Getriebeübersetzung 62kW/84kW bei BMT

ke56

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1 Juni 2013
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Ort
Köngen (Nähe Stuttgart)
Mein Auto
T5 Multivan
Erstzulassung
2013
Motor
TDI® BMT 62 KW
DPF
ab Werk
Motortuning
nein
Getriebe
5-Gang
Antrieb
Front
Ausstattungslinie
Startline
Radio / Navi
RCD 210
Extras
AHK, WW-Standheizung, Climatic, 6 Sitze,Tempomat, MFA+
Hallo,

ich möchte mir entweder den MV Startline BMT mit 62kW oder den mit 84kW kaufen. Von der Leistung her würde mir der 62kW reichen, da mir mein 57kW T4, den ich seit 21 Jahren fahre, immer genügt hat. Ich möchte nur nicht mit dem 62kW-Motor im Teillastbereich mit höherer Drehzahl unterwegs sein, falls er kürzer übersetzt sein sollte. Weiß jemand, welche Getriebe- und Achsübersetzung beide Fahrzeuge haben? Sind beide gleich? In anderen Beiträgen habe ich gelesen, dass in der EU-Konformitätserklärung unter Ziffer 29 und 30 eine Info sein soll. Wenn jemand das eine oder das ander Fahrzeug hat, wäre ich dankbar, wenn er hier eine Antwort geben könnte.

K.E.
 
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Der Multivan Bluemotion (BM; gibt es ausschliesslich mit 84 kw) hat einen länger übersetzten 5. Gang. BMT und nichtBMT haben jeweils die gleichen Übersetzungen wenn ich richtig informiert bin.
 
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Hallo K.E.

tuhe dir den Gefallen und kauf dir gleich einen T5 mit etwas mehr Leistung . Du darfst nicht vergessen , dass der T5 im Vergleich zum T4 schwerer geworden ist . Ein wenig PS Reserven haben noch nie geschadet .

Ich hatte vorher auch nur den 1.9 TD ABL mit 68 TUrbo PS und jetzt fahre ich im T5 quasi das doppelte mit 140 PS . Es ist schon etwas gemütlicher , wenn man immmer etwas Leistungsreserve hat , aber man merkt dem T5 doch schon sein Mehrgewicht an .



Gruß Jörg
 
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Hallo,

ich habe mich vllt. etwas unklar ausgedrückt: mich interessiert NICHT der 84kW BlueMotion, sondern der 84kW BlueMotionTechnology im Vergleich zum 62kW BlueMotionTechnology. Meine Befürchtung ist eben, dass VWN den 62kW-Motor mit einem kurz übersetzten Getriebe oder zumindest eine kürzer übersetzten Achse kombiniert. Trotzdem danke schon mal für die Antworten!

Gruß

K.E.
 
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Hallo,

noch eine Bemerkung zu meiner Motorwahl: ich habe mich für den 62kW entschieden (sofern er kein kurzes Getriebe hat), weil das Mehrgewicht des T5 gegenüber meinem T4 (ich habe ihn mal nachgewogen) nur ca. 100kg beträgt. Das sollte durch die Mehrleistung (62kW genüber 57kW) eigentlich ausgeglichen werden. Dazuhin hat der T5 ein deutlich höheres Moment (220Nm ab 1250U/min gegenüber 157Nm beim T4). Die Berichte der 62kW-Fahrer hier im Forum waren auch durchweg positiv. Was mich auch noch ärgert: ca. 2500€ (nach Liste) mehr für ein anderes Kennfeld zu bezahlen!
 
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Die Getriebeübersetzungen zwischen 62 ohne/mit BMT und 84kW BMT sind identisch.
 
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Halle ke,

du hast sicherlich Recht, dass am Papier der 62kw Motor stärker ist als dein alter, ABER:

Ich würde trotzdem noch einmal überlegen, ob eine stärkere Motorisierung nicht doch vernünftiger wäre, da man die Motoren wohl kaum vergleichen kann. Der Alte hatte wohl die 2,5l Maschine (Schiffsdiesel?!), der Neue hätte dann die 2l Maschine. Der Neue wird das auch gelegentliche Vollastfahren wahrscheinlich schlechter tolerieren als der alte 5-Zylinder (in Hinblick auf die Haltbarkeit). Mit der maßvoll stärkeren Maschine (ich rede nicht von 140 oder 180PS) würde man das Auto wohl mehr im Teillastbereich bewegen als den Alten.

Bestes Beispiel wäre hierfür das Anfahren: Während man mit dem Alten problemlos mit Standgas losrollen konnte:D, muß man beim Neuen schon sehr viel ´Fingerspitzengefühl´ aufbringen, um ihn nicht abzuwürgen :eek:.

lg

Toni
 
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Hallo,

ich würde (und habe ) den 64kW Motor nehmen, wenn ich vor allem die Endgeschwindigkeit nicht brauche. Die Drehmomentverteilung und die Leistungscharackteristik erlaubt keine rasanten Überholmanöver. Hochdrehen bringt allerdings überhaupt nix, im Gegenteil - dank des hohen Drehmoments bei niedriger Drehzahl ist es sogar so, dass ein rechtzeitiges Hochschalten mehr Leistungsentfaltung zur Folge hat (wobei Leistungsentfaltung bei 64kW relativ zu verstehen ist:rolleyes:)

Ich bin übrigens auch den alten T4 mit 68PS gefahren - viele 100Tkm. Der lief echt gut mit seiner schlappen Motorisierung. Der jetzige ist kaum agiler, nur die Endgeschwindigkeit geringfügig höher ...
 
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Ich war mir auch unsicher und habe "sicherheitshalber" die 84 KW-Version genommen. Fährt angenehm, zieht gut durch und ist leise, aber heute denke ich, dass es die 62 KW-Version bei meinem Fahrstil auch getan hätte.

