Motorblock planen + AMC Zylinderkopf Erfahrungsbericht

Beschichtung ist durch.. und zudem sind die Flecken in den anderen Zylindern die du siehst der Vorbote beim Plasmierungsdurchbruch.... .

Buchsen würde ich keinen Motor.

Bei einem Stegunterstand von 0,1mm bei einem einzelnen Zylinder würde ich nicht planen. Wenn der ZK Grade ist.... die Kopfdichtnug kann eine Menge ausgleichen... .
 
Buchsen würde ich keinen Motor.
Meiner hat grad die 60tKm überschritten.
Ich gehe davon aus das er das Gleiche noch mal macht.
Mein Motorenbauer hat einige mit über 100tKm. (Ja ich glaube ihm)
 
Danke für die Antwort, somit ist der Fall klar das ich nicht unbedingt planen muss aber was mach ich jetzt sonst mit dem Rest wenn ich ihn nicht Buchsen lasse? Dachte das z.B. die Motoren von Meyer gebuchst doch ganz gut halten. Wenn es ordentlich gemacht würde könnte es doch funktionieren. Ich weiß auch nicht was ich jetzt tun soll. 😫😩
 
Meiner hat grad die 60tKm überschritten.
Ich gehe davon aus das er das Gleiche noch mal macht.
Mein Motorenbauer hat einige mit über 100tKm. (Ja ich glaube ihm)
Wo finde ich deinen Motorenbauer?
 
weiß auch nicht was ich jetzt tun soll.
Alternativ kannst du Lotterie spielen und einen gebrauchten Motor mit „69000Km“ kaufen.
Oder ein Auto mit 137000km für viel Geld und den Motor verwenden (sofern das der originale ist)
Und warten und hoffen das irgendwann eine Hightech Bude Motoren mit neuen Beschichtungen versieht und auch >10t€ haben will.
Oder kreativ einen 1,9 tdi einbauen.

Einfach gibt es nicht mehr!
 
Lotterie hab ich bereits gespielt. Ich hab mir ja schon einen zweiten Bus gekauft. Aus diesem stammt ja dieser Motor.
Ich habe jetzt einen Motorenbauer in meiner nähe gefunden. Dieser hat wohl Buchsen mit einem größeren Rand entwickelt. Somit sollen sich diese nicht weiter setzen.
In der Schweiz gibt es wohl eine Firma die die Plasmabeschichtung wieder auftragen kann. Kennt die jemand und weiß was die verlangen?
 
"Buchsen mit größerem Rand"

Viel Erfolg mit diesem "Instandsetzer"... ein Wahnsinn was so alles angeboten wird. das Problem ist genau der Große Bund als auch die Schwächung des Rumpfmotors durch aufbohren.

Der eine Instandsetzer arbeitet die Buchsen ausm T4 2,5 um.. der andere nutzt die dünnere Variante die es seit 4 Jahren als "Rep.Lösung von KS" gibt. Beides funktioniert nicht dauerhaft...haltbar. Zwar gibt es hier ein oder 2 Leute das das bei Ihnen hält und der Motorenbauer des Vertrauens vertrauenswürdig ist... es ist hierbei aber wie in unserer geliebten Demokratie.

0,04 Prozent entscheiden für den Rest ..was richtig ist..und blenden 99,96% der Grunderfahrungen aus. Da jeder Motorblock nach 240 TKM ein Unikat darstllt.. in Bezug auf Nutzung, Gussfehler...Materialermüdung..Thermische Stress ist ein Buchsen schon immer ein Glücksspiel. Und da finde ich es lustig wenn hier einer (GGROBBEL) vehemment postuliert das sein Motorenbauer glaubhaft alle Motoren die er umgebaut hat haltbar sind.

Unhaltbare Aussage da nicht bewiesen. Was alleine in diesem Forum bewiesene ist das ca. 98% der Fälle folgenden Ausfall durch gebrochene und wandernde Buchsen, Risse im Motorblock usw hatten. Und da komme ich wieder zum Glücksspiel.

Die Bank gewinnt fast immer...heisst...der der den Kapitaleinsatz erbringt verliert ihn auch....mit ganz wenigen Ausnahmen. Und nur weil ein Motor bisher nicht auffällig ist..heisst es nicht das die Buchsen noch nicht gerissen sind. Das ist also alles relativ.
In der Not hält sich der Schadensbetroffene mit der beschädigten Plasmierung dann an Hoffnung und Glauben... irgndwo auf der Welt eben einmal ein Wunder geschah.

