organisierte verbrauchertäuschung

LTI

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Mein Auto
T5 Multivan
Erstzulassung
04-2010 (voraussichtlich)
Motor
TDI® 132 KW
DPF
ab Werk
Getriebe
6-Gang
Antrieb
4motion
schau, schau .....

soeben in frontal 21 gesehen

[DLMURL]http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,7004024,00.html[/DLMURL]
 
AW: organisierte verbrauchertäuschung

Die Werksangaben haben noch nie gestimmt, so lange ich Auto fahre. Die Realität lag immer sehr deutlich darüber, so daß ich diesen Angaben nie mehr geglaubt habe.

Hat das etwa jemand?
 
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Hallo,

ich fand den Beitrag ziemlich daneben.

Irgendwie hatte ich den Eindruck des Deutsche-Autoindustrie-Bashings.
Kein Wort von den grünen Toyotas, oder den tollen Franzosen und Italienern :mad:.

Wenn man die Prospekte - z.B. vom Cali - liest, steht da ja auch, dass die Werte nach einem aktuell gültigen Prüfzyklus ermittelt werden und nicht auf das Fahrzeug des Kunden übertragbar sind (zumindest im Wortlaut).

Mit nur etwas Nachdenken - z.B. das Verbrauch auch von der Sonderausstattung (Gewicht, Reifen) und halt doch extrem vom Fahrer abhängt - ist die ganze Brisanz des Artikels dahin.

Und was sollen die deutschen Autohersteller machen, wenn nicht nach dem gültigen Fahrzyklus testen? Sie müssen ja gemäß EU-Recht die Werte angeben, die bei der Typprüfung ermittelt werden. Man kann ja nicht einfach die Werte des angeblich so tollen US-Zyklus abdrucken ...

Und ohne Vergleichswerte der übrigen Hersteller (Asiatische, Europäische) den schwarzen Peter den deutschen zuzuschieben ist schon dreist ...

Schlimm, dass man für solchen Boulevardjornalismus auch noch GEZ-Gebühren zahlt.

Schönen Abend noch!

Heiko
 
AW: organisierte verbrauchertäuschung

Die Werksangaben haben noch nie gestimmt, so lange ich Auto fahre. Die Realität lag immer sehr deutlich darüber, so daß ich diesen Angaben nie mehr geglaubt habe.

Hat das etwa jemand?

darum gehts ja nicht primär.
was ich an diesem bericht interessant fand, war, dass ein "kleiner normalbhürger" DC verklagt hat, und mit seiner klage einen teilerfolg verbuchen konnte.
DC musste ihm auf grund der falschen angaben eine entschädigung zahlen .....

könnte doch schule machen, oder? (stichwort: longlife-service-intervall)
 
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Mit nur etwas Nachdenken - z.B. das Verbrauch auch von der Sonderausstattung (Gewicht, Reifen) und halt doch extrem vom Fahrer abhängt - ist die ganze Brisanz des Artikels dahin. ..... Schönen Abend noch! .....

dass mit dem nachdenken mag sein .....
vielleicht sehe ich das morgen früh ja auch ganz anders ;)

sei es drum, dir auch einen schönen abend
 
AW: organisierte verbrauchertäuschung

Ich habe die Sendung eben auch gesehen und mich gewundert, dass Verbrauchstests vonden Herstellern in speziellen Testständen gemacht werden, die nicht unbedingt die Realität widergeben - das wusste ich bisher gar nicht.
Allerdings liegt meiner glücklicherweise ziemlich exakt innerhalb der angegebenen Verbrauchsnormen, was mich recht zufrieden sein lässt.
 
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Soweit ich weiss, sind unabhängige Prüfer bei diesen Tests anwesend.
Wie gut das ist, sei mal dahingestellt.

Was mich aber schon ein bisserl wundert sind die extremen Unterschiede beim neuen Smart ...

Es kann ja schlecht sein, dass alle einen vollausgestatteten Smart immer mit Klima und Breitreifen betreiben, oder?

Ansonsten möchte ich mal den Kunden sehen, der sein Fahrzeug so ausstattet, wie bei den Verbrauchstests. Da werden wohl eher "nackte" Fahrzeuge verwendet, um Gewicht und Zusatzverbraucher zu minimieren, sowie eine speziell nach Vorgabe geladene Batterie (und wer hat die schon zu Hause).

