Frauen, Nachwuchs, Scheidung - Supergau für den Mann ?

MaxRockatansky

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Mein Auto
T5 Kastenwagen
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2005
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TDI® 96 KW
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nein
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6-Gang
Antrieb
Front
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Radio / Navi
Aftermarket
Typenbezeichnung (z.B. 7H)
7H
Hallo zusammen,

ich habe absichtlich einen reisserischen Titel gewählt. Bitte nicht zu ernst nehmen, es soll kein Frauenhass sein und auch nicht stattfinden ! Da ich weiß, dass hier in der Mehrzahl Männer unterwegs sind, würde mich eure Sichtweisen interessieren.

In meinem 29 köpfigen Kollegium, (Frauen und unverheiratete Männer rausgerechnet) gibts genau 9 Männer, die nie eine Scheidung erlebt haben und deren Kinder mit ihnen aufgewachsen sind.
Triebfeder dieses Themas ist, wie unfassbar ruinös die Trennung von Frau und Kindern für einen Mann sowohl emotional als auch finanziell sein kann.
Das habe ich mehrfach miterlebt, man kennt sich als Kollegen teilweise ja ziemlich genau und redet entsprechend persönlich auch mal über Sorgen.

Es gibt Kollegen, die ungefähr 4800€ brutto verdienen, die aber ihr Haus, Auto, Hobby verkaufen mussten und in eine Mietwohnung ziehen mussten, um die Forderungen stemmen zu können. Geschweige denn, das alles auch noch bei hoher emotionaler Belastung durchstehen zu müssen.
Es gibt einen Kollegen, der dauerhaft auch für die Frau aufkommen muss, weil sie "chronisch krank" ist. Dem bleiben 1400€, was dem zuvorigen Abtrag fürs Haus entspricht.

Wenn ich mir als Mann ohne Kinder und Ehefrau diese Situationen, Geschichten...ja Schicksale mal nüchtern und rational reinziehe, dann beschleicht mich der Verdacht, dass mir das ganze Thema um Familiengründung viel zu riskant und gefährlich scheint.
Wir feilen alle teilweise jahrzehntelang mit viel Mühe und Überlegen am beruflichen Auskommen, sind geschickt mit Ausgaben und Investitionen, aber begeben uns dann so blindlinks ins russische Roulette.

(hinter vorgehaltener Hand schreibe ich)
Und das alles nur, weil wir den Trieb haben, Nachwuchs zeugen zu müssen ? Oder weil wir glauben eine Frau durch die Ehe an uns binden zu müssen und so an regelmäßigen GV zu kommen ? Fühlen wir uns ansonsten einsam ? Sind wir ansonsten unglücklich oder versinkten gar in Depressionen ?
Brauchen wir Frau und Kinder um Liebe zu erfahren und so ein erfülltes Leben zu leben ?
 
Junge, das ist deep.
meinem 29 köpfigen Kollegium, (Frauen und unverheiratete Männer rausgerechnet) gibts genau 9 Männer, die nie eine Scheidung erlebt haben und deren Kinder mit ihnen aufgewachsen sind.
Männer, die ich kenne und die ebenfalls zur "Gruppe deiner 9" gehören, weisen schon eine bestimmte Einstellung zum Leben, ihrer Familie sowie den damit verbundenen Herausforderungen usf auf.

Will sagen: Es ist sicher kein Zufall, dass es bei diesen neun so ist, wie es ist.

Umgekehrt ist der Entschluss, keine Familie und/oder Ehe haben zu können/wollen absolut respektabel, solange man für sich einen sauberen Schnitt zieht. Auch ein Zusammenleben mit einer Person ohne Kinder, Ehe und in Gütertrennung kann dein ganzes Leben lang gut gehen, wenn du das richtige Gegenüber findest. Problem ist immer, wenn verschiedene (nicht kommunizierte und/oder erfüllte) Erwartungen aufeinanderprallen.

Ich finde deine Überlegungen gut und nachvollziehbar. Wenn man seine Lebensentscheidungen gut überlegt und dann sauber durchzieht, ist es für alle Beteiligten (und eventuell auch dadurch Unbeteiligten) eine gute Sache.

vG
 
Oder weil wir glauben eine Frau durch die Ehe an uns binden zu müssen und so an regelmäßigen GV zu kommen ?
Eine Ehe ist genau die Methode, um keinen regelmäßigen GV mehr zu haben bzw. regelmäßig selten 😬😳🫣… .
 
Nicht unbedingt, aber es kann funktionieren. ☝️
Schreibt ein niemals verheirateter und Vater eines Sohnes :D
Ich bin bei dir. Ich wollte auch mit ü 40 keine Kinder. Habe dann aber in der 2ten Runde mein Säbel vorher nicht geputzt und meiner Lady quasi das Kind unter geschoben.

