Logs gemacht, aber Nendoro und die anderen konnten damals anhand der Logs auch nicht sicher sagen ob Mechatronik oder Mechanik.
Ich habe seinerzeit ziemlich eindeutig geschlussfolgert, dass es auf die Mechatronik hinausläuft - mehr geht an der Tastatur in den meisten Fällen nicht:
Die von dir als "wandernd" beschriebenen Symptome deuten auf ein Problem der Kontaktplatte (Mechatronik) hin.
So.... Es wird immer "komischer" (finde ich zumindest)
Zusätzlich hat der Zähler für "Gang2 nicht einstellbar" und "Gangsteller 3 nicht regelbar" jeweils um eins hochgezählt und es kam neu hinzu "Kupplung 1 öffnet ungewollt":
Ich hatte ja schon prophezeit, dass zusätzliche Fehler dazu kommen werden. Der Kupplungsfehler würde zum klassischen Portfolio dazugehören. Das geht so weiter, bis eben dann auch mal eine Teilgetriebe gesperrt wird.
Die von dir als "wandernd" beschriebenen Symptome deuten auf ein Problem der Kontaktplatte (Mechatronik) hin. Das ist freilich nur...
Wir konnten seinerzeit aufgrund der Daten einen Fehler der Hydraulik-Gangsteller eher ausschließen.
Hinzu kam, dass bei dir das Fehlerbild, bzw. die Fehlercodes vielfältiger waren und ich aufgrunddessen den Ausfall der Teilgetriebe vorhergesagt habe, bzw. das in Betracht gezogen habe.
Richtig ist: , am Ende muss das vor Ort ganzheitlich beurteilt werden. Genau das hat dein Mechaniker dann auch getan.
Die Mechatronik muss raus. Die Polringe auf den Wellen müssen auf Befestigung geprüft und die Magnete der Positionsgeber/Gangsteller auf unnormal viele Späne in Augenschein genommen werden.
Darüber hinaus wird hier beides zutreffen: Mechatronik und Mechanik. Wenn die Schwingungen nicht per Diagnose (NVH) zugeordnet werden können, wäre das ZMS der Klassiker.
Das Gesamtpaket wird also bei nicht vorhandenen Diagnosemöglichkeiten vermutlich lauten:
ZMS, Lamellenkupplung und Mechatronik. Das ZMS kann übrigens vor dem Tausch und der Bestellung bei ausgebautem Getriebe gepüft werden (Verdrehspiel + Kippspiel) - hierzu gibt es Vorgabewerte. In den meisten Fällen wird eh ohne Prüfung ausgetauscht.
Getriebe raus, Mechatronik neu, Lamellenkupplung neu,, ZMS neu.
Die Alternative dazu ist im Rahmen der Vorabdiagnose der vorherige Ausbau der Kardanwelle zur weiteren Eingrenzung der Problematik "Schwingungen", bzw. im Ausschlussverfahren.
Je länger Du mit diesen Maßnahmen wartest, desto eher wird mal ein Liegenbleiber/Komplettausfall wahrscheinlich.
Ob ein VCDS Log hier ausreicht, sieht man erst, wenn man die "nicht plausible Drehzahl" der Welle zuordnen kann. Das wäre meine erste Maßnahme, denn diese kostet nichts. Du benötigst "nur" Jemand der das auswertet/betreut.
Gruß