T5 2.5 TDI AXD Öldruckwarnung / Motorrevision

Der Block wird bei diesem Motor auf jeden Fall gebuchst.
Warum? Weil du aus Bielefeld kommst?
sondern buchs tatsächlich regelmäßig auch 2.5 TDI-Motoren. Die meisten dieser Motoren laufen hier im Umkreis seit Jahren problemlos.
Die meisten? Mehr als 50%?

Ich mag falsch liegen, aber wenn ich einen Beitragsverlauf wie diesen hier lese und dann Bielefeld höre mache ich mir so meine Gedanken.
 
Mir ist bewusst, dass der 2.5 TDI konstruktiv ein völlig anderer Motor ist als die M96/M97-Ottomotoren von Porsche. Einen direkten Vergleich wollte ich damit auch gar nicht ziehen.

Der Block wird bei diesem Motor auf jeden Fall gebuchst. Dabei verlasse ich mich nicht auf irgendwelche Aussagen aus dem Internet, sondern auf unseren langjährigen Partner im Bereich Motoreninstandsetzung. Dieser setzt seit vielen Jahren nicht nur unsere Porsche-Motoren instand, sondern buchs tatsächlich regelmäßig auch 2.5 TDI-Motoren. Die meisten dieser Motoren laufen hier im Umkreis seit Jahren problemlos.

Natürlich höre ich mir unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen gerne an. Am Ende orientiere ich mich aber an den Messwerten und an der Erfahrung eines Instandsetzers, der diese Motoren seit vielen Jahren erfolgreich überholt.

Genau deshalb dokumentiere ich den Aufbau hier – vielleicht hilft es ja auch anderen, die sich mit dem Motor beschäftigen.
Nun dann Luci,, musst du das machen.

Ich selbst habe hier keine "Internetmeinung" sondern bin vom Fach als Motoreneinstandsetzer. Seit über 30J mache ich Motoren und habe speziell mit diesem 5ender hier genügend Erfahrungen, da ich mit Kolbenschmidt (Hersteller der Motoren für VAG) Technische Verzahnung / Zusammenarbeit habe / hatte.

Es gab mal eine Zeit..da hatte ich hier ein Erstprofil und unzählige Beiträge, Schulungsunterlagen und Reparaturanleitungen zu genau diesem Motor dargeboten... dann hatte ich mich hier verabschiedet... und nun unter desem Profil wieder mal online. Wiederholen werde ich das hier alles nicht mehr, die Ausfallquote von hergerichteten Motoren ist bei weit über 60%. Das Thema der Buchserei ist seit zig Jahren hier präsent...und mit den vielen negativen Erfahrungen gerade aus der Bielefelder Ecke nicht wegzudiskutieren. Da die Betriebsdichte von MSI dort entsprechend hoch ist...und vor 10 jahren schon viel gebuchst wurde..ist das auffällig.

Du wirst deinen Weg gehen. Deine Toleranzen sind nach meiner Auffassung noch aktzeptabel... die wirst du mit Buchsen und nach 2 Jahren Nutzen und entsprechendem Wärmegang nicht mehr erreichen. Es ist Sinnfrei eine nutzbare Plasmierung zu ersetzen... aber jeden wie er mag. Etwas mehr Recherge würde ich dir in dem Thema anraten... es hat einen Grund. Regelmässig über die Jahre kommen hier Profile online die alles besser wissen wollen...und meinen das deren MSi alles kann.

Meinen kann man viel.
 
