Spannung PDE

Blackbeetle

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Mein Auto
T5 Multivan
Erstzulassung
09/2009
Motor
TDI® 96 KW
DPF
ab Werk
Getriebe
6-Gang
Antrieb
Front
Ausstattungslinie
Startline
Extras
AHK, Webasto Standheizung
Typenbezeichnung (z.B. 7H)
7HM
Hallo in die Runde!
Weiß hier evtl. jemand, welche Spannung zu welchem Zeitpunkt an den PDE, bzw. genauer am Zentralstecker seitlich rechts am Kopf, anliegen muss?
Da ist ja 1x Spannung, 5x Masse (geschaltet je PDE). Ich habe da nur 3V gemessen (Multimeter). Ist das ggf "pulsiert" (PWM) und somit nur mit Oszilloskop richtig messbar?
Un weiß vielleicht sogar, welchen Widerstand man jeweils am Steckverbinder, der dann zu den PDE geht jeweils zwischen Plus und Masse messen müsste? BEi mir sind es auf allen 5 ca 1,9 Ohm.
Viele Grüße, Martin
 
Ist das ggf "pulsiert" (PWM) und somit nur mit Oszilloskop richtig messbar?
Die gemessenen Widerstände (PDE- Spulenwiderstände) sollten unter einem Ohm liegen...

PWM nein - Oszilloskop ja...
Zwar für den 4 Zylinder aber dieselbe Funktion wie beim R5- Motor - BIB-Erklärung auf Seite 40
 
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Hi @fotowusel ! Danke Dir! Bekannter bringt mal sein Oszilloskop mit zum messen :-) Morgen kommt der VDD dann noch mal runter zur Prüfung des Kabelbaumes. Der bei mir gemessenen Widerstand scheint dann ja definitiv zu hoch zu sein. Merkwürdig, dass er aber bei allen PDE nahezu gleich ist. Ich messe dann auch mal direkt an den PDE und in den Leitungsabschnitten Stück für Stück, vielleicht ist ja doch was am Steckverbinder bzw dem Zwischenstück.
 
Gemeinsame Masse prüfen...
wo meinst Du denn genau? Laut Schaltplan kommen die jeweiligen Massekabel direkt vom Steuergerät. Die "Masseverbindung
im Leitungsstrang Motorvorverkabelung" No. 250 müsste nach meiner Logik im Kopf sein. Das würde ich ja gleich sehen, wenn der VDD ab ist 😆
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Laut Schaltplan kommen die jeweiligen Massekabel direkt vom Steuergerät.
Es kommt nur 1 Massekabel vom Steuergerät. T60 31+32 auf T6r/4.
Dieses Verbindet sich im PDE Kabelbaum an den PDEs. (250)

Es sollte mich sonst wundern warum man Masse auf Masse Schaltet
 
Es kommt nur 1 Massekabel vom Steuergerät. T60 31+32 auf T6r/4.
Dieses Verbindet sich im PDE Kabelbaum an den PDEs. (250)

Es sollte mich sonst wundern warum man Masse auf Masse Schaltet
wenn ich es richtig verstandanden (und gemessen) habe, kommt über T60 31+32 die Spannung (dauerhaft), und die MASSE an den jeweiligen PDE ist "geschaltet".
 
Good News, der Dicke läugt wieder :-)
Es war die Steckverbindung am Zylinderkopf!
Wohl nicht korrekt verrastet / falsche Stellung beim Einbau. Vermutlich hatten die Pins zwar soviel Kontakt, dass man durchmessen konnte und die Software keinen Fehler geworfen hat. Die Spannung war dann vermutlich zu gering, um die Magnetventile zu schalten, zumindest für den "Anzugsstrom" wie in @fotowusel ´s Diagramm oben zu sehen.

Vielen Dank an Euch für den Support und schönen Sonntag!!
 
PS: ich hatte mich über eine "tote" schwarze Ader im Kabelbaum zum PDE Stecker gewundert. Am PDE Steckverbinder waren aber alle Pins laut Schaltplan korrekt belegt und auch kein "gegenstück" irgendwo vorhanden. Da ist ja ein Kabelschutz drumherum, da kann ja eigentlich nix verloren gehen. Im Schaltplan habe ich in diesem Strang auch keine zusätzliche (schwarze) Leitung gefunden. Haben die VW-ler in Hannover ggf aus Versehen dort hin gelegt 🤣 Oder weiß jemand zufällig, ob die einen Sinn hat?
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Oder weiß jemand zufällig, ob die einen Sinn hat?
Im Foto befinden sich 5 Leitungen, die zum Stecker zu den 5 PDE's gehen, als Masseverbindung wird nur eine Leitung oder die Fahrzeugmasse benötigt...

