Kühlmittelverlust - steigender Ölstand

R0land

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4 Apr. 2021
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Mein Auto
T6 Caravelle
Erstzulassung
01.09.2017
Motor
TDI® 110 KW EU6 / 6d-temp CXHA
DPF
ab Werk
Getriebe
6-Gang
Typenbezeichnung (z.B. 7H)
7HC
Hallo zusammen,

ich habe gerade Probleme mit meinem Bulli und keine technischen Kompetenzen. Fahrzeug steht momentan beim Schrauber.



Zum Fahrzeug:

T6 2.0 Diesel 150 Ps CXHA

09/2017 mit 150tkm



vor dem Sommerurlaub kommt die Meldung, dass die Kühlflüssigkeit zu gering ist.

Ca. 200 ml nachgefüllt und dann ab in den Urlaub - ca. 2000 km ohne weitere Meldung. Nach dem Urlaub immer Kurzstrecken ca. 20 km.

Nach kurzer Zeit erneut Kühlwassermeldung.

Da eh die Inspektion ansteht ab in die VW Werkstatt und das Problem geschildert.

Sichtkontrolle am Kühlsystem ohne Ergebnis, Ausgleichsdeckel geprüft -in Ordnung-aber der zusätzliche Hinweis- Ölstand zu hoch- Öl muss abgesaugt werden.



Aussage des Freundlichen: Diagnose ist äußerst schwierig- ich soll das Ganze erst noch beobachten. Regenerationsphasen, Kühlmittelstand und weißen Qualm.

Regenerationsphasen am Fahrzeug habe ich auf den täglichen Kurzstrecken nicht wahrgenommen. Die Drehzahl ist im Stand an den Ampeln immer bei 800.

kein weißer Qualm.



Innerhalb von 2 Wochen erneut die Meldung zu wenig Kühlmittel - Kühlmittel nachgefüllt und den Ölstand überprüft- der Ölstand füllt sich weiter auf.

Mittlerweile bei etwa 400 km ca. 1,5 Liter Kühlmittel nachgefüllt. Das Kühlmittel im Ausgleichsbehälter ist unverfärbt.



Nächster Schritt war ein Ölwechsel bei meinem Schrauber. Das abgelassene Öl wurde 6 Tage im klaren Behälter gelagert und dann überprüft. Kein Kühlmittel erkennbar- alles war dunkel. Vermutlich mit Diesel vermischt.

Nächster Schritt - Schlauch demontiert. s. Foto

Anschließend auf den Ausgleichsbehälter 1Bar Druck gegeben und den LLK endoskopiert. Ohne Ergebnis.



Dann das Rohr abgeschraubt und den AGR Kühler endoskopiert. Dabei im inneren eine Wasserpfütze gefunden. Probiert und es ist kein Gummibärchensaft.



Zum Freundlichen fahre ich nach der letzten Beratung nicht mehr. Nach 75 Minuten Beratung- habe ich nichts verstanden- außer es könnte alles sein und die Diagnostik mit dem Tester ist sehr aufwändig, führt möglicherweise aber zu keinem Ergebnis.



Mein Schrauber nimmt sich dem Problem an und hofft auf hilfreiche Tipps aus dem Forum.



Ich habe schon viel gelesen und bisher immer nur etwas zum Kühlmittelverlust oder zum Ölanstieg gefunden. Vielleicht gibt es aber einen Zusammenhang zwischen beiden Problemen?



Ich hoffe auf Eure Unterstützung, wie wir bei der weiteren Diagnostik vorgehen sollten.
 

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Wie viel zu viel Öl war nach welcher Laufleistung seit letztem Ölwechsel drin?

Wasserverlust ist beim T6 2l Euro 6 nix besonderes. Ladeluftkühler, AGR und Zylinderkopf sind bekannte Schwachstellen.
 
Hallo zusammen,

ich habe gerade Probleme mit meinem Bulli und keine technischen Kompetenzen. Fahrzeug steht momentan beim Schrauber.



