In Zürich gestranded mit Fehler P1670 (Kabelbaum PDEs?)

TNT5

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Hallo Liebe (L)Eidgenossen,

Auf dem Weg nach Italien bin heute mit meiner Familie (6 Personen, voll bepackt) in Zürich liegen geblieben.

Glühwendelleuchte und starkes Ruckeln. Hatte zufällig OBDeleven dabei und konnte Fehler P1670 ermitteln (Ventil für Pumpe/Düse Zylinder 5 - elektrischer Fehler im Stromkreis).

Über Wackeln am Stecker lässt sich das Problem für einige Kilometer ignorieren, bis es wieder auftritt.

Jetzt würde ich vom Abschleppdienst auf einen VW Vertragshändlerparkplatz in Zürich gestellt - da gehen bei mir natürlich alle Alarmglocken an: VW Werkstatt und Schweiz. Meine Vermutung ist, dass der Kabelbaum eventuell getauscht werden sollte (im Februar wurde eine PDE Brücke verbaut).

Meine Frage: Gibt es jemanden in der Näher der uns akut aushelfen kann? Oder kennt jemand eine (am Besten) freie Werstatt oder begabten Hobbyschrauber?

Wir sind zu sechsts und waren wie gesagt grade auf dem Weg in den Urlaub. Sind alle ziemlich fertig und unglücklich, weil noch nicjt mal klar ist wie es heute überhaupt weitergeht.

Wir sind für jegliche Hilfe dankbar.
 
Da du schreibst, das erst vor kurzen an den PDEs gearbeitet wurde, und durch wackeln am Stecker eine kurzzeitige Besserung eintritt, solltest du dir den Stecker vielleicht mal mal ganz genau anschauen, vielleicht hast du ja Glück das er nur nicht richtig zusammen ist.
 
In die Richtung denke ich auch, aber ohne Werkzeug ist da schlecht beizukommen.
 
Mahlzeit, Stecker hat ja einen Drehmechanismus - ohne Werkzeug möglich...
Schau mal ob die Pins alle korrekt sitzen
 
Ich komme kaum mit zwei Fingern ran, wisch-, und Kühlwasser ist ja im Weg. Es reicht grade mal zum "rumkneten". Stecker ziehen und vor allem betrachten ist quasi nicht drin.

Ganz abgesehen davon, dass wenn ich sehe, dass der Stecker/Pins nicht in Ordnung komme ich damit vermutlich auch nicht wirklich weiter grade.
 
... wenn Du aber feststellst, dass sie nur nicht richtig saßen, ist der Urlaub gerettet. 😉
 
... Update. Mittlerweile ist auch die Batterie leer. Sprich ich bekomme ihn nicht mal mehr an. Läuft.
 
So. VW hat nicht mal mehr Zeit sich den diese Woche noch anzusehen (will ich das überhaupt? - wenn die einen wirtschaftlichen Totalschaden diagnostizieren zahlt der ADAC nur die Fahrt zum und die Verschrottung 0_o)

Liebe TXer: Wer kann mit einem Transport aus Region Stuttgart/Böblingen/Calw nach Zürich und zurück helfen? Oder kennt wen oder ein Unternehmen, dass das tut?
Eventuell auch "nur" ein Fahrer. Ich habe leider keinen BE-Führerschein.
 
Als Plus Mitglied(falls vorhanden) könntest du vom ADAC den Weitertransport nach Hause oder in deine Wunschwerkstatt durchführen lassen.

Lasst euch doch von so etwas nicht klein kriegen, ich würde dort die Nachbarschaft abklingeln um nach Werkzeug zu fragen, oder irgend eine andere Auto-Werkstatt aufsuchen, die haben meistens auch eine Transportmöglichkeit um das Fahrzeug zu sich zu holen.

Ich bin letztens in Frankreich 2Stunden mit jaulender Servo vorsichtig von Werkstatt zu Werkstatt gefahren um mit Händen und Füßen nach den richtigen Servoöl zu fragen, und am Endet gab es das nur im Großhandel, 2Stunden zusätzlich mussten wir noch warten weil die von 12-14:00 zu hatten.

Manchmal können die Busse schon nerven, belohnen einen aber später auch wieder.
 
Wenn Du den ADAC konsultierst:
Der Schaden muss nicht in der Werkstatt festgestellt werden.
Am Telefon gut argumentieren, "top Multivan usw.", dann sollte das von der Schweiz nach Hause noch gehen.
Zudem hast Du ja auch 'ne Menge Gepäck usw, dass dann verladen werden müsste.

Eigentransport wird schwierig, da MV auf Trailer schnell über 3to Anhängelast kommen, da würde ich einen Abschleppunternehmer aus meiner Heimat im Netz suchen.

