Klüs
Jung-Mitglied
- Registriert
- 29 Juli 2020
- Beiträge
- 14
- Reaktionspunkte
- 7
- Punkte
- 5
- Ort
- Oberallgäu
- Mein Auto
- T6 California - Beach
- Erstzulassung
- 04/2017
- DPF
- ab Werk
- Getriebe
- 6-Gang
- Ausstattungslinie
- Editionsmodell California T6 (Edition)
- Typenbezeichnung (z.B. 7H)
- 7HC
- Weitere T5 (Firmenfuhrpark, Taxen oder Spassmobile) in der Zeilenauflistung Aufbauart, Motor, Getriebe und EZ angeben
- 110 KW
EURO 6
CXHA
Hi zusammen,
ich habe zu diesem Thema ein paar Erfahrungen gesammelt und möchte sie gern mit euch teilen, um auch einmal etwas beizutragen. Ich bin nur ein einfacher Hobbyschrauber, das hier sind ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen.
Bei mir wurde der oben genannte Fehler durch die gelbe Motorkontrollleuchte angezeigt. Im Fehlerspeicher stand: „Heizungsunterstützungspumpe – P16CB 00 [00100011] – Versorgungsspannung“.Leider bin ich zunächst in die falsche Richtung gegangen und habe mich um die Umwälzpumpe direkt an der Standheizung gekümmert. Nachdem ich dort keinen Fehler finden konnte, habe ich weiter recherchiert und herausgefunden, dass mein T6 – zumindest – vier solcher Pumpen besitzt: eine an der Standheizung, zwei unter dem Motor und eine beim Turbolader hinter dem Motor. Bei der betroffenen Pumpe handelt es sich um die Heizungsunterstützungspumpe. Manche schreiben, sie sei „unter dem Luftfilterkasten“, was man nicht zu wörtlich nehmen sollte.
Bei der Sichtprüfung fiel mir direkt eine Scheuerstelle am Kabel auf. Das Kabel war so unglücklich verlegt, dass es an der Wand zum Innenraum scheuerte. Zuerst habe ich die Leitungen zur Pumpe geprüft. Der Stecker ist unten mit 1, 2 und 3 beschriftet:
Die betroffene Pumpe, die mein Freundlicher allerdings nicht als Heizungsunterstützungspumpe, sondern als Zusatzkühlmittelpumpe bezeichnete, hatte die Teilenummer 5Q0 965 561 B. VW wollte dafür 320 € (!). Aus Zeitgründen habe ich die Pumpe diesmal nicht online bestellt, sondern beim örtlichen Ersatzteilhändler gekauft. Dort bekam ich eine Pierburg 7.04071.71.0 für 190 € – rund 50 € mehr als im Internet. Lt. Händler sei das die richtige Pump. Es gibt unter der original Teilenummer wohl fünf verschiedene Pumpen.
Beim Ausbau habe ich den Luftfilterkasten drin gelassen und nur den dicken Luftschlauch samt unterem Rohr (unten am Schlauch) zum Turbo entfernt. Das untere Rohr war ziemlich schwer vom Turbo abzuziehen. Außerdem habe ich vorher das kleine Rohr, an dem der Unterdruckschlauch befestigt ist, ausgebaut. Danach habe ich den Pumpenhalter abgeschraubt; dieser ist über einen Stift fixiert und muss herausgezogen werden. Anschließend habe ich die beiden Kühlmittelschläuche mit Schlauchklemmen abgeklemmt (die Klemmen sollten nicht zu groß sein). Die Schlauchschellen habe ich mit der Spezialzange geöffnet und zurückgeschoben, um die Schläuche abziehen zu können. Vorher habe ich die Pumpe noch vom Halter gelöst (drei 10er Torx). Das geringe austretende Kühlwasser habe ich natürlich aufgefangen.
Danach habe ich alles in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut. Alle Rohre und den Schlauch habe ich vorher gereinigt. Laut VW-Anleitung musste ich anschließend nur noch das Kühlwasser auffüllen. Danach habe ich die Batterie wieder angeklemmt, die Komfortschließung neu angelernt (beide Fensterheberknöpfe zweimal hintereinander nach oben ziehen) und den Fehlercode gelöscht.
