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Danke @Bullu , was sollte das ungefähr kosten, Kompressionsprüfng und wenn Befund "gut" Endoskopie?

LG Aleks
 
Ist völlig unterschiedlich je nach Werkstatt. Ich würde solch entscheidende Sachen nur bei einer guten (!) VW Vertragswerkstatt oder einem Bosch Diesel Service machen lassen.
 
Sorry für Nachfrage, Du bist Dir sicher das es um Motorschaden geht
Der geschilderte Ölverbrauch spricht dafür. Der kommt ja nicht aus dem Nichts, ist weit-weit weg von "normal" und repariert sich nicht von allein.

Die Diagnose zu vermuteten Schäden kann man nur am Fahrzeug leisten. Ich kann hier viel vermuten und dabei meilenweit daneben liegen. Meine Vermutungen können eine echte Diagnose nicht ersetzen.
Insofern rate ich ebenfalls zum Zwecke der Entscheidungsfindung zu den beschriebenen Maßnahmen, um Klarheit zu haben. Solange der 1 Liter Öl verbraucht kann man auf Folgeschäden warten. Diese Folgeschäden schlagen dir jetzt aktuell live und mit voller Wucht entgegen.
Du bist im Vorfeld sehr schlecht beraten worden.

Ich wünsche gute Nerven und gute (ehrliche) Serviceberater
 
Ich bedanke mich nochmals!
So, ein Update von mir:
Ich war bei VW in Hollabrunn wegen eines Termins für die Kompressionsprüfung und Endoskopie. Ich habe die Geschichte (inkl. Ölverbrauch) erzählt und das Video gezeigt. Der Servicemitarbeiter hat sich Zeit genommen und in der Historie auch nach der FIN geschaut. Er hat gefunden, dass im Jahr 2013 (bei 91.000 km) bereits ein neuer Rumpfmotor bei VW eingebaut wurde, sowie ein AGR (keine Version D). Er hat gesagt, dass sie die Kompressionsprüfung und Endoskopie durchführen können (Termin in ca. 20 Tagen, Kosten ca. 500 €), aber dabei würde nur die Vermutung bestätigt werden, was er ziemlich sicher war. Er hat mir empfohlen, das doch nicht zu machen, um das Geld zu verschwenden, sondern den Wagen zu verkaufen oder nach einem neuen Motor zu suchen (bei VW kostet es über 15.000 € ohne DPF, Turbolader oder sonstige Teile).

Ich war noch in einem VW Vertragsservice, und dort wurde mir das Gleiche gesagt.

In einer KFZ-Werkstatt in meiner Nähe wurde mir angeboten, einen generalüberholten oder gebrauchten Motor zu kaufen. Sie könnten diesen dann austauschen, die Kosten für die Arbeitszeit lägen bis ca. 1.500 € + Ventildeckel + Kleinteile. Ich muss auch noch ein AGR D kaufen und den DPF prüfen/reinigen lassen oder neu kaufen. So kann sich der Preis sehr leicht wieder auf fast 10.000 € erhöhen.

Ich habe einen solchen generalüberholten Motor gefunden:
Was wurdet ihr mir raten oder kennt ihr in DE, wo ich besseres Angebot kriegen kann, vielleicht generalüberholt mit AGR D?


Und einen gebrauchten mit 49 TKM mit allen Anbauteilen. Nur die Frage ist, ob bald wieder der Schaden auftritt, da das Problem erst 2015 gelöst wurde. :

Was würdet ihr mir raten?

Danke für euere Hilfe!
 
In der Situation haben sich schon viele vor dir befunden. Absolute Sicherheit hast du nur mit einem neuen Motor. Bei einem gebrauchten muss die Historie bis ins kleinste belegbar sein. Ein Motor von 2014 wird sicher nicht seit Anfang an mit AGR Version D unterwegs gewesen sein.
Dass Du so viel Glück hast für "kleines Geld" davon zu kommen, denke ich eher nicht. Meiner Meinung nach funktionieren drei Möglichkeiten mit hinreichender Sicherheit:

  • Umbau auf einen gebrauchten CAA Motor
  • CFCA aus einem Unfaller akquirieren, der schon einen Austauschmotor mit AGR Version D hat
  • Überholung des eigenen Motors bei einem alteingesessenen und renommierten Betrieb. Redhead zb.
 