Eine Sachgerechte Reperatur der Plasmierung ist nur durch eine erneute Plasmierung mit erhöhter Materialstärke möglich.
Dabei ist zu beachten das die Gleitpaarung Kolben und Plasmierung aufeinander abgestimt wurden. Diesen Sachverhalt ignorieren diese ganzen "Instandsetzer" und bauen dann eine Guss / Plasmakolbenpaarung zusammen...

Machen kann man viel....und man kann auch der Meinung sein mehr Ahnung als der Hersteller Kolbenschmidt und den Entwicklern beim Sulzer / Meteco davon zu haben.
 
Danke für die ehrlichen Worte. Ich bin auch der Meinung das Buchsen setzen nicht die ideale Lösung ist. Da ich an dem Motor nun auch Probleme mit dem Lima Stirnrad bzw. Vermutlich dem Lager habe, versuche ich aus 2 Motoren einen zu bauen. Der alte hat ja das ausgeschlagene Stirnrad. Nun werde ich versuchen dieses umzubauen aus dem anderen mit der defekten Beschichtung. Klemmringe zum abziehen sind bestellt. Ich hoffe das ich die Führungsbolzen ausziehen und neu einpressen kann.
 
Wenn du mit Wellenklemmringen arbeiten willst...vorsicht.
Die Wellenlagerung ist aufs 100tel geschliffen. Wellenklemmringe direkt aufzuschrauben und dann damit versuchen das abzuziehen beschädigt die Oberflächen und zudem besteht die Gefahr des Unrundverzuges... wenn der Lagerkörper vom Stumpf abgezogen wird..und die Gegenkraft des kerns beim Abziehen verloren geht...der Klemmrig dann dieSache oval verdrückt. dann ist das teil schrott! Gerade das Große 36mm Stumpf macht gern Probleme !!!. Dazu muss eine Zwischenhülse aus Alu angefertigt werden die den direkten Kontakt mit der Stahlinlay verhindert ! Handelsübliche Wellenklemmringe aus dem Maschinenbau sind zudem in der Rundheitstoleranz derart auffällig, das das richtigerweise überarbeitet werden Muss ! Also ist ein einteiliger Klemmringam beesten und der muss Präzisionageschliffen werden...mit Vorspannung zum Enddurchmesser mit einem Spannübermaß von 5/100telmm.

Anzumerken ist das wenn du die Zahnräder austauschst...möglichst ALLE umgesetzt werden, weil der ZR Antrieb sich auf seine gegenseitigen Zahnoberflächen einläuft.

Anbei ein Neuteil...eine absolute Rarität...der Stirnantriebe... aus meinem besonderen Zugriffsbereich vom Hersteller. und eine angefertigte SChutzhülse zum abziehen.
 

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Und die Raritäten gibt es nicht zufällig zu kaufen?
Wenn ich das lese, ist es leichter zum Mond zu fliegen als diesen Motor zu überarbeiten....
 
Ich kenne (persönlich) zwei die das können.
MIK Motoren
Eckernkamp
Letzterer hat meinen gemacht.
Naja, ich kenne Eckernkamp und deren Arbeit schon seit 30 Jahren und habe auch schon viel bei denen machen lassen. Ich würde den Laden persönlich eher als durchschnittlich und altbacken bezeichnen, was erstmal nichts Schlechtes sein muss. Leider bekam ich da auch schon schlechte Arbeiten.
Nen Kopf würde ich da vielleicht noch planen lassen, aber ne Buchse setzen.... nene

Gruß
Yogi
 
Der Motor ist grundlegend KEINE Raketentechnik. Stirnrad Motoren werden in der Industrie und in Baumaschinen , Großmotoren und Generatorenantrieb ; Pumpen seit 100 Jahren eingesetzt. Aber... und das ist relevant...Stationärmotoren, Großmotoren auch in Baumaschinen bewegen sind in einem festen oder über Hydralische Kopplungen entkoppelten Drehzahlbereich der keine Schwankungen hat. damit sind die Einsatzbedinungen völlig andere als in einem Dynamischen Antrieb. und da fangen die Probleme an.

Es gibt bei VW im LT28 2.8 TDI ebenso einen Stirnradantrieb... bei Honda wurden für Rennmoppeds ebenso Stirnradkasetten zum Antrieb von NW und Nebenaggregaten verwendet... .

