Gott sei Dank fährt der nicht mit Strom

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Mein Auto
T5 Kastenwagen
Erstzulassung
2003
Motor
TDI® 77 KW
DPF
nachgerüstet
Getriebe
5-Gang
Antrieb
Front
Ausstattungslinie
Basis
Extras
Langversion
FIN
WV2ZZZ7HZ4H052XXX
Von VW selbst eingestellt :D

04-12-_2023_10-46-41.jpg
 
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Das ist auch so eine riesen Lüge! Irgendwo muss der Strom schließlich auch herkommen!
 
Ja ja, die großen Lügen der Neuzeit.

Sehen wir uns doch mal die Co2 Emissionen von Gebäuden an :

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Elektro verursactt Co2 Emissionen. Welch ein Wunder. Aber natürlich nur bei Gebäuden.
Bei Fahrzeugen hat Bibi Blocksberg etwas hexhex gemacht.
 
Na Strom ist ja im weitesten Sinne auch ein Kraft-Stoff 😉
Aber Fakt ist, dass die meisten Mitarbeiter nur mehr minimalen Gehirneinsatz zeigen. Somit schreibt der für den Webauftritt Zuständige halt ins am Ehesten passende Feld und macht sich weiter einfach keine Gedanken...
 
Das ist auch so eine riesen Lüge! Irgendwo muss der Strom schließlich auch herkommen!

Aktuell 580g CO2/kWh
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Quelle: Live 24/7 CO₂ emissions of electricity consumption

Das heißt 587g*22kwh = 12,94kg CO2 /100km kombiniert.

Laut Internet kommt bei 1L Diesel rund 2,6kg CO2 hinten raus.
Wie viel braucht ein T5? Ich bin bei 7,2l/100km Realverbrauch.
Das heißt 7,2L*2,6kg=18,75kg CO2 / 100km Realverbrauch.

Gar nicht soo groß der Unterschied. Wenn man jetzt noch einrechnet dass viele nur ein E-Auto kaufen obwohl das "alte" noch fährt und so ein Auto auch gebaut werden muss....
Klar. Im Sommer mit eigener PV siehts anderst aus.
 
Wie kommst du auf die 22 kWh? Die schafft mein ID.4 im Winter nicht mal. Dazu kommen noch die Ladeverluste.
Und bei uns in NRW sieht es dann nochmal schlechter aus, da weniger Regenerativer dafür mehr Braunkohlestrom vorhanden ist.
Ich denke im Winter ist mein kleiner Diesel besser fürs Klima.
 
Den Kindern wird auch schon so ein schei. beigebracht. Wer will denn immer was neues???
Aber dann am Freitag auf die Straße gehen!
 
Wie kommst du auf die 22 kWh? Die schafft mein ID.4 im Winter nicht mal. Dazu kommen noch die Ladeverluste.
Und bei uns in NRW sieht es dann nochmal schlechter aus, da weniger Regenerativer dafür mehr Braunkohlestrom vorhanden ist.
Ich denke im Winter ist mein kleiner Diesel besser fürs Klima.
Steht doch oben 22kwh
 
Hallo,
gibt ja auch tatsächlich Erfahrungsberichte dazu:

Den hier finde ich bemerkenswert:

Grüße
Jochen
 
Hallo,
gibt ja auch tatsächlich Erfahrungsberichte dazu:

Den hier finde ich bemerkenswert:

Grüße
Jochen

Letzterer hat bestimmt die Heizung an gehabt....evtl muss die EU noch einen 20cm Dämmzwang für E-Autos nachlegen. Außerdem heizt der doch bestimmt direkt elektrisch die Luft und hat keine Fußbodenheizung und Wärmepumpe inkl. PV auf dem Dach und Elektrolyseur und Brennstoffzelle mit Wasserstoffspeicher im Kofferraum oder? Umweltsau!!!
 
