Stellt mal eure Hunde vor...

Freunde der Bullis & Hunde, wo kein Leben inner Bude herscht, ists langweilig! 🥱
Also wurde für Abwechslung gesorgt…

Welcome Zari 😍 kleiner Teufel von 10,5 Wochen! Jetzt tanzen mit mir 2 CC Mädels durchs leben und ich freue mich tierisch auf die kommende Zeit zu dritt…

PS: wenn jmd Ideen zur Beseitigung von Milchzahn-Einschlägen in Türtafeln hat, ich würde mich bereit erklären diese anzunehmen! 😂

@jan_b lommt am WE zu mir und wir brauchen noch ne Aufgabe…😉
 

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Dann herzlichen Glückwunsch zum Zweiten ccMädel… Ihr werde sicherlich viel Spaß haben und noch viele schöne Sachen erleben. Ich erinnere mich noch an deine Zweifel und auch Trauer als deine erste Hündin vor ich glaube gut ein einhalb oder zwei Jahren gehen musste..,
ich habe es noch keine Sekunde bereut das ich mich vor knapp zwei Jahren für Lotta entschieden habe… frei nach dem Motto ein Hund ist toll aber zwei sind fast schon „Tollwut“
Im Moment chillen wir gerade an der Ostsee bzw es werden Sandgruben ausgebuddelt…,
 

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Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher ob Lotta nicht doch ein Seehund ist😂 heut wieder nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen. Grüße aus dem sonnig warmen Südtirol
 

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Keine Ahnung ob das Thema schon mal hier besprochen wurde aber wie geht ihr mit dem Wissen um dass ihr eure Liebsten einmal gehen lassen müsst?
Unser Großer wird bald 10 Jahre alt, er ist zwar noch fit und denkt manchmal er wäre noch ein Welpe aber hier und da merkt man ihm das Alter halt schon an. Es macht mich wirklich tief traurig jetzt schon zu wissen dass wir ihn (wahrscheinlich) überleben werden und wenn entweder ich oder meine Frau das Thema ansprechen, weicht der Andere dem Thema mit Floskel wie "Es ist ja noch nicht so weit" aus.
Aber irgendwie lässt mich diese Sache nicht los und ich fürchte mich sehr vor dem Moment wenn es soweit ist.

Geht euch das auch so?

Manche von Euch haben ja bestimmt schon den 2. oder 3. Hund, wie ging es euch dabei, was sind eure Tipps?
Wir dachten uns dass es vielleicht keine schlechte Idee sei noch während seiner Lebenszeit einen weiteren Hund zu holen,
1. um den Jungen vom älteren Hund "erziehen" zu lassen und um ihm einen Gefährten Beiseite zu geben und/oder 2. uns den Übergang leichter zu machen...

Mich würde Eure Meinung dazu interessieren!
 
Hallo Wotan

Ich fange jetzt von hinten an….

