Hydrostößel mit oder ohne DLC Schicht

@cruzy

Habe ich mal den anderen Teil der KI gefragt, der mitunter von einem Praktiker etwas lernen möchte...kommt das sowas bei raus...

und oh Wunder... beachte man den letzten Hinweis der Verschleissverlagerung.... ;-) wie ich das schon einmal erklärte... .

Wenn du nun also 2 Verschiedene Oberflächengüten, Materialien zueinander bringst... was passiert?
Die klügere gibt nach. Von den Folgeproblemen im Ventilantrieb mal ganz abgesehen.



Eine DLC-Schicht (Diamond-Like Carbon) auf Hydrostößeln reduziert zwar die Reibung, bringt jedoch Nachteile wie hohe Herstellungs und Teilekosten, Sprödigkeit bei Überlastung, potenzielle Probleme mit der Benetzung bei unzureichendem Ölfilm sowie das Risiko eines flächigen Schichtabriebs bei Materialermüdung mit sich.

Nachteile von DLC-Beschichtungen


    • Hohe Kosten: Die DLC Beschichtung im Pvd-Verfahren ist teuer in der Herstellung, was den Preis der Hydrostößel erhöht.
    • Geringe Fehlertoleranz: Bei extremer Punktbelastung oder mangelhafter Härte des Trägermaterials kann die harte Schicht brechen oder abplatzen. [1, 2]
    • Benetzungsverhalten: Extrem glatte DLC-Oberflächen können unter ungünstigen Bedingungen (z. B. bei reiner Schleuderöl-Versorgung) das Haftvermögen von Ölen verringern, was das Risiko eines Abreißens des Schmierfilms begünstigen kann.
    • Verschleißverlagerung: Löst sich die Schicht stellenweise ab (etwa durch Einlaufprozesse oder Materialfehler), entsteht ungleichmäßiger Verschleiß zum ungehärteten bzw. unbeschichteten Gegenpartner (z. B. der Nockenwelle).
 
Die Frage stellt sich auch, was man in einen 20 Jahre alten Bus mit einer Laufleistung von Laufleistung jetzt knapp 300.000KM noch in die (Über-)Lebensdauer des Motors investiert.
Teuere Sonderbehandlungen machen da keinen Sinn.
 
Die Frage stellt sich auch, was man in einen 20 Jahre alten Bus mit einer Laufleistung von Laufleistung jetzt knapp 300.000KM noch in die (Über-)Lebensdauer des Motors investiert.
Teuere Sonderbehandlungen machen da keinen Sinn.
Wenn man den Bus vielleicht nur noch 2 oder 3 Jahre fahren will, was etwa 50.000 Kilometer entsprechen mag, stimme ich Dir zu.
Wenn ich vor habe, den Bus noch so lange zu fahren, wie ich noch sicher Auto fahren kann (bin 75 und gehe noch von über 5 Jahren und über 100.000 Kilometern aus), macht es schon Sinn, sich technische Probleme durch zweifelhafte Ersatzteile vom Leib zu halten.
 
Durch zweifelhafte ja, da bin ich voll bei Dir. 😉
Aber spezialbehandelte Teile, die ggf. noch mal lebensverlängernd sind, braucht man da eigentlich nicht mehr.
Wenn also das Original unbehandelt ist, sollte der Ersatz unbehandelt für den Rest der Nutungsmöglichkeit ausreichen.

Die anderen Überlegungen teile ich durchaus, habe genau aus den Gründen mit 65 einen neuen Camper aufgebaut, obwohl der T3 noch prima im Schuss war.....
 
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Deswegen hatte ich ja auch den Weg ins Forum gewählt und nicht gleich die KI gefragt. Hatte eigentlich gehofft hier Erfahrungswerte zu bekommen von zb Leuten mit den DLC Teilen standardmäßig von Werk aus im Motor (BRS etc.) die den schon offen hatten und etwas zum Verschleiß sagen können. Oder auch Leute die auf die gleiche Idee schon kamen und etwas dazu sagen können.