Keine dieser Lösungen war jedoch ein Vollalu Block mit Plasmierten Laufbuchsen und ganz wichtig PDE und Zuganker technologie. daher unterscheidet sich genau dieses Baumuster von allem was im PKW Bau und Strinradgetriebenen Motoren auf dem Markt ist. 98% aller MIS..(Motoreninstendsetzer) schliessen von Standartisierten Motorkonzepten auf eine gleiche herangehensweise bei Reperaturen..und scheitern. Vil Buchsen dann alle Zylinder..der Hersteller KS empfiehlt nur den Ersatz des betroffenen Zylinders...das hat Gründe.

Die Plasmierung wurde von Oerlikon entwickelt aber beim KS in Neckarsulm technisch umgesetzt.... die hatten ihre anfänglichen Probleme beim Motor der A Version bis 2005. Einmal Gussreste aus den Sandkernen nach dem Giessen, die einschlüsse im Motorblock hatten, teils in der Ölwanne Sand ablagerten und dann kapitale Schäden resultierten sowie die erste Oberflächenvorbereitung durch "Sandstrahlen" der Laufbahnen (es war aber kein Sand sondern in Aluminium Oxid)... . Durch vermehrt auftretende Probleme bei Standlaufmotoren die in Marinen Einsätzen verwendung fanden (Kooperationen mit Volvo/Penta) wurde die Beschichtungsvorbereitung von Strahlen auf Helixkontur Fräßen mit Hinterschnitt umgestellt. Damit war eine Formschlüssige Verzahnung der Oberflächen nun möglich und die Haltbarkeit deer Plasmierung um ein vielfaches erhöht.

Das alles wissen 98% der MIS nicht...und bohren dann freimütig Buchsen rein. Nehmen diese out of the Box... ermitteln ein falsches Untermaß- und pressen...dann die gelieferte Sleeves ein. dabei vergessen sie das in diesem Motor relevant ist wie die Oberflächen von Sleev und Zylinder auszubilden sind.

Um einen bestmöglichen Temperaturübergang bei einem Ersatz aller Zylinder herzustellen muss:

Rumpfblock alte Plasmierung weggebohrt werden alle Zylinder und Zylinderdeck plangeschliffen.
Dann kommt der Block in einen Ofen.... Tempern bei 120°C 5h...damit entspannt sich der Block nun ohne Plasmierte Hülsen.
Dann wird feingebohrt...so 3/100tel Vormaß...das egalisiert dann die nun wieder unrund gewordenen Zylinder..und ergibt eine bessere Oberfläche fürs folgende Hohnen.
Dann wird gehohnt... Körnung 280. dann packt man den Block wieder in den Ofen und misst vorher das Zylindermaß bei 20°C als auch bei 100°C. diese Toleranz fliesst in die Berechnung des zu Aussen zu schleifenden Sleeves ein...da der Motor weil er aus Alu ist einen Wärmegang hat....und der Sleeve aus Stahl weniger ausdehnt...die Verbindung loser wird. geht Vorspannung im Sleeve wegen Ausdehnung des Motorblocks verloren..wird dieser Sleeve dann lose oder unrund...und verformt sich und bricht. Zudem verbiegt eine Übermäßige Vorspannung durch Sleeves den Motorblock weil die Kurbelgasse nicht geschwächt wird..der Rumpfblock kann also eine Wölbung über das Zylinderdeck erfahren. da beim Aufspindeln die Grundspannung von Zylinderdeck und Kurbelgasse ungleich geschwächt wird ist das genau das Hauptproblem. Dabei kommen dann noch pumpende Verformungen der Laufbuchsen im Betrieb bei max. Kolbenmittendruck, das umlegen der Kolben VOR OT wegen deren Desachsierung, Ultraschallwellen in der Verbrennung als Störfrequenzen im Material (Schallweiterleitung und Resonanzen) sowie beschriebene Gussfehler und Thermische Stressungen aus dem Vorleben des Motors.

Dann wird der Sleeve ebenso in eine Aussenrundschleifmaschine gespannt und nochmals aussen Rundgschliffen.das aber oszillierend....damit ergibt sich bei Körnung 280 auch die gleiche Oberflächenrauheit beider Materialpaarungen und der Sleeve als reines Drehteil ist dann Rund .