Ich habe neben Hunden auch Katzen schon immer gehabt und da ich alle Tiere aus dem Tierschutz hatte teils sehr alte wurde ich leider schon öfters mit diesem „Teil des Lebens“ konfrontiert. Ich sage bewusst Teil des Lebens da dies jetzt emotionslos auch dazu gehört. Und jedes mal tut mir das Herz so weh… aber ich habe jedes Tier das ein Stück meines Lebens mitgegangen ist noch mit nach Hause genommen um dort es noch eine Nacht „ruhen“ zu lassen.
Erst dann habe ich es entweder selbst begraben oder in einem Fall einäschern lassen. Begraben ist in Deutschland übrigens auf dem eigenen Grundstück erlaubt…
Ich finde es gibt nicht den Rat das ist ganz individuell… Ich für mich nutze daher die Lebzeit dafür sie möglichst schön zu verbringen. Wie du oben vielleicht gelesen hast war ich wieder ein paar Tage mit meinem kleinen Rudel unterwegs und als wir zurück kamen sass unsere schwarze Samtpfote bereits wartend an der Türe da sie das Auto gehört hat und wusste wir kommen…. Ich möchte damit sagen freute euch jetzt an solchen Momenten den bei mir gibt es dadurch immer noch hin und wieder Augenblicke an die ich mich dann gerne zurück erinnere. Das ist mein Umgang… aber ich hab zb von meiner letzten Hündin auch ein Bild als Hintergrund auf dem Handy…
Jetzt eher eine allgemeine Erfahrung von mir
…holt euch wenn es wirklich räumlich zeitlich und auch emotional pass einen weiteren Hund… aber bitte nicht jetzt schon als Vorsorglich für den Fall das…,, das fände ich absolut falsch wenn man es so betrachten würde. Das wäre da bin ich mir sicher für euren jetzigen Hund schlimmer als man denk wenn es jetzt schon Ersatz sozusagen gibt.., er würde es merken das klingt schwurblerisch oder esoterisch aber es wäre so. Nicht falsch verstehen ich hab ja selbst zwei Hunde aber eben nicht mit der Einstellung das der eine den anderen ersetzt oder als Trostpflaster schon mal für den Fall kommt…
Das nächste ist: Ich bin nicht der Meinung das man einen zweiten Hund (jung…alt) sich wegen der „Erziehung“ des jungen holen sollte. Das ist nicht Aufgabe eines Hundes… das ist eure Aufgabe. Und nächster „Schlaumeier“ Rat von mir. Erzieh deine Hunde nicht sonder führe sie…. Warum sollte es sonst wohl im Sprachgebrauch „Rudelführer“ zb bei Wolfsrudel heißen und nicht Rudelerzieher……
Daher weiss ich das meine Hunde meinen Weg als unseren Weg mit mir „gehen“ und nicht nur an der Leine mitlaufen…,(denn meine Hunde brauchen überhaupt keine Leine ausser ich benutze sie zu ihrem Schutz da ich die Verantwortung für beide trage)
Ich weiche jetzt schon recht weit von deiner Frage ab aber noch zwei Tips wenn man sich ein bisschen mehr mit dem ganzen Thema beschäftigen will und für mich ein ganz anderes Verständnis vor Jahren ergeben haben.
Es sind zwei Namen nur: Maja Novak oder Masi Sahin… guck mal nach wenn du möchtest.
Ich hatte das Glück eine Frau kennen gelernt zu haben die mir vor langen geholfen hat bzw gezeigt hat meine Hunde zu führen… nicht zu erziehen…aber ich lerne trotzdem immer noch dazu…

Aber egal was ich jetzt lange und etwas von deiner Frage abweichend geschrieben habe denke ich das ich dir nicht „den Rat“ leider geben kann der es leichter machen wird… nur soweit das es nie leicht ist aber auch nich schwer….. aber sehr traurig wird es leider werden und das gehört dazu um es auch zu verarbeiten und das werdet ihr…
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine Antwort GnGn,

ich habe zwar andere Ausdrücke wie du verwendet, meinte aber Grundsätzlich das gleiche.
Wenn es nach mir gegangen wäre hätten wir damals recht zeitnah einen 2. Hund geholt auch um dem 1. Gesellschaft zu geben.
Als wir ihn als Welpen geholt hatten waren ja noch 2 Geschwister dort und ich hätte am liebsten alle mitgenommen.
Meine Frau war aber dagegen und dies musste ich akzeptieren, wahrscheinlich war es auch besser, da es wie gesagt unser erster Hund war. Ich würde einen weiteren auch nicht als "Ersatz" sehen sondern als Ergänzung.

Tja, wie du geschrieben hast, es wird wohl keinen einfachen Tipp geben der es leichter macht den Verlust zu mildern, danke dir aber trotzdem für den Versuch...


Grüße
 
Es gibt ja hier einige andere auch die das schon erlebt haben müssen auch zum Beispiel @HenryTT oder @Bartleby zuletzt und jeder wird seinen Weg und Erfahrung gemacht haben und vielleicht dir einen Tipp geben können
 
