Motorisierung California Beach für Wohnwagen 2to

Hi,

Danke für Eure Meinungen. Der Händler, wo wir uns den California mal angeschaut haben, war auch der Meinung, dass es mit der 110KW Maschine und DSG gut gehen sollte. 4Motion rundet die Sache sicher noch ab. Jetzt warte ich aber erst den neuen WW ab. Der kommt ja in den nächsten Wochen. Dann wird das Thema California richtig akut oder falls der Jumpy sich wider erwarten doch als Zugfahrzeug gut schlägt, könnte der Kauf des Californias evtl. noch eine Weile nach hinten geschoben werden. Aufgrund der Lieferzeiten würde uns der California wohl sowieso erst in der zweiten Jahreshälfte zur Verfügung stehen. Da ist es zu überlegen, ob wir letztendlich den California doch erst für Anfang 2017 bestellen sollten.
Mal sehen. Im Moment glaube ich eher, dass der Jumpy mit dem WW überfordert sein wird und der California so schnell wie möglich bestellt werden muss.

Gruß

Franky

Da ist doch der Wunsch Vater des Gedanken ;):D
 
Bin zwar kein Wohnwagenzieher, aber die 110KW im Solobetrieb könnte ich eigentlich immer gegen die 75KW tauschen und würde nichts verpassen, glaube ich. 110 KW im Beach "spielen" quasi mit dem Bus. Mal getreteten, kommt man mit dem schalten in den unteren Gängen schon kaum hinterher. 204 PS kann ich mir ohne DSG und Allrad nur schwer umsetzbar vorstellen.

VG

Kein Sorge. Der 204 PS funktioniert sehr gut ohne DSG und Allrad! Wenn das Budget dies zulässt, klare Kaufempfehlung. Gerade mit Wohnwagen sehr entspanntes Fahren. Aus meiner Sicht schaltet das DSG viel zu oft gerade auf der Autobahn, obwohl der höchste Gang immer ausreichend ist.

Gruß Karsten
 
Aus meiner Sicht schaltet das DSG viel zu oft gerade auf der Autobahn, obwohl der höchste Gang immer ausreichend ist.
Da könntest du ja den DSG-Wählhebel nach rechts schieben und der Gang bleibt drin (wenn du einen solchen hättest :D, du hast ja den 6G-Schalter).
 
Da könntest du ja den DSG-Wählhebel nach rechts schieben und der Gang bleibt drin (wenn du einen solchen hättest :D, du hast ja den 6G-Schalter).

Stimmt natürlich ...:uuups:
 
Kein Sorge. Der 204 PS funktioniert sehr gut ohne DSG und Allrad! Wenn das Budget dies zulässt, klare Kaufempfehlung. Gerade mit Wohnwagen sehr entspanntes Fahren. Aus meiner Sicht schaltet das DSG viel zu oft gerade auf der Autobahn, obwohl der höchste Gang immer ausreichend ist.

