Neue Wasserpumpe, undicht.....

Hallo,

Sie wurde dann undicht, weil sie und die Überlauföffnung mit einer schwarzen Masse total zugesetzt waren und auch der Einbauschacht versifft war. Nach dem ich den Schacht gesäubert hatte habe ich die 3. (Meyle) WaPu eingebaut. Jetzt im Nachhinein, meine ich, dass sie etwas stramm hinein gegangen ist.

Uli

Ich hätte hier noch indirekt Anmerkungen zur "schwarzen Masse". Das trifft sicher nicht direkt die von Dir beschriebene, aber als ich neulich meine WaPu getauscht habe (ich habe leider nicht mit FlutschiFix-Gleitgel gearbeitet), habe ich den Überlaufkanal ausgeblasen - von innen nach außen und siehe da, es flog mir ein Kunststoffkäfig mit einem Stift undefinierter schwarzer Masse entgegen!
Nach dem schonenden reinigen stellte sich heraus, dass da hinter dieser Überlaufschraube ein "Vliesfilter" mit der Teilenummer 070 121 040 A sitzt. Der ist nicht so leicht zu finden, da Teil "11A" bei "Zylinderblock; Ölwanne" versteckt ist! Bei mir war es aber kein Vließ, sondern eher ein Filterschwamm wie dieser:
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Der war völlig in Auflösung begriffen und mit allerfeinstem Feinstaub zugesetzt.
Da ist dann auch nichts mehr mit Ablauf.
Ich hoffe jetzt nur, dass meine Meyle HD Pumpe mir das Glysantin-reinwürgen nicht übel genommen hat, es ging bock schwer und ich habe ganz behutsam immer abwechselnd die Schrauben angezogen je eine halbe Umdrehung. Die letzten 100.000 km war eine SKFWaPu mit Kunststoffrad verbaut.
Grüße um die Welt.

PS. Ich konnte die Pumpe sehr bequem ausbauen, da ich "einfach" vorher den riesen Aggregateträger, das Getriebe, die Radaufhängung, das Frontend und die Radhausverkleidungen demontiert hatte und der Motor so schön auf der WaPu-Seite abgesenkt war. 😜 Die Zahnradmutter habe ich auch mit einem Schlagschrauber gelöst. Innen ist's auf jeden Fall kein "6er" Torx - da musst Du Dich verschrieben haben - bei mir war es TX35, aber ein passender Flachschlitzschraubendreher wäre vielleicht auch gegangen? Ich hätte es statt Kleber vermutlich mit Keilwirkung versucht und etwas zwischen Mutter und Zahnrad getrieben (Flachschraubenzieher oder so statt gegen das ZR zu schlagen) und dann beim drehen der Mutter auch den "Flachi" gedreht, um die Keilwirkung aufrecht zu halten. Aber jetzt ist ja schon längst alles erledigt und die Ideensammlung ist nur noch für Nachfolgende interessant. Probiert habe ich es ohnehin nicht, da es mustergültig gelöst werden konnte - einmal ohne Zusatzprobleme sei mir gegönnt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nach dem schonenden reinigen stellte sich heraus, dass da hinter dieser Überlaufschraube ein "Vliesfilter" mit der Teilenummer 070 121 040 A sitzt.

Hallo,
das war hier vermutlich bislang nicht bekannt.
Für mich ist es jedenfalls neu.
Jetzt kann man sich auch vorstellen, warum die Ablauföffnung sich so schnell mit Schmodder zusetzen kann.

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Das führt dann dazu, dass das Leckwasser nicht mehr abfließen kann.
Dann leiden die Wapu-Lager unter dem eindringenden Wasser und werden geschädigt.
Das unter Überdruck stehende Leckwasser sucht sich dann seinen Weg ins freie,
und das ist der Weg zum Räderwerk und in die Ölwanne.

Viele Grüße Ludger
 
Hallo,
mir auch nicht. Ich habe zwar mit einem Draht von der Wasserpumpe zur Ablauföffnung sauber gemacht, aber ein Vlies kam nicht raus. Wieder etwas dazu gelernt.
Hallo Ludger,
komme leider nicht dazu, viele Kilometer zu fahren (Quarantäne), bisher ist aber die Wasserpumpe dicht.

Grüße aus der Ferne Uli
 
Kann mir jemand helfen , und sagen wo dieses ominöse Magnetventil liegt?
Bei mir bleibt die Wassertemperatur kalt trotz neuem Thermostat und neuem Thermosensor (Kühler). Ich würde gern den anderen im Motorblock, an den man nicht rankommt, durchmessen, sowie dieses Magnetventil finden und durchmessen. Bei dem Thermosensor am Motorblock finde ich den Anschluss nicht - um das Messgerät dran zu halten und das große Magnetventil finde ich erst gar nicht. Dabei sollte das doch eigentlich gut zu sehen sein, wenn da 3 Schläuche dran laufen. Ist das etwa im Innenraum, nachdem man "einfach" die gesamte Armaturenverkleidung abgemacht hat und den Lüfterkasten ausgebaut hat?
 