Zum Fahrzeug:

T6 2.0 Diesel 150 Ps CXHA

09/2017 mit 150tkm



vor dem Sommerurlaub kommt die Meldung, dass die Kühlflüssigkeit zu gering ist.

Ca. 200 ml nachgefüllt und dann ab in den Urlaub - ca. 2000 km ohne weitere Meldung. Nach dem Urlaub immer Kurzstrecken ca. 20 km.

Nach kurzer Zeit erneut Kühlwassermeldung.

Da eh die Inspektion ansteht ab in die VW Werkstatt und das Problem geschildert.

Sichtkontrolle am Kühlsystem ohne Ergebnis, Ausgleichsdeckel geprüft -in Ordnung-aber der zusätzliche Hinweis- Ölstand zu hoch- Öl muss abgesaugt werden.



Aussage des Freundlichen: Diagnose ist äußerst schwierig- ich soll das Ganze erst noch beobachten. Regenerationsphasen, Kühlmittelstand und weißen Qualm.

Regenerationsphasen am Fahrzeug habe ich auf den täglichen Kurzstrecken nicht wahrgenommen. Die Drehzahl ist im Stand an den Ampeln immer bei 800.

kein weißer Qualm.



Innerhalb von 2 Wochen erneut die Meldung zu wenig Kühlmittel - Kühlmittel nachgefüllt und den Ölstand überprüft- der Ölstand füllt sich weiter auf.

Mittlerweile bei etwa 400 km ca. 1,5 Liter Kühlmittel nachgefüllt. Das Kühlmittel im Ausgleichsbehälter ist unverfärbt.



Nächster Schritt war ein Ölwechsel bei meinem Schrauber. Das abgelassene Öl wurde 6 Tage im klaren Behälter gelagert und dann überprüft. Kein Kühlmittel erkennbar- alles war dunkel. Vermutlich mit Diesel vermischt.

Nächster Schritt - Schlauch demontiert. s. Foto

Anschließend auf den Ausgleichsbehälter 1Bar Druck gegeben und den LLK endoskopiert. Ohne Ergebnis.



Dann das Rohr abgeschraubt und den AGR Kühler endoskopiert. Dabei im inneren eine Wasserpfütze gefunden. Probiert und es ist kein Gummibärchensaft.



Zum Freundlichen fahre ich nach der letzten Beratung nicht mehr. Nach 75 Minuten Beratung- habe ich nichts verstanden- außer es könnte alles sein und die Diagnostik mit dem Tester ist sehr aufwändig, führt möglicherweise aber zu keinem Ergebnis.



Mein Schrauber nimmt sich dem Problem an und hofft auf hilfreiche Tipps aus dem Forum.



Ich habe schon viel gelesen und bisher immer nur etwas zum Kühlmittelverlust oder zum Ölanstieg gefunden. Vielleicht gibt es aber einen Zusammenhang zwischen beiden Problemen?



Ich hoffe auf Eure Unterstützung, wie wir bei der weiteren Diagnostik vorgehen sollten.
Das liest sich wie bei mir, nur ohne die Ölvermehrung, letztendlich war es der AGR, wie bei Dir. 800 Ocken ca. ohne Montage.
 
Ich fahre so seit glaub ich jetzt über 100.000km rum. Alle 2000km bis 4000km kippe ich Kühlwasser nach. Vermute dass es bei mir das agr ist. Könnte aber auch der Zylinderkopf sein. Dieser soll bei den frühen T6 ab Baujahr 2015 wohl anfälliger dafür sein. Solang es bei mir nicht akut mehr wird, wird weiter gefahren. Der Motor hat bald 480tkm auf der Uhr. Da Dokter ich wegen sowas auf gut Glück nicht mehr rum.
 
Zum Ölanstieg kann ich leider nicht viel sagen. Die haben abgesaugt, so dass der Messstab zwischen min. Und Max lag
Habt ihr noch einen Tipp oder ein Video wie ich den LLK und AGR prüfen kann und nicht beides auf Verdacht tauschen muss.
Gelesen habe ich, dass die ausgebaut und abgedrückt werden können. Gibt es noch andere Möglichkeiten?
 
