Hallo zusammen,
wollte mal kurz meine Lösung schreiben:
- Getauscht: Fahrer/Beifahrerseite, Schiebetür. Fahrerseite hatte mehrere kleine Roststellen am darunerliegenden Steg, Schiebetür einige kleine Pickel, Beifahrerseite gar nichts.
- Vorbereitung: Auf der Beifahrerseite habe ich die untere B-Säulenverkleidung gelöst und die obere auch etwas, damit ich den unteren Verkleidunsteil etwas nach obern schieben konnte um über den Anschlagpunkt des Gurts zu kommen. An der C-Säule habe ich die Zurrgurtöse abgeschaubt um die Verkleidung etwas nach vorne zu schieben. Auf der Fahreseite habe ich den unteren Anschllagpunkt vom Gurt gelöst um die B-Säulenvekleidung nach vorne zu bringen. Jeweils immer einen Holzkeil dazwischen um sie in Position zu halten. Ein Plasikhebelset von Parkside, BGS, etc. fand ich hilfreich um die Verkleidungen zu lösen.
- Zukünftige Vermeidung: Ich habe die Kanten des Kunststoffs nur wie andere abgeschliffen. Ich hoffe das reicht aus... Die Stege unter den Dichtungen habe ich erst mit Dinitrol ML und dann mit Fluidfil NAS behandelt, weil ich das eh schon rumstehen habe für die Hohlraumkonservierung die im Sommer ansteht.
- Dichtungsmaterial: Ich habe mich für eine Sparvariante entschieden, die ich , glaube ich, hier noch nicht gelesen habe. Ich habe mir die Dichtung für die Schiebetür bestellt, allerdings nicht original VW (
Alternativdichtung) für 60€. Die habe ich zerschnitten / auf die drei Türen aufgeteilt und den unteren Bereich neu gemacht. Somit ist das Ganze relativ günstig umzusetzen. Verklebt habe ich die Schnittstellen nicht, bei meinen Originaldichtungen an den vorderen Türen sind sie auch vorher im unteren Bereich unverklebt zusammengestoßen.
Nachteil meiner Lösung: 1. Wenn man genau hinschaut sind die Schnittstellen etwas ausgefranst, aber wenn man die Gummis auf Press einbaut hält sich das in Grenzen. 2. Das Dichtungsmaterial der Nachbauten fühlt sich irgendwie dünner und nicht so hochwertig an, würde ich wahrscheinlich nicht mehr nehmen. Mal abwarten ob sie sich bewehren.