Es kommt halt wie immer darauf an …
Die oben angegebenen 7,2 l / 100 sind halt auch nur eine Momentaufnahme. Ich habe mit meinem T6 in den 99tkm die ich das beobachtet habe im Schnitt zum Beispiel 9.36 Liter / 100 km verbraucht, viel Stadt, Stadtautobahn, aber auch lange gemütliche Urlaubsetappen durch Schweden …
Und was hilft die Momentaufnahme der electricitymap? Momentan sind es zum Beispiel 638 g, da kann man noch viel besser bashen … Wichtig ist nun mal der Jahresschnitt, und der liegt bei 421 g, was immer noch nicht Null ist, ich weiss.
Davon abgesehen ist davon auszugehen, dass der, der sich ein E-Auto kauft, auch einen Ökostromtarif hat. Und ja, ich weiss, dass die Steckdose nicht sortiert, aber im Gesamtnetz wird das ausgeglichen. Der, der keinen Ökostromtarif hat bekommt ja auch nicht nur Kohlestrom ;-)

Gleichzeitig ist der Anteil der Erneuerbaren Energien am Steigen, während der CO2-Gehalt des Liters Diesel konstant bleibt …
 
Es kommt halt wie immer darauf an …
Die oben angegebenen 7,2 l / 100 sind halt auch nur eine Momentaufnahme.
Und was hilft die Momentaufnahme der electricitymap? Momentan sind es zum Beispiel 638 g, da kann man noch viel besser bashen … Wichtig ist nun mal der Jahresschnitt, und der liegt bei 421 g, was immer noch nicht Null ist, ich weiss.

Das die Angaben aus electricitymaps nur "Momentanaufnahmen" sind ist klar. Im Sommer mit eigener PV (sofern groß genug) kommt man sicherlich gegen 0 (wobei man eigentlich auch die Herstellung der Module beachten muss)
Frankreich ist meistens viel besser wie DE. Liegt aber an deren hohem Atom-Anteil. Ob das dann besser ist ist fraglich.
Man muss halt immer alles differenziert betrachten.

Die 7,2L sind mein Langzeitschnitt der letzten 100tkm.
 
Ich hatte im ersten Thread ironisch angemerkt, wie "ernst" man das Thema im Konzern nimmt!
Da wird, wie @WienerwaldTiger schon schrieb, schmerzfrei in ein Feld ein Wert ausgefüllt, ohne Sinn und Verstand.

Für mich ist es auch wichtig, wenn Tank leer, dauerts 5 Minuten, dann wieder voll.
Jedes Mal bei meinen Fahrten darüber nachzudenken, wann ich wie, wo und wie lange nachladen muss und auf längerer Strecke (was 500 km nicht sind) gezielte längere Pausen einlegen zu müssen, um überhaupt an das Ziel zu kommen, damit tue ich mich schwer. Und dann kommt man auf der Autobahn nach Italien an eine Ladestation und die ist dann belegt und einer wartet schon und schon gehts drunter und drüber, weil ein Scvhnellladevorgang 20 bis 30 Minuten dauert.

Für Pendler mag das alles kein Thema sein, aber wenn man öfters lange Touren fährt und man zeitlich auf Strecke gebunden ist, habe ich ein Problem damit.

Wenn das Schnellladen mal um die 10 bis 15 Minuten dauert und man damit 400 km bis 500 km weit kommt und überall diese Infrastruktur vorhanden ist, dann gerne. dann trinke ich einen Kaffee, futtere eine Wurst und gut ist.

Was mir auch Sorge macht, ist die Batterieherstellung und den damit verbunden Umweltsünden bei der Rohstoffgewinnung in den jeweiligen Ländern.
Das wird noch mehr "quietschen" und die Bewohner dort dort werden sich zunehmend wehren, zurecht.
 
Letzterer hat bestimmt die Heizung an gehabt....evtl muss die EU noch einen 20cm Dämmzwang für E-Autos nachlegen. Außerdem heizt der doch bestimmt direkt elektrisch die Luft und hat keine Fußbodenheizung und Wärmepumpe inkl. PV auf dem Dach und Elektrolyseur und Brennstoffzelle mit Wasserstoffspeicher im Kofferraum oder? Umweltsau!!!
man lacht ja erstmal......bevor irgendein Hirni dann wirklich auf so eine Idee kommt..
Wie sagte Gauck ? Man muss das undenkbare denken....
 
Was mir auch Sorge macht, ist die Batterieherstellung und den damit verbunden Umweltsünden bei der Rohstoffgewinnung in den jeweiligen Ländern.
Das wird noch mehr "quietschen" und die Bewohner dort dort werden sich zunehmend wehren, zurecht.
Die Bewohner freuen sich aber bestimmt darüber. Die wollen ja unbedingt hier hin. Sicher auch um Elektroautos zu fahren.
 
