So jetzt wollte ich mich mal zurückmelden.
Vorab, dass eine solche Reparatur ohne entsprechende Anleitung nicht sinnvoll möglich, ist war mir klar und ich hatte deshalb vorab alle Unterlagen aus ErWin heruntergeladen. Meine entsprechende Frage zielte dahin, ob es an manchen Stellen bei meinem konkreten Fall Vereinfachungen gibt. So war es zum Beispiel nicht notwendig, die Antriebswelle zu demontieren, auch der Lader konnte im Motorraum bleiben, nachdem er am Kopf und DPF gelöst war.
Zum Schaden: Es gab von fast allen Ventilen ganz geringe Abdrücke auf den Kolben. Man hat erst beim genauen Hinsehen gesehen, dass es einen Kontakt gegeben hatte. Offensichtlich und glücklicherweise ist die Kraft zum Überwinden der Pressung so gering, dass kein Schaden entsteht. Kolbenüberstand war ok, Ventile waren alle dicht. Die Stößel waren auch vorher mit verstellten Steuerzeiten unauffällig, von daher blieben die auch drin.
Und so hat er jetzt die ersten 500km mit den neuen Nockenwellen ohne Probleme abgespult.