Ich habe mich jetzt intensiv mit den Lagern beschäftigt und im Originalkatalog meinen AXD von 2004 mit einem BPC von 2008 verglichen. Tatsächlich gab es bei den Pleuel- und Hauptlagern keine Änderungen. Es wurden exakt die gleichen Lagerschalen verbaut.
Im Katalog gibt es zwar eine Eingrenzung, aus der hervorgeht, dass die jeweilige Lagerfarbe beim AXD von 12/2002 bis 06/2005 und beispielsweise beim BPC mit derselben Lagerfarbe von 05/2008 bis 12/2009 verbaut wurde. Ich habe das jedoch weiter geprüft und sämtliche Baujahre von 2004 bis 2008 miteinander verglichen. Dabei kommt beim Bestellvorgang immer dieselbe Teilenummer heraus.
Lediglich wenn man die Lagerfarbenselektion vergleicht, z. B. Schwarz oder Gelb, ergibt sich eine andere Teilenummer. Innerhalb der jeweiligen Farbselektion bleibt die komplette Teilenummer – einschließlich der Endnummer – jedoch von 2004 bis 2008 unverändert.
Selbst wenn es eine Materialänderung gegeben hätte, würde sich erfahrungsgemäß bei den Herstellern auch die Teilenummer ändern – häufig zumindest über eine geänderte Endnummer. Da die Teilenummern innerhalb der jeweiligen Farbselektion von 2004 bis 2008 vollständig identisch bleiben, spricht auch das gegen eine Materialänderung der Lager.
Damit dürfte die oft genannte Öltheorie im Zusammenhang mit den bekannten AXD-/AXE-Motoren und den neueren BNZ-/BPC-Motoren weitgehend widerlegt sein. Die Lager wurden über diesen Zeitraum hinweg – einschließlich der neueren Motoren mit DPF – unverändert verbaut. Aus meiner Sicht ist diese Theorie daher nicht haltbar.
Du irrst.

Bei tieferem Interesse einfach mal mit Glyco / Tennneco...dem Hersteller auseinandersetzen.
Die Zusammensetzungen der Sputter und Gegenlagerschalen wurden auf die Ölsorten angepasst und unterscheiden sich. In im Übergang von A Motor zu B Motorvariante wurden die Lagerwerkstoffe verändert....in den Etkalisten auch nachträglich Modellund ETKA Pflege durchgeführt. Ausserdem wurden im laufenden Prozess auch veränderungen direkt am band vollzogen ohne das VAG die Teilenummern explizid differenziert wurden. dazu dienten dann die Farbcodierungen... .

Der A Motor war für VAG und Kolbenschmidt bis zur Umstellung auf B mit DPF Version auch ein Lehrpfad..denn diese Motorenkonzepte kamen nicht nur im T5 und Touareg...sondern auch in Marinen Einsätzen (Volvo/penta) sowie in industriellen Anwendungen zum Einsatz. Das wurde ebenfalls mittels Farbcodierungen angepasst. (Lagerspiel, Toleranzen, Ölfussausbildung durch Zitronenspiel im Lager usw... Drehzahllevel)
 
Auch im Porsche Umfeld wird das Buchsen der Lokasil Motoren durchaus kritisch gesehen.

Merkt man aber halt nicht so schnell, da die Autos meist nur 2-3000km im Jahr gefahren werden.
 
Natürlich ist das einbohren von Buchsen kein Problem... richtig macht das aber fast keiner.
Entnehme ich Dem das auch der R5 doch repariert werden kann wenn mann es denn kann?
Hast du noch die Ressourcen um das zu machen, oder gilt doch wie hier einhellig geschrieben das diese Motoren und damit alle T5 in die Tonne wandern werden?

Wenn du das könntest, und für machbar hältst, wäre dann eine Kostenabschätzung von dir, sofern du überhaupt magst, möglich?
Danke
 
Warum? Weil du aus Bielefeld kommst?

Die meisten? Mehr als 50%?

Ich mag falsch liegen, aber wenn ich einen Beitragsverlauf wie diesen hier lese und dann Bielefeld höre mache ich mir so meine Gedanken.
OK ich als "Frischling" in der Gruppe habe bis vorhin noch nicht viel von den Bielefelder Motoren gehört. Mich würde tatsächlich interessieren, von welchem Motoreninstandsetzer in Bielefeld hier die Rede ist.
Mir ist bekannt, dass es in der Vergangenheit wohl Fälle mit problematischen Motoren gegeben haben soll, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, um welchen Betrieb es dabei konkret geht. Falls du dazu nähere Informationen hast, würde mich das interessieren.
 
Nun dann Luci,, musst du das machen.