Kann mir jemand helfen , und sagen wo dieses ominöse Magnetventil liegt?

Hier gibt es ein PDF mit Bildern, da kann man das Umschaltventil N279 erkennen:

Gruß Ludger
 
Hier gibt es ein PDF mit Bildern, da kann man das Umschaltventil N279 erkennen:
Super, vielen Dank, dann habe ich keins, obwohl ich einen Zuheizer habe und einen zweiten Heizkreislauf für hinten...
 
Super, vielen Dank, dann habe ich keins, obwohl ich einen Zuheizer habe und einen zweiten Heizkreislauf für hinten...
🙈 - wollte schon schreiben, aber du hast die Frage bereits beantwortet. 😃

Umschaltventil ist idR nur bei WWZH verbaut. 🤷‍♂️👍😉

Mit "Fühler vorne am Motor" meinst du den G62?


Edith bzw Claus sagt, den kannst du auslesen...
 
Umschaltventil ist idR nur bei WWZH verbaut
Hey Worschtel, erstmal danke fürs Finden!
Zweitens, so oft, wie wir uns jetzt schon missverstanden haben - das kann eine sehr dauerhafte Ehe werden 😌.
Drittens, ich habe einen Zuheizer, das ist doch eine WWZH?!
Bei mir ist eine Thermo Top C 7H0 815 071 F und eine Air Top 3500 ST verbaut. Damit müsste ich doch dann eigentlich ein solches Ventil haben oder nicht?
Aber überall da, wo ich im Motorraum die ganzen Kühlwasserschläuche sehen kann, sehe ich kein Ventil, maximal Y-Stücke.

Mir fällt gerade auf, dass auf den Heizungen andere Nummern stehen als auf den Typenschildern in der Tür - aber das ist ein anderes Thema.
Merkmal​
TypenschildTür​
Typenschild Heizung​
ZuheizerThermo Top C
7H0 010 398 J
Zuheizer Diesel/PME
7H0 815 071 F
StandheizungAir Top 3500 ST
7H0 010 398 F
Standheizung D/PME
7H0 819 002 R
 
Drittens, ich habe einen Zuheizer, das ist doch eine WWZH?!
Bei mir ist eine Thermo Top C 7H0 815 071 F und eine Air Top 3500 ST verbaut. Damit müsste ich doch dann eigentlich ein solches
FALSCH!!!
Es gibt ZH, WWZH und LSH
Du hast einen ZH der bei kalten Tagen die Heizung unterstützt den Innenraum schneller zu erwärmen, und eine LuftStandHeizung die als Umluftheizung zB beim Campen auch im Stand genutzt werden kann
ICH habe eine WWZH das quasi der ZH ist, den ich jedoch im Stand (also nur mit-ohne Zündung) zum Heizen des Innenraumes nutzen kann.
Ich habe das Ventil - du nicht 🤷‍♂️

Keine Ahnung wie oft das nun schon in unzähligen Tröds beschrieben ist, aber es gibt immer wieder welche die es in den Würfelbecher werfen 🙈

Vlt hilft dir das ein klein wenig...
 
Klasse , ja, das Hilft!!
jetzt ist es Eineindeutig :-)
Ich habe auch schon einige gelesen, aber dass es sich um drei Varianten handelt war mir nie aufgegangen!!
Ich habe das unter "unterschiedliche Beschreibung für die gleiche Sache" abgetan.
Jetzt ist mir auch klar, warum der weiter oben verlinkte Threadtist sich so ein Ding einbaut - weil er mittels FFB von ZH auf WWZH aufrüstet gell? Dann kommt bei mir endlich ein Bisschen Licht.
DANKE! ÄGÄHHN!
Gute Nacht und Schöne Feiertage.
 
Die Dichtsitze dürfen nicht "geschmirgelt", sondern müssen eher poliert werden (Körnung beachten!).

Hallo zusammen,

ich werde die Tage auch die Wasserpumpe bei meinem Bus wechseln. Von welcher Körnung sprechen wir hier ungefähr? >P400 oder sogar noch feiner? Alternativ hatte ich auch über ein Sotch-Brite Schleifvlies nachgedacht. Sollte man die Öffnung zum Stirnradtrieb beim Schleifen irgendwie abdecken, da sich ja auch immer Teile vom Schleifmittel lösen, oder ist das vernachlässigbar wenn man die Bohrung der Wasserpumpe am Schluss ein mal aussaugt?

Grüße Moritz
 
... und zuvor Öl und Wasser ablasser.
Auch das aus dem "Pumpenhaus" - dafür ist hinten die Ablass-Schraube.
Gut, Ölkreislauf mit Wasser spülen wird nicht sinnvoll sein. Habe mal von einem gelesen (weiß nicht in welchem Beitrag es war) der hatte das alte Öl aufgefangen, dieses nach dem WaPu-Tausch nochmal eingefüllt und nach x-km dann den Wechsel mit Filter gemacht.

