Meine T6-Hassliebe ... Nox Sensor und Turbo, wie mache ich weiter?

Wurde denn bisher mal die AGR Strecke geprüft? Das kann man zu Hause von oben mit dem Handy oder nem Spiegel. An den Wellrohren sieht man das meist recht einfach und kostet kein Geld. Auch muss dazu nichts demontiert werden.
 
Wurde denn bisher mal die AGR Strecke geprüft? Das kann man zu Hause von oben mit dem Handy oder nem Spiegel. An den Wellrohren sieht man das meist recht einfach und kostet kein Geld. Auch muss dazu nichts demontiert werden.
da schaut alles sauber aus und ich habe auch keinen Abgasgeruch in der Innenluft. Kann man nicht einfach mal den Schlauch vom AGR (direkt neben dem Ladeluftkühler) abmontieren und dort eine Rauchsonde hinein halten (+ abdichten natürlich)?
 
Ohne das bisher Geschriebene in Frage zu stellen - jetzt ist das Kind ja eh in den Brunnen gefallen:

Die Zitate beinhalten einen Widerspruch: Bei der genannten Laufleistung kann (darf) das MSG unmöglich einen Wert auch nur annährend von 110g Aschemasse ausweisen- jetzt mittlerweile vermutlich unerheblich, da die Anlage ausgetauscht wurde.
Da die Aschemasse jedoch die Laufleistung repräsentiert, ist da was "schräg" (gewesen)
Aschegahalt im DPF an der Grenze (irgendwas mit 110g)

Bei einer Laufleistung von ca. 97000km wäre die hinterlegte Aschemasse bei höchstens 40g, eher noch ein wenig niedriger zu erwarten gewesen. Dieser Wert wird vom MSG hoch gerechnet.

Ein Aschewert von 110g entspricht einer ca. Laufleistung von 260000-280000km Laufleistung. Das lässt nur folgende Schlüsse zu:

  • Laufleistung wurde manipuliert
  • Aschewert wurde seitens der Werkstatt falsch kommuniziert oder manipuliert
Von @MarcusMüller gab es dazu in Beitrag 4 schon einen Hinweis - bzw. entsprechende Bedenken.

 
Hi Nendoro, danke für deine Rückmeldung!

Ich bin ja nicht sofort nach dem Kauf in der Werkstatt gewesen. Es sind dann ca. 4-6 Wochen vergangen. Bis Dato gab es auch keine Probleme, da ich das Auto so nicht kannte. Ich bin vorher den Trafic gefahren und wusste auch nicht wie sich ein T6 anfühlt wenn er gut oder schlecht "zieht".

Ich bin dann nur in die Werkstatt gefahren, um für mein Gewissen das Fahrzeug zu prüfen. Dort zeigten sich dann erst die Mängel. Lt. VCDS wurden die vorhergehenden Regenerationen alle abgebrochen aufgrund einer zu hohen Temperatur. Es setze sich daraufhin der DPF ziemlich schnell voll. Ich verstehe nur nicht warum trotz der abgebrochenen Zyklen wirklich nie die Motorkontrolllampe leuchtete oder es einen anderen Hinweis im Cockpit gab.
Der Werkstatt würde ich auch keine falsche Analyse unterstellen. Da sind so viele Leute aus meinem Freundekreis Kunden und es gab immer eine ehrliche und korrekte Reparaturstrategie. Die waren ja selbst über den Zustand verblüfft und haben dann von sich aus die Daten bei VW abgerufen (Historie), sämtliche Steuergeräte ausgelesen und geprüft usw. Der Zustand von Karosserie und Motor passten zu den 80.000km. Das AGR wurde auch endoskopiert ohne festgestellte Rußerschmutzung.

Es kann also nur sein, dass aufgrund eines Defekts die Regeneration einfach aufgehört hat und dann der DPF ziemlich schnell voll gewesen ist. Aber wie gesagt, warum kam dann keine Anzeige im Cockpit?



Nochmal zu meiner eigentlichen Frage:
Hängt am T6 ein Nox Sensor VOR dem Kat oder nicht?
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Ich bin dann nur in die Werkstatt gefahren, um für mein Gewissen das Fahrzeug zu prüfen. Dort zeigten sich dann erst die Mängel. Lt. VCDS wurden die vorhergehenden Regenerationen alle abgebrochen aufgrund einer zu hohen Temperatur. Es setze sich daraufhin der DPF ziemlich schnell voll. Ich verstehe nur nicht warum trotz der abgebrochenen Zyklen wirklich nie die Motorkontrolllampe leuchtete oder es einen anderen Hinweis im Cockpit gab.

Abgebrochene Regenerationen haben unmittelbar ein Überschreitung der Beladungsgrenze für Ruß zur Folge. Das geht ziemlich fix innerhalb eines Intervalls von ca. 250-350 km. Bereits bei Überschreitung der ersten Beladungsgrenze (30g) für die Feldregeneration wird die MIL angesteuert. Die zweite und letzte Schallmauer ist dann die Beladungsgrenze für die Serviceregeneration.

Warum dann die MIL nicht gewarnt hat, lässt Raum für weitere Spekulationen zu. Ich würde das MSG aufgrund dieser Chronologie im Ausschlussverfahren flashen lassen, um auszuschließen, das softwareseitig etwas appliziert wurde. Der Aufwand und die Kosten sind im Vergleich zu den bisherigen finanziellen Aufwendungen überschaubar. Wenn man das MSG als Beweismittel sichern müsste, solange Verjährungsfristen noch nicht abgelaufen sind, müsste ein neues MSG rein, oder das ganze Fahrzeug wird als Beweismittel sichergestellt. Dann hast kein Auto mehr und der Ausgang solcher Verfahren ist mehr als ungewiss, zumal ja nun auch schon ausgiebig gebastelt wurde. Zur zuverlässigen Beantwortung der Frage nach dem verbauten System, benötige ich die FIN.

 
Die FIN habe ich dir zugeschickt. Lt. Anwalt hätte ein Verfahren nur wenig bis keinen Sinn gemacht, da bei mir die Beweislast liegt und ich hätte viele Dinge beweisen müssen, die einfach nicht bewiesen werden konnten. Zusätzlich bin ich auf das Fahrzeug angewiesen, also habe ich in den sauren Apfel gebissen.

Das MSG wurde auch von der Werkstatt bereits "neu aufgesetzt". Jetzt läuft ja erstmal alles bestens. Nur dem sporadisch erscheinenden NOX-Fehler muss ich noch auf die Schliche kommen.
 
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