Ich selbst habe hier keine "Internetmeinung" sondern bin vom Fach als Motoreneinstandsetzer. Seit über 30J mache ich Motoren und habe speziell mit diesem 5ender hier genügend Erfahrungen, da ich mit Kolbenschmidt (Hersteller der Motoren für VAG) Technische Verzahnung / Zusammenarbeit habe / hatte.

Es gab mal eine Zeit..da hatte ich hier ein Erstprofil und unzählige Beiträge, Schulungsunterlagen und Reparaturanleitungen zu genau diesem Motor dargeboten... dann hatte ich mich hier verabschiedet... und nun unter desem Profil wieder mal online. Wiederholen werde ich das hier alles nicht mehr, die Ausfallquote von hergerichteten Motoren ist bei weit über 60%. Das Thema der Buchserei ist seit zig Jahren hier präsent...und mit den vielen negativen Erfahrungen gerade aus der Bielefelder Ecke nicht wegzudiskutieren. Da die Betriebsdichte von MSI dort entsprechend hoch ist...und vor 10 jahren schon viel gebuchst wurde..ist das auffällig.

Du wirst deinen Weg gehen. Deine Toleranzen sind nach meiner Auffassung noch aktzeptabel... die wirst du mit Buchsen und nach 2 Jahren Nutzen und entsprechendem Wärmegang nicht mehr erreichen. Es ist Sinnfrei eine nutzbare Plasmierung zu ersetzen... aber jeden wie er mag. Etwas mehr Recherge würde ich dir in dem Thema anraten... es hat einen Grund. Regelmässig über die Jahre kommen hier Profile online die alles besser wissen wollen...und meinen das deren MSi alles kann.

Meinen kann man viel.
Danke für deine ausführliche Antwort.
Deine Erfahrung auf dem Gebiet möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Im Gegenteil, genau deshalb finde ich es interessant, auch andere Sichtweisen zu hören.
Die Entscheidung zum Buchsen habe ich allerdings nicht leichtfertig getroffen oder aufgrund irgendwelcher Internetmeinungen. Sie basiert auf den Messwerten, der Begutachtung des Motors.
Ich werde den Motoraufbau hier weiterhin dokumentieren – mit allen Messwerten und den einzelnen Arbeitsschritten. Sollte sich im Verlauf zeigen, dass man daraus etwas lernen kann, umso besser. Genau dafür ist so ein Forum schließlich da.
 
Auch im Porsche Umfeld wird das Buchsen der Lokasil Motoren durchaus kritisch gesehen.

Merkt man aber halt nicht so schnell, da die Autos meist nur 2-3000km im Jahr gefahren werden.
Da gebe ich dir recht, auch im Porsche-Bereich wird das Buchsen von Lokasil-Motoren durchaus kontrovers diskutiert. Es gibt Befürworter und Gegner, und beide Seiten haben nachvollziehbare Argumente.
Auch wir hatten anfangs unsere Erfahrungen gesammelt und Lehrgeld bezahlt. Dennoch hatten wir jedoch keinen einzigen Ausfall mehr zu verschreiben.
Natürlich werden viele der Fahrzeuge eher wenig bewegt, überwiegend unter 10.000 km pro Jahr. Wir haben allerdings auch zwei Fahrzeuge, die regelmäßig bewegt werden. Eines läuft mittlerweile seit rund vier Jahren und hat etwa 75.000 km auf dem gebuchsten Motor zurückgelegt, das andere seit rund neun Jahren mit inzwischen etwa 120.000 km. Beide laufen bislang ohne Probleme.
 
Da gebe ich dir recht, auch im Porsche-Bereich wird das Buchsen von Lokasil-Motoren durchaus kontrovers diskutiert.
Am Ende war halt das Lokasil Prinzip technisch eine Katastrophe. Sie haben das ja nie in den Griff bekommen. Erst mit dem 997.2 wurden die Probleme abgestellt: Alusil statt Lokasil und Entfall der Zwischenwelle.

Die plasmabeschichteten Motoren sind dagegen recht haltbar. Nur in den ersten 2-3 Jahren gab es Probleme mit dem Prozess, da das Strahlgut zur Anrauung der Zylinder zu lang genutzt wurde.
 