Dabei muss ein Vorspannung / das Übermaß bedacht werden welches benötigt wird um eine ausreichendee Spannung für den Sleeve im Block zu erreichen.

Wenn das alles passt wird der Sleev dann eingeschrumpft...der Tiefensitz dessen muss mit einer Vorspannvorrichtung erfolgen...alle Sleeves brauchen dann druck von oben...richtung Kurbelgasse.
dann kann der Stahlsleev nun feingebohrt und dann gehohnt werden.

Über die vorherige Ausbildung der Buchsenbunde und die relevanten Ausführungen des Sitzes am Zylinderboden decke ich den Mantel des Schweigens.... .

Erwähnt sein das im Idealfalle dann das Motordeck nicht einfach Plangeschliffen wird..sondern die Sleeves dann noch 1-2/100tel mm über dem Deck überstehen. Da Alu teigig ist...sackt dann bim Verspannen mit Zylinderkopf das Sleev noch nach....das gleicht die Kopfdichtung dann aber aus.

Diesen beschriebenen Aufwand machen 99,9% der MIS nicht! Weil nicht bezahlbar. Solchen Aufwand machen Unternehmen die Rennmotoren bauen...Dragster...Cup Fahrzeuge...etc.

Ein Wald und Wiesen Instandsetzer ist für solche Arbeiten weder ausgerüstet noch sensibelisiert weil er eben nur Wald und Wiesen Motore macht.

Sicher habe ich da noch einiges vergessen... das hat seine Gründe.;-).

@T35FLO


nein... diese Teile verkaufe ich nicht. Ich habe passend zu neuen Rumpfmotoren die benötigten Teile des Strinradantriebes auch neu da... warum sollte ich diese entkernen.
 
Ein Wald und Wiesen Instandsetzer ist für solche Arbeiten weder ausgerüstet noch sensibelisiert weil er eben nur Wald und Wiesen Motore macht.
Sicher habe ich da noch einiges vergessen... das hat seine Gründe.;-).
*Von diesen so bezeichneten Instandsetzern gibt es offenbar doch Motoren die einige zigtausend km gelaufen sind...
Mir wäre es lieber z.B. (als mittlerweile nicht mehr Vielfahrer) so ein Fahrzeug wenigstens einige zigtausend km weiter zu fahren als es alternativ zu verschrotten oder nach anderen vielleicht dubiosen Motoren Ausschau zu halten.
Weiß du eine Lösung um aus dem Dilemma bezüglich der "Wald- und Wiesenmotoreninstandsetzung" heraus zu kommen ohne diesen perfektionistischen Denkansatz oder beschränkt sich der Beitrag auf eine fachlich detaillierte Darlegung des Sachverhalts?
Es gibt viele R5-Motornutzer (auch hier im Forum), die über diesen Beitrag hinaus an einer konstruktiv guten Reparaturlösung und ggf. auch auf Werkstatthinweise sehr gespannt sind. Bislang gibt es leider ziemlich viele düstere Prognosen - kannst Du das mit Deinen exclusiven Verbindungen besser machen und können wir davon profitieren?:pro:

Ein Fazit aus dem Beitrag wäre z.B. bei einem Plasmadefekt der KS- Empfehlung zu folgen und im Falle eines Zylinderdefektes auch nur den einen Zylinder buchsen zu lassen. Wird dann auch hier der für Plasmabeschichtungen entwickelte Kolben (o. Ringe) verwendet...?

Gruß fotowusel

*
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Bus steht seit einiger Zeit in der freien Werkstatt eines ambitionierten älteren KFZ-Meisters.
Bei Kilometerstand 270.000 wurden die PDE in Biberach revidiert und mit der PDE-Brücke von 07eins wieder eingesetzt.
Jetzt, bei 340.000 Kilometern ging der Turbo hoch. Reichlich Diesel im Motoröl, welches erst vor 5.000 Kilometern gewechselt wurde. Das Zeug wurde über die KGE rausgedrückt und vom Turbo „gefressen“.
Vorschlag des Meisters: wir schauen als erstes, ob die Plasmierung und der Stirnradantrieb noch okay sind. Nur dann machen wir weiter. Danach messen wir die Ovalität der Zylinder. Nur wenn diese in der Toleranz liegen, machen wir weiter.
Das waren für ihn die KO-Kriterien, um sich an die Reparatur zu machen.
Auf das Thema „buchsen“ angesprochen reagierte er ziemlich eindeutig. Er kennt manche Motoreninstandsetzer, die das früher gemacht haben. (Manche Teile, die bei VWN nicht mehr lieferbar sind, bezieht er über diese) Nur einer von denen macht es wohl auch heute noch.
Der BNZ kriegt jetzt einen kompletten ZK mit NW und Ventilen, neue Kolben samt Ringen (ist günstiger als die alten Kolben reinigen und mit neuen Kolbenringen versehen), KW und Pleuel werden neu gelagert.
Glück gehabt. Nächste Woche habe ich ihn vermutlich wieder (sofern das bestellte Ölspritzventil zeitnah kommt)
 
