Reifenempfehlung!

Luke67

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27 Apr. 2025
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5
Ort
Gießen
Mein Auto
T6 Kastenwagen
Erstzulassung
05/19
Motor
TDI® 110 KW EU6 / 6d-temp CXHA
DPF
ab Werk
Getriebe
6-Gang
Antrieb
4motion
Ausstattungslinie
Basis
Extras
Hochdach, Anhängerkupplung, Differentialsperre an der Hinterachse, Unterfahrschutz
Liebe Community,

ich möchte euch mal um eure Einschätzung bitten. Und zwar bin ich aktuell mit dem Thema Reifen beschäftigt. Nächstes Jahr ab April werden wir mit unserem Bulli 3 Monate auf Tour sein und dabei die Südosteuropa erkunden. Allerdings bewege ich den Bus grundsätzlich zumindest aktuell eher zu 98% auf der Straße und bin deswegen sehr hin und her, was das Thema Reifenwahl angeht.

Ich bin grundsätzlich absoluter Verfechter von separaten Sommerreifen und Winterreifen, jeweils entsprechend was gutes statt ein nem Kompromiss wie einem Ganzjahresreifen. Gerade für diese drei Monate, aber auch vermutlich darüber hinaus würde ich den Bus auch an einigen Stellen gerne mehr Offroad bewegen und daher stellt sich die Frage, ob dafür ein entsprechender AT-Reifen besser geeignet wäre. Im Kern ist ein solcher Reifen gerade mit Schneeflocke ja auch nur ein Ganzjahresreifen und würde damit zum restlichen paar Profil überhaupt nicht passen. Verschiedene Testergebnisse zeigen dann auch ganz klar die Schwächen dieser Reifen und die liegt in bestimmten Fahrsituationen, vor allem beim bremsen und auf nasser Fahrbahn. Gerade der im Gelände sehr gelobte KO2 hat dort massives Schwächen, aber auch andere stehen da nicht so gut da. Umgekehrt möchte ich natürlich eigentlich auch nicht drei Sätze Reifen anschaffen, um auf der Straße zwischen Winterreifen und Sommerreifen zu wechseln und für den ein oder anderen Urlaub auf die ATs zu wechseln, mal abgesehen vom Lagerplatz den ich dafür brauche.

Gerade für die Offroad-Fahrten muss es gar nicht das besonders grobe Profil sein, da geht es mir überwiegend einfach um einen stabilen Reifen, der auch mal etwas ab kann und nicht bei den ersten scharfen Kanten kaputt geht. Meine Recherche nach normalen Winter oder Sommerreifen, die vielleicht etwas standfester sind, hat leider auch nicht wirklich Ergebnisse erzielt, so dass ein AT für diese Reise vermutlich doch die beste Wahl sein wird.

Meine Frage daher in die Runde: würdet ihr tatsächlich auf drei Sets an Reifen setzen? Oder doch lieber einen mit guten Testergebnissen für die Straße bei Nässe oder auch bei Schnee als Winter und Offroad-Reifen fahren und im Sommer auf normalen Sommerreifen? Oder sogar doch den AT ganzjährig fahren und auf die beste Erfüllung von Sicherheit im Straßenverkehr achten und auf Qualität im Gelände verzichten?

Vielen Dank für euere Meinungen
 
Du hast dir doch die Frage doch schon selbst beantwort!
Ein Reifen ist immer nur so gut wie sein Kompromiss.
Warum gibt es wohl für jede Situation einen Spezialisten? Weil er da am besten ist!
Dein Ergebniss, must du mit dir und deinen Fahrkünsten ausmachen.
 
Ist ja auch ne Frage des Geldbeutels. Wenn du genug Kohle hast kannst du auch drei Garnituren fahren.
 
Welche Felgengrößen hast du bzw. Welche SR und WR Dimension?
Reserverad ist schon vorhanden?
 
Moin. Aus eigener Erfahrung... ATs sind, wenn wirklich Schnee und Eis im Spiel sind, nicht wirklich dolle. Ich fahre meine nur im Sommer (Michelin Latitude Cross, reicht für meine Anwendungen).
Im Winter brauche ich zwingend ordentliche, nicht zu alte Winterreifen (Ziel meist Skandinavien).
 
