Opel Vivaro/Renault Trafic als Alternative?

...war ein Profi-Transporter ca. 6000 € teurer. Die Finanzierung war bei VW 3 Prozentpunkte günstiger, so dass man auf Dauer ( Wertverlust) mit VW eventuell günstiger fährt.

Hallo
genau, auf das wollte ich auch nochmals eingehen.
Der geldwertende Vorteil bei der Anschaffung wird, je nach Zeitpunkt des Wiederverkaufs, entsprechend kompensiert.

Wie sich der Anschaffungspreis auf Leasingraten auswirkt, das Szenario kam für mich nicht in Frage.
Da hauen die Autohäuser, so haben ich mir sagen lassen, den Gewerblichen die Sonderkonditionen mit Flottenverträgen nur so um die Ohren.

Wegen der Unübersichtlichkeit der Bestelloptionen bei VWN Deutschland.
Hier muss ja selbst für eine banalen Freisprecheinrichtung ein X und ein Y und ein Z dazu bestellt werden.

Der Generalimporteur für Österreich, Porsche, der bietet für den T5 Trapo praxisgerechte Pakete an.
Egal ob KR, LR oder einer "Sonderedition" die es nur in KR gibt.

Schaut euch mal den Konfigurator für den T5 Trapo bei http://www.vw-nutzfahrzeuge.at an, auch die Bedienbarkeit ect., dann wisst ihr was ich meine.
 
Ich beteilige mich gerne an der Diskussion. habe von Februar 2010 bis Juni 2014 einen Vivaro gefahren. Damals gekauft als Jahreswagen und ein Grund war auch der Preis, der knapp 10000€ unter einem vergleichbaren T5 lag. Ich war sehr stolz auf das Auto...
Insgesamt etwas mehr als 100.000km bin ich damit gefahren. Genutzt als Familienkutsche mit 9 Sitzen, wobei eigentlich in der dritten Reihe keine Kindersitze genutzt werden dürfen (da habe ich mich aber drauf gesetzt). Nach 60000km die ersten Traggelenke und Spurstangen, nach 100000km der nächste Satz und hinten neue Radlager und Bremsen (komplett). Alles Dinge, die ich einem "normalen" Verschleiss noch so gerade zurechnen würde, wobei man wissen muss, dass die Achskonstruktionen beim Vivaro vom Renault Laguna stammen, der ist "etwas" weniger schwer.

Bei 130000km war der 1 Injektor kaputt, eine Opelwerkstatt gab nach drei Tagen auf, berechnete 400€, das Teil bewegte sich keinen Millimeter. Durch Beziehungen zu einem Schrauber konnte der Injektor nach 2 Wochen doch gewechselt werden, in einer Werkstatt wäre die Arbeitszeit aber weit über dem Wert des Vivaro gewesen, zudem wurde mir angekündigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Injektorschadens hoch ist. Zudemn sagte mir der Schrauber, dass der Motor sehr gammelig aussah, er soll eine Menge Wassert abbekommen haben, welches wohl durch die Motorhaube hineinläuft.

In der Opelwerkstatt hatte man mir vorher erzählt, ich sollte mich schon mal auf den Wechsel des Kupplungsgeberzylinders gefasst machen, der sei nach spätenstens 180000km fällig (Aussage Opelwerstatt!) Da war ich bedient! Sind dann auf die Suche nach einem Ersatz gegangen und seit Juli habe ich den T5 und bin damit mehr als zufrieden.

Und über das Design des neuen brauche ich mich hier nicht auslassen.....:(

Opel Vivaro??? NIE WIEDER:evil:
 
Fairerweise müsstest Du jetzt erstmal 180tkm T5 fahren bevor Du Deine Zufriedenheit mit dem Opel vergleichst. Ich vermute mal dass der Opel in den ersten 9 Monaten auch ganz gut war sonst hättest Du ja nicht geschrieben dass Du anfangs so stolz warst. ..

Gruß

Dödel
 
ich sollte mich schon mal auf den Wechsel des Kupplungsgeberzylinders gefasst machen, der sei nach spätenstens 180000km fällig (Aussage Opelwerstatt!) Da war ich bedient!

Hallo

der Kupplungsgeber-Zylinder wurde bei meinem Vivaro schon auf Garantie in den ersten 3 Jahren erneuert. Kinderkrankheit. Was das Teil mich ohne Garantie gekostet hätte, keine Ahnung. 70.- Material und 2 Stunden Arbeit, schätze ich.
Dann haben sie außerhalb der Garantie noch auf Garantie das Getriebe erneuert.
Weil der Mangel schon in der Garantiezeit angezeigt wurde, ohne Zuzahlung.
Da ging, nur bei Minusgraden im Winter in der Kaltlaufphase, der 1. und 2. Gang schwer rein.

Beim T5 haben sie in den ersten zwei Jahren, nach 20.000 km, das ZMS und die Kupplung erneuert.
Zuvor das AGR und unnötigerweise die Schiebetürendichtung. Alles ohne Zuzahlung.

Also, ich kann mich weder über die eine noch die andere Firma so richtig beschweren.
Und sollte jetzt eine größere Reparatur fällig werden, der eine 10 und der andere 7 Jahre alt.
Summa summarum 17 Jahre ohne nennenswerte Folgekosten.
Aus dem Denken heraus, da kann man auch mal, ohne das Auto oder die Marke zu verteufeln, etwas tiefer in die Tasche greifen.
Muss natürlich nicht sein. ;)


Privat würde ich allerdings immer einen VW-Bus kaufen. Reine Einstellungssache.
2xT4 1xT5. Keinen von denen wegen Mängeln oder Frustration "aufgeben" müssen.

... Und VW Bus fahren macht einfach Spaß.:)
 
Fairerweise müsstest Du jetzt erstmal 180tkm T5 fahren bevor Du Deine Zufriedenheit mit dem Opel vergleichst. Ich vermute mal dass der Opel in den ersten 9 Monaten auch ganz gut war sonst hättest Du ja nicht geschrieben dass Du anfangs so stolz warst. ..

Gruß

Dödel
Da hast du sicher nicht ganz unrecht, ich werde mal berichten, was in 100000km mit dem T5 los ist... Toi, toi, toi...

Trotzdem hat mich der Vivaro echt Nerven gekostet, das hat mir echt gereicht...
 
Ich hab grad deinen andren Beitrag gesehen mit den kaputten Federtellern hinten nach 50tkm. ... wart es mal ab nachher wünschst du dir den Opel noch zurück :D

Liebe grüsse

Dödel
 
Sooo. jetzt hab ich die ersten 100TKM mi dem T5 um. Was soll ich sagen: Einmal neue Bremsen mit Scheiben hinten neu, die normalen Wartungen. Am Anfang ein Domlager auf Garantie getauscht. Ansonsten läuft das Auto wie ein Uhrwerk. Mein Fazit nach 100TKM: Das Auto ist jeden Cent wert, freue mich auf die nächsten 100TKM, die der Bus noch halten soll. Auf jeden Fall kein Vergleich zum Opel.... In ein paar Jahren werden wir sehen, was VW dann anbietet, in den nächsten Jahren ist ja noch viel Nebel im Bezug auf die Modellpolitik, T7, I.D. BUZZ, bin gespannt wo die Reise hingeht.
 
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