Glaskugel an:
Vielleicht (???) ist das die gemeinsame PDE- Masseleitung siehe #6
Möglich ist allerdins auch die Masseführung über einen gemeinsamen Massepunkt ggf. über das Masseband zum Getriebe
War da nicht auch das Problem mit einem zu hohen Widerstand im PDE- Bereich....?

Gruß fotowusel
 
wenn ich es richtig verstandanden (und gemessen) habe, kommt über T60 31+32 die Spannung (dauerhaft), und die MASSE an den jeweiligen PDE ist "geschaltet".
Wirklich? - wie kann/soll das technisch gehen mit einer gemeinsamen Masseleitung und 5 positiven Einzelleitungen?
Im MSG (EDC16) befinden sich 5 Leistungshalbleiter (Mosfets?)...
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Gruß fotowusel
 
Bei den PDE wird das Massepotenzial geschalten. Der Hinweis 250 im Eplan ist falsch bezeichnet und stellt einen Verknüfungspunkt dar. Von dem aus die Plusversorgung auf die 5 PDE verteilt wird.

Das Spannungspotenzial "Masse" wird aus Kapazitätsgründen geschalten weil damit einer genauere Auflösung durch gringere Spannungsschwankung erreichbar sind. das ist bei allen PDE Motoren so gemacht. Die Zuleitung Rot aus t60/31 und 32 dienen der Kapazitätsvergrösserung für Dauerpluss also der erhöhen des Querschnittes durch 2x 1.5mm² auf 1x 2,5mm². dann wird wieder auf 1mm² gefahren und im Verteilungspunkt 250 auf 5x1,0mm² gesplittet.

Entgegen der weitläufigen Meinung fliesst im Gleichstromsystem der Strom von Minus zu Plus... und nicht wie angenommen Plus zu Minus!! .

"Gleichstrom (DC) fließt konstant in nur eine Richtung, typischerweise vom Minuspol zum Pluspol (physikalische Richtung). Die technische Stromrichtung ist jedoch entgegen der Elektronenbewegung vom Plus- zum Minuspol definiert. Er zeichnet sich durch konstante Stromstärke und Spannung aus, genutzt in Batterien, Akkus und Elektronik.

Es gibt also eine Theoritische Stromrichtung und eine technische.

Daher werden Hochamperige Schaltungen auf Steuergeräten mit entsprechenden Mossfetts und Leistungsteilern, Spannungsteilern negativ gesteuert. das gewährleistet eine saubere Regelgrenze wenn man in Einspritzsystemen wie beim PDE auch Vor und Nachspritzzeiten regulieren will. Und ja.. ein Ausgabesignal der Einspritzung ist fast ein PWM... nur eben nicht Recheckig sondern "gebogen". Die darstellung Vom Wusel zeigt nicht das Steuersignal aus dem Steuergerät sondern die Stromflanke mit angeschlossener Spule der PDE. daher auch die gebogene Kurve....weil die Spule erst einmal "aufgeladen" werden muss bis ein Magnetfeld erreicht ist das den PDE reagieren lässt.

Das Gleiche macht man beim Starthilfe geben.... erst Plus... dann minus...damit reduziert man Überspannungen...und bei zu kleinen Querschnitten Funkenschlag.

Stellen wir uns den Stromfluss im STRG vor... alle 72° Kurbelumdrehungen wird zur Einspritzung ein "Strompotenziel" aus dem Steuergerät entnommen...das in Stärke und dauer variieren kann. damit der Stromfluss vor den Endtsufen auch gleichmäßig fliessen kann und es nicht zu Spannungsspitzen im STRG kommt.... wird masse geschalten.
 
Bei den PDE wird das Massepotenzial geschalten. Der Hinweis 250 im Eplan ist falsch bezeichnet und stellt einen Verknüfungspunkt dar. Von dem aus die Plusversorgung auf die 5 PDE verteilt wird.
Danke für den Beitrag aber...
Punkt 250 ist korrekt als Masse bezeichnet.
Die PD-Elemente werden beim EDC16 low-side angesteuert, d.h. Plus liegt fest an und das MSG schaltet gegen Masse.
Die Versorgung kommt also nicht von 250.