Am Ende war halt das Lokasil Prinzip technisch eine Katastrophe. Sie haben das ja nie in den Griff bekommen. Erst mit dem 997.2 wurden die Probleme abgestellt: Alusil statt Lokasil und Entfall der Zwischenwelle.

Die plasmabeschichteten Motoren sind dagegen recht haltbar. Nur in den ersten 2-3 Jahren gab es Probleme mit dem Prozess, da das Strahlgut zur Anrauung der Zylinder zu lang genutzt wurde.
Das ist unrichtig.

Die Probleme mit der Anrauhung wurden erst mit der Umstellung auf ein anderes Vorbehandlungs Verfahren der Oberflächenbeschichtung behoben. Ausserdem wurde nicht "sandgestrahlt" sondern mit Aluminiumoxid.

mit den auftretenden Problemen der ablösenden Plasmierungen wurden Versuche unternommen das Haftvermögen und die verzahnbare Oberfläche zu vergrößern. Dazu wurde dann in 2006 bei der Umstellung auf die B Motoren GEN. nicht mehr gestahlt sondern mittles Hinterschnittwerkzeug eine Helix in den gesamten Zylinder eingefräßt. Man stellt sich einen Schwalbenschwanz als Profilgeometrie vor, die mit einem Einbohrwerkzeug eingebracht wurde und damit eine Hinterschnittene und keilförmige Geometrie im Zylindermantel entstand. Diese wurde dann im Plasmierungsspritzen ausgefüllt und konnte damit eine deutlich größere Haftung und geometrische Verzahnung gewährleisten, was der Grund für die enorm gestiegene Belastbarkeint und Haltbarkeit der B Motoren erklärt.
 
Entnehme ich Dem das auch der R5 doch repariert werden kann wenn mann es denn kann?
Hast du noch die Ressourcen um das zu machen, oder gilt doch wie hier einhellig geschrieben das diese Motoren und damit alle T5 in die Tonne wandern werden?

Wenn du das könntest, und für machbar hältst, wäre dann eine Kostenabschätzung von dir, sofern du überhaupt magst, möglich?
Danke
in meinen alten beiträgen kannst du gerne rechergieren....wie das richtig und haltbar gemacht wird. Dieser Aufwand ist dermaßen groß, das der Normalbürger das nicht bezahlen wird...

Zylinder mit Plasmierung aufbohren. dann in den Ofen...Wärmegang erzeugen.... auskühlen. Durch diese Maßnahme entspannt der Block, da die Plasmierung auch eine Grundspannung im Material erzeugt, die zum Verzug führt.
Dann Rumpfblock messen, bei Verzug nach dem Auskhlen ein 2tes Mal feinstbohren und dann K300 Hohnen. Dann Laufbuchsen passend auf den geschaffenen ID der Grundbohrung Aussenrundschleifen..dabei das Übermaß treffen.... . Dann Motor in den Ofen ...und die Buchsen dann einschrumpfen.... Überstand der Buchsen dann auf so 2/100tel über OK Zylinderdichtfläche..schleifen... dann Buchsen innenbohren und Hohnen. Da sind noch viel mehr Schritte einzupflegen... da schreibe ich hier noch 4 Seiten.

Das ganze löst aber eben nicht das Problem das die Kolben von VAG eben für eine Gleitpaarung und die KR für eine Gleitpaarung auf Plasmierung und mit einer Ferrum Beschichtung am Kolbenhemd ausgeführt sind. Das ist NICHT für eine GG Paarung geeignet.

Machen aber diese ganzen Schlaumeier..die eben Alu T5 er Buchsen.

Wie geschrieben... wenn ich einem Kunden einen Motor überhole, dann auf Grundlage der Herstellervorgaben...alleine wegen Garantie und Gewärleistung.

Den Aufwand das ganze richtig zu machen..die Serienkolben dann separat zu Beschichten um eine Verwendbarkeit mit GG herzustellen...passende KR usw.. sehe ich 7 Tage Arbeit. Bei Stundensätzen von humanen 130€ bei 8h Tagen ohne Material kannste gerne mal ausrechnen was alleine die AZ koscht.