Stattdessen habe ich speziell in deinem ersten Post nur Meinung bekommen. Alles neue HexHex ist blöd, mag ich nicht, hatten wir früher auch nicht. Muss auch so gehen.

Ja geht auch so, natürlich. Aber darum ging es doch gar nicht. Iwie macht das doch so ein Forum dann überflüssig oder nicht?

Übrigens, wenn diese Punkte in dem Motor zum tragen kämen:

  • Geringe Fehlertoleranz: Bei extremer Punktbelastung oder mangelhafter Härte des Trägermaterials kann die harte Schicht brechen oder abplatzen. [1, 2]
  • Benetzungsverhalten: Extrem glatte DLC-Oberflächen können unter ungünstigen Bedingungen (z. B. bei reiner Schleuderöl-Versorgung) das Haftvermögen von Ölen verringern, was das Risiko eines Abreißens des Schmierfilms begünstigen kann.
  • Verschleißverlagerung: Löst sich die Schicht stellenweise ab (etwa durch Einlaufprozesse oder Materialfehler), entsteht ungleichmäßiger Verschleiß zum ungehärteten bzw. unbeschichteten Gegenpartner (z. B. der Nockenwelle).
dann hätte VW das doch nicht zum Upgrade gemacht. Also es funktioniert doch tausendfach und du willst mir was vom Gegenteil erzählen? Aber ich wiederhole mich und spare mir auch alles weitere bei diesen Fantasien von keine Werkstätten, Eheproblemen und was weiß ich noch für ein Blödsinn.......
 
Zuletzt bearbeitet:
Deswegen hatte ich ja auch den Weg ins Forum gewählt und nicht gleich die KI gefragt. Hatte eigentlich gehofft hier Erfahrungswerte zu bekommen von zb Leuten mit den DLC Teilen standardmäßig von Werk aus im Motor (BRS etc.) die den schon offen hatten und etwas zum Verschleiß sagen können. Oder auch Leute die auf die gleiche Idee schon kamen und etwas dazu sagen können.

Stattdessen habe ich speziell in deinem ersten Post nur Meinung bekommen. Alles neue HexHex ist blöd, mag ich nicht, hatten wir früher auch nicht. Muss auch so gehen.

Ja geht auch so, natürlich. Aber darum ging es doch gar nicht. Iwie macht das doch so ein Forum dann überflüssig oder nicht?

Übrigens, wenn diese Punkte in dem Motor zum tragen kämen:

  • Geringe Fehlertoleranz: Bei extremer Punktbelastung oder mangelhafter Härte des Trägermaterials kann die harte Schicht brechen oder abplatzen. [1, 2]
  • Benetzungsverhalten: Extrem glatte DLC-Oberflächen können unter ungünstigen Bedingungen (z. B. bei reiner Schleuderöl-Versorgung) das Haftvermögen von Ölen verringern, was das Risiko eines Abreißens des Schmierfilms begünstigen kann.
  • Verschleißverlagerung: Löst sich die Schicht stellenweise ab (etwa durch Einlaufprozesse oder Materialfehler), entsteht ungleichmäßiger Verschleiß zum ungehärteten bzw. unbeschichteten Gegenpartner (z. B. der Nockenwelle).
dann hätte VW das doch nicht zum Upgrade gemacht. Also es funktioniert doch tausendfach und du willst mir was vom Gegenteil erzählen? Aber ich wiederhole mich und spare mir auch alles weitere bei diesen Fantasien von keine Werkstätten, Eheproblemen und was weiß ich noch für ein Blödsinn.......

Naja, ich denke auch, dass alles zu dem Thema geschrieben wurde, was Du für eine Entscheidung brauchst. 😉

Kannst ja, wenn Du die Arbeiten erledigt hast, noch mal ein Feedback geben, was Du gemacht hast.
 
Stattdessen habe ich speziell in deinem ersten Post nur Meinung bekommen. Alles neue HexHex ist blöd, mag ich nicht, hatten wir früher auch nicht. Muss auch so gehen.