Gruß Karsten

Hi,

ich hatte ja schon mal einen Skoda mit DSG. Das empfand ich incl. Tempomat als sehr entspannend mit WW hinten dran. Daher muss der California auch definitiv DSG und ACC haben. Über alles andere lässt es sich 'streiten'.
Ohne WW reicht uns 110KW sicherlich aus. Mit WW wird 150KW sicherlich spürbar besser sein, aber mit WW ist ja nicht der Regelfall, sondern nur für ein bis zwei Urlaubsfahrten im Jahr. Dann werden aber auch immer die Motorräder im California stehen. D.h. das Gespann wird ca. 5000kg auf die Waage bringen. Rein mathematisch ist das mit 150PS dann eine ähnliche Situation, wie mit dem Jumpy (ca. 4200kg) bei nur 128PS und das hat uns definitv gereicht. Nur die Schalterei hat genervt und das wäre mit DSG dann auch vorbei. Ich bin mir auch sehr sicher, dass man mit den 150KW und Handschaltung auf der AB ordentlich im Getriebe rumrühren muss, wenn es bergauf geht. Bei 5to zieht der T6 mit 150KW das Gespann auch nicht mehr so locker den Berg hoch. Wahrscheinlich befindet sich die Drehzahl bei 80-100km/h im 6.Gang nicht im optimalen Bereich, wo das hohe Drehmoment anliegt und dann ist runter Schalten angesagt. Das ist jedenfalls meine Erfahrung auch mit höher motorisierten PKW's. Klar wird man bei Handschaltung mit 150KW nicht so oft schalten müssen wie mit 110KW, aber ohne wird man sicher bei beiden Motoren nicht auskommen. Deshalb nehme ich einen mit DSG. Das erleichtert auch ganz erheblich das Anfahren am Berg.
Der Skoda Octavia, den ich drei Jahre hatte, mit DSG und 1.6l 105PS TDI und 1,6to am Haken ist mit Berganfahrassistent keinen cm nach hinten gerollt beim Anfahren am Berg. Auch hat die Kupplung sauber funktioniert. Ähnliche Situation mit dem Jumpy und Schaltgetriebe kostet einem fast eine neue Kupplung. Da von unten heraus zu wenig Druck zur Verfügung steht, muss man am Berg recht sportlich anfahren, was einerseits die Räder durchdrehen lässt und anderseits die Kupplung zum Qualmen bringt. Das brauche ich nicht mehr und habe ich leider schon ein paar mal selbst erlebt und oft genug gesehen. Da wir auch ab und zu ein kleines Boot ziehen, kann man das an einer Sliprampe öfters beobachten, wenn schwerere Boote aus dem Wasser gezogen werden und das Zugfahrzeug Handschaltung hat. Mit einem T4 (110KW Diesel) habe ich auch schon mal ein Boot aus dem Wasser gezogen. Boot mit Trailer dürften auch so ca. 1,5to gewogen haben. Da muss man sich dann ganz schnell entscheiden: durchdrehnde Reifen oder Kupplung. Durchdrehende Reifen sind da am Ende billiger. Mit meinem aktuellen BMW 318D und 8-Gang Wandler ziehe ich solche Boote ganz locker aus dem Wasser. Da dreht nix durch oder qualmt. Da fährt man los, so als ob die Sliprampe gar keine Schräge hätte. Mit dem Skoda und DSG hatte ich das, wie gesagt, einmal mit WW hinten dran, dass ich von einem Parkplatz runter fahren musste mit einer relativ steilen Ausfahrt und da hat auch nichts gezuckt. Fuhr einfach los. Auch wenn viele da immer auf das DSG schimpfen. Ich kann da nur gutes berichten. Und der Skoda hatte nur das kleine 7-Gang DSG. Hat auf jeden Fall ohne Mucken 155Tkm gehalten, bis der Wagen zurück an die Leasinggesellschaft (Dienstwagen) ging.
Mit dem Jumpy musste ich einmal auf einer Auffahrampe einer Fähre stehen bleiben. Mit normalem sauberen Einkuppeln ist es mir nicht gelungen das Gespann anzufahren. Dazu war die Drehzahl des Motors zu schwach. Der Jumpy fuhr ein paar cm vorwärts und ist dann stehen geblieben. Ging so nicht. Erst als ich ordentlich Gas gegeben habe und dann die Kupplung habe kommen lassen, ahbe ich die Fuhre zum Anfahren bekommen. Das hat aber ganz schön nach Kupplungsabrieb gestunken. Das macht man sicher auch nicht allzu oft, ohne die Kupplung zu schreddern. Das sind dann alles Gründe für mich auf jeden Fall DSG zu nehmen. Noch besser wäre natürlich ein Wandlergetriebe, gibt es aber nicht beim T6.
4Motion ist noch diskussionswürdig. An einer Sliprampe mit schwerem Boot+Trailer sicherlich nicht verkehrt. Im Winter sicher auch gut, nur im Winter werden wir kaum den WW mit dem California bewegen. Der nächste Dienstwagen ist schon bestellt und wird ein Mercedes GLC mit 4Matic und 9-Gang Wandlergetriebe. Zur kalten Jahreszeit werden wir wohl kaum die Motorräder mitnehmen wollen. Da kommt dann bestimmt der GLC als Zugfahrzeug zum Einsatz und der California wird dann vorzugsweise nur noch solo bewegt. Denn auch Boot fahren ist dann eher nicht angesagt. Ausserdem ist unser Boot relativ leicht. Das sollte auch ohne Allrad aud dem Wasser zu kriegen sein. Daher wäre 4Motion nur ein nice to have.
Und damit bleiben weiterhin der 110KW DSG 4Motion und der 150KW DSG VR Antrieb in der Verlosung.


