Ladedruck zu gering mit neuem Lader nach übersprungenem Zahnriemen

Jedoch ist die Welle etwa 10 bis 20grad verdreht, dass heißt noch lange nicht, dass Ventile aufgesetzt haben müssen.
Wie sollen sich denn die NW verdrehen, ohne dass ein Ventil aufsetzt? Die sind aufgeschrumpft - da müssen also Kräfte wirken, die erheblich größer sind als die (ohnehin nicht kleinen) Kräfte, die nötig sind, um die Ventile zu öffnen. Woher sollen diese Kräfte kommen, ohne dass ein Ventil aufsetzt???
 
Wie sollen sich denn die NW verdrehen, ohne dass ein Ventil aufsetzt? Die sind aufgeschrumpft - da müssen also Kräfte wirken, die erheblich größer sind als die (ohnehin nicht kleinen) Kräfte, die nötig sind, um die Ventile zu öffnen. Woher sollen diese Kräfte kommen, ohne dass ein Ventil aufsetzt???
In meinem Falle sind es nicht die Nocken der Wellen gewesen, sondern das Antiebsrad Welle - Welle. Das scheint weniger Kraft entgegenwirken zu können.

Du hast ja bei modernen Autos auch variable Nockenwellenversteller, auch hier sind Verstellung Richtung Früh und Spät völlig normal um Leistung für verschiedene Drehzahlbereiche zu generieren, weiterhin der Aspekt im groben die Abgase regulieren zu können.
 
In meinem Falle sind es nicht die Nocken der Wellen gewesen, sondern das Antiebsrad Welle - Welle. Das scheint weniger Kraft entgegenwirken zu können.
Es sind immer die Räder. Die Nocken können sich nicht verdrehen.

Du hast ja bei modernen Autos auch variable Nockenwellenversteller, auch hier sind Verstellung Richtung Früh und Spät völlig normal um Leistung für verschiedene Drehzahlbereiche zu generieren, weiterhin der Aspekt im groben die Abgase regulieren zu können.
Was hat das hiermit zu tun? Außerdem betrifft das nur Benziner. Diesel haben keine NW Versteller.
 
Jetzt ging es mal wieder weiter.
Ich habe mich mal zu den Nockenwellen vorgearbeitet und auch nochmal durch die Einspritzdüsenöffnungen endoskopiert. An einer Stelle sieht man einen leichten Abdruck, da muss aber dann auch die Belichtung und Winkel passen. ich werde jetzt mal die Nockenwellen ausbauen und dann nochmal die Verdichtung messen.
Kann man die neuen Wellen eigentlich auch ohne das VW-Werkzeug montieren?
 
Ich verstehe das einfach nicht. Nimm den Kopf runter!
 
Es sind immer die Räder. Die Nocken können sich nicht verdrehen.
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Hallo Marcus,
da die Nocken bei den Nockenwellen des 2,0l TDI aufgeschrumpft sind können sie sich ebenfalls verdrehen. Dann stimmen beim Abstecken die Steuerzeiten, die Nocken passen aber trotzdem nicht. Ich meine dass wir diesen Fall hier auch schon hatten.

Im übrigen bin ich deiner Meinung: Kopf runter und nachschauen was noch in Klump ist.

Grüße
Jochen
 
da die Nocken bei den Nockenwellen des 2,0l TDI aufgeschrumpft sind können sie sich ebenfalls verdrehen. Dann stimmen beim Abstecken die Steuerzeiten, die Nocken passen aber trotzdem nicht. Ich meine dass wir diesen Fall hier auch schon hatten.
Danke für die Info Jochen.
 
Die Ventile haben Kontakt gehabt, da die Steuerzeiten verstellt sind. Wenn die Kontakt hatten sind sie auch immer krumm. Hier muss der Kopf am Ende eh raus. Alles was dazwischen liegt ist Zeitverschwendung. Die Hydrostößel der aufgesetzte Ventile gehören auch in den Schrott.
 
Manche Leute haben eine bemerkenswerte Beratungsresistenz.
 
Dass die Nockenwellen getauscht werden müssen, ist mir klar.
Kann der Kopf denn runter, ohne dass der Lader raus muss?
Muss die Ansaugbrücke runter?
Ansonsten Kühlwasser und AGR?
Ich schon schwer am überlegen, scheue galt etwas den Aufwand.
 
Die kannst scheuen, was du willst. Am Ende muss der Zylinderkopf raus. Deine anderen Fragen klärt alle das Werkstatthandbuch, welches du für unter 10€ im Erwin kaufen kannst und das für eine ordentliche Reparatur notwendig ist (auch bei Profis). Ohne das hast du mit deinem Erfahrunglevel kein Chance. Oder du schleppst das Auto langsam zu jemandem, der sich aus kennt.

Gruß,
Yogi
 
Zuletzt bearbeitet:
So jetzt wollte ich mich mal zurückmelden.
Vorab, dass eine solche Reparatur ohne entsprechende Anleitung nicht sinnvoll möglich, ist war mir klar und ich hatte deshalb vorab alle Unterlagen aus ErWin heruntergeladen. Meine entsprechende Frage zielte dahin, ob es an manchen Stellen bei meinem konkreten Fall Vereinfachungen gibt. So war es zum Beispiel nicht notwendig, die Antriebswelle zu demontieren, auch der Lader konnte im Motorraum bleiben, nachdem er am Kopf und DPF gelöst war.

Zum Schaden: Es gab von fast allen Ventilen ganz geringe Abdrücke auf den Kolben. Man hat erst beim genauen Hinsehen gesehen, dass es einen Kontakt gegeben hatte. Offensichtlich und glücklicherweise ist die Kraft zum Überwinden der Pressung so gering, dass kein Schaden entsteht. Kolbenüberstand war ok, Ventile waren alle dicht. Die Stößel waren auch vorher mit verstellten Steuerzeiten unauffällig, von daher blieben die auch drin.
Und so hat er jetzt die ersten 500km mit den neuen Nockenwellen ohne Probleme abgespult.
 
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