Fragen zu Batterie(n)...Batterie defekt?

Currywurst Reloaded

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21 Nov. 2012
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Mein Auto
T5 Multivan
Erstzulassung
01/2012
Motor
TDI® 103 KW
DPF
ab Werk
Motortuning
nein
Getriebe
6-Gang
Antrieb
4motion
Ausstattungslinie
PanAmericana
Radio / Navi
RNS 510+Sound
Extras
BiXenon LED, Standheizung FB, PDC Rückfahrcam, Dämmglas, Climatronic, Tempomat, AHK, Alarm usw
Hi,

ich fahre hauptsächlich in der Stadt und viel Kurzstrecke, im Winter immer mit der Standheizung.

Ich hatte jetzt schon oft, dass die Heizung sich abstellt und der Wagen mit dem letzten Saft der Batterie angeht. Am Freitag vor einer Woche war der Wagen in der Inspektion, da war angeblich mit der Batterie alles iO. Ich bin dann nach Hause, zwei mal kurz gefahren....am Montag früh zum Urlaubsstart, Standheizung wieder abgeschaltet, aber der Wagen sprang nicht mehr an.

Also überbrückt, 500KM gefahren, nach denPausen sprang er an. Am Urlaubsort ausgeladen, Schlüssel stecken lassen. Welche Verbraucher an waren, kann ich nicht mehr nachvollziehen, Licht war aber aus, die Zündung aber auch.

Nach gut 2 Std war die Batterie komplett tot, 5,5Volt zeigte das Multimeter an.

Wagen überbrückt, 2 Std laufen lassen, die Batterie lud auf 12,5 Volt. Ich habe die Urlaubswoche immer mal wieder gemessen, wir sind 450k.m gefahren, aber immer ohne Standheizung....die Batterie zeigte Werte zwischen 12-12.4 Volt, meist so um 12,15.

Jetzt habe ich mal mehrere Fragen.

1. ich habe immer nur die Batterie im Motorraum gemessen, kann ich die unterm Sitz messen, komme ich da irgendwie ran? Oder hat die immer die selbe Spannung, wie die im Motorraum?

2. hat die Batterie unterm Sitz überhaupt was mit den Startvorgang zu tun?

3. Batterie hinüber, muss eine neue her oder zwei neue? Oder sind die Werte normal ?

4.Im Moment hab ich die Batterie mal ans Ladegerät angeschlossen....bis wieviel Volt sollte sie denn laden?


Danke schonmal für eure Antworten
 
Hallo

Wir haben in unserem Fuhrpark einige folgender Ladegeräte zur Ladungserhaltung, zum Batterie wiederbeleben oder nur zum
einfachen Laden http://www.ctek.com/de/de/chargers/MXS 5.0

Da sind auch Kabel dabei, die Du direkt an die Batterie anschraubst und zum Laden über Nacht einfach das Ladegerät dort
anstöpselst.

Wenn die Batterie mal tiefentladen war, dann hat die meist schon einen Knacks. Bei Minustemperaturen gibt die dann oft
den Löffel ab. Hab es aber schon oft geschafft, die Batterie mit dem Ladegerät wieder zu beleben.

Die ähnlich aussehenden Ladegeräte (Aldi, Lidl) kannst vergessen.
 
Hallo,

....das Ladegerät kannst du dir sparen.
Bau in deinen T5 eine vernünftige Batterie und alles ist wieder gut.

In deinem T5 aus 01-2012 ist vermutlich eine 65AH Batterie verbaut - diese hat in einem T5 mit der ganzen Technik eigentlich nichts zu suchen.
Bau eine 92AH AGM Batterie ein und du hast Ruhe.

Meine Batterie im T5 aus 04-2012 war nach 90.000KM trotz "Vielfahrer" auch hinüber.
Seit dem tut es eine AGM Batterie und macht mir fast jeden morgen das Auto warm.

Die Batterie unter dem Sitz hat mit dem "Starten" nix zu tun - aber auch diese war in den "Anfängen des T5" mal eine AGM Batterie und hielt ewig, wurde dann aber von VWN in eine normale Batterie entfeinert.