Nicht zufrieden bin ich mit dem Verbrauch, nach 1700 km und 3 x Tanken liege ich bei 8,4 l/100 km obwohl ich nach der ersten Tankfüllung sehr moderat ( maximal 120 ) und nach der 2. Tankfüllung bisher nicht über 130 km gefahren bin. Ich denke, dass die 62 KW-Version sparsamer sein müsste, da man doch geneigt ist mal etwas schneller zu beschleunigen als notwendig bloß weil es der Motor hergibt.

Mein alter 44 KW-T4 lag im 20-Jahresschnitt unter 7,5 l, bei Langstrecken unter 7 l/100 km.
 
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Während man mit dem Alten problemlos mit Standgas losrollen konnte:D, muß man beim Neuen schon sehr viel ´Fingerspitzengefühl´ aufbringen, um ihn nicht abzuwürgen :eek:.

Das mit dem "Fußspitzengefühl" ist bei mir auch so, der Alte ist bei zähflüssigem Berufsverkehr ohne Gasgeben losgerollt und hat selbst beim weiterrollen im 2. Gang bei 20 km/h noch kein Gaspedaldruck gebraucht. Den Neuen habe ich anfangs mehrmals abgewürgt, zum Glück springt er beim Drücken des Kupplungpedals sofort wieder an ( BMT ).

Die niedrigere Leerlaufleistung beim Neuen ist vermutlich auf die gefühlt niedrigere Leerlaufdrehzahl zurückzuführen, was sich ja prinzipiell auch günstig auf den "Leerlaufverbrauch" auswirken sollte.

PS: Meine Vorliebe nach sparsamem Verbrauch liegt mehr am Umweltgewissen als beim Geldbeutel. Mit niedrigerem Verbrauch hat man einfach ein besseres Gefühl. Ich fahre km-mäßig mehr Bahn und zeitmäßig mehr Fahrrad als mit dem Auto. Geht halt manchmal nicht anders, wenn man das Auto auch zum Übernachten braucht.
 
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Halle ke,


Bestes Beispiel wäre hierfür das Anfahren: Während man mit dem Alten problemlos mit Standgas losrollen konnte:D, muß man beim Neuen schon sehr viel ´Fingerspitzengefühl´ aufbringen, um ihn nicht abzuwürgen :eek:.

lg

Toni

Daran ändern auch 180 PS nicht viel. Anfahren mit 2 Litern bleibt anfahren mit 2 Litern.;)


VG
 
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@ Tasse Kaffee,


da hast du natürlich Recht, war nur als Beispiel für den Unterschied gedacht.

Beim Beschleunigen macht es dann aber sehr wohl einen Unterschied (die alten 2,5er Motoren haben das Drauftreten auch noch im hohen Alter vertragen, ob dies bei den neuen ´Motörchen´ auch noch so ist, bleibt abzuwarten, ich habe da so meine Zweifel :confused:).

lg

Toni
 
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Hallo,

@Ben: danke für die Info über die identischen Getriebe- Achsübersetzungen beider Motoren. Es wäre für mich ein starkes Argument gegen den 62kW gewesen, wenn er kürzer übersetzt gewesen wäre. Ich mag es einfach nicht, mit hohen Drehzahlen unterwegs zu sein. Eigentlich gehören solche Infos ins Datenblatt.

Da ist mein jetziger T4 mit dem AAB-Motor schon prima: da kann man im Leerlauf auf der Ebene ohne Problem bis zum 5. hochschalten, er rollt dann mit ca. 30km/h, dann kann man ruckfrei hochbeschleunigen. Das ist zwar nicht praxisrelevant, nur ein Test, aber doch erstaunlich. Natürlich kann das an einer gegenüber den T5 anderen Leerlaufeinstellung liegen, obwohl mir die bei meinem T4 nicht sehr hoch vorkommt (Drehzahlmesser gibts keinen). Denn vom Motorkennfeld her sollten das alle T5-Diesel erst recht können, wobei der 62kW bereits bei 1250 U/min sein Maximalmoment hat.

Wird schon eine kleine Umgewöhnug geben, egal ob mit 62 oder 84kW. Aber seit die grünen Umweltzonen wie Pilze aus dem Boden schießen, bin ich bisweilen mit meiner gelben Plakette am Slalomfahren. Ich habe zwar ein Angebot zum Einbau eines DPF, was aber mit 3000€ nicht gerade ein Sonderangebot ist. Außerdem ist der Zahnriemen fällig, beide Radsätze sind ziemlich runter, den Auspuff plagt die braune Pest, und gegen ein paar Sicherheitsdetails wie ABS oder ESP hätte ich auch nichts einzuwenden. Es führt an einem neuen kein Weg vorbei, und einmal Bus, immer Bus!

Gruß

K.E.
 
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Ich find die Idee mit den 62KW gar nicht so verkehrt. Ich fahr z.B. selber kaum über 120, und das kann der kleine auch. Warum VW da so einen Preisunterschied zwischen dem Kleinen und dem 75 kw macht, versteh ich auch nicht. Den Kleinen sollte man auch noch sorgefrei etwas tunen können, falls es nicht reicht. Trotzdem würd ich probefahren-ich bin letztens einen 75 kw gefahren, der kam mir in der Stadt flotter vor als meiner mit 103kw dsg.

Ich hab da noch so eine Theorie: Sind ja alles irgendwie die gleichen Rumpfmotoren. Die großen haben ja eher zu wenig Leistung, der kleine streut dafür vielleicht sogar eher nach oben? Der 62KW hat bestimmt streuende 80 KW, der 132 KW streuende 116 KW... nur der 103er, der hat wirklich 103 :D

VG
 
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