Supervolt Ultra 60Ah im T5.2 als Starterbatterie - Fehler wg. Überspannung Klemme 30 bei Minusgraden

Immer nur mit dem passenden Ladegerät laden.. also echt
 
Aber schön dass hier alle der gleichen Meinung sind, dass die Lima im T5 kein geeignetes Ladegerät ist um ne LiFePo zu laden. 😊😊

Nur morgen gibt's wieder ein Thread in dem empfohlen wird die Aufbaubatterie mit nem Trennrelais zu laden...
 
Aber schön dass hier alle der gleichen Meinung sind, dass die Lima im T5 kein geeignetes Ladegerät ist um ne LiFePo zu laden. 😊😊

Nur morgen gibt's wieder ein Thread in dem empfohlen wird die Aufbaubatterie mit nem Trennrelais zu laden...
Ok, das kann ich bieten... :-) Ich lade meine LFP Batterie seit Jahren mit der LiMa über ein Trennrelais. Funktioniert bestens in meinem T5 ...
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe seit gut 2 Jahren erfolgreich und problemlos 2 x 100 Ah SuperVolt LiFePo als Versorgerbatterien im T5.2 TSi Multivan verbaut. Weil das so genial funktioniert, habe ich mir nun vor ca. 4 Wochen auch noch eine 60 Ah SuperVolt Ultra als Starterbatterie gegönnt.
Also mal eben € 2243,69 für 3 Batterien ausgegeben.
So weit, so gut.
Für 3 neue - PASSENDE - AGM legt man aktuell (ab) € 473,70 hin:


Also waren die LiFePo immerhin fast 5x so teuer.

Aber wenn man sich - quasi als Hobby - daran erfreut: Wieso nicht?

Soweit ja kein Problem.

Nun ist aber seit Jahrzehnten bekannt, dass man KEINESFALLS bei laufendem Motor die Batterie vom Auto trennen soll.
Die Batterie ist der Puffer, sie springt ein wenn es zu wenig oder zu viel Strom (bzw. Spannung) gibt und "glättet".
Ich bin kein Spezialist, aber dieses Wissen reicht mir um das nicht zu machen...
Wenn man - bei Starthilfe zb. - weshalb auch immer (keine Kabel etc.) das kurz macht, ist das Risiko schon sehr hoch.
Aber absichtlich - quasi auf Dauer:confused:
Noch dazu ohne jede Notwendigkeit???

Es geht in dem Fall ja auch um die Verkehrssicherheit, falls in einem unpassendem Moment zb. der Motor ausgeht - weil ev. ein grüßer Verbraucher abgeschaltet hat und deshalb eine hohe Spannungsspitze entstand usw. so könnte es wirklich böse enden...
Sind jetzt "worst case" Szenarien, aber durchaus denkbar.

Außerdem schaltet das BMS der Batterien wohl auch bei vollen Batterien "ab" also die LiMa weg???

ÜberspannungsschutzDer Status Überspannung tritt regelmäßig dann ein, wenn die Batterie vollgeladen ist. Das istkein Grund zur Sorge, sondern normales Verhalten des BMS.Der MOSFET wird zur Steuerung verwendet und schaltet den Ladestrom aus und unterbrichtden Strom, wenn die Spannung an einer einzelnen Zelle über 3,7 V steigt.Für den Hardwareschutz: Der Schwellenwert des Überspannungsschutzes liegt bei 3,7 V, derÜberspannungsschutz deaktiviert sich, wenn die Spannung auf 3,6 V fällt.

Die Übertemperaturabschaltung erscheint auch völlig untauglich im Motorraum:

ÜBERTEMPERATUR
Ein Batteriemodul hat einen Temperatursensor zur Messung der Temperatur jeder Zelle undeine PCBA zur Messung der MOSFET-Temperatur- Der Schwellenwert für den Hardware-Übertemperaturschutz der Zelle liegt bei +65°C- Der Schwellenwert für den Hardware-Übertemperaturschutz des MOSFET liegt bei +85°C.Während des Ladens und Entladens, wenn eine Zelltemperatur >60°C ist, aktiviert sich derSoftware-Übertemperaturschutz, die MOSFETs schalten sich beim Laden und Entladen aus.Wenn die Temperatur der Zelle <55°C ist, verschwindet der Übertemperaturschutz und dieLade- und Entlade-MOSFETs schalten sich wieder ein.Wenn eine beliebige Zelltemperatur >65°C ist, erscheint der Hardware-Übertemperaturschutz,die Lade- und Entlade-MOSFETs schalten AUS. Wenn die Temperatur auf 55°C sinkt, schaltensich die Lade- und Entlade-MOSFETS wieder EIN.