Ersatzfahrzeug in den Urlaub haben sie mir bei Ausfall mit dem T3 auch mal angeboten, hatte aber Camper-Urlaub geplant, da nützt mir ein PKW nichts.
Habe es dann in München noch gerichtet bekommen, ein super ADAC-Mann hat auf der Bahn einen defektem Hallgeber diagnostiziert und einen Tipp für eine Bosch-Werkstatt in M gegeben, falls VW nciht helfen könnte.
Das konnten die dann logischerweise auch nicht, (angeblihc wäre der VErteiler des MV nicht zerlegbar) und ich ließ den Bus vom ADAC zu Bosch bringen. Den einen Transport hatte ich frei, im Gegenzug hätte es keinen Heimtransport mehr gegeben.

Der Bosch-Mann hatte tatsächlich ein - angeblich - nicht einzeln lieferbaren Hallgeber in einem verstaubten Regal liegen, hat den Verteiler zerlegt und alles gerichtet, alles am Samstag. Ich kam mit nur 1 Tage Verspätung in Sloweinen an.

Also mal ans Telefon und versuchen, in Zürich eine Bosch-Werkstatt zu finden, am Telefon Problem schildern und dann mit ADAC-Schutzbrief dahin schleppen lassen.
 
Hallo TNT5
Vielleicht kann Dir jemand aus dem VWBUSFORUM.CH helfen.
Gruss, Thomas
 
Ich fahre morgen aus dem Raum Bregenz nach Nagold (CW), falls dir das jetzt noch was bringt.
 
Hallo zusammen, vielen Dank für die Vorschläge und Beiträge.

Ich habe mich überwunden und mit vielen Pausen und liebevoller Massage der Kabel den T5 fast bis ganz nach Hause bewegt. 3,5 Stunden über Landstraße, 10 mal gehalten wegen "Motorfehler", einmal direkt in eine Werkstatt gerollt (dort konnte aber auch nicht weiter geholfen werden, vor Ort hatte man kaum Erfahrung mit VWs). Bosch Service Gerät hat nur meine Fehler bestätigt.

Jetzt steht er bei mir und die Radmuttern sind bereits gelößt (180Nm, was zur ...) um ihn dann morgen aufzubocken und die Servicestellung einzurichten. Bin gespannt ob ich außerhalb vom Zylinderkopf bereits was finde oder ob ich wirklich an den Kabelbaum innen ran muss.

Ich werde berichten.

@Niko0711 , vielen Dank für das Angebot!
 
Respekt, auch an Deine Familie, die das mitgemacht hat!
Fällt dann fast in die Rubrik Abenteuerurlaub, da bleibt bei Kindern wahrscheinlich mehr von hängen als wenn sie am Strand lagen.
 
Die Familie habe ich per Bahn zurückgeschickt, hat der ADAC übernommen.
 
So. Ich habe mich bis zum Kabelstrang für die PDEs durchgekämpft und den Stecker ziehen können. Nach Sichtprüfung sehen die Kabel erst mal OK aus, keine Druckstellen, Knicke oder äußeren Verletzungen sichtbar. Scheinbar auch noch relativ fest im Stecker die Pins.

Ich nehme an die Schwarze Leitung ist eine Art Zugentlastung, oder - kann da keine Litze drin sehen?

Wie kann ich denn noch feststellen ob die Kabel wirklich gut sind? Mit dem Miltimeter die Widerstände messen? Dafür muss ich am MSG den Stecker lösen und dann am anderen Ende (PDE-Stecker) messen oder?

P.S. Ersatzkablbaum für "innen" ist vorsichtshalber schon auf dem Weg)
 

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Weiter geht es (ich lasse euch einfach mal teilhaben, eventuell nutzt das später jemandem was).

Ich habe die Batterie ausgebaut und mich bis zum Motorsteuergerät durchgebuddelt. Den T60 gezogen (ist der kleinere der zwei Stecker) um dann mit einem dünnen (Pflanzen)Draht die Pins prüfen zu können. Die passenden Paare habe ich gefunden und waren alle für mein Dafürhalten unauffällig (um die 3 Ohm).

Daraufhin habe ich den Ventildeckel aufgemacht und war erst mal relativ begeistert. Sieht sehr ordentlich aus (im Februar wurde erst eine PDE Brücke verbaut). Kein "Sumpf", Nockenwelle absolut glatt. Kabelstrang zu den PDEs nicht verdreht und bombenfest.

Auch hier habe ich die Verbindungen wiederum zum Stecker gemessen, wieder alle Kabel gleich/unauffällig.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch die Vermutung, dass tatsächlich PDE 5 selbst eine Macke hat.

Es sei denn jemand hat eine andere Idee.

Ich würde jetzt erst mal wieder zumachen und gucken ob mein Rumgewackel irgendwas gebracht hat (andererseits fühle ich mich damit nicht wirklich gut, ich habe ja keinen Fehler aktiv behoben).
 
Das ist der Stecker T6r und ja da sind nur 6 Kabel, das Schwarze was da so rumhängt fehlt da also nicht.
Trotzdem komisch das das da so rumliegt.
Die nächste Stelle währe dann der Stecker direkt am PDE zum Messen und/oder das PDE.
 
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