Ladeinfrastruktur und alternative Energie

Schecker

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75
Ort
Region Hannover
Mein Auto
T6 California - Beach
Erstzulassung
05.06.2019
Motor
TDI® 146 KW EU6-temp CXEC
Motortuning
Nein, der ist ab Werk schon ausgequetscht genug
Getriebe
DSG® 7-Gang
Antrieb
4motion
Ausstattungslinie
Beach
Radio / Navi
Navigation Discover MEDIA plus
FIN
WV2zzz7HzKH1xxxxx
Typenbezeichnung (z.B. 7H)
7HC
Klar ist es aktuell noch nicht das Problem, fahren ja nicht soviel mit e die unterwegs laden wollen. Wenn ich mir überlege wie so eine total überteuert Autobahn Tankstelle in der Reisezeit aussieht, alles belegt und zum Teil muss man warten. Die Energie Menge die da in der Zeit getankt wird muss man zum Laden erstmal bereitstellen. Vor allem wenn die dann alle auch noch schnelladen wollen. Da braucht dann jede Tankstelle ihre eigene Hochspannungsleitung mit kleinen Umspannwerk vor allem da die LKW ja auch alle noch mit E Fahren sollen. Es gibt aktuell noch nicht einmal genügend Parkplätze für die LKW. Die müssen also massiv ausgebaut werden und an jedem Parkplatz eine Ladestation, die sollen ja in der pause laden. Vorteil die stehen da dann 10h, können also recht langsam laden. Dafür sind es halt ziemlich viele die da dann laden wollen. Aber keine Problem, wird halt im Ort nebenan die Wärmepumpe gesperrt oder das Auto halt nicht geladen.
Wenn wirklich alles mit Strom laufen so, muss das vorhandene Netz vermutlich mindestens noch einmal gebaut werden, wahrscheinlich reicht selbst das nicht. Was das ganze dann für den Strompreis bedeutet dürfte klar sein, es wird also mit Sicherheit richtig teuer. Wenn ich mir unsere Infrastruktur so allgemein anschaue und sehe das wir mit ach und krach den Bestand am leben halten, na dann gute nacht.
Wir versuchen mal wieder den 3. Schritt vor dem 1. Erlebe ich jeden Tag auf der Arbeit, bei unserer super ausgebauten und sicher funktionierenden Internet Infrastruktur hat man beim Telefonieren fast jeden Tag mal eine Abbruch des Gespräches an manchen Tagen auch öfter. Dabei spreche ich nicht von irgendwo auf dem Land sondern von Stadt und Region Hannover.
Ich weiß das ich früher als das Telefon noch mit 2 Kabeln ging hat man eventuell einmal im Jahr einen Ausfall gehabt, wenn überhaupt.
Also um den Kreis mal wieder zurück zum Transporter zu bekommen. So ein T3 oder T4 sind zwar auch mal kaputt gegangen aber im Vergleich zu heute sind das ziemlich gute Fahrzeuge gewesen und jede Werkstatt und viele andere haben das im Fall der Fälle wieder ans laufen bekommen. Wird beim T6 schon schwer und bei dem was danach kommt noch mehr. Der Kram ist so komplex das es immer weniger Leute reparieren können und die kosten steigen auch immer weiter.
 
Da braucht dann jede Tankstelle ihre eigene Hochspannungsleitung mit kleinen Umspannwerk
Das ist schon heute so. Für mehr als eine DC Ladesäule ist ein Mittelspannungsanschluss mit eigenem Trafo nötig. Ist aber auch kein Problem.

Wenn wirklich alles mit Strom laufen so, muss das vorhandene Netz vermutlich mindestens noch einmal gebaut werden, wahrscheinlich reicht selbst das nicht.
Woher nimmst Du diese Erkenntnis? Arbeitest Du in diesem Bereich? Hast Du eine Vorstellung wieviel Strom sonst so verbraucht wird? Incl. Industrie?