Wieso baut man sich sowas ein?

Das habe ich noch nie gehört!
Ich kenn das nur von neueren, intelligenten Ladegeräten.
Doch, hat auch der älteste T5 (und vermutlich auch T4 - zumindest tw.?)
Nennt sich "Temperaturkompensation" und ist eine Funktion vom Laderegler der LiMa.
Da die Lade(schluss)spannung ja auch von der Temperatur abhängt.

Ist jetzt nat. nicht ideal, denn eigentlich zählt ja (nur) die Batterietemperatur dafür - nicht die vom Regler (wo aber gemessen wird...)
Deshalb haben tw. nachrüstbare Regler und / oder Ladegeräte externe Sensoren die direkt an die Batterie kommen.
Originale BEM usw. Systeme bzw. messen auch an den Polen...



Ob bei so viel "Affinität" zu Batterien nicht ein BEV ideal wäre?
Da werden die Akkus dann auch ideal umsorgt - jedenfalls die Antriebsakkus:D
 
Ob bei so viel "Affinität" zu Batterien nicht ein BEV ideal wäre?
Da werden die Akkus dann auch ideal umsorgt - jedenfalls die Antriebsakkus:D
Kleiner Funfact : Die BEV verwenden 12V Bleibatterien zum Aufstarten der Fahrzeuge, u.a. wegen der Temperaturspezifikstion.
 
Kleiner Funfact : Die BEV verwenden 12V Bleibatterien zum Aufstarten der Fahrzeuge, u.a. wegen der Temperaturspezifikstion.
Nicht alle. Der e-tron GT hat eine Li Batterie als 12V Batterie.
 
Der Taycan auch.
Der wichtigste Punkt, der gegen eine Aftermarket Li-Starter spricht, ist wie Hotred schon erwähnt hat, das plötzliche Abschalten dieser. Die vom OEM eingesetzten Batterien sind an das Energiemanagement angebunden und warnen den Fahrer mindestens eine Minute vor Abschaltung durch Übertemperatur, Überspannung etc. Dann hat man noch Zeit den Standstreifen zu erreichen. Die Aftermarket Lio verabschiedet sich halt ohne jede Vorwarnung.
Aber der Threadersteller ist ja auch schon überzeugt :)
 
Leider gab es diese Diskussion hier vorher ja nicht. Es gibt sehr ausführliche Youtube Videos und auch Berichte zu eben der Konstellation T5 (allerdings T5.1 Diesel) und SuperVolt Ultra als Starterbatterie bei Bärensquad (ich stehe damit in keinster Weise in Verbindung). Dort werden eigentlich nur die Vorteile und Erfahrungen aus vielen tausend Kilometern mit der Konstellation beschrieben. Da habe ich mich dann vielleicht zu einfach überzeugen lassen. Das Grundprinzip der LiFePo finde ich immer noch genial und auch gegen die SuperVolt an sich ist absolut nichts zu sagen aber leider scheint das Zusammenspiel mit meinem T5.2 halt nicht gut zu funktionieren.
 
Das Grundprinzip der LiFePo finde ich immer noch genial und auch gegen die SuperVolt an sich ist absolut nichts zu sagen aber leider scheint das Zusammenspiel mit meinem T5.2 halt nicht gut zu funktionieren.
Das Problem hat nichts mit dem T5.2 zu tun.
Das eigentliche Problem ist, dass das BMS keine Möglichkeit hat, die Ladung der Batterie durch den Generator zu steuern. Das BMS kann lediglich die Batterie wegschalten, wenn sie voll ist. Dadurch ergeben sich zwangsläufig diese Probleme. Das wird in gleicher Form bei jedem FZG auftreten.
Das Problem wird auch bei sehr niedrigen Temperaturen auftreten, wo die LiFePo4 Batterie nicht mehr geladen werden kann.

Autos, die Li Batterien als Starterbatterien nutzen, haben Batterien, die entsprechend in das Bordnetz integriert sind. Hier wird dann der Generator so gesteuert, dass die Batterie nicht überladen wird.

So läuft es ja auch bei LiFePo4 Hausbatterien: Der Wechselrichter/Ladegerät kommuniziert mit dem BMS und steuert die Ladung entsprechend. Dafür gibt es eine Datenverbindung. Entweder proprietär (bei Batterien vom WR Hersteller) oder per CAN o.ä.
 
