T5.2. Transporter vermutlich viel Kurzstrecke

Pipposim

Jung-Mitglied
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10 Mai 2025
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Ort
Hamburg
Mein Auto
T5 Kastenwagen
Erstzulassung
2005
Motor
TDI® 96 KW
DPF
nachgerüstet
Motortuning
Nein
Getriebe
6-Gang
Antrieb
Front
Ausstattungslinie
Basis
Radio / Navi
Aftermarket
Typenbezeichnung (z.B. 7H)
7HK
Moin zusammen,
Ich habe mir gestern folgenden Transporter angeschaut:
Link Mobile

Ich war natürlich erst skeptisch ob des niedrigen KM-Standes (76tkm nach rund 10 Jahren) aber dieser ist glaubwürdig nachvollziehbar da ein Vorbesitzer (HPA) und auch sonst steht er gut da (Rost am Unterboden etc). Der Wagen hat auch alle 2 Jahre ein Wartung bekommen, wie man das halt kennt bei so einem Unternehmen. Zahnriemen wurde allerdings noch nicht gewechselt.
Ich frage mich nun wie schlimm dieses ständige Kurzstrecken fahren war für den Motor; weil was anderes werden die dort im Hafen damit nicht gemacht haben. Gibt es eine Möglichkeit das ohne Motor aufmachen rauszufinden? Was meint ihr?
Vielen Dank schonmal im Voraus für die Antworten!
Viele Grüße
Paul
 
Les mal die Aschemasse im DPF aus, ansonsten ist der Motor sehr unauffällig. Zahnriemen würde ich sofort machen, wegen der Jahre. Hat er schon den robusten Keilrippenriemensatz, TPI?, steht im Serviceheft. Ich denke wenn die Aschemasse nicht zu hoch ist, kannste den ohne Bedenken kaufen. Beim Preis habe ich keine Ahnung
 
Ich würde ihn auch auf jeden Fall auslesen, wg. DPF und eventuellen anderen Baustellen. Zahnriemen würde ich auch zeitnah empfehlen. Ansonsten eine solide Camperbasis, vorallem mit LR 😍 . Ein paar Fenster reinflexen, die Trennwand raus und los gehts.
Den Preis finde ich bei dem unauffäligen Motor mit wenigen km und dem total überzogenem Markt echt in Ordnung 👍
 
Haben einen 13 Jahre alten CAAA im Fuhrpark. Hat jetzt ca. 70000km. Nie was gewesen. Hat nur einmal die gelbe Lampe an gehabt zwecks Regeneration. 5km Landstraße und fertig wars. Mein eigener ist 12 Jahre und hat 65000km. Bekommt aber immer mal Strecken von mehr als 10km.
 
Btw, mein Vorgänger Bus im städtischen nahbetrieb unterwegs ( t5.1 1,9 Diesel) hatte zum Einkaufs Zeitpunkt knapp 90.000 gelaufen.....mir war damals die kurzstrecken Thematik gar nicht bewusst.....und er hatte sie !
Er ist bei mir noch 240.000 gelaufen, einen Marder bedingten DPF Schaden ( Reinigung bei 200.000 ) und ein feines Mobil 😍 .....mit über 330.000 nur aus Angst vor den teuren Baustellen abgegeben :D
So kanns auch laufen 💪
 
Ich frage mich nun wie schlimm dieses ständige Kurzstrecken fahren war für den Motor
Kommt sicher immer darauf an...

Ich war früher der Meinung, es wäre besser Langstreckenfahrzeuge mit viel km zu kaufen, da die aufgrund der Langstrecke weniger Verschleiß haben.

Diese Meinung habe ich dann aufgrund meiner Erfahrungen mit Fahrzeugen mit hoher Laufleistung (bei mir und anderen) geändert.
Ich habe dann Fahrzeuge mit weniger Laufleistung gekauft (die letzten beiden hatten knapp unter 100tkm) und bin damit gut gefahren.

Meiner Meinung nach wirkt sich die Laufleistung sehr oft auf den Verschleiß der Komponenten aus, muss aber auf die Optik nicht zwingend negativ Einfluss haben (da kann ein 300tkm Langstrecken Kfz noch "neuwertig" dastehen im Extremfall...)