Das sind die typischen Parolen von Leuten, die keine Ahnung haben aber die E Mobilität schlecht reden.

Die Verteilungsnetze werden laufend ausgebaut und erweitert. Das gilt auch für die Ladesäulen.

Man kann in DE sicherlich viel über die Infrastruktur meckern. Häufig ist das auch berechtigt - im Bereich der Verteilernetze stehen wir aber sehr gut da. Da wurde auch nichts kaputt gespart.

Nachholbedarf gibt es lediglich bei den HV Transfernetzen um Windenergie aus dem Norden in den Süden zu bringen. Der Nachholbedarf liegt aber daran, dass insbesondere Bayern den Bau jahrelang blockiert und verzögert hat.
 
Das ist schon heute so. Für mehr als eine DC Ladesäule ist ein Mittelspannungsanschluss mit eigenem Trafo nötig. Ist aber auch kein Problem.


Woher nimmst Du diese Erkenntnis? Arbeitest Du in diesem Bereich? Hast Du eine Vorstellung wieviel Strom sonst so verbraucht wird? Incl. Industrie?

Das sind die typischen Parolen von Leuten, die keine Ahnung haben aber die E Mobilität schlecht reden.

Die Verteilungsnetze werden laufend ausgebaut und erweitert. Das gilt auch für die Ladesäulen.

Man kann in DE sicherlich viel über die Infrastruktur meckern. Häufig ist das auch berechtigt - im Bereich der Verteilernetze stehen wir aber sehr gut da. Da wurde auch nichts kaputt gespart.

Nachholbedarf gibt es lediglich bei den HV Transfernetzen um Windenergie aus dem Norden in den Süden zu bringen. Der Nachholbedarf liegt aber daran, dass insbesondere Bayern den Bau jahrelang blockiert und verzögert hat.
Zufällig kenne ich da tatsächlich Leute.
Du schreibst ja selbst das man für mehr als ein Ladestation einen eigenen Trafo braucht mit Mittelspannung braucht. Was braucht man dann für mal vorsichtig geschätzt 50 Schnellader an einer Autobahn Tankstelle und 150 bis 200 LKW die in 10h einen 500- 800kwh Akku laden wollen. Von schnellladen der LKW überhaupt nicht zu reden.
Das ganze an jedem Parkplatz für LKW im Land. Das sind Investitionen die am Ende der Verbraucher also wir alle zahlen müssen. Das wird Strom noch teurer machen und Transport auch.
Klar das ganze passiert nicht über Nacht,
Aber um das alles zu bezahlen braucht es ein paar Sonder Vermögen.
Ich habe mir die Summe nicht gemerkt die Tenet gerade ausgeben möchte. Der Betrag war gigantisch und wir alle müssen das bezahlen.
 
Ich habe mir die Summe nicht gemerkt die Tenet gerade ausgeben möchte. Der Betrag war gigantisch und wir alle müssen das bezahlen.
Da geht es aber nicht um E Mobilität sondern um die HV Transfernetze, die gebaut werden müssen, um den Strom in DE besser verteilen zu können.

Wenn man überlegt, dass ein einziges modernes AKW 30-50 Milliarden € kostet, ist das aber gar nicht mehr so viel.

Das Problem der Kostenverteilung ist, dass in DE die Großverbraucher von Strom diese Kosten nicht bezahlen müssen.
 
Du schreibst ein Blödsinn!
Nee, endlich die Infrastruktur aufbauen.
ich fahre seit Januar einen id4 (als Firmenwagen, meinen T6 hab ich natürlich weiterhin), der wird zu 40% kurzstrecke mit heimischen Laden, zu 60% Langstrecke, auch mal 600km an einem Tag oder so, bewegt

Ich bin kein Fan von BEVs, aber die fehlende Infrastruktur, die gibts nur in der Phantasiewelt. Genau das gegenteil ist der Fall. überall, wirklich überall und an den vollkommen unnötigsten Plätzen, sind Ladesäulen. Entlang der Autobahn, an JEDER ausfahrt, finden sich welche, an jedem Autohof, in jedem Industriegebiet. und die sind immer leer, auslastung unter 5%. Auch im Osten.. neuerdings werden die Ladeparks auch Überdacht und beleuchtet gebaut.
Das sind zu 99% auch 300kw+ Lader.

