Problem: Schrauben Sitzschiene Fahrersitz - bin ich zu dumm?

Bin ich zu dumm?

  • ja

    Stimmen: 2 22,2%
  • nein

    Stimmen: 4 44,4%
  • vielleicht

    Stimmen: 3 33,3%

  • Umfrageteilnehmer
    9

jochri

Jung-Mitglied
Registriert
27 März 2018
Beiträge
31
Reaktionspunkte
3
Punkte
5
Mein Auto
T6 Kombi
Erstzulassung
03 / 2017
Motor
TDI® 77 KW
DPF
ab Werk
Motortuning
Nein
Getriebe
5-Gang
Antrieb
Front
Ausstattungslinie
Basis
Radio / Navi
Aftermarket
Hallo,
ich versuche meinen Fahrersitz von der Sitzschiene zu lösen. Und komme mir dabei ziemlich dumm vor.
Es müssten "normale" M14 Sechskant Schrauben sein (2x vorne + 2x hinten). Mit der Ratsche lassen sich die Schrauben normal lösen und drehen. Allerdings kann ich die Schrauben ewig weiterdrehen ohne dass sie sich irgendwie aus dem Gewinde bewegen würden. Die Schrauben sind zwar locker, lassen sich mit der Hand drehen, haben sich jedoch keinen Millimeter aus dem Gehäuse bewegt und der Sitz ist weiter bombenfestr. Das Gewinde ist unter der Schiene festgeschweißt, es dreht also keine Mutter etc. unten mit (Siehe Bilder).
Sind das spezielle Schrauben bzw. sind diese irgendwie speziell versenkt? Wie kann ich die Schrauben lösen?
Scheinbar hat niemand sonst hier dieses Problem, eine intensive Suche hier im Forum konnte jedenfalls keine Lösung bringen.
Vielen DAnk für eure Hilfe!

Eine der Schrauben von oben:
t6_sitzkonsole_schraube.jpg



Das festgeschweißte Gewinde von unten:
t6_sitzkonsole_mutter.jpg
 
Hallo,
an der Stelle ist normalerweise eine M8-Innenvielzahnschraube verbaut. Ich vermute, dass die ein genervter Bastler gegen eine "normale" M8 6Kantschraube getauscht hat, nachdem er die mit einem Torx verwürgt hat (typischer Fehler...).
Da muss jetzt eine 13er Nuss draufpassen, so wie der Kopf auf dem Foto aussieht wird die nur mit "gutem Zureden" auf den vergniesdaddelten Sechskant draufgehen. Wenn du eine 14er Nuss drauf hattest wird sich nur die Nuss auf dem Schraubenkopf gedreht haben...
Hast du einen gekröpften 13er Ringschlüssel, den du da mal ansetzen könntest um den Sechskant wieder zu seiner ursprünglichen Form zu verhelfen?
Vorne sollte übrigens zwei M8-Muttern auf einem Gewinde sitzen - ist dem so? Oder wurde da auch was gebastelt? Foto?

Gruß
Jochen
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank, das hilft schon einmal!
Also, es stimmt, es sind 13er Schrauben, allerdings habe ich schon die ganze Schraube gedreht. D.h. die Schrauben drehen komplett , nicht nur die Nuss. Allerdings kommen sie nicht aus dem Innengewinde. Wie wenn das Gewinde kaputt wäre - sie lassen sich jedoch richtig festziehen...
Irritierend ist, dass das nicht die Werksausführung ist, das Auto ist ein Leasingrückläufer der VW Bank. Keine Ahnung was und warum da rumgeschraubt wurde - die Zweitbatterie und Verkabelung unterm Sitz sind jedenfalls ab Werk.
Auch vorne an den Sitzschienen sind offenbar nicht die Werksschrauben:
IMG_20180701_081342.jpg
 
Hallo jochri,
vorne zum Fußraum hin gehört das so - M8er Mutter auf dem Gewinde, das in der Sitzkiste steckt.
Aber hinten ist sehr merkwürdig. Sind denn beide hinteren Schrauben identisch "störrisch"? Kannst du mal jemanden von unten schauen lassen, ob sich die Schraube auch in dem Gewinde dreht während du von oben die Schraube drehst? Oder hat da jemand ein Gewinde in die traurigen Reste der Innenvielzahnschraube geschnitten und das Teil dabei so verwürgt, dass nur noch rein, aber nicht mehr rausgeht? Aber in eine M8-Schraube ein Gewinde reinschneiden, wo eine M8-Schraube reinpasst - - hmmm...