Was mir auch Sorge macht, ist die Batterieherstellung und den damit verbunden Umweltsünden bei der Rohstoffgewinnung in den jeweiligen Ländern.
Ich sehe da ehrlich gesagt keinen grundsätzlichen Unterschied zur Ölförderung. Für Öl wurden ja schon reichlich Kriege geführt, unter der die Zivilbevölkerung gelitten hat - auch wenn die "offizielle" Begründung für die Kriege natürlich jeweils eine andere war. Bitte auch nicht die Umweltschäden vergessen, die durch Ölförderung, Öltransport und Ölverarbeitung verursacht wurden und werden. Wir haben uns bloß an die "Öl - bedingten Schweinereien" gewöhnt und sie werden in den Medien nicht prominent gennant. Das ist alles.

Ich will damit nicht die aktuellen Elektroautos schönreden. Wer meint, dass die Umstellung von 1,8t Verbrennern auf 2,4T E - Autos den Klimawandel verhindert, der ist meiner Meinung nach der Propaganda der entsprechenden Ideologen aufgesessen.
Auch die aktuellen E-Autos sind NICHT umweltfreundlich, sondern lediglich (im Idealfall) im Betrieb weniger umweltschädlich.
Dabei denke ich nicht speziell an die Akkus, sondern schlicht an die Tatsache, dass jedes aktuelle Fahrzeug aus tonnenweise hochreinen Metallen und Kunststoffen gebaut wird. Die fallen nicht vom Himmel, egal, was man daraus baut.

Wollte man wirklich etwas ändern, dann müßte man ehrlich sein und sagen: wir fördern massiv den Radverkehr und Elektroleichtfahrzeuge (z.B. die L7E - Kategorie), aber die haben leider einen geringeren Komfort, geringere Reichweite, weniger Zuladung und weniger Unfallschutz. Außerdem ist die Gewinnmarge für die Hersteller geringer. Das traut sich aber kein Politiker zu sagen.
Also warten wir, bis das Klima so verrückt spielt, dass unsere Lieferketten beeinflusst werden und Mobilität so teuer wird, dass es durch Mutter Natur gesteuert zu einem "Umlenken" (Umdenken?) kommt.
Nein, die Welt wird nicht untergehen. Diese Hysterie nervt mich gewaltig. Aber unser Klimasystem hat durch die tendenziell steigenden Temperaturen eine ansteigende Anzahl von Überraschungen im Körbchen.

Optimistisch gesehen: wenn ausreichend viele Regierungen den Kurs Richtung Elektrifizierung von möglichst vielen Industrieprozessen einschliesslich der Mobilität lange genug beibehalten, werden technische Lösungen entwickelt werden, die komfortabel, sicher und bezahlbar sind. Auch wird der Anteil an fossilen Energieträgern sinken. Leider dauert das noch und die Umstellung wird "holprig".
 
Und.... Die Lösung der Klimakrise liegt nicht nur beim Individu
Wollte man wirklich etwas ändern, dann müßte man ehrlich sein und sagen: wir fördern massiv den Radverkehr und Elektroleichtfahrzeuge (z.B. die L7E - Kategorie), aber

@space- Team
Sehe das ganz ähnlich.....
Es sind einzeln betrachtet, jeweils doch ziemlich kleine Bausteine, die nur in der Gesamtheit "mitwirken" als ganz kleine, elementare Beiträge. (aus wieviel Atomkernen besteht ein Brötchen?....und doch ist es nur ein einziges Brötchen)
Im einzelnen zu checken "hilft's oder schadets? " Ist da schon der richtige Ansatz! Wenn die Richtung stimmt, ist es gut.
Die EINE GROSSE LÖSUNG" als nur eine Komponente gibt es selten einmal, kann es im Klimaschutz schon gar nicht geben....

Wir (als Menscheit aus rd 9Milliarden Individuen) haben da ohnehin nur eine Chance, wenn wir versuchen das Klima in ganz großen Zusammenhängen zu verstehen, und in einer Summe aus dann sehr zahlreichen aber eben auch sehr kleinschrittigen Beiträgen dann tun was hilft, und sein lassen was schadet.
Warten kann jeder, aber selber Anfangen, kann eben auch jeder!