Also im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich liebe meine 2,5 Jährige und schön das es so gekommen ist.

Meinen 4x4 Sprinter den ich zum campen hatte habe ich verkauft. Baue aber jetzt nach 2,5 Jahren einen Rockton aus.

Meine Freundin bekommt gutes Geld . Mir geht es nicht so schlecht. Nur beim Thema Hochzeit bin ich zu 100% raus!
Sie wollte mal einen Antrag machen.
Ich fand es gut das sie nicht gefragt hat. Die Aussage findet sie bis heute nicht gut. Auch das ich kein 2tes Kind will. Aber zur Ehe gehören immer noch 2.
Ein Mann sollte auch ein Mann bleiben. Das gleiche gilt für die Frau.

Es gibt Männer (und davon SEHR viele!!) die verlieren das auf Dauer.

Heute trennt man sich viel schneller , Ehen werden geschieden...

Ob wir für immer zusammen bleiben. Hmm ( hinter vorgehaltener Hand) evtl nicht.
Aber ohne Ehe geht das deutlich leichter.

Grüße
 
Eine Ehe kann von Vorteil sein, da die Frau trotz ihrer Fehler und Schwächen, Dank der Gutmütigkeit des Mannes, einen Partner an der Seite behalten kann. Im Optimalfall versteht Mann, dass sie nichts dafür kann, sondern das die (Mutter....weiblich) Natur das so will :D

Im Leben geht es nicht unbedingt immer um "das Perfekte", sondern auch um Kompromisse, und Verständniss. Beidseitig, gleichberechtigt.
Vor vielen Jahren sagte ich mal einer tollen Frau, die irgendwelche Dinge von mir verlangte, dass sie sich gerne einen Pudel anschaffen darf, um diesen dann zu dressieren.
Wir sind seit vielen Jahren verheiratet :D

Und trotz vieler Erlebnisse im Leben ist und bleibt, sowohl das anstrengendeste aber auch schönste, die eigenen Kinder. Aber man muss wohl auch der Typ dafür sein, meine ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Ehe kann von Vorteil sein, da die Frau trotz ihrer Fehler und Schwächen, Dank der Gutmütigkeit des Mannes, einen Partner an der Seite behalten kann. Im Optimalfall versteht Mann, dass sie nichts dafür kann, sondern das die (Mutter....weiblich) Natur das so will :D

Im Leben geht es nicht unbedingt immer um "das Perfekte", sondern auch um Kompromisse, und Verständniss. Beidseitig, gleichberechtigt.
Vor vielen Jahren sagte ich mal einer tollen Frau, die irgendwelche Dinge von mir verlangte, dass sie sich gerne einen Pudel anschaffen darf, um diesen dann zu dressieren.
Wir sind seit vielen Jahren verheiratet :D

Und trotz vieler Erlebnisse im Leben ist und bleibt, sowohl das anstrengendeste aber auch schönste, die eigenen Kinder. Aber man muss wohl auch der Typ dafür sein, meine ich.
mal gucken, ob du das auch noch so siehst, wenn deine Frau sich plötzlich nicht mehr "gesehen" fühlt, eine midlife crisis hat, und sich von einem Stuttgarter Gangsterrapper durchnudeln lässt. Deine Kinder wachsen dann im Hells Angels Vereinsheim auf und Du darfst sie alle 2 Wochen zur Currybude begleiten, während Deine Frau mit Deinem Unterhalt ihre nächste Lustreise mit dem Neuen finanziert und das Geld, das du ihr für das halbe Haus auszahlen musst, als Anzahlung für das neue Hells Angels Liebesnest verwendet.

...rein hypothetisch alles.
 
Hey Jungs, der Themenstarter hatte eine ernst gemeinte Frage / Diskussionsgrundlage in den Raum gestellt ☝️ .
Spart euch doch eure persönlichen Erfahrurgen und Leidensgeschichten....oder Phantasien :rolleyes:.


P.S.
ich war den Banditos näher :D
 
Brauchen wir Frau und Kinder um Liebe zu erfahren und so ein erfülltes Leben zu leben ?
Ich kann jetzt nur für mich sprechen aber für mich ein klares Ja. Meine Kinder sind das beste was mir passieren konnte. Und da meine Frau deutlich mehr verdient als ich, gibt es bei einer Scheidung auch noch ordentlich Zugewinn. Wer heiratet schon eine arme Frau?
 
Hallo zusammen,

...........