Wenn alles nix hilft: Stabilen und scharfen Meißel von der zugänglichen Seite und mal feste druff. Mehr kaputt als eh schon kaputt ist geht ja nicht mehr.

Gruß
Jochen
 
Ist schon länger her, das ich da mal daran rumgeschraubt habe.

Kann es sein, das die hinteren Schrauben ein Doppelgewinde haben? Der obere Gewindeteil sorgt für den festen Anzug und der untere Gewindeteil sichert die Schraube? Dann muss man nach dem Lösen den Schraubenkopf anhebeln und weiterschrauben.

Ich meine aber, die Schiene bekommt man trotz gelöster Schrauben nicht vom Untergestell ab. Man kann nur den Sitz nach hinten herausschieben, wenn die hinteren Schrauben heraus sind. Wenn ich mich richtig erinnere.

Gruß, caravelle
 
Ist schon länger her, das ich da mal daran rumgeschraubt habe.

Kann es sein, das die hinteren Schrauben ein Doppelgewinde haben? Der obere Gewindeteil sorgt für den festen Anzug und der untere Gewindeteil sichert die Schraube? Dann muss man nach dem Lösen den Schraubenkopf anhebeln und weiterschrauben.

Ich meine aber, die Schiene bekommt man trotz gelöster Schrauben nicht vom Untergestell ab. Man kann nur den Sitz nach hinten herausschieben, wenn die hinteren Schrauben heraus sind. Wenn ich mich richtig erinnere.

Gruß, caravelle

Die Sitzvariante kannte ich bis her noch nicht beim Tx. :rolleyes: Aber gut zu wissen wenn es mal so kommen sollte.
 
Hallo Caravelle,
die Sitzschiene ist fest am Sitz; sie wird mit den 2 Schrauben und den 2 Muttern auf dem Sitzkasten befestigt. Beim T3 war es so, dass die Sitzschienen auf dem Sitzkasten verschweisst waren und man den Sitz nach Lösen einer Sperre nach vorne herausschieben konnte.

Bin gespannt auf die Auflösung dieses "Bastelmurks"!

Gruß
Jochen
 
Ich schrieb' ja: Bin mir nicht ganz sicher.

Habe 2015 an meinem neuen MV-SL (T5.2) den Sitz und das Gestell demontiert. Ich wusste nur noch, das irgendwelche Teile nicht demontierbar waren. Waren dann wohl Sitz und Schiene.

Was da für Schrauben und Bolzen drin waren, habe ich nicht mehr auf dem Schirm.

Gruß, caravelle
 
Hallo,
an der Stelle ist normalerweise eine M8-Innenvielzahnschraube verbaut. Ich vermute, dass die ein genervter Bastler gegen eine "normale" M8 6Kantschraube getauscht hat, nachdem er die mit einem Torx verwürgt hat (typischer Fehler...).
VORSICHT Jürgen, hier geht es um nen 2017er, die haben laut "sieben-zap" ...
Sitzkiste-2016-Pos7.webp
... auch "Sechskantschrauben M8x18" verbaut! :eek:

Wenn da ggf das Gewinde "kaputt-gedreht" ist, sollte man ggf (sofern die andere Seite vlt auf geht) mit einem dicken Schraubendreher Zwischen Schiene/Sockel der Schraube zum "rausdrehen" helfen.
IMG_20180701_081342-objekt.webp

Wenn es jedoch auf beiden Seiten gleich ist, dann suche dir mal ne zweite Ratsche und "zwei" dicke Schraubendreher. :tongue:;)

Bin gespannt wie es gelöst wird :confused:
 
Vielen Dank für die rege Beteiligung!
Gerade habe nochmal kurz mit der Ratsche versucht, die hinteren Schrauben zu lösen.
Es ist auf beiden Seiten dasselbe: die Schrauben lassen sich schön lösen und dann bei immer gleichem Wiederstand unendlich weiterdrehen, ohne dass es möglich wäre, die Schrauben rauszudrehen. Die ganzen Schrauben drehen, das spüre ich, wenn ich unten den Finger ans Gewinde halte.

