T 5.2 140ps/ DSG Getriebe Rupfen/vibrationen bei vollast

Ich seh da weit und breit keinen klassischen "Verschleiß".
So sehen solche Räder bereits nach wenigen 1000 km aus.

Da ich aber auch ein DSG7 im T5 hab (>180k km), interessiert mich der Thread hier dennoch brennend. 😁
Die Verzahnung innen!
Die schaut total zerfressen aus!
 
Danke, dass du uns bei deiner Arbeit teilhaben lässt.
Kannst du bitte noch ein paar Detailfotos vom Getriebe machen, falls es noch offen ist.
Über das DQ500 findet man so wenig, da sich da nur wenige ran trauen. Mich interessiert einfach der gesamte Aufbau.
Auch von der Kupplung würden mich Fotos interessieren.
Woher hast du die neue Kupplung bezogen?
 
Da würde keine Verstopfung stattfinden.

Nee, eine Verstopfung vermutlich an dieser Stelle dann nicht, aber:

Die Dichtmasse wird, genau berechnet, maschinell aufgebracht. "Weniger ist mehr".

Die DSG-Ölfilter haben einen Bypass. Genau in diesem Bypass habe ich bei einem Ölfilter ein Dichtraupe gefunden, was zur Folge hatte, dass der Bypass teilgeöffnet war und das Öl ungefiltert passieren konnte und mit Kupplungsabrieb kontaminiertes Öl in die Mechantronik eindringt. Insofern bekommt das "Weniger ist mehr" eine erhebliche Bedeutung.
Und es waren auch werkseitig kleine silikonreste im inneren des Getriebes. Fand ich schon interessant.

So sollte es sein......

Im LKW Bereich arbeiten wir zu 90% mit metall und Papier Dichtungen beim Getriebe. Und werksseitig ist oft ein vergleichsweise dickerer Auftrag von Silikondichtmittel aufgebracht

Auf Wechselgetriebe und automatisierte Schaltgetriebe bezogen wäre es dem Getriebe egal, wenn da Dichtraupen ins Öl geraten. Ansonsten sind die Gehäusegrößen und dementsprechend auch die Fertigungstoleranzen vermutlich etwas größer, sodass hier andere Konzepte zur Gehäueabdichtung verwendet werden.

Getriebe ausgebaut. Lamellen der kupplung sind teilweise ausgebrochen

Hat das Fahrzeug ein Tuning drauf, Anhängerbetrieb, falsches Öl oder war das ZMS nachvollziehbar beschädigt? Defekte Lamellen, so wie von dir beschrieben, haben ja ne Ursache. Kannst Du dir das fahrzeugbezogen erklären, bzw. das herleiten? Wenn natürlich die Lamellen aufgrund der thermischen Überbeanspruchung durch das Rutschen der Kupplung beschädigt wurden, muss man sich trotzdem fragen, warum es bei 150000km dazu kam. Das ist/wäre sehr ungewöhnlich? Nicht, dass dir die nächste Kupplung abraucht, weil die Ursache dazu noch unerkannt ist.



Was wären denn plausible logs?

Hier habe ich mal beschrieben, wie man Kupplungsrutschen sichtbar machen kann:


Relevante Messwerte wären die Drücke der Kupplungen und die Drehzahlen der Wellen.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, dass du uns bei deiner Arbeit teilhaben lässt.
Kannst du bitte noch ein paar Detailfotos vom Getriebe machen, falls es noch offen ist.
Über das DQ500 findet man so wenig, da sich da nur wenige ran trauen. Mich interessiert einfach der gesamte Aufbau.
Auch von der Kupplung würden mich Fotos interessieren.
Woher hast du die neue Kupplung bezogen?
Kupplung kann ich dir gerne fotografieren.

Das Getriebe ist schon wieder zusammen. Im allgemeinen kann man reichlich auf meinen Bildern erkennen.

Den Kupplungssatz habe ich über ebay bezogen. Da gibt es ein paar Anbieter.

Hast du spezielle Fragen zum innenleben des Getriebes?
 
Defekte Lamellen, so wie von dir beschrieben, haben ja ne Ursache. Kannst Du dir das fahrzeugbezogen erklären, bzw. das herleiten?
Das Auto stammt von einer seriös wirkenden Familie. Anhängerbetrieb schließe ich vorerst aus, da der Kupplungskopf echt frisch ausschaut.

Tuning konnte ich nicht feststellen. Ich bezweifel, dass da was drauf ist.

Auffällig war der ölverlust an dem Getriebe. Ich habe jetzt dummerweise nicht die gesamte menge aufgefangen. Es kam auch bei stillstand nichts aus der Ablassschraube, wo das kobtrollröhrchen drin steckt.

Ich vermute, dass zu wenig öl drauf war der letzte Ölwechsel lag auch laut serviceheft 40.000km zurück.
 
Ich vermute, dass zu wenig öl drauf war der letzte Ölwechsel lag auch laut serviceheft 40.000km zurück.

Das klingt plausibel und könnte zumindest am Schaden mitgewirkt haben (Ölmangel).

Klassischer Verdächtiger für den Ölverlust wäre ein Stopfen oberhalb des Getriebes. Nachdem Du das Getriebe auseinander hattest, gehe ich davon aus, dass dir das bekannt war.

TPI 2046603 ff.
 
Klassischer Verdächtiger für den Ölverlust wäre ein Stopfen oberhalb des Getriebes. Nachdem Du das Getriebe auseinander hattest, gehe ich davon aus, dass dir das bekannt war.
Tatsächlich habe ich versucht intern alle dichtringe zu erneuern. Die TPI kenne ich so jetzt aus dem Stehgreif nicht. Was umschreibt die genau? Dann schau ich mal bei gelegenheit nach.

Ich habe nur gehört, dass Öldeckel der Mechatronik und ölfiltergehäuse häufiger für probleme sorgen.

Da du dich ja offensichtlich mit dq500 Getrieben auseinander gesetzt hast, könntest du mir evtl. Verraten wie man die mechatronik richtig einbaut? Ich habe viel recherchiert und nichts gefunden für die Abdichtung der Ölkanäle. Ein Bekannter sagte mir, dassdie mechatronik einfach so eingebaut wird und die alte Dichtfläche das wieder abdichtet.
 
Soooooo

Bulli läuft jetzt einwandfrei.

Ich denke der Aufriss den ich gemacht habe war , bis auf das kegelrollenlager, war unnötig. Aber es war ne wertvolle Erfahrung.

Wenn ihr Fragen haben solltet stehe ich mit Rat und Tat zur Verfügung
 
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