In jedem Ort, an fast jede Edeka, vor fast jedem Möbelladen, überall spriesen auf Steuerzahlerkosten subventionierte Ladesäulen aus dem Boden. Die braucht niemand, aber als BEV Fahrer freut das natürlich.
Als "Kurzstrecken Auto" musst du alle 2 Wochen mal laden, da wirst du schon irgendwann mal wo einkaufen, wo man laden kann (oder du hast zuhause eine Wallbox, dann ist das irrelevant). und auf Langstrecke findet sich überall etwas, nie weiter als 2min von der Ausfahrt entfernt...

Fan bin ich trotzdem nicht, die Reichweite ist eben noch nicht so hoch (gerade wenn man zügiger fährt, oder im Winter), und immer 20-25min warten ist auch doof. Teuer sind sie, trotz der 0,25% Versteuerung viel teurer als mein 3er Diesel davor. Laden unterwegs ist super intransparent vom Preis, Abos, fehlende EC karten beim Laden... (was mir egal ist, ich hab eine Tankkarte, die geht überall)
 
aber die fehlende Infrastruktur, die gibts nur in der Phantasiewelt.
Aha, dann schau als Beispiel in Wohngebiete von Städten!
Da reichen die paar Märkte auch nicht, die eine Lademöglichkeit haben. :D
Zumal da nachts keiner stehen darf!
 
Nein, ich kenne bei mir um die Ecke unzählige Ausfahrten von der Autobahnen, die noch nie Strom, geschweige denn Ladesäulen gesehen haben. Und ich spreche von einer Gegend, die an der A61 und max. 25 km von Düsseldorf weg ist, also genügend Einwohner hat, am Stromnetz angeschlossen ist, Internet hat und auch viel schöne Gegend :-)
Bitte nicht generalisieren - weder in die eine noch in die andere Richtung. Es gibt eben in D und auch Europa unterschiedlich versorgte und entwickelte Gebiete. Genauso, wie es unterschiedlichste Anforderungen an Mobilität, Reichweite, Fahrzeuggröße und -nutzung gibt.
Jeder kann doch bitte glücklich werden mit seiner Auslegung, ohne dem Nachbarn irgendwas vorschreiben zu wollen/müssen.
"Die persönliche Freiheit hört an der eigenen Nasenspitze auf!" ist nicht von mir, aber trifft es ganz gut.
 
Aha, dann schau als Beispiel in Wohngebiete von Städten!
Da reichen die paar Märkte auch nicht, die eine Lademöglichkeit haben. :D
Zumal da nachts keiner stehen darf!
Brauchst du auch nicht. Du musst abends ja nicht laden, dein Auto schafft ja 10-15x die durchschnittliche Arbeitsstrecke. Wenn du da irgendwann einkaufen gehst, all good. Wir werden in Wohngebieten nie Lade Infrastruktur at Scale sehen, wofür auch.