Gleichzeitig wirt sich das Alter meiner Meinung nach hauptsächlich auf die Optik und vor Allem den Rost aus: Ein altes Auto kann selbst mit nur 50tkm dann oft schon sehr schlecht dastehen...

Aber nat beides nicht zwingend: Auch ein Langstreckenauto kann schlecht behandelt worden sein und "durch" - oder aber auch ein altes Auto gut behandelt und deshalb noch sehr gut...

Ich persönlich versuche deshalb mit (nachweislich) wenig km zu kaufen UND gleichzeitig auf einen guten Zustand zu achten.
Das Alter spielt dann meiner Meinung nach nicht direkt eine Rolle, sorgt aber indirekt meistens für mehr Rost etc. der dann mit Pech das ganze Auto nicht mehr empfehlenswert macht...

Auch beim Kaufpreis bringen die wenigen km dem Verkäufer meistens gar nicht soooo viel mehr - immerhin kann man die Laufleistung nicht mehr rückgängig machen und zb. 100Tkm mehr muss man dann hinterher mit Pech mit vielen Tausend € Reparaturkosten wieder "ausgleichen".

Also insbesondere wenn man ein Fahrzeug lange Zeit behalten möchte, lohnt sich ein Kauf mit hoher Laufleistung nicht unbedingt (ausgenommen man will es dann kaum fahren...)

Man sollte - wenn man behalten möchte - auch immer einen Neukauf in Betracht ziehen.

Wenn man aber nur "übergangsweise" was kauft, könnte das ggfs. weniger relevant sein.
(Aber auch hier das Risiko, dass man dann selbst in der kürzeren Zeit große Reparaturen hat...)
 
Ok, die Antworten stimmen mich doch vorsichtig optimistisch. Vielen Dank :) Ich werd dann definitiv mal die Aschebeladung auschecken und berichten was sich ergeben hat. Schönen Sonntag euch!
 
Moin zusammen,
Ich habe mir gestern folgenden Transporter angeschaut:
Link Mobile

Ich war natürlich erst skeptisch ob des niedrigen KM-Standes (76tkm nach rund 10 Jahren) aber dieser ist glaubwürdig nachvollziehbar da ein Vorbesitzer (HPA) und auch sonst steht er gut da (Rost am Unterboden etc). Der Wagen hat auch alle 2 Jahre ein Wartung bekommen, wie man das halt kennt bei so einem Unternehmen. Zahnriemen wurde allerdings noch nicht gewechselt.
Ich frage mich nun wie schlimm dieses ständige Kurzstrecken fahren war für den Motor; weil was anderes werden die dort im Hafen damit nicht gemacht haben. Gibt es eine Möglichkeit das ohne Motor aufmachen rauszufinden? Was meint ihr?
Vielen Dank schonmal im Voraus für die Antworten!
Viele Grüße
Paul
Irgendeinen Tod musst Du sterben, ein fast neues Fahrzeug im Traumzustand mit wenig Km für wenig Geld gibt es nicht.
Wenn alles theoretischen Fehlerquellen einen Kauf in Frage stellen, kauf leiber keinen Bus.
 
Was mich stören würde und was für Kurzstrecke spricht:
Abgerutschter Fahrersitz.
Da kannst Du direkt 1000,- beim Autosattler einplanen um das wieder schön zu haben.

Noch eine Klinigkeit, die aber die Einstellung des Verkäufers zutreffend beschreibt: das Emblem auf dem Schalthebel.
Hier gehts um 4 Euro. Wenn man ein Auto für 14.000 Euro verkaufen will und es nicht mal schafft so eine Kleinigkeit zu beheben...
 
Moin,
wenn Du ihn kaufst, besorge Dir die VAG-DPF-App und einen passenden OBD-Dongle. Dann anfangs das Regenerationsverhalten feststellen. Wenn unauffällig, dann in regelmäßigen Abständen wiederholen.
Die Aschemasse allein ist wenig aussagekräftig und nur ein erstes Indiz.
Weiter lässt sich die Gängigkeit der AGR-Bypassklappe mit einem Handgriff überprüfen.
Ein nicht richtig funktionierendes Abgasreinigungssystem kann extrem teuer werden!
Falls möglich, einmal den Fehlerspeicher mit VCDS, OBD11 o. ä. auslesen.
Gruß Klaus
 
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