@fotowusel

Nun.. wenn wem 40 oder 60 tkm reichen um ein Reperaturinvest von sagen wir von 7000€ wert ist..das Risiko ständig mitfährt..dann muss man das bei Wald und Wiese machen lassen. Meine Darbietung hier bezieht sich auf 25jahre Erfahrungen im Motorenbau, Kontakten zum Hersteller, Produktions und Entwicklungsbeteiligung an einzelnen Produktionsprozessen(ich lieferte Maschinenbau und Anlagentechnik). In meinem ersten Profilleben habe ich en mass erklärt und aufgeklärt welche Möglichkeiten seitens Heller, Meteco, Sulzer, Oerlikon und KS bestehen...neu zu plasmieren. Glaubt hier wer im Ernst das ein gebrauchter Motor in eine Fertigungslinie beim Oerlikon oder KS eingeschleusst wird um eine Plasmierung zu erneuern?

Als ich mit Oerlikon in 2022 im Gespräch war wurden Kosten für ein neuplasmierung von mind. 10.000 Sfr.je Einheit genannt...da zudem aufwändige Vorarbeiten und Versuchsmuster erstellt werden müssen. Plasmieren bedeutet nicht Farbe anstreichen (also ein Produkt out of the box) sondern das ist ein Fertigungsprozess der verschiedendenste Vormuster bedarf um das richtige Ergebnis zu erziehlen. Man muss also mehrere "Opfermotoren" zur Verfügung haben um Plasmaspannung, Stutzgasmenge, Stoffschluss usw. zu ermitteln. Was Oerlikon NICHT konnte war das Helixfräsen...als Vorbehandlung...daher wurde die Fertigung bei KS komplett erledigt...Bohren und Plasmieren in einer Strasse. die gibst so heute nicht mehr...da kein Bedarf...und KS stellt ausschliesslich Neumotorgruppen her und nimmt keinen Schrottmotor auf.

Es ist verständlich die gleiche Leier Wusel. Schon in dem ersten Leben hier sind wir 2 aneinander geraten...da ist ein pensionierter Fotograf...der mit Küchentischmitteln und Theorie versucht Prozesse und Dinge zu lösen und schönzureden und auf der anderen Seite ein permanennt angezweifelter Tonus eines Fachmanns der sich Konnoo nennt. Die Diskussionen hatten wir schon bezogen auf die Nockenwellen...als ich ewig dargestellt hatte das diese zwischen A und B Motoren variieren..nur kein Lust hatte das fürs Forum mittels Indexmessmaschine hier darzustellen und du hast es dann eben mit deinem Mitteln selbst gemacht...mit dem Ergebnis wie ich das schon vorher dargestellt hatte. Das Thema Einstellwerkzeuge NW usw.. war das gleiche... Brücke etc.

Genau aus dem Grunde hatte ich mich abgemeldet...weils mir einfach auf den Sack ging... mit DIR!

In meiner Welt gibt es einen Weg.. das ist meiner. der fußt auf Profession und nicht auf MacGyver. Es gibt in dieser Welt aber viele Wege... manche führen in die Irre...andere zum Ziel. Da jeder hier mit Motorproblemen dann die Entscheidung treffen muss ob er sein KFZ ersetzt oder repariert.. kann ich nicht für alle eine Aussage treffen... wie die das machen. Ich habe unzählige Berichte und sogar Schulungsunterlagen der Hersteller zu Reperaturlösungen hier gepostet... . Das kann man ignorieren...oder einfach mal so machen wie sich das BesserBesserwisser ausgedacht haben. Und die meissten Instandsetzer aus Wald und Wiese machen das was was ie am besten können...sie Ignorieren.... ."ham mir schon immer so gemacht" . Dann gibts jede Menge "Contentworker" die im Youtube einen Scheissdreck drehen um Unwissenden ihr Produkt ans Knie zu nageln... . Autodocs , Red heeeed(bewusst falsch geschrieben)..etc...alles Dinge die zwar telegen sind...aber nichts mit der Realität gemein haben.