Nach der Beendigung der ET Lieferverträge zw. Kolbenschmitt und VAG bezogen auf Rumpfgruppen komme auch ich nicht mehr an neue Motorrumpfgruppen....so wie das bis vor 2 Jahren noch möglich war und ich immer Lose von 20 STK bekommen konnte. Ich habe noch 2 Neublöcke liegen... und beschäftige mich mit der Buchserei nicht weiter... ich buchse auch keine Lokasil Porsche.... ich ersetze sachgerecht.

Damit der Instandsetzer seine Marktberechtigung hat muss er unter den Kosten der Herstellerstrategie bleiben. Das ist bei Gebrauchsmotoren in der Regel machbar und USUS...aber bei Delikatessen schalte ich den Kopf ein und riskiere nicht die doppelte Arbeit....wegen Risiken...die ich nicht beherrschen kann. Was heute von Werkstätten und Privatleuten alles versucht wird um den MSI zu veralbern, Geld herauszuleiern... da ist man manchmal besser beraten die Finger raus zu nehmen.

Da gibts so Kasper, denen machste einen Block frisch.. die bauen den ein, vergessen Motoröl reinzumachen und kommen dir dann mit Garantie usw... .
 
Dieser Aufwand ist dermaßen groß, das der Normalbürger das nicht bezahlen wird...
Erst mal danke für die Antwort. Das ist auch mein Wissensstand (nein, keine eigene Erfahrung, befreundeter MI)

Der Vorgänger meines hatte von VW ein Angebot über 16500,00€ für einen neuen Teilmotor incl Einbau ohne DPF und ohne Turbo etc. !!

56h für 130€ ist so ca die hälfte, bei 1/2 Laufleistung doch ok😊

Wenn ich überzeugt bin das das hält - würd ich’s machen. Bleibt ja auch keine Alternative außer der Schrottpresse (leider)
 
Erst mal danke für die Antwort. Das ist auch mein Wissensstand (nein, keine eigene Erfahrung, befreundeter MI)

Der Vorgänger meines hatte von VW ein Angebot über 16500,00€ für einen neuen Teilmotor incl Einbau ohne DPF und ohne Turbo etc. !!

56h für 130€ ist so ca die hälfte, bei 1/2 Laufleistung doch ok😊

Wenn ich überzeugt bin das das hält - würd ich’s machen. Bleibt ja auch keine Alternative außer der Schrottpresse (leider)
Ich schrieb hier vom reinen Arbeitslohn. Neue Kolben, deren Oberfläche umarbeiten, KR anfertigen lassen, Buchsenmaterial etc on top. Ich gehe alleine für die Arbeiten zum Buchsen ohne Lagergasse / lager KW usw.. mit Material von 11Kilo aus. Muss der Motor dann noch zusammengebaut werden... nochmal 1K. ist der Stirnradantrieb...und darauf sollte @luci180 achten defekt oder muss überholt werden sind schnell nochmal 2,5 K weg
 
Die Probleme mit der Anrauhung wurden erst mit der Umstellung auf ein anderes Vorbehandlungs Verfahren der Oberflächenbeschichtung behoben. Ausserdem wurde nicht "sandgestrahlt" sondern mit Aluminiumoxid.
Du, ich habe nur von Strahlgut gesprochen, nicht von Sand 😉
 
Ich schrieb hier vom reinen Arbeitslohn. Neue Kolben, deren Oberfläche umarbeiten, KR anfertigen lassen, Buchsenmaterial etc on top. Ich gehe alleine für die Arbeiten zum Buchsen ohne Lagergasse / lager KW usw.. mit Material von 11Kilo aus. Muss der Motor dann noch zusammengebaut werden... nochmal 1K. ist der Stirnradantrieb...und darauf sollte @luci180 achten defekt oder muss überholt werden sind schnell nochmal 2,5 K weg
Super!

