neue Wasserpumpe, welcher Hersteller ?

die Graf ist mit Plastikrad und die Ruville ist mit dem Metallrad. Die Ruville ist auch fast doppelt so teuer.
Zumindest was ich im Internet auf die Schnelle an den Fotos erkennen konnte.

Gruß,
Manuel
 
Hier kommt der Totengräber 😂

Metall ist wegen Kavitation scheinbar nicht die beste Wahl. Kunststoff bricht angeblich gern.

Die Frage die sich stellt ist in meinen Augen eher: nach welcher Laufleistung kann man in etwa mit den Mängeln rechnen?

Oder man lässt sich ein hochfestes Rad schmieden und nimmt das von WaPu zu WaPu mit 🤪
 
Meine GK Wasserpumpe mit Messingschaufelrad hält seit gut 100tkm.

LG
 
Moin Leute

aus aktuellem Anlass wollte ich euch vor den WaPu warnen, die ein Metall Pumpenrad aus mehreren Teilen haben.
Bei mir ist der aufgelötete Metallring am Pumpenradende meiner fast neuen (2000km) GK Pumpe gebrochen und hat am Motorblock geschabt; richtung Kühlwasserthermostat.
Die Späne haben dann den Ölkühler beschädigt und ich hatte Öl im Kühlwasser (daher ist mir das aufgefallen).....
Dieser Metallring ist an einer Lötstelle zerbrochen. So wie es bei näherer Betrachtung aussieht wird der Ring erst aufgepresst und dann verlötet.

Gruß
Hinnerk
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Info! 👍

Da mein Block gerade neben dem Dicken steht und auch Probleme mit Öl-im-Wasser hatte, wird da mal kontrolliert! 😳
 
Moin Leute

aus aktuellem Anlass wollte ich euch vor den WaPu warnen, die ein Metall Pumpenrad aus mehreren Teilen haben.
Bei mir ist der aufgelötete Metallring am Pumpenradende meiner fast neuen (2000km) GK Pumpe gebrochen und hat am Motorblock geschabt; richtung Kühlwasserthermostat.
Die Späne haben dann den Ölkühler beschädigt und ich hatte Öl im Kühlwasser (daher ist mir das aufgefallen).....
Dieser Metallring ist an einer Lötstelle zerbrochen. So wie es bei näherer Betrachtung aussieht wird der Ring erst aufgepresst und dann verlötet.

Gruß
Hinnerk

Ich kann den Hype für die Pumpen mit Metallrotor eh nicht nachvollziehen. Metall ist viel empfindlicher für Kavitation.
 
Ich habe mir spaßeshalber mal ein Angebot für nen Wechsel beim VW Händler eingeholt.
650 inkl MwSt. Pumpe 300€.
Auto abgeben, bezahlen und 2 Jahre Ruhe.
 
Ich habe mir spaßeshalber mal ein Angebot für nen Wechsel beim VW Händler eingeholt.
650 inkl MwSt. Pumpe 300€.
Auto abgeben, bezahlen und 2 Jahre Ruhe.
Warum dann 2 Jahre ruhe?
Auch wenn da Gewährleistung drauf sein sollte ist das im Ernstfall sicher ein ewiges hin und her
 
Bitte auch daran denken das der kurzfristige Ausfall einer neuen Pumpe nicht immer zu 100% Pumpenverschuldet ist (also Ausfall von Lagerung oder Wellendichtringen in der Pumpe). Habe selber die Erfahrung machen dürfen das der Pumpenschacht (so nenne ich es mal) in den die Pumpe eingeschoben wird nicht gründlich genug von alten Ablagerungen gereinigt wurde. Die Pumpe war anfangs dicht und fing nach 4000 km an aus der Kontrollbohrung zu suppen. Beim erneuten Wechsel habe ich dann am Altteil festgestellt das die äußeren Dichtungen an einer Stelle Kühlwasserseitig nicht richtig dichten konnten weil die Gegenfläche im Motor halt nicht sauber genug war. Also gut reinigen und am besten mit ganz feinem Schmirgel (600+ am besten Nass)die Dichtflächen vorsichtig säubern. Danach die Dichtfläche im Motor ebenfalls tsäubern und hauchdünn mit silikonfett einschmieren.
Das Foto im Anhang habe ich vor dem Einbau der ersten Pumpe gemacht.
Beim einsetzen der neuen Pumpe (original sind die Dichtungen nur mit etwas Frostschutzkonzentrat zu benetzen) habe ich diese stattdessen mit Silikonfett eingeschmiert, flutscht viel besser und greift die Gummidichtungen ebenso wenig an. Nur als Idee, weil das mit der original vorgeschriebenen Methode doch noch ordentlich schwer geht.
Das Bild von der Pumpe ist nach dem Ausbau nach 4000km. Erschreckend wie stark korrodiert die Pumpe im mittleren Bereich ist. Diesen Bereich habe ich beim einbau der neuen Pumpe präventiv ebenfalls mit Silikonfett eingepinselt, ob es etwas bringt werde ich hoffentlich nicht erfahren müssen, würde mich freuen wenn die Pumpe diesmal dicht bleibt.