Ohne einen Motor hier selbst befundet zu haben kann ich kein Empfehlungen aussprechen...denn jeder Motor ist ein unikum...so auch sein Zustand und der Lösungsweg.

beispiel: T5 Lorenz hat aktuell ein gravierendes Motor problem mit der Wasserpumpe und dem gewinde.. und kauft/bestellt fleissig ohne genauere Zerlegung und Befundung schon Teile die er erstetzen will.... . dann zerlegen wir und befunden...und die Teile sind auf einmal überflüssig.. der Lösungsansatz ein völlig anderer... .der Schaden am Motor deutlichst größer.

Daher...ist mir es egal wer seinen Motor wie reparieren lässt...mir ist es nicht egal wenn verallgemeinert wird das das Buchsen von Motoren als haltbar und Usus dargestellt wird... . Jeder der Geld für seine Lösung des Problems ausgegeben hat wird dann postulieren das entgegen der überwiegenden Erfahrung eben sein anderer sein Weg der richtige war. Motoreninstandsetzer leben vom instandsetzen... und haben in ihren AGBs eine Klausel von Garantie sagen wir 1 oder max 2 jahre oder KM begrenzung wenn der Motor dann in einer Fachwerkstatt eingebaut war... .

Durchschnittliche Jahresfahrleistung privat ..ca. 15-18 TKM. mal 2 Jahre sind eben diese 40 TKM die das im besten Falle gut gehen kann... oftmals schon eher nicht. daher rechen ich die Kosten der Maßnahmen gegen die zu erwartenden Laufleistungen... ein teurer Spass. Und da der Bus in der Regel von Familien mit Kapitalmangel gefahren wird.. kommts dann doppelt dicke.. . Nicht Ohne Grund hat VAG dann den T6 und T7 erschaffen...um uns neu zu verführen.

man muss sich auch mal von dem Gedanken lösen können ein KFZ ewig bewegen zu können.. ind der heutigen kapitalwirtschaft gehts darum permanent die Zinswirtschaft zu bedienen. das sieht man an ständig erhöhenden Preisen udn Verknappung von Ersatzteilen wie hier eben dem Motorblock der mal 6000€ bis zum lieferende dann 14000€ gekostet hat.

Abschliessend... ich habe hier immer mitgelesen...und festgestellt das hier teils Hanebüchene Technische Falschinfos zu Problemlösungen von Teils Newbies usw..an andere ausgegeben werden... .da wollte ich schon manchesmal eingreiffen...abr neue gewerbeehalle Bau.. Großprojekte und der neue Rennwagen fressen zeit...
 
@Konnoo : deine Beschreibung der Vorgänge bis das Plasma aufgebracht ist, einfach toll. Vor dem Wissen und den Fähigkeiten dieser Firmen muss man einfach Respekt haben. Viele Kleingeister hier haben das leider nicht.
Ich habe aber die gleichen Probleme in meiner Diszplin.
Alle Menschen benutzen neue Technik aber fast keiner weiß was dahintersteckt. Es interessiert sie auch garnicht mehr, sie könnten ja auch viele Sachen im Internet oder Büchern recherchieren.
Das ist natürlich auch eine Folge der fortschreitenden Technikfeindlichkeit unserer Gesellschaft.
Egal, zurück zum Thema, meine Erfahrungen (mittlerweile 47 Jahren) mit sog. Motorinstandsetzern sind allesamt schlecht.
Bei meinen eigenen Fahrzeugen und bei Freunden/Bekannten. 1982 konnte M....Motoren nicht mal ein 1,6L Golfmotor standfest überarbeiten, musste ich dann bei VAG kaufen. Der VW Block lief dann noch 400tkm.
Highlight war mal einer aus Lübeck, der bei einem Peugeot 1,9TD mal kurz die Hohnung vergessen hatte.
 