Gruß
Claus
 
Hallo zusammen,
ich hatte auch Probleme mit der Starterbatterie (VW org. Varta). Beim 1. Kundendienst habe ich das der Service-Meisterin ( ja Meisterin, macht den :D noch freundlicher;)) erklärt. Die Batterie zeigte auch schon im "magischen Auge" an, dass sie hinüber ist. Trotdem wurde sie an 2 Batterietestern (1x Bosch und 1x mir unbekannt und konnte ich mir nicht merken) getestet und für tot befunden. Eine Ruhestromprüfung am Multivan wurde auch durchgeführt, alles ok. Kulanzanfrage bei der VW-Zentale durch Frau Meisterin und durchbekommen, da die Varta gerade mal 2 Jahre alt. Garantie war leider schon 1 Monat abgelaufen. Einbau musste ich selbst bezahlen, dafür hab ich jetzt eine org. VW Exide (AGM-Batterie). Ist wohl für die Fahrzeuge mit BMT gedacht, haben wir nicht. Bin bisher sehr zufrieden. Aber Achtung: AGM-Akku´s immer mit entsprechendem Ladegerät nachladen, da diese einen höheren Ladestrom benötigen!!! Machen die alten Blechkasten nicht. Ob C-Tek da jetzt erste Wahl ist möchte ich jedem selbst überlassen.
Leider haben Sie mir die 2. Batterie unterm Sitz nicht getauscht, obwohl auch da das "magische Auge" defekt anzeigt. Irgendwo muss VW auch sparen:help:. Werde diese bei Bedarf auch gegen eine AGM tauschen. Standheizung wird bei uns nicht oft genutzt, daher geht´s noch.

Grüßle aus dem Süden,
Andy
 
Anlässlich dieses Threads habe ich gestern mal auch alle anderen wesentlichen Batteriethreads gelesen und dann mal meine Starterbatterie genauer in Augenschein genommen. Ich habe werksseitig eine VARTA 5K0 915 105 J mit 85 Ah. Da diese kürzlich aufm Campingplatz nach 4h Radiobetrieb "Low Batterie" anzeigte, obwohl ich sie regelmäßig am intelligenten Ladegerät habe, habe ich gestern, wie andernorts beschrieben, die Aufkleber entfernt und unter die dann sichtbaren Öffnungen jeweils destilliertes Wasser aufgefüllt, alles in allem einen halben Liter. Ich hab immer geäugt, ob ich Platten oder dergleichen erkenne, da war auch was wie ein Stil in der Richtung, und als dieser mit Wasser bedeckt war, habe ich den jeweiligen Stutzen wieder verschlossen.

Ich fand einen halben Liter echt ordentlich, kann nach 3 Jahren und 4 Monaten Betriebszeit solch ein Flüssigkeitsverlust tatsächlich vorkommen?!

Sollte man auch die Zweitbatterie unterm Fahrersitz gleichermaßen "pflegen"? Ein Herankommen an diese gestaltet sich nach zwei Versuchen jedenfalls nicht leicht.

Prost+Gruß,
Silvio
 
Moin,

bei den heutigen "wartungsfreien" Batterien ist der genannte Flüssigkeitsverlust zu hoch. Da soll eigentlich während der Lebensdauer überhaupt kein Dest.-Wasser nachgefüllt werden müssen. Ich vermute, Dein Ladegerät (oder die Lichtmaschine, wobei ich eher das Ladegerät vermute) powert die zu hoch, sodass die Batterie "kocht" und dieser übermäßige Flüssigkeitsverlust zustande kommt. Normal ist das jedenfalls nicht.

VG Andi30
 
Das Gerät lädt schonend flexibel, so jedenfalls die Werbung desselben. Maximalladung sind 3,0 Ah (ist das die richtige Einheit?!). Kochende Batterien kenne ich noch aus alten Zeiten, das hört man durchaus; aktuell aber hört man nichts. Auch riechen kann man nichts.

Bzgl. der Wartungsfreiheit: ich habe viel darüber gelesen, dass Nachfüllen destillierten Wassers nach 3 Jahren durchaus üblich und angezeigt ist.
 
Moin,

also das hier:

Bzgl. der Wartungsfreiheit: ich habe viel darüber gelesen, dass Nachfüllen destillierten Wassers nach 3 Jahren durchaus üblich und angezeigt ist.[/QUOTE]

kenne ich nicht. Fahre seit Jahren "wartungsfreie" Batterien und noch nie habe ich während der Lebensdauer von 7-10 Jahren Dest. Wasser auffüllen müssen.