Gruß

Franky
 
D.h. das Gespann wird ca. 5000kg
Dann nimm den 150 KW. Ich bin oft mit 5000kg unterwegs, und leider habe ich nur 180 PS. Da geht das DSG am Berg auch mal in den vierten Gang. Das ist zwar nicht weiter tragisch, aber im Prinzip ist die Kiste untermotorisiert. Es wird beim 150 KW etwas besser sein, aber drunter würde ich nicht gehen.
 
@otto1964
Für die beschriebenen Situationen würde ich dir ja gerne den 2.5 TDI empfehlen, leider wurde die Produktion 2009 eingestellt und der Motor wurde nicht weiterentwickelt.
:uuups:
 
Hi,

ich habe einen Kollegen, der fährt einen Multivan 2.5TDI 128KW Handschaltung VR. Der zieht auch öfters einen 2to Lasten Anhänger und meint, dass sein Multivan dafür schon zu schlapp sei. Unter 200PS würde er nicht mehr kaufen. Allrad wäre nice to have, aber nicht unbedingt notwendig.
Nun ja, so hat jeder seine Meinung. Werde darüber noch einige Nächte schlafen.

Gruß

Franky
 
Hallo,

die Würfel sind gefallen und die Bestellung ist raus.
So haben wir konfiguriert:

California Beach Candy Weiß
Polster Kutamo incl. 3er Sitzbank und Multiflexboard
2.0TDI 150KW DSG
AHK starr
ACC 160km/h
Parkpilot incl Rückfahrkamera
Dämmglaspaket mit verbesserter Außengeräuschdämmung
Licht&Sicht
80l Tank
Komfortpaket inkl. Komfortschalttafel
Radio "Composition Media"
Multifunktionsanzeige "Plus" mit Müdigkeitserkennung
Ganzjahresreifen 235/55 R 17 103H xl, rollwiderstandsoptimiert
Beheizbare Scheibenwaschdüsen vorn und Waschwasserstandanzeige
2 Funkklappschlüssel, 1 Schlüssel starr
Schmutzfänger vorn und hinten
Sitzheizung für Sitze im Fahrerhaus, links und rechts, getrennt regelbar
Luft-Standheizung, programmierbar und zusätzlicher Zuheizer und Fernbedienung
230-Volt-Einspeisung mit Ladefunktion für Fzg. Batterien und 230-Volt- Steckdose im Innenraum
Ein Drehsitz in der 2. Sitzreihe