Wenn ich mir als Mann ohne Kinder und Ehefrau diese Situationen, Geschichten...ja Schicksale mal nüchtern und rational reinziehe, dann beschleicht mich der Verdacht, dass mir das ganze Thema um Familiengründung viel zu riskant und gefährlich scheint......
nüchtern und rational betrachtet, läss sich heute vertraglich alles regeln, Ehevertrag, Scheidungsfolgevereinbarung, ... what ever, sogar während einer laufenden Ehe, gerade wenn ein Haus im Spiel ist.
Das Prinzip "einmal Arztgattin, immer Arztgattin" gibt es auch schon lange nicht mehr.
Jeder bekommt das, was in die Ehe eingebracht wurde, der Rest, der Zugewinn wird geteilt.
nüchtern und rational betrachtet, ist es also für die Frau genauso riskant bzw. ein Supergau.
Man muss sich halt Gedanken machen, beide, am besten vorher, weit vorher....

nüchtern und rational betrachtet, ist es auch egal ob die Plagen nun so durchgebracht werden oder das Schild "Kindesunterhalt" drübergehangen wird.
Bei 4.800 brutto bekommen die eh nicht viel davon ab, zumal der Unterhalt vom "netto" berechnet wird, abzügl. dem hälftigen Kindergeld.
Wenn Hobbys verkauft werden müssen um Finanzlöcher zu stopfen ist vorher schon was faul gewesen.

Alles nicht "unfassbar ruinös" sondern berechenbar, vorher.
Auch das die Ex sich selbst versorgen muss, umgekehrt gilt das natürlich auch.
Ausnahmen ausgeklammert, dafür gibts dann die vorgenannte Folgevereinbarung.
 
Ich kann jetzt nur für mich sprechen aber für mich ein klares Ja. Meine Kinder sind das beste was mir passieren konnte.
👍
Und da meine Frau deutlich mehr verdient als ich, gibt es bei einer Scheidung auch noch ordentlich Zugewinn.
Der Zugewinn, d.h. das gemeinsam angeschaffte, wird aufgeteilt, nicht der Verdienst der Frau. Der bleibt Ihr, sofern sie nicht unterhaltspflichtig ist. Versorgen müsst ihr Euch selbst und die Kinder gemeinsam
Wer heiratet schon eine arme Frau?
Die meisten.
 
Hallo zusammen,

ich habe absichtlich einen reisserischen Titel gewählt. Bitte nicht zu ernst nehmen, es soll kein Frauenhass sein und auch nicht stattfinden ! Da ich weiß, dass hier in der Mehrzahl Männer unterwegs sind, würde mich eure Sichtweisen interessieren.

In meinem 29 köpfigen Kollegium, (Frauen und unverheiratete Männer rausgerechnet) gibts genau 9 Männer, die nie eine Scheidung erlebt haben und deren Kinder mit ihnen aufgewachsen sind.
Triebfeder dieses Themas ist, wie unfassbar ruinös die Trennung von Frau und Kindern für einen Mann sowohl emotional als auch finanziell sein kann.
Das habe ich mehrfach miterlebt, man kennt sich als Kollegen teilweise ja ziemlich genau und redet entsprechend persönlich auch mal über Sorgen.

Es gibt Kollegen, die ungefähr 4800€ brutto verdienen, die aber ihr Haus, Auto, Hobby verkaufen mussten und in eine Mietwohnung ziehen mussten, um die Forderungen stemmen zu können. Geschweige denn, das alles auch noch bei hoher emotionaler Belastung durchstehen zu müssen.
Es gibt einen Kollegen, der dauerhaft auch für die Frau aufkommen muss, weil sie "chronisch krank" ist. Dem bleiben 1400€, was dem zuvorigen Abtrag fürs Haus entspricht.

Wenn ich mir als Mann ohne Kinder und Ehefrau diese Situationen, Geschichten...ja Schicksale mal nüchtern und rational reinziehe, dann beschleicht mich der Verdacht, dass mir das ganze Thema um Familiengründung viel zu riskant und gefährlich scheint.
Wir feilen alle teilweise jahrzehntelang mit viel Mühe und Überlegen am beruflichen Auskommen, sind geschickt mit Ausgaben und Investitionen, aber begeben uns dann so blindlinks ins russische Roulette.

(hinter vorgehaltener Hand schreibe ich)
Und das alles nur, weil wir den Trieb haben, Nachwuchs zeugen zu müssen ? Oder weil wir glauben eine Frau durch die Ehe an uns binden zu müssen und so an regelmäßigen GV zu kommen ? Fühlen wir uns ansonsten einsam ? Sind wir ansonsten unglücklich oder versinkten gar in Depressionen ?
Brauchen wir Frau und Kinder um Liebe zu erfahren und so ein erfülltes Leben zu leben ?
Die gewünschte, vollkommene, Glückseligkeit gibt es nicht!
Weder mit noch ohne.
 
