Rost am Unterboden Verarbeitungsempfehlung Brantho Korrux Owatrol Öl

Matros007

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Hallo,
ich habe an meinem T5.2 einen angerosteten Unterboden. Diesen habe ich mechanisch entrostet, d.h. losen Rost und lose Beschichtung entfernt mit diversen Bürsten. 100%rostfrei ist der aber noch lange nicht, dies würde Tage oder Wochen dauern diese Arbeit ists mir echt nicht Wert da alle Ecken perfekt rostfrei zu schleifen. Also alles lose ist weg, restrost ist vorhanden.
Nun möchte ich den Unterboden beschichten und hier kommt meine Frage an euch Profis die diese Produkte kennen:

Welche Vorgehensweise ist besser?

A: Einmal Owatrol, dann einmal Brantho Korrux nitrofest, dann einmal Brantho Korrux 3in1

B: Einmal Owatrol, dann 2x Brantho Korrux 3in 1

C: Ohne Owatrol Brantho Korrux nitrofest oder 3in1?

Am Schluß noch kommt Mike Sander drauf.
Danke euch schon mal im vorraus.
 
Und wie hast du dich entschieden?
Gibt es schon Erfahrungen?
 
Ich hab einmal Brantho korrux nitrofest in einem hellen Farbton draufgestrichen. Nach 1-2Tagen dann Brantho Korrus 3in1 in schwarz drauf. Schön deckend damit man nix helles mehr sieht. Nach der (langen) trocknung des 3in1 kam dann Mike Sanders drauf. Ich bin zufrieden, es kam bis jetzt kein neuer Rost. Neulich hab ich einen Tiguan Unterboden gemacht, da hab ich nach dem bürsten alles zugepinselt mit Brunox da dieser schneller trocknet und danach Mike Sanders drauf. Mal sehen wie das sich verhält...
 
Ich empfehle Elaskon Unterbodenschutz. Zu DDR-Zeiten hat man das schon bei den Trabis verwendet. Da es das jetzt auch noch gibt, muss es ja was taugen 😊
 
Ich empfehle Elaskon Unterbodenschutz. Zu DDR-Zeiten hat man das schon bei den Trabis verwendet. Da es das jetzt auch noch gibt, muss es ja was taugen 😊
Auf keinen Fall Bitumen UBS verwenden!!!!!

Das Bitumen wird mit der Zeit hart und spröde. Kleine Risse und Steinschläge werden dann von Wasser unterwandert, das Wasser bleibt stehen und man sieht erst dass da was faul ist wenn es viel zu spät ist und der Rost schon weit fortgeschritten ist.
 
Moin,
Ich bin mal wieder etwas am Rost kontrollieren/entfernen. Das Auto sieht mit 14 Jahren eigentlich noch gut aus, aber man muss dran bleiben.

Frage: würdet ihr vor dem Auftragen von Oxyblock etc. Einmal Kärchern, oder lieber nicht? Ich bin bisschen hin und her gerissen, weil jetzt alles so schön trocken ist.

VG Fabian
 

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Ich würde es einmal richtig machen.....Eisstrahlen, was noch raus kommt mit dem Druckluftnadeler bearbeiten, Dinitrol ML auf alle Blechdopplungen und genadelte Stellen, 8Stunden ablüften lassen und im Anschluß Wax. Hohlräume mit Fluidfilm dann hätte so eine Aktion einen Sinn. Wenn man alle Rostblasen so auch mit dem Nadler erwicht hat gehts auch ohne Trockeneis mit dem Material.
 
Die Fotos sind ein Zwischenstand. Ich habe alle Roststellen gestrahlt, dann doch gekärchert, alles mit Oxyblock behandelt, nächster Schritt ist Lack ausbessern und Wachs.
 
oxyblock kenne ich nicht, kann daher nichts negatives oder positives zu sagen. am wichtigsten ist, das man ein Hoch krichfähiges Mittel hat, welches zwichen Blechdopplungen und in kleinste Hohlräume eindringt. Hat man das nicht ist alles (ich möchte nicht sagen um sonst) aber nicht wirklich dem Zweck des Langzeitschutzes dienlich...weil es von da aus den kleinsten Holräumen heraus irgend wann rosten wird.
 

Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, auch im Oldtimer-Bereich. Es trocknet zum Beispiel viel besser/schneller als Owatrol.
 
Die Ausbreitung scheint, den Bildern nach, recht großflächig gewesen zu sein. Dafür aber nicht so sehr in die Tiefe des Materials. Da gibt es wesentlich schlechtere, aber natürlich auch bessere. Auf alle Fälle dran bleiben, wie schon gesagt wurde.
Auch in den Radhäusern (unter den Radhausschalen) findet man oft, je nach Alter und Nutzung, einige unschöne Stellen. Oder im vorderen Radhaus oben (zwischen Dämpfer und Radhausschale) verursacht durch Steinschlag. Ebenfalls zwischen Motorraum und Dämpfer, wenn Feuchtigkeit in die Blechüberlappungen des Federbeindom eindringt.
Die Verarbeitung von FluidFilm ist seit einiger Zeit etwas "schwierig", wenn man keine Reserven mehr hat. Leider werden die Liefertermine seit letztem Jahr immer wieder verschoben. Anfangs "1-2 Wochen", dann "Ende nächsten Monat" und einen Monat später wieder "Ende nächsten Monat". Einige Anbieter spekulierten wohl auf schnellere Liefertermine und verkauften Material zum doppelten Preis (und mehr), das sie gar nicht hatten.
 
Moin,
Die Radhäuser hinten habe ich schon mitgemacht. Vorne mache ich separat nochmal.

Was die Ausbreitung angeht mache ich mir da gar keine Sorgen. Das ist alles nur oberflächlich. Zuletzt habe ich das 2020 gemacht, allerdings nicht so gründlich. Wenn ich da dran bleibe, hält das Ding noch 20 Jahre. Es ist auch "nur" bis zur C-Säule bzw in der Rathausschale, der Rest ist rostfrei, Minus der Aggregateträger.

Ich habe schon Busse in dem Alter gesehen, die weeeeitaus schlimmer aussehen oder defacto durch waren.

VG Fabian
 
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