Und die lade Möglichkeiten an Läden wachsen ohne Ende, weil die Läden merken wie wichtig das ist…
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, ich kenne bei mir um die Ecke unzählige Ausfahrten von der Autobahnen, die noch nie Strom, geschweige denn Ladesäulen gesehen haben. Und ich spreche von einer Gegend, die an der A61 und max. 25 km von Düsseldorf weg ist, also genügend Einwohner hat, am Stromnetz angeschlossen ist, Internet hat und auch viel schöne Gegend :-)
Bitte nicht generalisieren - weder in die eine noch in die andere Richtung. Es gibt eben in D und auch Europa unterschiedlich versorgte und entwickelte Gebiete. Genauso, wie es unterschiedlichste Anforderungen an Mobilität, Reichweite, Fahrzeuggröße und -nutzung gibt.
Jeder kann doch bitte glücklich werden mit seiner Auslegung, ohne dem Nachbarn irgendwas vorschreiben zu wollen/müssen.
"Die persönliche Freiheit hört an der eigenen Nasenspitze auf!" ist nicht von mir, aber trifft es ganz gut.
Ich schreibe nichts vor. Mir ist auch wurschd, was jemand fährt. Ich sag nur, dass die Lade Infrastruktur super ist. Ich bin in 9 Monaten 20.000km mit dem Ding gefahren, da merkt man schnell dass ich damit auch Langstrecke fahren. Laden war nie das Problem. Natürlich gibt’s Mal eine Ausfahrt ohne Lade Infrastruktur, aber du hast ja eine navi mit Ladeplanung. Die regelt das. Und bei Langstrecke ist ja wurschd ob ich 20km früher oder später lade. Da ist dann eher die persönliche Präferenz entscheidend ob Ma mc Donalds will, oder ein Autohof mit Restaurant…

ich kenne keinen BEV Fahrer, der das finden von ladesäulen als Problem sieht.. was dann eher ein Problem ist, ist das warten beim Laden. Aber da helfen mehr Säulen auch nicht. Ob ich bei 30 Säulen 4 belegt habe, oder bei 60, ist egal.. das Laden wird sich jetzt auch lösen, wenn mehr Autos mit 400V und >250kw Lade power rauskommen. Mein id4 mit 400V und einem kurzen 175kw Peak ist da echt nervend.. auch wie schon gesagt, mehr Säulen helfen da nix
 
Es wäre ja schon viel geholfen, wenn jeder vor seiner Türe kehrt. Die wenigsten hier im Bord werden keine Möglichkeit haben, eine Wallbox zu installieren.

Und wenn nicht, schafft ein 30 Minuten-Einkauf beim Lidl oder Marktkauf ausreichend Reichweite für die nächste Woche. Oder die Ladesäule beim Arbeitgeber.

Unser e-up fährt seit mittlerweile 55tkm und über 5 Jahren problemlos vor sich hin und tankt von März bis September fast nur PV-Überschuss im Wert von 8ct/kWh. Im Sommer braucht er in der Stadt 10kWh, im Winter auf Kurzstrecke eher 17. Für uns e ganz klar die Zukunft, nur für den Doppelpferdeanhänger sieht es aktuell noch blöd aus. Aber auch das wird sich ändern.
 
Also bei mir an der Arbeit ist nicht eine Ladestation dabei sitzen in dem Gebäuden etliche Firmen unter anderem eine die Deutschland weit pv Anlagen baut. Die Montage Teams sind noch mit Diesel unterwegs. Die anderen sollten jetzt wohl auf E umsteigen. Wird interessant ob dann die paar Ladestationen an der Tankstelle in der Nähe reichen.
Bei mir im Ort gibt es einen schnelle Ladestation für 2 Fahrzeuge an einem Supermarkt. Und 2 normale im Ort verteilt, eine bei mir vor dem Haus. Da haben ich noch nie jemanden laden sehen. Übrigens auch eine glanz Leistung der Gemeinde. Ein Anschluss zum Laden aber 2 Parkplätze die jetzt nur noch für E Auto sind. Die parken da dann auch ab und an, Laden aber nicht.
 
Ein paar Fakten zu diesem Unsinn:
In DE werden jedes Jahr rd. 700.000 Mio km gefahren. Alles zusammen incl. LKW (die nur einen rel. kleinen Anteil von gut 10% haben). Würde man diese Fahrleistung mit durchschnittlich 20kWh/100km komplett elektrisch bestreiten bräuchte man dafür im Jahr rd. 14TWh Strom. Hört sich viel an - allerdings werden schon jetzt knapp 500TWh Strom in DE verbraucht.