Ich schätze dieses Forum für sein ungemeines Fachwissen, doch leider driften viele Diskussionen in die Thematik rund um Originalteile ab. Dass du bei einer Bestellung am Teiletresen bei VW - auch für deinen alten Motor ohne Partikelfilter - Stößel von INA mit DLC-Beschichtung geliefert bekommst, spielt hier gerade seltsamerweise eine untergeordnete Rolle.

Man kann die Beschichtung also als vom Fahrzeughersteller als sinnvoll erachtete Evolution eines Bauteilstandes mit voller Rückwärtskompatibilität betrachten, oder sich dieser Weiterentwicklung verweigern.

Es steht außer Frage, dass viele Teile im Zubehör - gerade von Herstellern ohne eigene Produktion - eine unzureichende Qualität aufweisen. Nichtsdestotrotz wird ein ausgenudelter Zylinderkopf seine Restlebensdauer auch mit Zubehörteilen namhafter deutscher Hersteller bewältigen. Meine INA-Welle mit INA-Stößeln läuft seit 2022 problemlos.

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!
 
dann hätte VW das doch nicht zum Upgrade gemacht. Also es funktioniert doch tausendfach und du willst mir was vom Gegenteil erzählen? Aber ich wiederhole mich und spare mir auch alles weitere bei diesen Fantasien von keine Werkstätten, Eheproblemen und was weiß ich noch für ein Blödsinn.......

nun, wenn ich bisher Teile original VAG Hydros für den 2.5 TDI bekam waren die Hydros NICHT beschichtet. Weder über den Bezug bei VAG direkt noch über die OEM in der MSI Gruppe. Da bekommt man aber auch DLC... nicht jedoch original. Was man dir hier verkauft hat...kann ich nicht einschätzen. Und ich führe keine "Nichtwerkstatt" sondern neben Maschienenbau für Oberflächentechnik ( auch für die Automobilindustrie in technischen Anwendungsoberflächen) auch eine Professionelle Motoren und Getriebeinstandsetzung, in der auch mal ein popeliger VAG Trumm auf dem Tisch liegt und lag... aber Spezialitäten , die den meissten im Leben verwehrt bleiben und den Großteil abbilden.

Mach mal ... .
 
Ich traue VW auch zu, dass sie im Rahmen der Straffung des Teilesortiments neuere Teile für ältere Motoren verkaufen ("Teilenummer wurde erstzt durch") wenn sie passen, egal, ob es optimal ist oder nicht.

Wenn er nach der Reparatur erst mal wieder funktioniert, ist denen der Rest doch völlig egal.
 
Es steht außer Frage, dass viele Teile im Zubehör - gerade von Herstellern ohne eigene Produktion - eine unzureichende Qualität aufweisen.
Aber nicht immer, im WEB liest man weit mehr Negativ- als Positivberichte...
(alles ist gut interessiert fast niemanden)
Wenn er nach der Reparatur erst mal wieder funktioniert, ist denen der Rest doch völlig egal.
So der Eindruck hier - der sich nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen deckt.
Hier eine Auflistung aller OEM Teile (aus dem Zubehör) die an meinem T5 über 15 Jahre und 100.000km getauscht wurden:

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Bis auf die "Spidan Hydraulikpume, die gerade erst getauscht funktioniert alles noch.
Das Fahrzeug wurde selten, aber nur sehr wenig auf Kurzstrecken genutzt.

Das ist natürlich keine Werkstatterfahrung, zeigt aber das die Qualität der "OEM- TEILE" nicht so schlecht sein kann, wie es hier aussieht.
Natürlich ein Einzelfall, der nicht repräsentativ sein kann.
Mit meinem 3 Zylinder Lupo sieht die Bilanz ühnlich aus - meine Nuitzungsdauer ca. 22 Jahre und möglichst keine VW- Originalteile dabei kaum eine Ausfallquote über >300.000km (350.000 Gesamt)

Gruß fotowusel
 
nun, wenn ich bisher Teile original VAG Hydros für den 2.5 TDI bekam waren die Hydros NICHT beschichtet. Weder über den Bezug bei VAG direkt noch über die OEM in der MSI Gruppe. Da bekommt man aber auch DLC... nicht jedoch original. Was man dir hier verkauft hat...kann ich nicht einschätzen.

