entweder verzogen oder die Verbindung von Krümmer zu Turbo ist undicht. Beides typische Krankheiten vom 2.5TDI. Solang es nur leicht ist, und den Motorlauf und das Bestehen der AU nicht beeinträchtigt, kann man es so lassen (nur meine Meinung, eig soll es natürlich nicht so), aber wenns schlimm ist, ist man da in der freien Werkstatt nochmal mit so um die 1000€ dabei, je nachdem wie gut die Stehbolzen rausgehen. Würds erstmal weiter beobachten. Wünsch dir weiterhin gute und pannenfreie Fahrt!
Viele Grüße
Fabi
 
Vielen Dank für deine Einschätzun! Und der lange Beitrag mit Informationen zum T5 ist sehr gut!
Das wird möglicherweise (wieder?) der Krümmer sein, entweder verzogen oder die Verbindung von Krümmer zu Turbo ist undicht. Beides typische Krankheiten vom 2.5TDI. Solang es nur leicht ist, und den Motorlauf und das Bestehen der AU nicht beeinträchtigt, kann man es so lassen (nur meine Meinung, eig soll es natürlich nicht so), aber wenns schlimm ist, ist man da in der freien Werkstatt nochmal mit so um die 1000€ dabei, je nachdem wie gut die Stehbolzen rausgehen. Würds erstmal weiter beobachten. Wünsch dir weiterhin gute und pannenfreie Fahrt!
Viele Grüße
Fabi
Den Krümmer hab ich erst Mai letztes Jahr (zusammen mit Turbo) machen lassen. Ist also noch ein Gewährleistungsfall, werde noch mal hingehen. Hoffe, dass der nicht so schnell wieder verzieht...
War schon mal da (nachdem der Krümmer getauscht wurde), da es wieder gequalmt hatte - da wurde wohl irgendeine Dichtung getauscht. Dann war erst mal gut, aber nach ein paar Wochen fing es aber wieder an. Ist schon übel, im Stand muss ich immer Umluft einschalten.
Kann man das irgendwie selbst sehen wo das herkommt?
 
Nix zu danken!
Und was den Krümmer angeht, deuten wohl Spuren von Ruß am Zylinderkopf dort, wo die Dichtflächen sind, darauf hin, allerdings hab ich des selber bei meinem nie wirklich gut sehen können, erstens durch den begrenzten Platz mit der Spritzwand und beim BNZ dem AGR-Kühler und zweitens den Lichtverhältnissen.
Aber nachdem wir im Kreis der Familie das gleiche Problem schonmal an einem anderen 2.5TDI, in dem Fall AXE, hatten, hab ich ehrlich gesagt auch nichts anderes in Betracht gezogen. Das Thema hat sich von selbst erledigt, nachdem der Turbo defekt war und alles in einem Aufwasch gemacht wurde. Mein Krümmer war zusätzlich noch gerissen und wurde dann nicht mehr repariert, habe aber einen gebrauchten vom Schrott bekommen, der geplant und bei mir eingebaut wurde.
Der Vorteil von gebrauchten geplanten ist, dass sich das Material dann schon gesetzt hat, und er sich durch Hitze dann nicht mehr so schnell wieder verzieht. Ich würde diese Lösung immer bevorzugen, und dir auch empfehlen, deinen jetzigen Krümmer planen und wieder verbauen zu lassen, wenn es denn daran liegt. Die Dichtung, die da getauscht wurde, könnte die zum Turbo hin gewesen sein, wenn das also nicht gebracht hat, wär’s nicht gerade unwahrscheinlich, dass der Krümmer verzogen ist, deine Beschreibung passt sehr gut dazu.
 
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