Letztendlich ist es der 150KW VR geworden, da ich doch zuviel Sorge habe, dass 5to Zuggewicht für 110KW ein Problem darstellen könntem. Mit VR-Antrieb bin ich bis jetzt auch ausreichend vorwärts gekommen und habe dann auf 4Motion verzichtet. Wir wohnen hier im flachen Ruhrgebiet und da gibt es im Alltag kaum Situationen, die Allrad erfordern. Der Cali wird wohl nur dann im Wohnwagenbetrieb eingesetzt, wenn wir mit Motorrädern in den Urlaub fahren. Das wird dann vorzugsweise zu Jahreszeiten sein, die den Allrad ebenfalls weniger benötigen. Bis jetzt hatten wir auch noch keine Situation die ohne Allrad nicht gelöst werden konnte.
Zur Winterszeit wird als Zugwagen sicherlich mein Dienstwagen, Mercedes GLC, eingesetzt werden und der hat dann Allrad. :D
Einige werden sich sicherlich fragen, warum keine abnehmbare AHK. Ich habe in den letzten 10 Jahren abnehmbare AHK gehabt. In der Realität habe ich diese dann immer dran gelassen, weil mich die Optik auch nicht weiter stört. Wenn ich die AHK dann doch irgendwann mal abnehmen wollte, dann hat häufig auch noch irgendetwas geklemmt. Am jetzigen Jumpy ist auch eine starre AHK verbaut und ich bin sehr zufrieden damit. Stört mich optisch nicht, ich muss mich nicht mit montieren/demontieren beschäftigen und dreckig habe ich mich daran auch noch nicht gemacht. Ich sehe da also nur Vorteile für die starre AHK.
Jetzt warten wir noch auf die endgültige Bestätigung des Produktionsdatums, damit wir den Liefertermin genauer wissen. Bis jetzt wurde von ca. 4 Monaten gesprochen bzw. es könnte auch noch etwas länger dauern. Muss man wohl leider mit leben. In unserem Falle aber auch nicht so schlimm. Solange wird der Jumpy (2,5Jahre alt und 22Tkm) wohl noch durchhalten. ;)
Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf das neue Auto, obwohl mir bei den Preisen immer noch ganz übel wird, vor allem wenn ich das in Relation zu dem Jumpy setze. Aber leider können unsere Anforderungen ja nur California oder Marco Polo erfüllen und da sind die Preise nun mal so wie sie sind. :D :D :D

Gruß

Franky
 
Toller Wagen, viel Spass damit.
Bitte berichte .....
 
Hallo,
muß man den California denn groß umbauen für den Transport von 2 Moped's ? Ich plane auch einen T6 zu bestellen, u.a. auch wegen dem Transport von ein oder zwei Moped's...allerdings denke ich über eine Caravelle nach, bei der ich nur die 2er Sitzbank rausnehmen muß dann (ich bestelle den dann so nur mit der 2er Sitzbank hinten).
Viele Grüße
Stephan B.
 
Hi,

zum Motorradtransport werden wir in erster Linie die 3'er Sitzbank ausbauen müssen. Dazu gibt es im Forum schon ein paar Anleitungen, wie man diese schwere Sitzbank allein aus dem Wagen raus und wieder rein bekommt. Ich hoffe mal das funktioniert dann auch so 'einfach'.
Wir haben die Moppeds ja auch in unserem jetztigen Jumpy transportiert. Da passt das ja auch.
Wir haben dazu hinter die Vordersitze je eine Radkralle gestellt. Dann über eine Auffahrrampe durch die Heckklappe die Motorräder bis in die Radkralle geschoben/gefahren und danach alles gut verzurrt.
Beim California werden wir das genauso machen. Die Durchfahrthöhe und Breite beim California durch die Heckklappe ist gegenüber dem jumpy sogar etwas höher. Ansonsten ist der Laderaum im California gegenüber dem Jumpy etwas breiter und auch etwas länger. Nur die Höhe ist etwas niedriger. Das macht aber nichts, da das Nadelöhr sowieso die Heckklappe ist.
Bei zwei Motorrädern wird man evtl. noch darauf achten müssen, wie groß die Moppeds sind. Ich denke für zwei Reisenenduros könnte es schon mal etwas eng werden. Wir haben eine Kawasaki ER6f und eine KTM 1190 Adventure. Das passt schon sehr gut, weil z.B. der Lenker der Kawasaki voll unter dem Lenker der KTM durchgeht. Da gibt es aufgrund er unterschiedlichen Höhen weniger Kollisionsprobleme, als wenn man zwei gleich hohe Lenker hätte.


Gruß

Franky
 
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