Ich weiß das ich wenn mein Hund geht sicher traurig sein werde. Aber da mache ich mir Gedanken zu wenn es so weit ist.
Bisher waren die Hunde die gegangen sind nicht mein Hund sondern ein Hund der Familie hört sich komisch an und traurig war ich da auch, aber zu meiner habe ich ein noch tieferes Verhältnis.
Jeder Verlust ist auch ein solcher und auch der Welpen der nur kurz zur Pflege eingezogen ist und eigentlich ein neues Zuhause finden sollte aber dann schwer krank und in der Klinik gestorben ist war ein Verlust.
Auf der anderen Seite habe ich dadurch meinen Hund gefunden. Wir haben nach der Geschichte gesagt wir nehmen nochmal einen zur Pflege. Und sie hat es so in mein Herz geschafft das ich sie behalten musste.
Aber meine Frau hat schon immer mehr als einen Hund gehabt und so gibt es auch noch andere Hunde im Haus. Ich mag sie alle und wenn einer geht ist das nicht schön. Aber das leben geht weiter und die anderen sind ja auch noch da.
Von daher haben mehrere Hunde den Vorteil das man nicht ohne Hund ist. Aber jetzt nicht als Ersatz sondern einfach weil man gerne mehr wie einen haben möchte.
 
Nox war für mich der erste eigene Hund und er ist eigentlich nur als Notlösung zu mir gekommen. Es war nicht einfach mit ihm, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass er sehr dankbar war, bei mir ein ruhiges Zuhause gefunden zu haben. Ich hatte dann zum Glück ausreichend Zeit, mich etwas darauf vorzubereiten, dass er irgendwann nicht mehr da sein wird. Als es soweit war, war es aber trotzdem so schlimm (oder sogar schlimmer), als wenn ein Familienmitglied gestorben wäre. Die ersten Wochen waren echt hart. Tips zur Bewältigung kann ich nicht wirklich geben, aber ich habe in seinen letzten Wochen noch sehr bewusst mit ihm gelebt und noch mehr Fotos als sonst gemacht. Die sind jetzt als Bildschirmschoner eine schöne Erinnerung. Trotzdem gibt es auch jetzt noch Situationen, wo einem die Tränen kommen...
Der Schmerz ist schlimm, aber ich habe vorher die Zeit mit ihm sehr genossen. Wenn ich ihn nicht aufgenommen hätte, hätten ganz viele schöne Erinnerungen gefehlt.
 
Malou war auch mein erster eigener Hund… ich habe mich davor nur viel um die Hunde von einem Kumpel gekümmert weil es mir einfach Freude bereitet hat.
Sie war für mich was ganz besonderes… ein nicht einfacher CC, wir hatten viele Baustellen zu bearbeiten und ich musste verdammt viel über mich selber lernen! Ich habe Malou mit 2 Jahren alleine übernommen weil unsere Patchwork-Family leider keinen weiteren Bestand hatte… da begann dann eine wunderbar anstrengende Reise welche ich sehr gerne auch heute noch leben würde. Sie wäre jetzt fast 10 Jahre alt und würde sicher eine super „Omi“ für meine Zari sein.

An einem Samstag morgen wollte sie wohl gehen, den Weg für mich frei machen um Platz für das was kommt zu schaffen… ich hatte keine Zeit mich zu verabschieden, sie ist aus dem Bulli gestiegen und hat eine Runde über den Hof bei einem Kumpel gemacht, kam zu mir und hat mir mehrfach durchs Gesicht geschleckt, hat gekrampft und ist einfach umgefallen…😢 Das ging so schnell und ich konnte einfach nichts machen!

Auch wenn ich an so einen Kram eigtl nicht glaube, meine Yuna wurde 3 Tage nach Malous Tod geboren und sollte so den Weg zu mir finden, die Reise sollte genau so weitergehen! Jetzt dann halt noch mit Yunas Schwesterchen… ich glaube man kann sich darauf nicht vorbereiten, es kommt wie es kommt und das einzige was man überlegen kann ist, volley einer anderen Fellnase ein Zuhasue zu geben oder vllt. zu warten… ich wollte nicht warten! 😊

Boah fck… das ist gerade n ganz schön emotionaler Shice!
 