Dann haben wir hier doch eine fundierte Aussage zu einem komplett revidiertem Block nach Stand der Technik bzw. Möglichkeiten.
Sagen wir 15000€

Daran müssen sich ja die renommierten Motoren Instandsetzer messen.

Gretchenfrage:
Wenn ein Block mit originaler Zylinderlaufbahn die hier häufig zitierten 400-500 tsnd Km läuft (nur die Zylinder!) und das 100% sind,
Wieviel wird so ein revidierter schaffen?
40
100
200
Oder gar 250000 sprich 50% vom Original.
die VW Motoren mit klassische Eisen Laufbahn machen ja 300000km (unser 1,6TDI z.B.)

Traust du dich da zu schätzen?
(Ohne Gewähr 😉)
 
Nun, ich persönlich gebe keine Aussagen zu erwartbaren Laufleistungen weil ein jeder Instandsetzer unterschiedlich arbeitet. Das beginnt bei der Verarbeitung des Motors als auch bei der Verwendung und Umsetzung der Buchsen. 95% der Buchser nehmen das fertige Rohteil (es gibt 2 Typen Stahlbuchsen...einmal aus dem 2,5 Grauguss TDI und auch die für den Alu2.5) und pressen / schrumpfen das ein. Dabei wird die Aussenkontur NICHT Rundgeschliffen und die Oberfläche nicht mit dem gleichen Rauheitswert zur Zylinderbohrung ausgeführt. Die besten Haltbarkeiten ergeben sich aus einer optimalen Pressur der beiden Teilnehmer sowie die gleiche Oberflächengüte/ Rauheit ...zwischen Stahlbuchse und Rumpf. Denn nur dadurch ist eine gleichmäßiger Wärmetransfer sowie Verzahnung der Oberflächen gegeben. Das Buchsenrohteil ist ein Drehling.... unrund...ungleichmäßige Oberfläche... die meissten Instandsetzer bohren nur die Blöcke in einem Ritt und drücken die Buchse rein... .

Richtig ist erst die Plasmierung wegzubohren...dann In den Ofen ..dann nochmals feinbohren..dann Hohnen...damit die Grundbohrung rund und zentrisch ist. Dann kommt das Thema Ausbildung der Buchsenbunde und Auflagerung am oberen Bund oder unten im Zylinderfuss.. da hat so jeder seine verschiedenen Vorstellungen. Und der Hersteller KS sagt eindeutig das nur der einzelne betroffene Zylinder zu ersetzen ist..und nicht alle mit einem Male...wegen der bekannten Schwächen nach dem Aufbohren.

Der Rest ist alles Glaskugel... und ich werde hier nicht wie gewünscht direkt Firmen aus dem Bielefender Raum Namentlich benennen die Scheisse über Jahre abgeliefert haben und das ganze deswegen hier so präsent ist. Damit würde ich mich angreifbar und für Verleumdungen etc offen machen.

In meinem Geschäft repariere ich nur Motoren und wo andere verzweifeln...oder keine Lösung kennen...das habe ich hier schon mehrfach bewiesen...mein Schwerpunkt liegt aber auf dem Maschinenbau... da ist mehr und entspannter Geld verdient... .