Im Prinzip kann man sicherlich die Genauigkeit/ Altagstauglichkeit der Tests anzweifeln, aber auf den Herstellern (und insbesondere den Deutschen) herumzuhacken anstatt den Test anzugreifen finde ich von frontal ziemlich unsachlich.

PS: Im Chat (habe mitgelesen) hat dann dieser Herr Resch von der DUH zugegeben, dass auch die Japaner und Europäer nicht besser sind. Hätte aber wohl nicht in den Kontext gepasst :(
 
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Lächerlich auch der Hinweis in der Sendung, die EU-Testzyklus-Verbrauchs-Autos würden manipulativ mit besonderen Leichtlaufreifen und extrem hohem Reifenfülldruck betrieben.

Diese dubiosen Leichtlaufreifen sind nichts anderes als Serienreifen mit optimiertem Rollwiderstand (kann man bei jedem Händler kaufen und sind in der Regel auf jedem Neuwagen längst montiert!); und glauben diese ZDF-Frontal-21-Heinis tatsächlich, dass die Test-Zyklus-Obmänner wirklich so doof sind, NICHT vorher den Reifendruck zu prüfen?

Aber das passt ja: In der ZDF-Sendung zuvor wurden mal wieder die unterschiedlichsten Verschwörungstheorien zum Thema 9/11 (heute ist ja sechster Jahrestag der Anschläge) hochgepusht.

Was soll das alles? Laufen denen die Zuschauer weg?

Grübelgrübelundüberdiegezgebührenärger

Dirk
 
AW: organisierte verbrauchertäuschung

Was soll das alles? Laufen denen die Zuschauer weg?

Na klar...
hin zum Wohnzimmervoyeurismus der privaten Sendeanbieter...
What counts is:

- Profit
- Zuschauer

oder eben die Mischung (ideal) aus beidem
 
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hi, ich denke die herstellerangaben sind korrekt für ein optimiertes fahrzeug, im wissen, dass unter idealbedingungen kein solcher verbrauch zu realisieren ist.dass überrascht nicht, nur da es alle hersteller so halten, sind die werte schon fast wieder brauchbar für eine etwaige kaufentscheidung. man legt halt einen liter drauf. schön, wenn sich der fiskus künftig an die herstellerangaben zum schadstoffausstoss orientiert. spätestens aber dann wird dieser wegen der fehleinnahmen auf eine andere, realere messung abstellen.

letztlich ist der verbraucher doch selbst gefragt. soll er sich vom verkäufer diese werte der hersteller doch ausdrücklich zusichern lassen. sichert sich der verkäufer entsprechend ab, kann er im regressfall auf diesen zugreifen. dann wird auch der die fiktiven werte aufgeben.

das kritische prüfen bleibt letztlich jedem selbst vorbehalten. und mal im ernst, hääte auch nur einer hier im bord den t5 nicht gekauft, wenn der hersteller statt der angegebenen mittelwerte von vielleicht 7,5 liter im labor die tatsächlichen 8,5 liter auf der strasse angegeben hätte???! wohl kaum.

gruß jakob08
 
AW: organisierte verbrauchertäuschung

und mal im ernst, hääte auch nur einer hier im bord den t5 nicht gekauft, wenn der hersteller statt der angegebenen mittelwerte von vielleicht 7,5 liter im labor die tatsächlichen 8,5 liter auf der strasse angegeben hätte???! wohl kaum.

gruß jakob08

Da hast Du recht :p - gekauft hätte ich ihn auch dann.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: organisierte verbrauchertäuschung

Hi
Ich vermute, dassss der Anlassfall für diesen Bericht der legendäre neue Smart Diesel ist, der laut Hersteller bei 3,3 l benötigt, aber sogar bei den Autofahrerclubtests kaum unter 5 l zu bekommen ist. Da gab es sogar in einer Tageszeitung schon harte Badagen für DC. Aus dem Bericht konnt ich heraushören, wie das mit dem Testzyklus zu tun hat. Um kein direktes Problem mit DC zu bekommen wurde dann ein Rundumschlag gegen mehrere Hersteller daraus gemacht.
Gruß und *zirp*
GriLLe
--
"Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)
 
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Hi,

passend zum Thema, kam gestern im TV ein Vergleichstest zwischen dem Hybrid-Fahrzeug und einem Polo BlueMotion. Die Fahrer waren Klaus-Theo Gärtner (Hobbyrennfahrer) und ein Fahrlehrer (und Spritspartrainer). Beide fuhren mit beiden Autos eine reale Strecke (100 km).