Was würdet ihr mir raten?
Ich empfehle:
Motor bei VW kaufen und durch eine freie Werkstatt einbauen lassen. Da wäre das AGR und auch neue Injektoren mit dabei. Hinzu kommen Anbaueile und ein neuer DPF. Diese Version der Abarbeitung wurde auch schon das ein, oder andere Mal hier im Forum kommuniziert.
Das verlinkte Angebot enthält keinen Ventildeckel, keine Injektoren, kein AGR, kein Ausgleichwellenmodul......
Wenn man die fehlenden Baugruppen beim verlinkten Angebot berücksichtigt, wäre der Motor von VW zu bevorzugen.

Die Instandsetzung mit allen Inklusivleistungen (Motor a+e) eines renommierten Motoren-Instandsetzers dürfte kaum günstiger werden. Mit Bezug zu dem Vorschlag von @Bullu (Beispiel Redhead) sollte man sich dann mal konkret ein Angebot machen lassen, damit man konkrete Zahlen hat.

Ein gebauchter Motor kann die Lösung sein, kann aber auch nicht... 50:50 Chance + Wundertüteneffekt. Das wäre allenfalls eine Empfehlung für Selbstschrauber.


hat gesagt, dass sie die Kompressionsprüfung und Endoskopie durchführen können (Termin in ca. 20 Tagen, Kosten ca. 500 €), aber dabei würde nur die Vermutung bestätigt werden, was er ziemlich sicher war.

Du hattest meine Analyse zu dem Video hinterfragt. Daraufhin erfolgte die folgerichtige Antwort, dass man ohne gescheite Diagnose nie sicher sein kann, was wirklich los ist. Ich kann aufgrund von Videos und ohne Messdaten lediglich Vermutungen äußern. Kann passen , muss aber nicht. Mutmaßlich ist die Einordnung der Werkstatt vor Ort korrekt. Genauso korrekt ist es aber auch, dass er ohne konkrete Befundung zum Schadensumfang und den mutmaßlich notwendigen Maßnahmen daneben liegen kann. Das muss er dann gegenüber dem Kunden verantworten.

Die Detaildiagnose macht tatsächlich nur Sinn, wenn man Anhaltspunkte dafür hat, dass eine Instandsetzung mit anteiligen Eigenleistungen, wie zum Beispiel Motor a+e und externen Fremdleistungen (Block bohren/honen) ggf. wirtschaftlicher erscheint, bzw. das auch leistbar ist. Der hohe Ölverbrauch und der bereits zwei Mal erneuerte Turbolader lassen da nicht mehr viel Interpretationsspielraum.

Zum Thema 500€ für die Diagnose:
Die Glühkerzen a+e = halbe Stunde + Endoskopie pro Zylinder 10 Minuten. Die 500 Euro dafür sind halt der VW-Stil und ist in den hohen Verrechnungssätzen begründet. Das kann auch eine vernünftige freie Werkstatt für deutlich weniger Geld leisten. Ich übertreibe jetzt mal mit Absicht: So eine Endoskopie macht dir hier mittlerweile jeder 2. Boarder für einen Kasten Bier.

Mithin gibt es für Eingangsdiagnosen auch minimalinvasive Methoden, die dann jedoch keine visuelle Beurteilung, wie bei der Endoskopie zulassen. So wäre es möglich, die Druckimpulse im Kurbelgehäuse aufzuzeichnen und mit Bezug zu den Arbeitstakten einzelne Zylinder als schadhaft zu identifizieren, ohne auch nur eine Schraube zu drehen. Dann weiß man zwar immer noch nicht, was exakt los ist, kann aber dann aufgrund der Werte eine Entscheidung treffen, ob man weiter zerlegt, der Druck generell zu hoch ist, es nur einzelne Ausreißer gibt, oder sogar keinerlei Ausreißer bei den Druckimpulsen sehen sind, was mit Bezug zum Video hoch unwahrscheinlich ist. Dieses Vorgehen empfiehlt sich besonders bei stark verbauten Aggregaten und damit einhergehend hohen Diagnosekosten. Darunter fällt der CFCA eigentlich nicht.

Ob ein Ventilsitz schadhaft/undicht ist, lässt sich so ebenfalls, ohne auch nur eine Schraube zu drehen, feststellen. Hier werden dann die Druckimpulse im Abgas- und Ansaugtrakt, gemessen/aufgezeichnet und in Bezug zu den einzelnen Arbeitstakten gebracht/betrachtet.

Gruß
 
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