Und ja, die Garantie vom Hersteller der Pumpe geht damit natürlich wegen nicht-Beachtung der Einbauanleitung flöten, aber jeder der mal ein eigens eingebautes Teil bei einem Händler reklamieren wollte wird eh das Verhalten kennen (Wo ist die Rechnung der Fachwerkstatt, sonst keine Garantie).
Ich habe die Meyle HD Pumpe verbaut, schien mir eine gute Alternative zum Original, bislang nach erneutem Austausch habe ich noch keine Probleme gehabt.
 

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Mir ist damals - beim Motoraufbau - aufgefallen, dass die Dichtflächen schon etwas angegriffen/korrodiert waren.

Hab diese Stellen dann ordentlich mit einem Schleifvlies gereinigt, entfettet, ganz dünn rundum Dichtmasse aufgetragen, 1 Tag trocknen lassen und dann die "geschmierte" (Frostschutz) WaPu eingebaut - ist so jetzt seit 2015 dicht.

LG
 
Mir ist damals - beim Motoraufbau - aufgefallen, dass die Dichtflächen schon etwas angegriffen/korrodiert waren.

Hab diese Stellen dann ordentlich mit einem Schleifvlies gereinigt, entfettet, ganz dünn rundum Dichtmasse aufgetragen, 1 Tag trocknen lassen und dann die "geschmierte" (Frostschutz) WaPu eingebaut - ist so jetzt seit 2015 dicht.

LG
Welche Stellenhast du mit Dichtmasse abgedichtet(?) - links ältere unbenutzte SKF-WaPu rechts Meyle:

Wapumpen.webp
 
Ich hab das so verstanden das die Sitzfläche im Motorblock mit Dichtmittel behandelt wurde, dürfte dann ja die Wasserseitige Dichtung gewesen sein, weil die Ölseitige Dichtfläche ja kaum Probleme bereiten sollte.
Als ich die "Neue Meyle HD Pumpe" mit Silikonfett rundum eingeschmiert hatte sah die direkt vor dem einbau so aus. wie gesagt, die rostige Pumpe in meinem ersten Post sah 4000km vorher auch super aus, kein Flugrost oder ähnliches...
 

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Ja, genau - die Dichtfläche im Block!
 
Mir ist damals - beim Motoraufbau - aufgefallen, dass die Dichtflächen schon etwas angegriffen/korrodiert waren.
So eine Eselei - jetzt dämmert's selbst mir - also nicht beim "Aufbau des Motors" an der Pumpe, sondern im Bereich des Pumpendeckels am Motoraufbau.

Danke für den klärenden Hinweis!

Hoffentlich verstehen sich Putin und Co. da eindeutiger.... ;)

Gruß fotowusel
 
Nicht am Deckel, sondern dort wo die Dichtringe der WaPu anliegen!
 