Bis jetzt läuft alles einwandfrei, und ich bin sehr zufrieden. Ich schätze, dass der Spaß bei VW locker 500–600 € gekostet hätte.
Hoffe, es hilft jemandem weiter. Alles ohne Gewähr! LG
ich habe zu diesem Thema ein paar Erfahrungen gesammelt und möchte sie gern mit euch teilen, um auch einmal etwas beizutragen. Ich bin nur ein einfacher Hobbyschrauber, das hier sind ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen.
Bei mir wurde der oben genannte Fehler durch die gelbe Motorkontrollleuchte angezeigt. Im Fehlerspeicher stand: „Heizungsunterstützungspumpe – P16CB 00 [00100011] – Versorgungsspannung“.Leider bin ich zunächst in die falsche Richtung gegangen und habe mich um die Umwälzpumpe direkt an der Standheizung gekümmert. Nachdem ich dort keinen Fehler finden konnte, habe ich weiter recherchiert und herausgefunden, dass mein T6 – zumindest – vier solcher Pumpen besitzt: eine an der Standheizung, zwei unter dem Motor und eine beim Turbolader hinter dem Motor. Bei der betroffenen Pumpe handelt es sich um die Heizungsunterstützungspumpe. Manche schreiben, sie sei „unter dem Luftfilterkasten“, was man nicht zu wörtlich nehmen sollte.
Bei der Sichtprüfung fiel mir direkt eine Scheuerstelle am Kabel auf. Das Kabel war so unglücklich verlegt, dass es an der Wand zum Innenraum scheuerte. Zuerst habe ich die Leitungen zur Pumpe geprüft. Der Stecker ist unten mit 1, 2 und 3 beschriftet:
- Nr. 3 ist die Steuerleitung (bei mir 3 V – laut Copilot normal),
- Nr. 2 ist Plus,
- Nr. 1 ist Masse.
Die betroffene Pumpe, die mein Freundlicher allerdings nicht als Heizungsunterstützungspumpe, sondern als Zusatzkühlmittelpumpe bezeichnete, hatte die Teilenummer 5Q0 965 561 B. VW wollte dafür 320 € (!). Aus Zeitgründen habe ich die Pumpe diesmal nicht online bestellt, sondern beim örtlichen Ersatzteilhändler gekauft. Dort bekam ich eine Pierburg 7.04071.71.0 für 190 € – rund 50 € mehr als im Internet. Lt. Händler sei das die richtige Pump. Es gibt unter der original Teilenummer wohl fünf verschiedene Pumpen.
Beim Ausbau habe ich den Luftfilterkasten drin gelassen und nur den dicken Luftschlauch samt unterem Rohr (unten am Schlauch) zum Turbo entfernt. Das untere Rohr war ziemlich schwer vom Turbo abzuziehen. Außerdem habe ich vorher das kleine Rohr, an dem der Unterdruckschlauch befestigt ist, ausgebaut. Danach habe ich den Pumpenhalter abgeschraubt; dieser ist über einen Stift fixiert und muss herausgezogen werden. Anschließend habe ich die beiden Kühlmittelschläuche mit Schlauchklemmen abgeklemmt (die Klemmen sollten nicht zu groß sein). Die Schlauchschellen habe ich mit der Spezialzange geöffnet und zurückgeschoben, um die Schläuche abziehen zu können. Vorher habe ich die Pumpe noch vom Halter gelöst (drei 10er Torx). Das geringe austretende Kühlwasser habe ich natürlich aufgefangen.
Danach habe ich alles in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut. Alle Rohre und den Schlauch habe ich vorher gereinigt. Laut VW-Anleitung musste ich anschließend nur noch das Kühlwasser auffüllen. Danach habe ich die Batterie wieder angeklemmt, die Komfortschließung neu angelernt (beide Fensterheberknöpfe zweimal hintereinander nach oben ziehen) und den Fehlercode gelöscht.
Bis jetzt läuft alles einwandfrei, und ich bin sehr zufrieden. Ich schätze, dass der Spaß bei VW locker 500–600 € gekostet hätte.
Hoffe, es hilft jemandem weiter. Alles ohne Gewähr! LG