Den Michelin gibts leider nicht mehr. Produktion eingestellt.
 
Meine Überlegung:

es hängt auch von der jährlichen Fahrleistung insgesamt ab.

3 Sätze "spezialisierter" Reifen machen bei einem Vielfahrer vielleicht Sinn. Bei Wenigfahrern werden die Reifen trotz fettem Restprofil hart oder porös und unbrauchbar.

Gruss,
Jürgen
 
Den Michelin gibts leider nicht mehr. Produktion eingestellt.
Ich hab nochmal die Ki bemüht und auch im Netz geschaut. Scheinbar gibt es den Michelin Latitude Cross in der Dimm. 235/55/17 Li 103 nach wie vor und er wird auch produziert. Sorry aber ich habe kürzlich gelesen, dass die Produktion eingestellt sei. Auf der offiziellen Michelin Seite ist er auch drauf.
 
Servus,

ich fahre seit 30 Jahren auf allen unseren Autos Ganzjahresreifen und mit diesen fährt auch mein T6.
Probleme mit solchen Reifen hatte ich weder bei uns in Bayern noch im Winterurlaub in den Alpen.
Man sollte halt nicht den billigsten Ganzjahresreifen aufziehen. Mit dem Goodyear Vector 4 Seasons bin ich bislang auf jeglichem Terrain absolut zufrieden.

MfG
Oli
 
.....Mit dem Goodyear Vector 4 Seasons bin ich bislang auf jeglichem Terrain absolut zufrieden.

MfG
Oli
Dito.
Bei mir als Flachländler haben Winterreifen keinen Sinn. Wir hatten zwar im letzten Winter etwas Schnee - aber die Winter werden ja eindeutig immer milder.
Kleiner Nachteil: Mir erscheinen sie recht laut, - dafür haben sie eine sehr gute Laufleistung.
 
Das was du "Offroad" nennst, fahren die Einheimischen mit einer abgeranzten C-Klasse und Sommerreifen.
Für die drei Tage im Urlaub brauchst Du keinen Extra Radsatz anschaffen.
 
Nokian Tyres Seasonproof C1 gute Traktion auf Schnee und Forstwegen, Michelin Agilis Crossclimate ist laut Michelin der Ganzjahresreifen für Forst- Feld und Schotterwege. Und Contiganzjahresreifen recht stabil und für alles ebenfalls gut. Den Nokian hatte ich genau so im Einsatz, beim Michelin fehlt noch der Wintertest. Conti konnte ich im Fuhrpark nur gutes hören was Winter und Baustellenstraßen betrifft, auch mit weniger Reifenschäden als andere. Aber was ist bei euch Offroad? Ich kenne nur asphaltiert, betoniert und unbefestigte Straßen und Wege. Als Offroad würde ich einen Skidder der durch den Wald pflügt bezeichnen.
Und fürn Extremfall ein Satz Ketten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für einen AT schlägt sich der Falken Wildpeak AT3WA erstaunlich gut auf nasser Fahrbahn und im Schnee. Wir fahren diesen ganzjährig auf dem T6.
 
Auch ich bin etwas traurig, dass es den Michelin Latitude Cross wohl nicht mehr gibt, bin damit sehr zufrieden, hab ich auf 6.500 km Spanien inkl. kleiner Wüste, Frankreich, Andorra, Westalpen und Schweiz den Sommer wieder festgestellt.

Habe auf Vorrat schon mal einen potenziellen Nachfolger ausgesucht und bin über den Grabber Cross A/S gestolpert: GRABBER CROSS A/S - IHR ABENTEUER X SCHNELLE STRASSEN

Ein Hybridreifen der einerseits gut auf der Straße sein soll, aber auch nicht gleich beim ersten spitzen Stein abseits der Straße dich im Stich lässt. Finde das Motto des Reifens interessant, auch wenn es natürlich Marketing und ein Kompromiss ist (Bildquelle: selbst erstellter Screenshot von der Seite GRABBER CROSS A/S - IHR ABENTEUER X SCHNELLE STRASSEN):
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Vielleicht kommt der bei dir ja auch in Frage?
 