Hm, alles etwas dubios. Anbei ein paar Bilder aus dem Netz, man beachte das Datum auf dem Label. Nach meiner Erinnerung habe ich 2022 meinen Stößel bei VW in identischer Ausführung bekommen. Keine VW-Teilenummer, nur die Kennzeichnung von INA.

Ich traue VW auch zu, dass sie im Rahmen der Straffung des Teilesortiments neuere Teile für ältere Motoren verkaufen ("Teilenummer wurde erstzt durch") wenn sie passen, egal, ob es optimal ist oder nicht.

Kann sein, allerdings ist die Teilenummer 038109309C seit der Einführung des T5 unverändert geblieben. Der geometrisch identische Vorgänger 038109309A (z.B Golf 4) ist bereits 2005 entfallen und wurde durch 038109309C ersetzt.
 

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@MH_widder

Ich habe einen der letzten ohne DPF, ab MJ 2006 waren dann mit. Ist ja gängige Praxis der Hersteller dann nur das "bessere" Teil im Sortiment zu behalten um die Lager/Logistik kosten zu senken. Also würde es passen was du schreibst wenn der Vorgänger 2005 entfallen ist.

Der Hydro da auf dem Bild mit der Teilenummer soll genau diese Upgrade Version sein nach meinen Recherchen. Es gibt wohl komplett schwärzliche, was dann kein DLC ist. Bei den Beschichteten soll wie hier nur die Druckfläche oben schwarz sein.

Ich stell gern Bilder rein wenn meine kommen.

Bei mir kommt jetzt rein: Kolbenschmidt Welle, INA DLC Hydros, Glyco Lager und Zahnriemen, Wapu, Schrauben neu etc, nicht wichtig.

Was wohl tatsächlich ganz ganz wichtig ist bei DLC, das nicht trockenläuft nach dem Einbau bis Öldruck da ist. Gut ich dachte das ist immer wichtig, aber werde auch statt meinem dickflüssigem Montageöl das LM48 benutzen.
 
Ich meld mich nochmal wegen etwas kuriosem. Habe letzte Woche alles gemacht was ich vorhatte, läuft auch wieder.

Interessant ist, das scheinbar schon mal diese Arbeit gemacht wurde. Denn es waren schon die gleichen INA DLC Hydros verbaut um die es ja ging. Allerdings hätten die von Werk aus meiner Meinung nach noch nicht drin sein können bei Baujahr Anfang 2005. Gingen glaube ich mit Modelljahr 06 erst regulär in Serie als auch DPF kam und der MKB dann BRS statt AXB lautet. Das aber nur gefährliches Halbwissen.

Der wichtigste Punkt aber, und das verstehe ich immer noch nicht wie das so lange laufen kann ohne das man er merkt, es fehlte einfach mal eine Lagerschale. Nein Sie ist nicht weggefallen, habe alles mehrfach nachgeguckt. Auf dem Bild zeige ich auf den Bock wo Sie fehlte. Meine Vermutung ist, das ging nur so lange gut weil es eine obere war direkt beim Nockenwellenrad wo der Zahnriemen die Nockenwelle nach unten zieht. Man sieht auch auf den Bildern dass der Verschleiß hauptsächlich in den unteren Schalen zu sehen ist, die oberen sehen deutlich besser aus.

Ich meine der Motor läuft jetzt ein ticken ruhiger als vorher, kann aber auch Einbildung sein. Ist schon ganz komisch iwie. Was meint Ihr, kann das so lange laufen? Hab Ihn mit 228.000KM gekauft und jetzt knapp 296.000KM runter.

Grüße
 

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