Hallo Forum,

wieder mal die Wapu:
Ich hatte mit 83tkm die Wapu vorsorglich gewechselt - denke im Nachhinein vielleicht nicht die beste Idee bzw. auf's falsche Pferd gesetzt.
Was ist passiert: ich nutze meinen Bus nur noch wenig, aber im Feb. stand eine längere Fahrt an. Lange Rede kurzer Sinn: nach 700km gemütlich mit 110-120 km/h in der Schweiz plötzlich Kühlmitteltemp. Warnung! So ein Mist. Kurzer Check - Ölstand normal, Kühlwasser ebenso, genau wie ich es vor Abfahrt kontrolliert hatte. Am Nachfülldeckel ebenfalls alles okay, kein Hinweis auf Wasser mit weissem "Schleim". Da es schon Abend wurde, hab ich mir beholfen die Heizung hochzudrehen und die Wärme dadurch in den Fahrgastraum zu bringen. Zum Glück waren draussen leichte Minusgrade. Sobald etwas Last (Steigung) kam, wanderte die Temp.anzeige hoch. Letztlich dann nach Hause geschleppt und dann mal probiert:

Laut Tester stiegt die Temperatur am Motor, leider bleibt die Temp. hinter dem Kühler auf Umgebungstemperatur.
Aus meiner Sicht konnte es im wesentlichen 2 Ursachen haben:

- Thermostat macht bei 87 Grad nicht auf und ich fahre permanent im kleinen Kreislauf (hab ich bisher nirgens gelesen, eher der umgekehrtre Fall, Themostat ist permanent offen und der Motor kommt nicht auf Temperatur)
- Wapu defekt
-irgendwo eine Verstopfung
Bei Minusgraden und nicht zu viel Last (Einspritzmenge) kann man die gute Effizienz des Motors sehen, selbst nur mit kleinem Kreislauf bzw ohne Umwälzung bleibt es relativ lange im Bereich unter 105 Grad (erst darüber bewegt sicht der Zeiger weg von den 90). Das war, zum Glück, auch der Grund das ich noch die letzten 500km heim gekommen bin.


Hab gehofft es ist nur das Themostat, aber dann gesehen das aus dem Schlauch in den Ausgleichbehälter nichts mehr raus kommt. Normalerweise sollte dort bei laufenden Motor eine Förderung zu sehen sein. Also höchstwahrscheinlich mal wieder eines der Lieblingsbauteile:-) Wären dann gut 50tkm Lebensdauer - eingebaut war eine SKF VKPC81420. Diese hat einen Metall-Flügelrad. Damals hatte ich mir extra von SKF versichern lassen, dass diese dem Index D des Orginalteils entspricht. Da ist definitiv nicht der Fall, mit Index D wurde bei VW auf ein Kunststoff Flügelrad umgestellt. Wird schon seinen Grund gehabt haben würde ich vermuten.
Es gibt auch ein aufschlussreiches Video in YT, wo man eine solche Pumpe sieht bei der die Hälfte des Metall Flügelrads schlicht weg ist. Einfach mal unter "NSC" und "VW T5 Wasserpumpe nach 140tkm" suchen.
Könnte jetzt den Kühlkreislauf spülen lassen und hoffen, das irgendwo etwas verstopft ist, halte ich aber für nicht so plausibel. Oder gleich neue Pumpe rein, das wäre meine favorisierte Vorgehensweise.
Werde berichten wenn die Pumpe raus ist, ob diese genauso aussieht. Als Ersatz nehme ich jedenfalls eine mit Kunststoff Flügelrad, und um auf Nummer sicher zu gehen die Orginalausführung.

PS: Orginalteil war nicht, wie hier vermutet vom Zulieferer Graf oder Ruville, sondern Hersteller war VW selbst.

Schönes Wochenende

poti
 
Nach deiner Beschreibung hätte ich das Antriebszahnrad in Verdacht. Sollte sich die Mutter gelöst haben (warum auch immer) dreht die Pumpe nicht. Warum der innere Kreislauf für die Heizung etc. noch funktioniert erklärt das aber nicht. Bin sehr gespannt auf deine Infos woran es gelegen hat
 
Puh, daran hatte ich nicht gar nicht gedacht. Ist natürlich alles möglich beim Bus. Aber wenn die Mutter rumvagabundiert im Zahnradtrieb - würde das so lange gut gehen? Bin auch gespannt was der Ausbau ergibt.
Anzugsmonent der Mutter ist 84Nm, ob die Werkstatt damals wirklich mit einem Drehmomentschlüssel gearbeitet hat?

poti
 
Ich weiß nicht ob die Mutter komplett runterdrehen kann solange der Deckel drauf ist. Bestenfalls dreht das zahnrad einfach durch weil da ja eh überall das Öl rumspritzt. Wie gesagt, das wäre nur mein erster Gedanke dazu.
 
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