Viele Unternehmen der MSI ..gerade im Bielefelder Bereich haben in der Vergangenheit Motoren gesammelt die dann in den Ostblock zur Überarbeitung in größeren Losen verschickt und dann hier nur eine Rechnng gestellt---ohne selbst daran gewesen zu sein. Daraus ergibt sich auch das Problem das es dann hier unterschiedlichste Erfahrungen zur Haltbarkeit gibt. Man muss sich klarmachen das hier in diesem Forum nur ein Bruchteil von Betroffenen aufhält...und vielleicht 2 oder 3 Leutz einen gebuchsten haben der eben mal 40 oder 80 TKM "hält"... die Überzahl hier hat negative Erfahrungen... und empirisch sind dann diese 2...3 Hanseln der Meinung das das eben doch alles ned so schlimm ist. Sieht man sich aber die Verkaufsplattfornem an.. oder die internen Debatten im MSI zu diesen Motorkonzepten ist das ganze eindeutig negativ zu beurteilen. Gerade beim Aufbohren reduziert sich die Steifigkeit des Rumpfes...und Buchsen verziehen sich auch bis zum Bruch. Aber auch eine über der Toleranz verzogene Buchse ist schon ein Ausfall...mit Nebenwirkungen nur weil eine Buchse noch nicht gebrochen ist. Die Welt solcher Problemlösungen betreten einfache Laien nie..da sie Privatleuts sind und nicht im Verband der Instandsetzer organisiert sind. Es hat einen Grund warum es seit ca. 5jahren spezielle Buchsen für den Alu 5 ender gibt... die anderen Lösungen von denen sich bedient wurde waren allesamt Scheisse. Eine GG Buchse umzuarbeiten ist ein relativer Aufwand... ich habe das schon aus GussVollrohlingen vom KS und Male hinter mir ( Projekte für Formelfahrzeuge und Dragster)...und meine Ausrüstung übertrifft die von 90% der Instandsetzer bei weitem... ...weil ich eben nicht auf "Gebrauchsmotore" ausgerichtet war / bin.

Dann kommt dazu wie wird der gebuchste Motor dann benutzt... Kaltlaufverhalten, Motrobremswirkungen, Zustand der Einspritzanlage... Drehzahlen..Anfahr und Schaltverhalten..zustand der 2 Massenschwungräder... etc. Duch die desachsierten Kolben ist das eine relevante Sache...zu "Haltbarkeit".

Egal wie.. hier wird es keinen Konsens geben. Es ist immer das gleiche. Manch einer hat Glück...weil der Motor rennt (vermessen und beurteilt ist er aber nach 2 Jahren nicht weil was rennt bleibt zu)...der Andere und das ist die ausgiebige Überzahl hat Pech..

Der Unterschied hier ist das viele Schreiber hier eben nur schreiben.. selbst weder einen oder viele Blöcke selbst je bearbeitet haben und eben auf Aussagen anderer angeweisen sind... Vertrauen. Und vertrauen ist aber nicht wissen.
 
Nun, ich persönlich gebe keine Aussagen zu erwartbaren Laufleistungen weil ein jeder Instandsetzer unterschiedlich arbeitet. Das beginnt bei der Verarbeitung des Motors als auch bei der Verwendung und Umsetzung der Buchsen. 95% der Buchser nehmen das fertige Rohteil (es gibt 2 Typen Stahlbuchsen...einmal aus dem 2,5 Grauguss TDI und auch die für den Alu2.5) und pressen / schrumpfen das ein. Dabei wird die Aussenkontur NICHT Rundgeschliffen und die Oberfläche nicht mit dem gleichen Rauheitswert zur Zylinderbohrung ausgeführt. Die besten Haltbarkeiten ergeben sich aus einer optimalen Pressur der beiden Teilnehmer sowie die gleiche Oberflächengüte/ Rauheit ...zwischen Stahlbuchse und Rumpf. Denn nur dadurch ist eine gleichmäßiger Wärmetransfer sowie Verzahnung der Oberflächen gegeben. Das Buchsenrohteil ist ein Drehling.... unrund...ungleichmäßige Oberfläche... die meissten Instandsetzer bohren nur die Blöcke in einem Ritt und drücken die Buchse rein... .

Richtig ist erst die Plasmierung wegzubohren...dann In den Ofen ..dann nochmals feinbohren..dann Hohnen...damit die Grundbohrung rund und zentrisch ist. Dann kommt das Thema Ausbildung der Buchsenbunde und Auflagerung am oberen Bund oder unten im Zylinderfuss.. da hat so jeder seine verschiedenen Vorstellungen. Und der Hersteller KS sagt eindeutig das nur der einzelne betroffene Zylinder zu ersetzen ist..und nicht alle mit einem Male...wegen der bekannten Schwächen nach dem Aufbohren.

Der Rest ist alles Glaskugel... und ich werde hier nicht wie gewünscht direkt Firmen aus dem Bielefender Raum Namentlich benennen die Scheisse über Jahre abgeliefert haben und das ganze deswegen hier so präsent ist. Damit würde ich mich angreifbar und für Verleumdungen etc offen machen.