Lieber was schönes von heute morgen…😍
 

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@HenryTT .... ich glaube das dir denn ich habe selbst schon diese sog "schicksalshaften" Begegnungen und es war man sagt wohl Zufall, nein es ist das meine und das Schicksal meiner Hunde das wir uns getroffen haben.... ich sage egal ob Hund Katze Maus... ein Tier "kommt zu einem" wenn es so sein soll
 
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Ja es kommt wie es kommt.
Ohne den Welpen den ich mehr Tod als lebendig in die TiHo gebracht habe und er nach kurzem noch einmal auf Bäumen und der Hoffnung das er es eventuell doch schafft gegangen ist wäre meine vermutlich nicht bei mir gelandet.
Sie ist in Rumänien mit Welpen gefunden worden und nach einiger Zeit bei mir gelandet und nicht wieder gegangen. Da das Datum der Geburt im Paß bei so einem Hund ja immer nur so ungefähr ist weiß ich nicht genau wie alt sie ist. Nach Paß wird sie jetzt 7.
 
Oh Leute, da hab ich ja ein Fass aufgemacht... Tut mir Leid wenn ich alte Wunde aufgerissen habe aber da sieht man mal wie sehr die Fellnasen einem ans Herz wachsen und mehr sind wie ein Haustier, nicht Hundebesitzer können das wahrscheinlich nie verstehen!

Danke für eure kleinen Geschichten, mir sind beim lesen schon die Tränen gekommen...

LG
 
Ich bin zwar Katzenfreund aber es ist nicht anders als mit Hunden oder überhaupt mit Tieren. Man hat seine Beziehungen zu ihnen und sie zu uns. Die Einen mal mehr die Anderen mal weniger aber Besonders sind sie alle. Wir sind jedes Mal nervlich am Ende wenn sie über den Regenbogen müssen aber wir denken zurück mit Liebe und Freude.
Und ich hasse Menschen die Tiere nicht mit Respekt behandeln.
 
Ich bin zwar Katzenfreund aber es ist nicht anders als mit Hunden oder überhaupt mit Tieren. Man hat seine Beziehungen zu ihnen und sie zu uns. Die Einen mal mehr die Anderen mal weniger aber Besonders sind sie alle. Wir sind jedes Mal nervlich am Ende wenn sie über den Regenbogen müssen aber wir denken zurück mit Liebe und Freude.
Und ich hasse Menschen die Tiere nicht mit Respekt behandeln.
Genau so schaut es aus... man baut eine Beziehung zueinander auf und wenn man dann noch, mit den Hunden, gemeinsam arbeitet ist es was ganz besonderes. Es ist ständig ein Begleiter an der Seite und auch wenn keine Worte fallen wird regelmäßig kommuniziert und zugehört... das ist so schön es erleben zu dürfen.

Respekt sollten sie alle erfahren dürfen, da stimme ich dir zu. Ich für meinen Teil würde mir wünschen, wenn noch viel mehr Menschen ihre Hunde nicht nur stumpf an der Leine (oder auch unkontrolliert ohne) durch die Gegend führen & in bestimmten Situationen dann überfordert alleine lassen, sondern immer ein verlässlicher Partner zu sein, vorausschauend und wenn nötig auch schützend!
 
Das ist ein Thema was ich ziemlich interessant finde, aber da gibt es halt auch x Meinungen wie das richtig läuft und was der richtige Weg ist.
Ich finde es schwierig da entsprechende Informationen zu finden und so für sich selbst und den Hund den passende Weg zu finden. Es ist ja nicht jeder Hund gleich und jeder hat seine eigenen Probleme in verschiedenen Situationen.
Meine wird schon bei einem knall unruhig und will nicht weg und nachhause.
Silvester ist für sie die Hölle.
Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Außer in der Situation selbst Ruhe zu bewahren und auszustrahlen weiß ich wenig wie ich ihr da helfen kann.
 
Das ist ein Thema was ich ziemlich interessant finde, aber da gibt es halt auch x Meinungen wie das richtig läuft und was der richtige Weg ist.
Ich finde es schwierig da entsprechende Informationen zu finden und so für sich selbst und den Hund den passende Weg zu finden. Es ist ja nicht jeder Hund gleich und jeder hat seine eigenen Probleme in verschiedenen Situationen.
Meine wird schon bei einem knall unruhig und will nicht weg und nachhause.
Silvester ist für sie die Hölle.
Das ist jetzt nur ein Beispiel.
Außer in der Situation selbst Ruhe zu bewahren und auszustrahlen weiß ich wenig wie ich ihr da helfen kann.
Klar, da kann man jetzt vieles reindenken oder auch eben nicht...