Es würden nur rd. 14% mehr Strom gebraucht - für den gesamten Straßenverkehr!

Nix doppelt oder sogar noch mehr.
Wer kommt denn mit den 20kwh aus, ein LKW sicher nicht.
Das klappt ja beim Bus kaum.
Vor allem ist die Mobilität ja nur eine Teil der Dinge die mit Strom gemacht werden sollen.
Aber egal es wird teuer für alle.
 
Wer kommt denn mit den 20kwh aus, ein LKW sicher nicht.
Das klappt ja beim Bus kaum.
Der Zauber des Durchschnitts. Natürlich braucht der LKW mehr. Der Tesla M3 oder ein ID.3 brauchen dafür deutlich weniger.

Ist aber am Ende auch egal - es ging um Deine unhaltbare Behauptung, dass elektrischer Straßenverkehr den Bedarf an elektrischer Energie mindestens verdoppeln würde. Das ist, wie man sieht, Unsinn. Selbst wenn es statt 14% mehr 15% mehr Stromverbrauch wird, sind wir von verdoppeln weeeeeeeeit entfernt.
 
Ein paar Fakten zu diesem Unsinn:
In DE werden jedes Jahr rd. 700.000 Mio km gefahren. Alles zusammen incl. LKW (die nur einen rel. kleinen Anteil von gut 10% haben). Würde man diese Fahrleistung mit durchschnittlich 20kWh/100km komplett elektrisch bestreiten bräuchte man dafür im Jahr rd. 14TWh Strom. Hört sich viel an - allerdings werden schon jetzt knapp 500TWh Strom in DE verbraucht.

Es würden nur rd. 14% mehr Strom gebraucht - für den gesamten Straßenverkehr!

Nix doppelt oder sogar noch mehr.
Ganz so einfach ist es leider nicht.
Da fehlt eine 10er Potenz.
Der Prozentwert passt entsprechend auch nicht.
Bitte korrigieren.
 
Ganz so einfach ist es leider nicht.
Da fehlt eine 10er Potenz.
Der Prozentwert passt entsprechend auch nicht.
Bitte korrigieren.
Danke - es waren 2 Fehler auf einmal. Es sind natürlich 140TWh - der Prozentwert war aber auf 70TWh bezogen:

20kWh / 100km -> 0,2kWh/km.

700.000 Mio: km 700.000.000.000 km

Bei 0,2kWh/km: 140.000.000.000 kWh -> 140.000.000 MWh -> 140.000 GWh -> 140 TWh.

Sind also 28% Prozent. Immer noch weit entfernt von der Verdoppelung.
 
Danke - es waren 2 Fehler auf einmal. Es sind natürlich 140TWh - der Prozentwert war aber auf 70TWh bezogen:

20kWh / 100km -> 0,2kWh/km.

700.000 Mio: km 700.000.000.000 km

Bei 0,2kWh/km: 140.000.000.000 kWh -> 140.000.000 MWh -> 140.000 GWh -> 140 TWh.