Wie gesagt, nach mM stimmt da irgendwas nicht.

VG Andi30
 
AGM haben im allgemeinen eine höhere Ladeschluss-Spannung. Der Strom von 3A (nicht 3Ah) ändert im wesentlichen nur die Ladedauer. D.h. bei einer 85Ah-Batterie lädt ein 3A-Lader dann um die 30h wärend ein 10A-Lader um die 10h braucht.
Wasserstand bei den "wartungsfreien" zu prüfen ist keine schlechte Idee - wenn alle Platten bedeckt sind, dann ist ja alles OK.
Bei hohem Wasserverlust ist sehr wahrscheinlich die Ladeschluss-Spannung zu hoch gesetzt. Selbst mit einem 3A-Lader sollte man bei falscher Ladeschluss-Spannung das gasen hören können. Wenn man da nichts hören kann, dann wäre noch die Frage, was die Lichtmaschine reinschiebt. Einfach mal mit einem Multimeter nachmessen - also die Volts ;-)

Gruss, ALF_BE
 
wie Dentman es schrieb:

Ich hab mir eine Bosch mit 100 Ah eingebaut. Die hält ordentlich was aus!
 
Hey ALF,

kannst Du mir sagen, wie hoch die Ladeschlussspannung maximal sein dürfte?

Und im Übrigen beruhigt es mich, dass mein Nachfüllen offensichtlich doch nicht so verkehrt war. Sollte man gleiches auch mal bei der Zweitbatterie unterm Fahrersitz vornehmen?

Gruß,
Silvio
 
Ich traue es mir kaum zu schreiben, aber ich habe bei meiner o.g. Aktion meine Batterie offensichtlich überfüllt.

Letzten Samstag auf der Bahn habe ich an einem Rasthof mal eben einen Blick unter die Haube geworfen und Flüssigkeitsaustritt an der Batterie festgestellt. Es handelte sich dabei im Wesentlichen um zwei kleine Rinnsäle von der Batterie weg Richtung Scheinwerfer. Oben auf den Einfüllstutzen war auch entschwitzte Flüssigkeit zu sehen. Als "Erste Hilfe" habe ich sofort alles mittels Papiertaschentüchern bestmöglich entfernt und wenige Stunden später die Batterie mittels einer Piepette auf den richtigen Flüssigkeitsstand gebracht. Das Batteriefach habe ich nach kurzer Internetrecherche mit reichlich Wasser und Waschmittellauge ausgespült und dann die Batterie wieder eingesetzt. Es funktioniert auch alles.

Allerdings habe ich jetzt große Sorge, dass mein Motorraum/Batteriefach beginnt zu rosten bzw. sich eine andere Reaktion zeigen wird, die sich langfristig ungünstig auf mein Fahrzeug, welches ich gewillt bin, so lange wie möglich zu halten, auswirken könnte.

***

Hat da jemand einen potenten Ratschlag für mich, was ich jetzt diesbezüglich unternehmen könnte oder sollte?


***

Es gibt wohl Neutralon, aber kann man das jetzt 4 Tage später noch anwenden?

Angeblich kann die Neutralonanwendung auch ungünstige Folgen haben.

Schließlich die Frage, ob die Batterie jetzt auf die korrekte Batteriesäuredichte gemessen werden muss aufgrund der Entnahme der überfüllten Menge. Summasummarum habe ich ca 300 ml wieder entnehmen müssen ..

Die Überfüllung als auch viel mehr noch die Sorgen nach größeren Folgeschäden sind momentan unglaublich ärgerlich, weshalb ich mich sehr über kurzfristige Ratschlägen zur potentiellen Schadensminimierung freuen würde.

*schämFürDieLaienhafteÜberfüllung* :-(

Gruß,
Silvio
 
Ich hab' jetzt mal direkt VARTA angeschrieben und prompt Antwort bekommen, Neutralon sollte sofort nach Austritt angewendet werden - das kann ich mir also sparen.

Es bleibt wohl nichts anderes übrig als zu beobachten und zu hoffen, dass mein Fehler weitestgehend folgenlos bleibt.

Die Batteriesäuredichte lass ich beim nächsten Service mal messen.

Gruß,
moto
 
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