Aus meiner Gedankenwelt: ich bin mit einer stark reaktiven, also umweltunsicheren CC-Hündin quasi gewachsen. Die Unsicherheit lag aber nicht vorwiegend am Hund selber sondern an meiner "Unruhe" oder "falschen Energie" und einem damit einhergehenden Verhalten was für meine Hündin unverständlich war. Ergo, sie hat sich einfach versucht selbst zu schützen und das ging halt immer nach vorne und war sehr lauf & krtäftig!

Der Schlüssel war die Ruhe in sich selbst zu finden, eine lockere und nicht angespannte Körpersprache zu haben und in Situationen wo das alles nicht ausreicht ein Management zu haben. Wir sind z.B. bei bestimmten Hundebegegnungen weit aufs Feld oder tief in den Wald um einfach einen "Safeplace" zu haben. Ich habe damals Stunden mit ihr verbracht unbekannt Dinge zu erkunden, das find schon beim Bulli an, Traktoren / Landmaschinen, komische Brücken, wackelnde Uferstege usw. Da haben wir ewig Zeit investiert und kaum Meter gemacht aber waren am Ende beide geschafft. Das Fazit: der Hund ist nach 2,5 Jahren intensiven Training am Ende selbstbewusst und frei durch die Gegend gelaufen, brauchte nie eine Maulkorb und war happy.

Beispiel Silvester, meine haben damit nie ein Problem gehabt, aber ich bin schon mit Freunden deswegen extra an einen Ort gefahren wo nicht geböllert werden kann! Wir waren in den Bergen, man kann aber auch an viele Flughäfen fahren... nicht jeder Hund ist schussfest. Meine jetzige große wird dann immer aufmerksam, orientiert sich zu mir und fragt nach... wenn ich "easy" weitermache, geht sie weiter ihren Weg.

Ich habe jetzt eine seht selbstsichere Hündin welche von Anfang an sehr orientiert an mir war. Ich habe das aber auchvon Beginn an eingefordert & gefördert. Es war immer "lohnend" sich an mich zu wenden... meine 2. als Puppy orientiert sich an ihr und an mir. Da kannst du sehr deutlich sehen wie schnell sie sich Dinge aneignet und der vorgegebene Radius der großen wird nicht überschritten. Sie zeigt also jetzt schon in vielen Situationen die gleichen Wesenszüge und Selbstsicherheiten wie die Große auch.

Fakt ist, ein Hund macht Arbeit, mehrere Hunde machen mehr Arbeit und wenn ich einen "Partner" haben will, muss ich dafür bereit sein die Zeit zu investieren. Ich habe für meine erste damals mein komplettes Leben umgestellt weil ich ihr ein gutes Leben schenken wollte. Ich habe auf vieles verzichtet und ja, ich habe dadurch auch Freundschaften verloren weil es nicht verstanden wurde. All das war es aber wert & in meinen Augen spielt es dabei keine Rolle was für ein Hund es ist, groß oder klein, Jagd- oder Schutzhund, Liste oder nicht... jeder hat seine individuelle Fürsorge mehr als verdient!

Wenn ich hier durchs Dorf gehe oder auch bei mir in der Heimat, haben früher alle einen Bogen um uns gemacht, heute werden wir gefragt ob man uns begleiten darf. Da laufen dann auch ängstliche kleine Hunde mit, können von der umweltsicheren und selbstbewussten Art von meiner Hündin profitieren... der Mensch muss aber bereit sein das für sich & seinen Hund zu tun! Viele wollen einen Hund und haben offensichtlich gar keine Zeit für das Tier... hier sehe ich täglich Herrchen, Frauchen oder auch viel zu junge Kids die mit Smartphone in der Hand den Hund an der Leine hinterherziehen... null Aufmerksamkeit und Wertschätzung!

ich mache jetzt hier mal Schluss, könnte noch zig weitere Storys berichten... es geht nicht um richtig oder falsch, es geht um Respekt und die Bereitschaft selbst auch mehr zu geben als vllt. am Anfang geplant... 😉
 