Gruß fotowusel
 
Generell sind halt Low Side Switches mit großen Strömen (egal ob MosFET oder Bipolar) einfacher aufzubauen, da man die Schaltelemente mit der normalen Betriebsspannung in den Bereich der Sättigung bekommt. Will man High Side in die Sättigung schalten, benötigt man Hilfsspannungen, die größer sind als die Betriebsspannung (z.B. 13-14V bipolar / 18-20V MosFET um 12V zu schalten) am Gate / Basis. Dazu gibt es dann spezielle Gate Steuerungsbausteine, die intern Ladungspumpen o.ä. nutzen, um diese Spannungen zu erzeugen. Das kann man sich bei Low Side Switches sparen.
 
Die Versorgung kommt also nicht von 250.
Soso...

dann nimm dir den Eplan der oben dargestellt ist und sieh nochmal nach.
Spannungsausgabe Dauerplus ist auf T60/31 und 32 mit 2x 1,5mm². dann auf 2,5mm² zu T 6n/4 PDE stecker.

Geschalten wird Masse der PDE übers STRG Ausgang 46 , 47 , 1 , 2 , 60
 
Soso...

dann nimm dir den Eplan der oben dargestellt ist und sieh nochmal nach.
Spannungsausgabe Dauerplus ist auf T60/31 und 32 mit 2x 1,5mm². dann auf 2,5mm² zu T 6n/4 PDE stecker.
Nur als Ergänzung zum SLP:
Punkt 250 ist dort korrekt als Masseverbindung eingezeichnet.
Bei den PD-Elementen liegt Plus fest an, und das MSG (EDC16) schaltet die Ansteuerung gegen Masse (low-side).
Deshalb kommt die Versorgung nicht von 250 – das ist „nur“ ein Masse-Sammelpunkt.

Letzendlich geht es um die Frage von @Blackbeetle auf #8 und davor und das
könnte für die Interpretation der Messung evtl. wichtig sein.
Geschalten wird Masse der PDE übers STRG Ausgang 46 , 47 , 1 , 2 , 60
Das passt doch gut dazu und passiert intern über die Mosfets im MSG
 
Blöd ist nur das die 250 als Masseverbindung deklariert ist.
Deshalb schließe Ich daraus das es so was ähnliches wie die Gebermasse für die Sensoren ist.
Leider gibt es keine Pinbelegung mit Signalen wie beim BNS, dann wäre es klarer.
 
Blöd ist nur das die 250 als Masseverbindung deklariert ist.
Deshalb schließe Ich daraus das es so was ähnliches wie die Gebermasse für die Sensoren ist.
Leider gibt es keine Pinbelegung mit Signalen wie beim BNS, dann wäre es klarer.
Ja, der so eingezeichnete "Massepunkt 250" im SLP führt zu einem Missverständnis...

Ich würde die „5x Masse“ eher als geschaltete Rückleitungen sehen:
Die PDE liegt auf Dauerplus, und das EDC16 zieht die jeweilige Leitung nur bei Ansteuerung aktiv auf Masse (Low-Side).
Im Ruhezustand ist das keine feste Masse.
Punkt 250 ist dagegen eine echte, dauerhafte Masseverbindung und nicht Teil dieses Laststrompfads.

Gruß fotowusel
 
Da eine Widerstandsmessung (sehr niedrige Werte und ohne Last) und schon gar nicht PDE- gegen Masse zielführend ist habe ich (mit einem Billigkabelbaum) eine Messreihe durchgeführt die relativ einfach an der geöffneten PDE- Leistensteckbuchse durchgeführt werden kann.
Dazu benutzte ich ein ausreichend genaues handelsübliches Netzteil an dem sich die Spannung auf 1V herunterregeln lies und das den erforderlichen Strom von max. 3,5A stabil liefern kann.

Damit überprüft man in einem Arbeitsgang ob die Steckerverbindungen gut sind, ob die PDE-Spulen in Ordnung sind, ob die PIN-Belegung an der Steckbuchse stimmt und ggf. ob es Kurzschlüsse etc. auf den Leitungen gibt.
Die Messung kann auch mit höheren Strömen durchgeführt werden, aber dadurch steigt die Gleichstromspulenbelastung in den PDE's und mehr als 3 Watt für eine nicht so lange Messzeit (hier 10s) wollte ich den Spulen nicht zumuten. Wer da bedenken hat kann mit der Spannung heruntergehen oder das Messverfahren anderweitig anpassen.
Im praktische Betrieb der PDE's können (allerdings immer sehr kurzzeitig - aber oft) Ströme bis zu 20A auftreten.

Interessant wäre noch eine zusätzliche Messung mit einem Original- Kabelbaum um im Vergleich zu sehen ob die inneren CU-Querschnitte und Materialien gleichwertig und/oder ausreichend sind.

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SLP dazu
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Gruß fotowusel - Pensionierter Fotografenmeister, der die Zeit für soetwas hat
 
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