In meinem Geschäft repariere ich nur Motoren und wo andere verzweifeln...oder keine Lösung kennen...das habe ich hier schon mehrfach bewiesen...mein Schwerpunkt liegt aber auf dem Maschinenbau... da ist mehr und entspannter Geld verdient... .

Viele Unternehmen der MSI ..gerade im Bielefelder Bereich haben in der Vergangenheit Motoren gesammelt die dann in den Ostblock zur Überarbeitung in größeren Losen verschickt und dann hier nur eine Rechnng gestellt---ohne selbst daran gewesen zu sein. Daraus ergibt sich auch das Problem das es dann hier unterschiedlichste Erfahrungen zur Haltbarkeit gibt. Man muss sich klarmachen das hier in diesem Forum nur ein Bruchteil von Betroffenen aufhält...und vielleicht 2 oder 3 Leutz einen gebuchsten haben der eben mal 40 oder 80 TKM "hält"... die Überzahl hier hat negative Erfahrungen... und empirisch sind dann diese 2...3 Hanseln der Meinung das das eben doch alles ned so schlimm ist. Sieht man sich aber die Verkaufsplattfornem an.. oder die internen Debatten im MSI zu diesen Motorkonzepten ist das ganze eindeutig negativ zu beurteilen. Gerade beim Aufbohren reduziert sich die Steifigkeit des Rumpfes...und Buchsen verziehen sich auch bis zum Bruch. Aber auch eine über der Toleranz verzogene Buchse ist schon ein Ausfall...mit Nebenwirkungen nur weil eine Buchse noch nicht gebrochen ist. Die Welt solcher Problemlösungen betreten einfache Laien nie..da sie Privatleuts sind und nicht im Verband der Instandsetzer organisiert sind. Es hat einen Grund warum es seit ca. 5jahren spezielle Buchsen für den Alu 5 ender gibt... die anderen Lösungen von denen sich bedient wurde waren allesamt Scheisse. Eine GG Buchse umzuarbeiten ist ein relativer Aufwand... ich habe das schon aus GussVollrohlingen vom KS und Male hinter mir ( Projekte für Formelfahrzeuge und Dragster)...und meine Ausrüstung übertrifft die von 90% der Instandsetzer bei weitem... ...weil ich eben nicht auf "Gebrauchsmotore" ausgerichtet war / bin.

Dann kommt dazu wie wird der gebuchste Motor dann benutzt... Kaltlaufverhalten, Motrobremswirkungen, Zustand der Einspritzanlage... Drehzahlen..Anfahr und Schaltverhalten..zustand der 2 Massenschwungräder... etc. Duch die desachsierten Kolben ist das eine relevante Sache...zu "Haltbarkeit".

Egal wie.. hier wird es keinen Konsens geben. Es ist immer das gleiche. Manch einer hat Glück...weil der Motor rennt (vermessen und beurteilt ist er aber nach 2 Jahren nicht weil was rennt bleibt zu)...der Andere und das ist die ausgiebige Überzahl hat Pech..

Der Unterschied hier ist das viele Schreiber hier eben nur schreiben.. selbst weder einen oder viele Blöcke selbst je bearbeitet haben und eben auf Aussagen anderer angeweisen sind... Vertrauen. Und vertrauen ist aber nicht wissen.
Sehr gut. Das trägt wesentlich zur Entscheidungsfindung bei.

Noch besser wäre es natürlich eine Abschätzung zu haben ob sich das lohnt. Das wäre dann eine unverbindliche Prognose über eine zu erwartende Laufleistung.

Aber wenn keiner, selbst auch du nicht, eine solche unverbindliche Prognose (mit den von dir dargestellten Bedingungen) abgibt, dann ist dieser Motor ja irreparabel.

Damit ist der logische Schluss das alle T5 mit R5 Motoren in Falle einer Plasmaablösung oder Stirnraddefekte in die Presse wandern (oder ein Groschengrab werden).

Wenn das Getriebe in meinem revidiert ist, wird der t5 durch einem Sprinter oder Ähnliches ersetzt.
 
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