Na wenn im AGR Wasser zu sehen ist, ist das auf jeden Fall schon mal undicht.
 
gewundert hat mich dabei, dass das Wasser scheinbar kein Kühlmittel war.
Das bedeutet, dass sich dort auch keine andere Flüssigkeit (Kondenswasser o.ä.) befinden darf?
 
Aufgrund der Rußablagerungen sollte sich da eigentlich nicht wirklich Kondenswasser sammeln. Die Feuchtigkeit müsste da ja auch erstmal hinkommen. Um sowas zu beurteilen, bedarf es einem Bild der Begutachtung.
 
Naja, wenn er bei der letzten Fahrt nicht warm gefahren wurde kann da schon ordentlich Kondenswasser im AGR sein.

Mfg
 
Ich habe gestern einen neuen Versuch gestartet:
Bulli ca. 100 km heiß gefahren.
Dann den Schlauch am LLK um 90 Grad nach oben gedreht und das Rohr am AGR gelöst.
2 Bar Druck auf den Ausgleichsbehälter gegeben und über Nacht stehen gelassen.
Am nächsten Tag beide Teile endoskopiert und keine Feuchtigkeit gefunden.
Bei längeren Touren scheint er auch kaum Kühlmittel zu verlieren.
Ich schicke mal ein paar Bilder mit.

Hat noch jemand einen Tipp was noch überprüft werden kann.
Kennt jemand eine gute Werkstatt, die Erfahrungen mit solchen Problemen hat. Gerne im Bereich Dortmund Umkreis 100 KM.
Vielen Dank für Eure Hilfe!!
 

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Ich würde nun einen kleinen Zwischenstand geben.
Die dritte Werkstatt hat den Fehlerspeicher ausgelesen und festgestellt, dass die AdBlue Pumpe einen statischen Fehler hat. Sie funktioniert nicht und unterbricht dadurch die Regeneration.
Warum die erste VW Werkstatt dies nicht erwähnt hat, wundert mich sehr.

Durch die Unterbrechung der Regeneration lässt sich der steigende Ölstand erklären. Ob der Kühlmittelverlust damit zusammenhängt ist noch nicht klar.
Ich mache mal ein paar Kilometer und berichte weiter.
 
Das wär ja eine lustige Erklärung, aber die AdBlue Pumpe hat nichts mit der Regeneration zu tun. Und wenn die Defekt wäre wüsstest dus - dann hättest du eine Anzeige im Kombiinstrument "in 1000km kein Motorstart mehr möglich". Klingt nicht gerade nach einer kompetenten Werkstatt...
 
Bei mir war der AGR-Kühler defekt und hat Kühlwasser verbraucht (keine Ölvermehrung). Das Wasser aus dem AGR Kühler ist dann in den Motorraum weitergeschwappt - Folge: Motortod, 12.000€ für Einbau neuer Rumpfmotor (2016 / 100tkm).
 
OT aber vielleicht doch hilfreich. Im Golf 7 2.0 TDI EU6 EA288 150/184PS verstopft der Innenraumwärmetauscher aufgrund des G13 mit Silikatzusatz. Wer nicht rechtzeitig auf G12evo gewechselt hat, wird/wurde von diesem Problem heimgesucht. Die Auswirkungen sind aber das Interessante.

1. Die Heizleistung lässt nach bis zum totalen Ausfall, erst auf einer Seite dann komplett.
2. Der Kühlkreislauf ist in einem bestimmen Bereicht gestört. Innenraumwärmetauscher/AGR/Ladeluftkühler hängen mit an einer elektrischen Wasserpumpe. Das System wird deutlich wärmer als es sollte aufgrund des minimierten Kühlmittelflusses im Innenraumwärmetauscher. Irgendwo kocht das Wasser auf es entsteht Dampf und der Kühlwasserbehälter kocht über/ das Ventil im Deckel öffnet um den Überdruck abzulassen. Das ist meist bei der Regeneration passiert.
Manch einer hat schon eine defekte ZKD oder Kopf diagnostiziert, ist es aber nicht.
 
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