SuperVolt Ultra als Starterbatterie bei Bärensquad (ich stehe damit in keinster Weise in Verbindung). Dort werden eigentlich nur die Vorteile ….

Mich interessiert immer noch welche Vorteile als Starterbatterie das sein sollen ?
 
Es gibt sehr ausführliche Youtube Videos und auch Berichte zu eben der Konstellation T5 (allerdings T5.1 Diesel) und SuperVolt Ultra als Starterbatterie bei Bärensquad (ich stehe damit in keinster Weise in Verbindung). Dort werden eigentlich nur die Vorteile und Erfahrungen aus vielen tausend Kilometern mit der Konstellation beschrieben. Da habe ich mich dann vielleicht zu einfach überzeugen lassen.
Ich habe mir so ein Video nun angesehen.
Vermutlich liegt es an mir. Keine Ahnung. Zu alt? Keine Ahnung, was "in" ist? Zu wenig Verständnis, wie wichtig "Konsum" ist und auch, dass unsere Gesellschaft darauf basiert?

Ich sehe mir also diese Video an.
Es ist ja erstmal nicht ungewöhnlich, dass Verkäufer verkaufen wollen und dann alles schönreden.
So weit, so gut.
Ist auch nicht verwerflich.
Die Batterie hat eine Heizung.
Nun wird es als Vorteil beworben, dass man die Batterie auch bei Minustemperaturen aufladen kann deshalb - sonst geht das nicht.
Toll, ich finde es aber jetzt dennoch nicht sonderlich praktisch wenn man eine Startbatterie aktiv beheizen muss, um sie zu laden.
Aber man kann auch ohne Heizung bei -5 Grad den Motor starten👍

Also im Winter aufladen ja, aber nur wenn sie beheizt wird.

Dann geht es darum, eine leere Batterie mit einem Ladegerät aufzuladen.
Auch das ist möglich, aber möglicherweise nur dann, wenn man der Batterie "Starthilfe" gibt mit einer anderen Batterie oder einem Booster. Denn sonst ist sie "stromlos" geschalten vom BMS und ein Ladegerät bekommt keine "Rückmeldung" = funktioniert nicht.

Also aufladen mit Ladegerät ja, aber nur wenn man einen zusätzlichen Akku hat oder "Glück".

Im Anschluss geht es um die Ladung per LiMA. In dem Fall jetzt bei der Aufbaubatterie.
Kann man machen, dann aber mit einem Ladebooster.
Es wird dann im Video gezeigt, wie über den Booster die Aufbaubatterie von der Startbatterie geladen wird (und wir sprechen von 2 12V Batterien - im selben Fahrzeug).
Es wird gezeigt, wie dabei 28,5A aus der Startbatterie entnommen werden - um die Aufbaubatterie mit 20,8A aufzuladen.

Es wird als "richtig geniale Sache" bezeichnet...

Wahrscheinlich kenne ich mich damit einfach zu wenig aus, denn für mich erscheint das völlig absurd...
Aber klar, ohne Verluste kann man nicht Ladung von einer in die andere Batterie "transferieren".


Da lobe ich mir die Zeiten, in denen eine Batterie einfach eine Batterie war - die man ohne weitere "Zusatzausrüstung" auch einfach laden und entladen kann :D

Die Art von Batterien hat - als Aufbaubatterie - sehr deutliche Vorteile (JE NACH NUTZUNG!)
Aus diesem Grund ist das dort ggfs. schon sehr praktisch.

Andererseits: für den 5 fachen Preis + noch zusätzliche Technik (Booster etc.) kann man ggfs. mit "dummen" AGM auch sehr weit und lange auskommen...

Aber als Startbatterie?
Ich weiß nicht...

Alleine, dass dann eine Elektronik (die auch "spinnen" kann und kaputt gehen...) darüber entscheidet ob die Batterie Verbindung zum Auto hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
Abschließend dazu: ich habe meine alte Bleibatterie wieder als Starterbatterie eingebaut, die SuperVolt Ultra zurückgeschickt und auf Kulanz den Kaufbetrag zurückerstattet bekommen.

Ich habe wieder etwas dazugelernt, einen neuen Blick auf die einfachen Bleibatterien bekommen und bedanke mich dafür bei allen Mitschreibern. :danke:

Mit den beiden SuperVolt Bordbatterien bin ich aber weiter top zufrieden und da funktioniert auch alles wie geplant. Auch mit der Firma SuperVolt selber habe ich persönlich tatsächlich nur gute Erfahrungen gemacht.. ich finde auch solche Erfahrungen dürfen mal geteilt werden. 😎
 
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