Heute fehlt mir die Zeit, morgen werde ich mir das nochmal genauer anschauen...
 
Dann dürfte das Schraubengewinde überdreht sein. Wie oben erwähnt: Drehen und kleichzeitig von unten gegendrücken damit das Restgewinde greift. Dann das Gewinde im Sitz genau anschauen, da hängst Du im Crashfall mit dem Leben dran...
 
Dann das Gewinde im Sitz genau anschauen, da hängst Du im Crashfall mit dem Leben dran...
Solltest du die Schraube irgendwie raus bekommen und das Gewinde in der angeschweißten Mutter über'n Jordan sein, dann bohr die Mutter auf und befestige die Schraube (dann eben eine längere) mit einer Mutter von unten. Alte Mutter einfach "aufbohren" und Schraube durchstecken.
Ja ist dann mehr Fummelarbeit, aber bestimmt sicherer.
 
Und die längere Schraube sollte dann auch die gleiche Festigkeitsklasse wie das Original haben. Da wird VW vermutlich was besseres als Baumarktqualität gebaut haben.
 
Und die längere Schraube sollte dann auch die gleiche Festigkeitsklasse wie das Original haben. Da wird VW vermutlich was besseres als Baumarktqualität gebaut haben.
Das setze ich mal voraus, natürlich auch für die Mutter.
Vlt kann das einer herausfinden, der beim :D arbeitet oder Zugriff auf die Unterlagen hat.
 
Die erste Schraube ist raus und sie offenbart des Rätsels Lösung:
IMG_20180702_090826.jpg

Das Gewinde ist massiv beschädigt. Rausbekommen habe ich die Schraube, indem ich zwischen Konsole und Schiene mit einem Flachmeisel aufgespreizt habe, damit wurde die Schraube soweit nach oben gedrückt dass das Restgewinde gegriffen hat. Vielen Dank für den Tipp!

Für meinen Geschmack ist das eingeschweißte Innengewinde zu klein. DA reicht offenbar eine kräftige Gegendrehung in die falsche Richtung um das Gewinde zu zerstören. Und das hat der Vorbesitzer offenbar gemacht - bzw. ich kann mir sogar vorstellen, dass das irgendwie ab Werk passierte (?).

Ich werde jetzt erstmal veruchen das Innengewinde nachzuschneiden, wenn da nichts mehr zu machen ist, bohre ich das Ganze auf und setze ne Schraube mit Mutter ein. Evtl. kann jemand in Erfahrung bringen, ob das speziell gehärtete Schruaben sind?
 
Und ich würde eine selbstsichernde Mutter nehmen solltest Du die Variante mit langer, neuer Schraube wählen.
 
Hallo in die Runde. Wenn ich das auf dem ersten Foto richtig sehe ist das eine Schraube der Festigkeitsklasse 8.8 das bedeutet das sie eine Streckgrenze von 8x8x10 also 640N/mm^2 hat und eine Zugfestigkeit von 8x100 also 800N/mm^2. Die bekommt man bei jedem besseren Händler im Baumarkt ehr nicht. Einfach auf das 8.8 achten falls eine Mutter verwendet werden soll muss sie der Festigkeitsklasse 8 entsprechen .

Viele Grüße David
 
Wobei die Frage bleibt ob die ab Werk so war, oder ob jmd die originale vergniesdaddelt hat und ne Baumarktschraube eingesetzt hat. Bitte im ETKA nach der Werksspec schauen.
 
IMG_20180702_094216.jpg

Das war Schraube Nr. 2...
 
Bitte im ETKA nach der Werksspec schauen.
Leider nichts zu finden.
Steht vielleicht bei Erwin mehr?

@jochri
Kannst du mal schauen was auf dem Schraubenkopf für Bezeichnungen stehen?
Oder ein Foto nur vom Kopf machen wo man es erkennen kann.

Für mich sieht es so aus als wenn die Schraube zu fest angezogen wurde.

Gruß

Peter
 
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