Ich finde es gut wie du es beschreibst was du alles für deine Hunde machst. Wie hast du die Infos bekommen um zu schauen was richtig funktioniert und was nicht.
Ich mache viel aus dem Gefühl, ob das immer richtig ist, keine Ahnung. Ich versuche natürlich auch dem Hund Sicherheit zu geben in dem ich selbst auch ruhig bleibe und versuche das sie bei mir bleibt. Ich habe aber immer noch nicht herausgefunden warum sie bei manchen Hunden und Menschen ruhig bleibt und bei anderen nicht. Auch Radfahrer geht meist ohne Probleme und dann auf einmal nicht.
Wobei das über die Jahre hinweg besser geworden ist. Aber manchmal geht es ohne für mich erkennbar wieder in die alte Unsicherheit zurück.
Man weiß halt auch nicht was sie mal erlebt hat, sie hat es ja geschafft mit ihren Welpen auf der Straße zu überleben.
Ich glaube das ist ja immer noch tief in ihr.
Ich versuche halt ihr Sicherheit und Geborgenheit zu geben.
 
Ich finde es gut wie du es beschreibst was du alles für deine Hunde machst. Wie hast du die Infos bekommen um zu schauen was richtig funktioniert und was nicht.
Ich mache viel aus dem Gefühl, ob das immer richtig ist, keine Ahnung. Ich versuche natürlich auch dem Hund Sicherheit zu geben in dem ich selbst auch ruhig bleibe und versuche das sie bei mir bleibt. Ich habe aber immer noch nicht herausgefunden warum sie bei manchen Hunden und Menschen ruhig bleibt und bei anderen nicht. Auch Radfahrer geht meist ohne Probleme und dann auf einmal nicht.
Wobei das über die Jahre hinweg besser geworden ist. Aber manchmal geht es ohne für mich erkennbar wieder in die alte Unsicherheit zurück.
Man weiß halt auch nicht was sie mal erlebt hat, sie hat es ja geschafft mit ihren Welpen auf der Straße zu überleben.
Ich glaube das ist ja immer noch tief in ihr.
Ich versuche halt ihr Sicherheit und Geborgenheit zu geben.
Danke. Ich habe letztendlich damals ne sehr gute Hundeschule gehabt, sehr gute Unterstützung. Dann habe ich mir zig Seminare oder Webinare gebucht und mache das auch weiter...

Bei Artgenossen ist das ja auch ein Nasenfaktor, es muss nicht immer funktionieren und dann benötigt man halt ein passendes Handwerkszeug! Wir Menschen mögen auch nicht jeden, rennen dann aber ja auch nicht einfach weiter auf das gegenüber zu..

Bsp. für Hundebegegnung die eskalieren könnte... wenn du schon merkst der Hund wird angespannt, du selber wirst angespannt dann löse die Situation durch Alternativen auf... nutze einen Stellvertreterkonflikt wo du weist dass du den kontrollieren kannst, in Ruhe und mit Konsequenz Du baust als quasi einen eigenen "Konflikt" auf und der eigtl. gerät somit aus dem Fokus.

Bsp. für Radfahrer... ich habe & nehme mir die Zeit und fahre mit den Hunden an Orten wo wir nichts anderes machen als solche "Individuen" zu beobachten. Entweder auf der Decke oder im Kofferraum mit offene Klappe... das kann im Park sein oder auch aufm Baumarktparkplatz... die Hunde dürfen einfach nur gucken und alles an Reizen aufnehmen. Roller, eScooter, Radfahrer, Rollis, Rollatoren, Skater, andere Hunde, Einkaufswagen, Erwachsene, Kinder, Autos, Motorräder, usw.
Ihr geht nicht spazieren sondern macht einfach ein gemeinsames "Live Fernsehen" mit Ruhe und jede Menge Input. Du wirst dich wundern was das nach ein bisschen zeit bringen wird...

Beobachte deinen Hund, lerne ihn besser zu lesen. Was sagen die Ohren, Rute 6 Körperspannung. Die Ohren zeigen dir ob er dir zuhört, die Rute ein Zeichen z.B. für "Alarmbereitschaft" und ein angespannter Körper ist ein Zeichen für Unsicherheit oder Angst. Da gibt es aber auch zig Bücher zu... jede positive Handlung belohnen und das Verhalten damit verstärken.
 
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