"Ganz schlecht ist da niemand unterwegs, ganz perfekt aber auch nicht....aber die, die von sich selber behaupten zu wissen, was die perfekte, einzige, oder gar einfache Lösung ist, und die genau wissen, was die anderen tun sollten, machen sich verdächtig" 😉
 
Ich sehe da ehrlich gesagt keinen grundsätzlichen Unterschied zur Ölförderung. Für Öl wurden ja schon reichlich Kriege geführt, unter der die Zivilbevölkerung gelitten hat - auch wenn die "offizielle" Begründung für die Kriege natürlich jeweils eine andere war. Bitte auch nicht die Umweltschäden vergessen, die durch Ölförderung, Öltransport und Ölverarbeitung verursacht wurden und werden. Wir haben uns bloß an die "Öl - bedingten Schweinereien" gewöhnt und sie werden in den Medien nicht prominent gennant. Das ist alles.

Ich will damit nicht die aktuellen Elektroautos schönreden. Wer meint, dass die Umstellung von 1,8t Verbrennern auf 2,4T E - Autos den Klimawandel verhindert, der ist meiner Meinung nach der Propaganda der entsprechenden Ideologen aufgesessen.
Auch die aktuellen E-Autos sind NICHT umweltfreundlich, sondern lediglich (im Idealfall) im Betrieb weniger umweltschädlich.
Dabei denke ich nicht speziell an die Akkus, sondern schlicht an die Tatsache, dass jedes aktuelle Fahrzeug aus tonnenweise hochreinen Metallen und Kunststoffen gebaut wird. Die fallen nicht vom Himmel, egal, was man daraus baut.

Wollte man wirklich etwas ändern, dann müßte man ehrlich sein und sagen: wir fördern massiv den Radverkehr und Elektroleichtfahrzeuge (z.B. die L7E - Kategorie), aber die haben leider einen geringeren Komfort, geringere Reichweite, weniger Zuladung und weniger Unfallschutz. Außerdem ist die Gewinnmarge für die Hersteller geringer. Das traut sich aber kein Politiker zu sagen.
Also warten wir, bis das Klima so verrückt spielt, dass unsere Lieferketten beeinflusst werden und Mobilität so teuer wird, dass es durch Mutter Natur gesteuert zu einem "Umlenken" (Umdenken?) kommt.
Nein, die Welt wird nicht untergehen. Diese Hysterie nervt mich gewaltig. Aber unser Klimasystem hat durch die tendenziell steigenden Temperaturen eine ansteigende Anzahl von Überraschungen im Körbchen.

Optimistisch gesehen: wenn ausreichend viele Regierungen den Kurs Richtung Elektrifizierung von möglichst vielen Industrieprozessen einschliesslich der Mobilität lange genug beibehalten, werden technische Lösungen entwickelt werden, die komfortabel, sicher und bezahlbar sind. Auch wird der Anteil an fossilen Energieträgern sinken. Leider dauert das noch und die Umstellung wird "holprig".
Vor 1990 kam man im Osten von A nach B immer mit Öffentlichen und per Daumen hoch und das auch für Frauen sicher.

Ich und viele anderen hatten kein Auto !

Hier musste man aber nach 1990 30% des Schienennetz zurück bauen, Strecken, welche heute im ländlichen Raum autonom hätten fahren können.

Der Takt innerhalb der Stadt war bei teilweise 7 Minuten immer 10 Minuten. Heute sind wir über 15 Minuten froh.

Es gab spezielle Linien und Busverkehr zu den Fabriken.

ÖPNV ist die Lösung! Aber da wird diskutiert und diskutiert!

Vielleicht sollte man den Öl Cent als Zusatzabgabe für die Förderung ÖPNV einführen.

Und man könnte schwere, dicke und verbrauchshungrige Autos zusätzlich besteuern und die kleinen Heimbringer bevorteilen.
 
Meine Tochter arbeitet im ÖPNV (als Fahrerin). Momentan fehlt zumindest hier im Nordwesten schlicht das Personal (und den offenen Stellen die Attraktivität).
 
ÖPNV ist die Lösung
Ja genau. Schön abhängig machen von anderen.
Wenn man dann mal darauf angewiesen ist, dann streiken die.
Erst vor Kurzem in der Familie die Diskussion gehabt.
Wollte jemand mit dem Zug, statt mit dem Auto.
Ende vom Lied : Völlig entnervt.
Darf jeder gern selbst entscheiden, aber ich setz mich lieber selber hinters Lenkrad.
Alternative ist dann das Fahrrad.
 
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