Ich war auch sehr zufrieden mit den Michelin Latitude Cross. Bin nun aber im Sommer auf die brandneuen Grabber Cross A/S umgestiegen. Bisher schlagen sie sich sehr gut. Ein Vorteil der Grabber gegenüber den Michelin: Die Grabber haben neben M+S auch das Schneeflocken Symbol.
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Ich hab nochmal die Ki bemüht und auch im Netz geschaut. Scheinbar gibt es den Michelin Latitude Cross in der Dimm. 235/55/17 Li 103 nach wie vor und er wird auch produziert. Sorry aber ich habe kürzlich gelesen, dass die Produktion eingestellt sei. Auf der offiziellen Michelin Seite ist er auch drauf.
Eine KI kann auch falsche Antworten liefern, besonders wenn er vorhandene Seiten, die nicht aktualisiert sind oder mögliche Fehler enthalten, durchforsten.
 
Ich fahre das ganze Jahr AT Reifen und zwar den BFGoodrich AT TA KO2 in 225/65 R17 107S. Ich habe weder Probleme bei Nässe noch bei Schnee (Thüringer Wald) und war dieses Jahr 3 Wochen auf Island im Hochland. Problemlos, und die Reifen haben aktuell 40.000 Kilometer auf dem Buckel. Lediglich für den Winter in Skandinavien habe ich einen Satz Michelin Agilis in 215/65R16C-109R auf original Stahlfelgen.

Vorteil für mich: Schneeflocke vorhanden, V-max bei S ausreichend für meine eingetragenen 180 km/h, ausreichend hohe Traglast für meine Auflastung, aktuell sehr lange Haltbarkeit (nach 40.000 Kilometern noch mehr als ausreichend Profil. Normale Reifen wären bei mir jetzt schon unbrauchbar). Der einzige für mich existierende Nachteil ist das Abrollgeräusch auf der Autobahn. Daran habe ich mich aber gewöhnt. Wird halt die Musik lauter gedreht :D .
 
Nur als Hinweis: es gibt ja die europäischen Winterreifen und dann noch mal spezielle Winterreifen für den hohen Norden. Ich war mit Nokian sehr zufrieden in richtigem Winter in den Bergen.
Mein Sportfahrwerk würde ich garaniert nicht mit all season kombinieren. All seasons sehen nach meinen Erfahrungen beim Training im Nassen richtig gut aus, bei mehr als Gelegenheitswinter versagen sie aber. Ich kann deren indifferentes Einlenkverhalten und das unwillkommene Verstärken des narrensicheren Untersteuerns nicht ab. Von AT bin ich ganz weiiiiit weg.
Vor dem nächsten TÜV gibts mal neue Sommerdecken, diesmal etwas sportlicher.
Ich wechsele von Semperit speed-life auf Pirelli P zero.
Die Michelin Pilot Sport 5 sind auch keine schlechte Wahl.
Ich fahre 235er auf 18 zoll. Die Felgenbreite spielt übrigens eine nicht geringe Rolle bzgl. des Gesamtverhalten des Rades.
Das Spielzeug hat gerad Pzero Trofeo RS verordnet bekommen. 😍

Am besten ruhig überlegen, noch mal 3 Stimmen hören . . .
ahoi, Naranja
 
Ich bin über die Jahre genau aus den gefragten Gründen ein NOKIAN Fan geworden:
Die NOKIAN Reifen mit dem Zusatz "SUV" haben alle mit Aramid Fasern verstärkte Seitenwände. Zusätzlich auch manche anderen Modelle, wie etwa der Powerproof 2 (mein aktueller Sommerreifen - bin hoch zufrieden damit) oder der Seasonproof 2. Letzterer z.B. hat auch einen guten Ruf als "Soft-Offroader".

Reifenschäden durch Steine hatte ich bisher nur auf den Reifenflanken, nie auf der Lauffläche (da nur Schrauben und Nägel).
Seit ich auf Aramid verstärkten Nokian SUV Modell umgestiegen bin, hab ich keinen Reifenschaden mehr gehabt.

Roli
 
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