Vlt kann @Nendoro dazu was sagen, ob das Sinn macht. 😳🤷‍♂️
 
Man kann das Kühlwasser beim Ziehen der Pumpe auch recht bequem durch den Motor "hindurch" über die Ölwanne/Ölablassschraube ablassen............das ist zwar nicht unbedingt die feine "Englische"........funkt aber wunderbar und spart Arbeit 😉

Motoröl natürlich vorher raus..!!
 
Oder man steigt wie @Nendoro gleich auf Toyota (Supra?) um 😉
 
Und ich hatte mir einen Sechszylinder zusammenphantasiert, der steckt dann aber vermutlich nicht im Starlet 😁
So, und jetzt mache auch ich Schluss mit off-topic.
 
"Schleifvlies an Motorblock"
ein Werk des Künstlers Nendro aus dem Jahre 2024, ein Werk aus der Mitte seiner Schaffensperiode:

In einer Hommage an die Motorsportära der späten 80er kombiniert er virtuos Altmetall und gelebte Nachhaltigkeit -
verkörpert durch die Hingabe zur Erhaltung in Form eines, in rostbraun gehaltenen Schleifmittels, das gleichsam die Oberfläche aufreißt aber dabei pflegt und schützt. Von hier lenkt er das Auge des Betrachters gekonnt auf einen zunächst nichtssagenden Motorblock, kaum Wert, ganz ins Bild zu gelangen setzt er doch den Rhythmus und gibt ein Qualitätsversprechen. Er scheint "Ja" zu sagen, "Ja" zu Mobilität und der Wirklichkeit des Alltäglichen. Er wählt hier ein Modell mit der Aufschrift .OYOTA. Eine Inschrift wie eine Verheißung der Dauerhaftigkeit.
Veränderung um zu bewahren, erneuern um zu altern.

Wegweisend, überragend und von der Kunstwelt weitgehend unbeachtet schafft Nendro seine Werke in der kontemplativen Abgeschiedenheit seiner Werkstätte.

Mit diesen Eindrücken gebe ich zurück an die angeschlossenen Funkhäuser.
 
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Hallo zusammen,

ich werde die Tage auch die Wasserpumpe bei meinem Bus wechseln. Von welcher Körnung sprechen wir hier ungefähr? >P400 oder sogar noch feiner? Alternativ hatte ich auch über ein Sotch-Brite Schleifvlies nachgedacht. Sollte man die Öffnung zum Stirnradtrieb beim Schleifen irgendwie abdecken, da sich ja auch immer Teile vom Schleifmittel lösen, oder ist das vernachlässigbar wenn man die Bohrung der Wasserpumpe am Schluss ein mal aussaugt?

Grüße Moritz
Ich habe das Schleifvlies beim letzten Mal geölt und den Stirntrieb mit einem reingestopften, fusselfreien Tuch abgedichtet.
Danach hab ich alles mit einem in Bremsenreiniger getränkten Tuch gereinigt.
 
"Schleifvlies an Motorblock"
ein Werk des Künstlers Nendro aus dem Jahre 2024, ein Werk aus der Mitte seiner Schaffensperiode:

In einer Hommage an die Motorsportära der späten 80er kombiniert er virtuos Altmetall und gelebte Nachhaltigkeit -
verkörpert durch die Hingabe zur Erhaltung in Form eines, in rostbraun gehaltenen Schleifmittels, das gleichsam die Oberfläche aufreißt aber dabei pflegt und schützt. Von hier lenkt er das Auge des Betrachters gekonnt auf einen zunächst nichtssagenden Motorblock, kaum Wert, ganz ins Bild zu gelangen setzt er doch den Rhythmus und gibt ein Qualitätsversprechen. Er scheint "Ja" zu sagen, "Ja" zu Mobilität und der Wirklichkeit des Alltäglichen. Er wählt hier ein Modell mit der Aufschrift .OYOTA. Eine Inschrift wie eine Verheißung der Dauerhaftigkeit.
Veränderung um zu bewahren, erneuern um zu altern.

Wegweisend, überragend und von der Kunstwelt weitgehend unbeachtet schafft Nendro seine Werke in der kontemplativen Abgeschiedenheit seiner Werkstätte.

Mit diesen Eindrücken gebe ich zurück an die angeschlossenen Funkhäuser.
Nach diesem wunderschönen Literaturbeitrag jetzt zurück zur realen Welt als Übersicht und zur Neuorientierung, was man sonst meistens nicht sieht und auf einem Blick:
(Zahnrad Bild oben rechts mit Röntgenblick ohne Stirnradgehäuse)

1735290147621.png

3 x 13 er Sechskantschraube / Deckel Zahnrad = 25 Nm
2 x 10 er Innenvielzahn Wasserpumpenbefestigung = 25 Nm
1 x 24 er Sechskantmutter / Zahnrad = 84 Nm

Frohe Weinachten wünscht fotowusel
 
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