Ergebnis 1: Der Rennfahrer lag jeweils ca. 2 Liter/100 höher als der Spritsparer und war dabei nur wenige Minuten früher am Ziel.
Ergebnis 2: Der Spritsparer hat die Herstellerangaben bei Polo eingehalten, bei Hybrid lag er deutlich daüber. Es hieß dann, man müsse erst die Hybridfahrweise erlernen, obwohl zu Beginn gesagt wurde, er sei auch ein Experte dafür.

Interpretation 1: Hybrid ist nicht unbedingt besser.
Interpretation 2: Das Ergebnis passt genau in die Strategie der deutschen Hersteller, ein Schelm, wer böses dabei denkt.

In diesem Sinne

Servus

Ralf

PS: Ich liege bei meinem T5 sogar etwas unter den Werksangaben in Sachen Verbrauch. Ich sage nur: der Fahrer bzw. der Fahrstil machts :D
 
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Wer Augen hat zu lesen.......

Man nehme die Bedienungsanleitung und schaue mal was da zum Thema Verbrauch, Messung und Abweichung steht. Ende! Frontal ist halt unterste Schublade, aber mache glauben ja auch, der Focus sei ein Nachrichtenmagazin:D

Zum Thema Hybrid darf ich auf den Fahrbereicht des neuen Sakekochers aus dem Hause Nichts-ist-Unmöglich in der ftd online verweisen.
13 Liter und mehr vom Guten und ein beruhigtes Umweltgewissen, weil Hybrid. Das ist doch was.
 
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Wer Augen hat zu lesen.......

Man nehme die Bedienungsanleitung und schaue mal was da zum Thema Verbrauch, Messung und Abweichung steht. Ende!

Stimmt, da wird alles wieder relativiert, aber die Bedeinungsanleitung hat man ja erst, wenn man den Wagen schon gekauft hat.

Wenn ich als potentieller Käufer im Prospekt blättere (konkret: Trapo-Prospekt aus 2006), sind dort fein säuberlich alle Motorisierungen nebeneinander in einer Tabelle aufgelistet und dann stehen da nebeneinander sehr übersichtlich auch die Verbrauchs- und Co2-Werte, zwar versehen mit einer Fußnote, aber die schafft auch nicht viel mehr Transparenz. Ein Kaufaspirant sieht die Werte, vergleicht und trifft dann irgendwann seine Kaufentscheidung.

Und an dieser Stelle muss ich sagen, hat Frontal21 recht: :pro:
Angaben, die in der Realität um mehr als 24% nach oben abweichen sind irreführend und auch in meinen Augen Kundenvera......
Ganz ehrlich: Bei einer Hersteller-Angabe von 3,3l und Realität locker über 5l beim Smart, finde ich es gut, dass das mal publik gemacht wird.
 
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Ich habe den Frontal-Bericht nicht gesehen, muss aber sagen, dass das berufen auf die Werte im Prospekt ziemlich dreist ist.

1. Das sind nunmal standardisierte und auch optimierte Werte. So viel kritisches Hinterfragen erwarte ich nunmal von Käufern.
2. Hängt es nunmal wirklich von der eigenen Fahrweise ab. Wenn ich meinen Wagen permanent trete darf ich mich nachher nicht beklagen.

Ich habe jetzt mal eben durchgerechnet wie weit wir mit unseren beiden Neuwagen (Cali + TT) nach 3-4 Monaten daneben liegen. Mit dem TT liege ich mit einer gesunden Mischung aus sportlichem und gemässigtem Fahren aktuell 4% über der Herstellerangabe. Das ist aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung.
Beim Cali sind es 10%. Da es der Alltagswagen meiner Frau ist muss ich sie wohl mal fragen woher das kommt :) Ja, sie fährt gerne etwas zügiger und evtl. auch mehr Kurzstrecke als wohl bei der Messung angenommen wird. Und dann sind auch 10% im Rahmen.