Sind also 28% Prozent. Immer noch weit entfernt von der Verdoppelung.
Also nur 30% nur für den Verkehr, dann ist das ja kein Problem, das Netz ist ja nur jetzt schon an der Grenze und viele Trafo haben keine Reserve so das der Anschluss von größeren Gebäuden mit Ladestation und auch der Anschluss für die ganzen Wärmepumpen zum Teil nicht mehr möglich ist. Ist bestimmt total günstig zum Hausanschluss zusätzlich noch eine Trafo.
Ich habe letztens mal in einen kabelgraben in einem großen Neubau Gebiet geschaut, was da an Kabel gelegen ist ist nicht ansatzweise in den meisten bestehenden Orten im Boden.
Dabei wird der Stadtteil der da gerade gebaut wird sogar mit Nahwärme versorgt so das da kein Strom für die Wärmepumpe gebraucht wird.
Ich bin ja nicht dagegen das sich etwas ändern sollte. Aber nicht mit der Brechstange und zuerst mal die Infrastruktur bauen und dann ändern, nicht immer anders herum versuchen und sich dann wundern warum es nicht klappt. Aktuell wird die Wirtschaft halt vernichtet weil die Energie im Vergleich zum Wettbewerb zu teuer ist und die Bürokratie auch.
Deshalb kann es sogar mit dem bestehenden Netz irgendwie klappen, die Industrie die verschwindet braucht dann hier ja keinen Strom mehr. Blöd nur das wir ohne Industrie auch weniger Einnahmen haben und weniger Leute sich das ganze überhaupt leisten können.
Aber zurück zum Ford.
Natürlich würde ich den Ford bei Ford kaufen und nicht bei VW. Dürfte günstig sein und es besteht die Möglichkeit das die Werkstatt sich damit auch auskennt. Denn die VW Bude hat da erstmal keinen Plan von und die Leute müssen erstmal geschult werden.
Klar ölwechsel werden sie auch so schaffen, wenn es aber in die Technik geht klappt das vermutlich weniger gut.
 
Also nur 30% nur für den Verkehr, dann ist das ja kein Problem, das Netz ist ja nur jetzt schon an der Grenze und viele Trafo haben keine Reserve so das der Anschluss von größeren Gebäuden mit Ladestation und auch der Anschluss für die ganzen Wärmepumpen zum Teil nicht mehr möglich ist. Ist bestimmt total günstig zum Hausanschluss zusätzlich noch eine Trafo.
Wärmepumpen sind übrigens gar kein Problem. Wir haben eine im EFH, die braucht meist um die 1500W. Da braucht ein Wasserkocher oder Fön mehr.

Ich bin ja nicht dagegen das sich etwas ändern sollte. Aber nicht mit der Brechstange und zuerst mal die Infrastruktur bauen und dann ändern, nicht immer anders herum versuchen und sich dann wundern warum es nicht klappt.
Es gibt doch schon heute über 177.000 Ladepunkte in DE. Genau das, was Du forderst passiert. Das Netz wird schon seit Jahren ausgebaut. Parallel dazu wächst der Bestand an E Autos.
 
Wärmepumpen sind übrigens gar kein Problem. Wir haben eine im EFH, die braucht meist um die 1500W. Da braucht ein Wasserkocher oder Fön mehr.


Es gibt doch schon heute über 177.000 Ladepunkte in DE. Genau das, was Du forderst passiert. Das Netz wird schon seit Jahren ausgebaut. Parallel dazu wächst der Bestand an E Autos.
Ist ja schön dass deine Wärmepumpe meist nur 1500W benötigt. Anschlussleitung dürfte aber 5KW sein und die brauchst du dann im Winter aus dem Netz und wenn es kalt ist, wenn es richtig blöd läuft sogar noch den E Heizstab.
Natürlich ist es nur der Fall wenn es mal kalt ist, dann ist es aber vermutlich in der ganzen Gegend kalt und so muss das Netz das dann auch leisten können.
Man sollte schon berücksichtigen was man in der Spitze braucht.
Ich bin wirklich gespannt was passiert wenn wir mal ein paar Tage richtig kalt haben, könnte interessant werden.
 
Anschlussleitung dürfte aber 5KW sein und die brauchst du dann im Winter aus dem Netz und wenn es kalt ist, wenn es richtig blöd läuft sogar noch den E Heizstab.
Die Anschlussleistung ergibt sich tatsächlich aus den Heizstäben/Notheizung. Im WP Betrieb ist die max. Aufnahme 2,8kW. Haus steht in der Nähe vom Chiemsee in den Bergen. - Da ist es durchaus mal richtig kalt. Heizstäbe sind in 8 Jahren noch nie gelaufen.

Gerade mal in den historischen Daten der Wetterstation am Haus nachgeschaut: Tiefsttemperatur war im Februar 2021 -14 Grad.
 
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