Naja... man kann nun nicht allen Instandsetzern pauschales Unvermögen unterstellen... ich beziehe das hier rein auf den 5ender.
Es gab mal Zeiten...da habe ich in der Audi V8 / A8 / R8 Szene Motoren repariert und Getriebe... da hiess es vom Hersteller und den ganzen Mitkollegen das die Motoren nicht neu zu Nikasli beschichten wären... Getriebe nur schwer überholbar sind. Da habe ich das dann 10 Jahre einfach mal gemacht und wurde V8 Papst genannt bis ich auf Porsche umstieg.

Massenware und Massenkonstruktionen die auch Herstellerübergreiffend produziert wurden sind in der Regel rettbar... es gibt aber auch Motorkonzepte die eben durchweg Probleme machen. Beispiel son Audi TSI 1.4... da macht der Unwissende die Hauptlager der KW loose... ersetzt die und wundert sich dann über folgende KW Fresser...weil der Block nur auf einer Speziellen Rumpfblock-Presse vorgespannt zerlegt und wieder zusammengebaut werden kann oder unser Alu 5ender... .

Wir haben im Forum doch eh keinen Ausschlag wie eine Reperatur vom Instandsetzer ausgeführt wird...wir haben hier nur das Mittel der Vorabinformation zum KFZ Besitzer.... wie sowas ausgehen kann. Daher obliegt es eben einem jeden selbst. Und ja... mit ner Buchse kann man auch 100tkm fahren... ohne Schaden... am besten Nonstop...immer gleichwarmer Motor...keine Last und bei 1600rpm mit 80 auf der BAB ohne Kalt warmzyklen, Urlaubsfahrten über die Alpen... forsche Gangart....Motorbremse...etc.

Der T5 wird sterben.. das ist so gewollt...durch Ermangelung an ET...die es nur teils im Zubehör gibt. Das haben die Kubaner schon 50 Jahre...und retten mit deren Mittel eben... was hier in Europ. wegen der Tüvler eben nicht zulässig wäre. Das Hauptproblem ist die Politik von VAG. bei denen ist es normal das die Zielgruppe eben 80TSD Euro für einen Scheisshobel ausgeben kann / soll.
Was ist die Zielgruppe? Junge Familie mit sagen wir 2 Kindern.... reduziertem Einkommen.. gerade am Hausbau der eh kaum leistbar ist...und dann noch 80 K oder sagen wir 50K als Gebrauchthure. Da passt was nicht zusammen... wenn ich dann noch die ET Preise sehe...und das Unvermögen von Werkstätten (ich meine nicht die MIS).

Daher kaufen viele dann eben Asiaten oder nen Dacia...leben damit das der unwissende drübber lacht ohne je selbst eine solche Alternative gefahren zu sein.

Das beste KFZ wäre welches 70J und länger genutzt würde incl. bezahl und verfügbarer ET. da kann man über die DDR sagen was man will.. man konnte wegen vereinfachung vieles untereinander tauschen... ...

vor 30 Jahren haste für nen 1.8er Rumpfblock bei VAG 2000 Mark bezahlt... heute zahlst da 6-8000€. bei gleicher Anzahl an verbauten Teilen. Und so lange es eine Zinswirtschaft und Aktienbasierte Unternehmungen gibt... wird das nicht enden.
 
Ach man. Was erzählt ihr da!

Klar, es gibt Maurer da ist jede Wand schief.
Dann Rennfahrer die sind immer auf den hinteren Plätzen.
Chiropraktiker die machen deine Bänder kaputt.
Rennwagenbauer deren Autos nie ankommen.
Bauern die immer die kleinsten Kartoffeln haben.
Unternehmer die lügen und alles an die Wand fahren.
Und noch vieles mehr.

Dann gibt es Fachleute, die motiviert immer auf dem neuesten Stand sind.
Fotografen die wunderschöne Bilder machen.

Und, man glaubt es kaum, Motorenbauer die sogar spezielle Motoren herrichten.

Und viele gute Leute mehr!

Die Fachleute welche konstruktive Beiträge leisten sind mir dann am liebsten.
 
Genau Grobbel,

und mir sind Realisten lieber als Träumer.

Ich ziehe daher meine Schlüsse... und beende meinen Auftritt hier wieder. Es hat keinen Sinn hier weiter zeit zu investieren.

da fällt mir ein Witze ein..passend zum aktuellen Tode von sonem Superhelden... und der geht so:

Chuck Norris kann sogar einen AXE mit einem Pappbecher haltbar buchsen.


in diesem Sinne... macht was draus.

Ein 3tes Male wird es nicht geben... May Gyver und GG.
 
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