Ich weiss insbesondere von anderen TT-Fahrern, dass sie locker 20%-25% über den Herstellerangaben liegen aber dann fahren sie sehr viel Vollgas auf Autobahnen.

Noch etwas zum Nachdenken. Ich bin heute früh mit dem Cali rund 150km durch die Schweiz mit ein wenig Stadtverkehr, viel Autobahn und etwas Landstrasse gefahren. Ich habe mich ziemlich exakt an die Tempolimits gehalten (ist in der Schweiz auch besser so). Und siehe da. Mein Gesamtverbrauch lag 10% unter dem "ausserorts"-Wert im Prospekt. Die Werte sind also erreichbar und vielleicht würde ein Tempolimit tatsächlich mehr helfen die Verbrauchswerte zu senken alles alle anderen kostspieligen Massnahmen. Ich persönlich würde mich etwas schwer damit tun aber eine Option ist es wirklich.
 
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Meiner Meinung nach sind es zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe, ob ich einen vorgeschriebenen und unvermeidbaren (da ges. vorgeschrieben) Verbrauchszyklus durchlaufe und die Ergebnisse relativ neutral in einem Prospekt angebe mit dem Zusatz, daß der reale Verbrauch von den ermittelten Werten abweichen kann, oder ob ich eine medienwirksame, hauswandgroße Präsentation auf einer weltweit bedeutenden Fachmesse dazu nutze, diese Werte als Tatsache zu präsentieren und noch mit dem Wort "Weltrekord" zu unterstreichen.

Gruß

Peter
 
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Hallo Peter,
das mit dem Abweichen-Können stimmt schon (ist immer abhängig vom eigenen Fahrstil etc.) - aber seltsamerweise weicht es nie nach unten ab......
Insofern ist das auch in dieser Hinsicht kein gutes Zeugnis für die Hersteller.
 
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Moin,

Ich fahre täglich zweimal ca 45 km mit landstraße, Autobahn und noch ein paar km Stadt. Ich habe Klappohren, CD Wechsler, die doppelten Scheiben hinten und Climatronic, also den zweiten Verdampfer. Trägt natürlich alles gewichtsmäßig auf. Ansonsten 215er 16 Zoll Serienreifen mit relative hohem Luftdruck (meinen Blutdruck lasse wir mal außen vor), und nur eine Person (ich) im Auto. Es ist auf der Strecke voll genug als daß Vollgasfahrtren sich eh erübrigen.

Mein T4 California mit 2,5l 102 PS hat für dasselbe Fahrprofil im Sommer etwas über 8l, im Winter über 9 l genommen. Ich brauche mit dem T5 Cali immer über 10 l, und da war seit Mai noch kein Winter mit drin.
Ich finde das in keiner Weise befriedigend und nicht, daß ich euch den Verbrauch nach Werksangaben neide, aber ich frage mich schon wo ich denn den für meinen 96kw Schalter mit 8,3 l Mix Verbrauch herkriegen könnte...
Ich liege glatt 2 Liter höher. Was mehr als 20% drüber sind.

Vielleicht ist er ja mit knapp 10.000 noch nicht richtig eingefahren...
 
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Meiner Meinung nach sind es zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe, ob ich einen vorgeschriebenen und unvermeidbaren (da ges. vorgeschrieben) Verbrauchszyklus durchlaufe und die Ergebnisse relativ neutral in einem Prospekt angebe mit dem Zusatz, daß der reale Verbrauch von den ermittelten Werten abweichen kann, oder ob ich eine medienwirksame, hauswandgroße Präsentation auf einer weltweit bedeutenden Fachmesse dazu nutze, diese Werte als Tatsache zu präsentieren und noch mit dem Wort "Weltrekord" zu unterstreichen.

Gruß

Peter

Vollkommen richtig. Solch reisserische Werbung ist da wirklich etwas anderes. Aber leider Gottes in der Werbung generell üblich. Deswegen sollte man auch hier kritisch sein. Wer sich solche Dinge wirklich gross auf die Werbefläche schreibt der sollte dann auch eins vor den Latz bekommen.
 
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