In meinem 29 köpfigen Kollegium, (Frauen und unverheiratete Männer rausgerechnet) gibts genau 9 Männer, die nie eine Scheidung erlebt haben und deren Kinder mit ihnen aufgewachsen sind.
Ist bei mir auf Arbeit ähnlich. Relativ viele Unterhalt zahlende Männer. Sehr viel Frust, weil Kindquoten als Druckmittel genutzt werden, wobei der Unterhalt für die Kinder auch noch steigt, wenn sie weniger Tage in der Woche beim Vater sind. Mütter, die (posttraumatisch belastet) aufhören zu arbeiten, um dem Ex noch eine reinzuwürgen...alles dabei.
Ich hör natürlich immer nur die eine Seite, muss man auch sagen.
Ich glaube, genauso wie das Ehegattensplitting abgeschafft gehört, sollte Unterhalt grundsätzlich nur für die Kinder gezahlt werden. Damit wäre auch den Frauen geholfen. Am Ende hält man sich mit so einem Rosenkrieg nur sinnlos in der Vergangenheit gefangen.
 
:D👍Ist jetzt einfach gesagt, und hilft den betroffenen nicht weiter........aber einfach nicht heiraten 💁‍♂️ ...ich hab in meinen 30igern sehr ungeplant einen Sohn gezeugt. Den Antrag ihrerseits abgelehnt....und nach 10 Jahren verkrampfter Partnerschaft n strich gezogen......der Kontakt zur Mutter ist freundschtlich, zum Sohn grandios......:D
Es kann auch ohne gesellschaftliche Konventionen funzen :D
 
:D👍Ist jetzt einfach gesagt, und hilft den betroffenen nicht weiter........aber einfach nicht heiraten 💁‍♂️ ...ich hab in meinen 30igern sehr ungeplant einen Sohn gezeugt. Den Antrag ihrerseits abgelehnt....und nach 10 Jahren verkrampfter Partnerschaft n strich gezogen......der Kontakt zur Mutter ist freundschtlich, zum Sohn grandios......:D
Es kann auch ohne gesellschaftliche Konventionen funzen :D
Bei mir hab ich auch alles rück abgewickelt.
Funktioniert auch so, muss man +frau natürlich wollen,
wie das vorher (meistens) ja auch.
 
muss man +frau natürlich wollen,
Genau da ist der Grundstein.....
für das Eine und das Andere.

Ich hatte mich 2000 scheiden lassen...
Trennungs-/Scheidungsvereinbarung für 1 Jahr,
mit nur 1 Anwalt (meinem)
und dann genau 3,5min vor Gericht, fertig.

Ich behielt das Grundstück, sie mit den Kindern die Wohnung in Berlin.
Reibereien gab es natürlich, blieben aber im Rahmen.

Kommt mein "Kleiner" ein paar Jahre später an: Mama zieht nach Vogelsdorf
Ich dachte der will "mich auf der Arm nehmen"...
Nein, sie kaufte andere Ortsseite auch ein kleines Haus für sich (Kinder waren schon raus)

Ich war seit dem gut unterwegs, trotz einer Lebensabschnittsbegleitung.
In den letzten Jahren aber etwas ruhiger geworden..........
 
Der Zugewinn, d.h. das gemeinsam angeschaffte, wird aufgeteilt, nicht der Verdienst der Frau.
Das ist schon klar es ging mir auch nur um den Zugewinn. Ich hoffe natürlich das meine Ehe nicht geschieden wird aber dafür gibt es leider keine Garantie.

Es gibt in meinem Bekanntenkreis allerdings bis jetzt auch noch keine einzige Scheidung, mal schauen was noch so kommt.

Was mir allerdings noch auffällt sind alterne Singels die irgendwann komisch werden. Offenbar ist Feedback innerhalb einer Beziehung doch relativ wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung.

Um nochmal auf die Frage des Thread Erstellers zurückzukommen und das ist jetzt meine persönliche Erfahrung, wenn man viel in eine Beziehung investiert gibt es meistens auch viel zurück. Nicht immer 1:1 aber in Summe.
 
Tatsächlich beobachtet man auch , daß in manchen Freundeskreisen weniger über Trennungen zu berichten ist, als bei anderen. Ist mir öfter aufgefallen. Woran kann das liegen?
 
Was mir allerdings noch auffällt sind alterne Singels die irgendwann komisch werden. Offenbar ist Feedback innerhalb einer Beziehung doch relativ wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung.

Den Eindruck habe ich auch. Ein Korrektiv im privaten Umfeld halte ich für sehr wichtig.
 
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