Erfahrungsaustausch: Motorschaden nach Ölwechsel

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RummelMobil

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T5 Multivan
Moin zusammen,

Wir haben uns im April dieses Jahres den Traum erfüllt, einen T5 zu kaufen. Es ist ein umgebauter Multivan mit Reisemobilzulassung BJ 2005, 285000 km Laufleistung, 131 PS. Der gute Multi wurde die letzten 18 Jahre von einem Halter sehr pfleglich behandelt, immer brav gewartet und ruhig gefahren. Beim Kauf war ein Gutachter dabei. Zu dem Zeitpunkt hatte es keine Mängel gegeben.

Nun wollten wir vor unserem ersten langen Trip nach Italien sicher gehen und noch einen Ölwechsel samt Inspektion machen. Der Bus lief zuletzt auf 5w30 Öl. Die VW Werkstatt wies uns darauf hin, dass wir ab sofort mit der 0W 30 fahren sollten und wechselte das Öl entsprechend. jetzt nach 7000 gefahrenen Kilometern hat der Motor angefangen zu ruckeln. Wir haben uns informiert und auch mit einem befreundeten Schrauber gesprochen. Scheinbar hat das neue, angeblich bessere Öl den Verschleiß im Motorblock beschleunigt. Und wir haben eine eingelaufene Nockenwelle, einen Zylinder, der schon ausgestiegen ist und einen, der dabei ist, auszusteigen. Das Fehlerbild habe ich hier im Forum auch schon einmal gelesen nachdem ich mich ja nun informiert hatte. Die Werkstatt beteuert, dass das Öl korrekt sei und solche Fehler natürlich nie passieren würden. Stattdessen haben die Werkstatt bei einer Diagnose festgestellt, dass der OTG defekt sei und für das Störbilt verantwortlich sein müsse. Jetzt möchte die Werkstatt natürlich nur diesen OTG tauschen für 400 €. Aber wir gehen davon aus, dass eigentlich ja mehr gemacht werden müsste, weil die Werkstatt ein Fehler gemacht hat jetzt die Frage an euch und das Schwarm Wissen: hat jemand das auch schon einmal so erlebt, dass das Öl für Probleme sorgt und hat mit einem einer Werkstatt eine Lösung gefunden? Wie seid ihr vorgegangen? Habt ihr Tipps? Habt ihr Hinweise. Wir sind natürlich auch schon im Gespräch mit einem Gutachter mit der Rechtschutz und mit Mediatoren
 
5w30 war definitiv das falsche Öl, da gibt es keins mit der für den axd nötigen Freigabe VW 50 601
Ob das richtige 0w30 eingefüllt wurde gilt es rauszufindenden.

Nachtrag: das wäre übrigens kein neues Öl, sondern ein altes…
 
Dann fangen wir mal vorne an. Ihr habt also beim Kauf den Motor endoskopiert und auch den Ventildeckel runter genommen und euch den Zustand der Nockenwelle angeschaut?

Ein 20 Jahre alter T5 hat mit Sicherheit Mängel und Verschleißerscheinungen, außer der Vorbesitzer hat vor kurzem 50k€ investiert in eine Restauration.

Die Werkstatt hat dann festgestellt, das vorher das falsche Öl eingefüllt war und das korrekte 0W30 mit der 506er Norm eingefüllt.
Das hat die Werkstatt schonmal gut gemacht, viele Werkstätten füllen aus Unwissenheit Öl nach 507er Norm ein, wie auch der Vorbesitzer.

Wem wollt ihr jetzt an den Kragen? Der Werkstatt oder dem Vorbesitzer? Ihr seid 7000km weit gekommen. Das ist dann wohl einfach Pech oder auch völlig nomral für einen VW Fünfzylinder, das bei dieser Laufleistung teure Reparaturen anstehen.
 
Korrekt.
Am Öl liegt es zu 99,9% nicht. Frisches Öl das augenscheinlich das Richtige war macht keine Motorschäden, vor allem keine eingelaufenen Nockenwellen. Und was ist ein ausgestiegener Zylinder?

Meiner Meinung nach war es einfach Pech bei 285.000km, das ist nunmal genau in dem Laufleistungsbereich wo bei den Autos der Reihe nach alle bekannten Probleme auftauchen. Da hilft es auch nicht wenn der Vorbesitzer das Auto getragen hat.
 
Wenn er nur ruckelt kann das ja durchaus der OTG sein. Das 50700-Öl kann die eingelaufen Nockenwelle verursacht haben, das neue 0W30(hoffentlich 50601) eher nicht.
Die Beschichtung der Zylinderlaufbahn kann unabhängig davon ein Problem sein nach der Laufleistung.
Wie ist das denn alles diagnostiziert worden?
 
Welches Öl ganz konkret wurde eingefüllt? Bezeichnung, Teilenummer, Ölnorm, Viskosität?

Was ist ein OTG?

Welchen Motorkennbuchstaben hat der Motor?

Viele Grüße
Jochen
 
5w30 war definitiv das falsche Öl, da gibt es keins mit der für den axd nötigen Freigabe VW 50 601
Ob das richtige 0w30 eingefüllt wurde gilt es rauszufindenden.

Nachtrag: das wäre übrigens kein neues Öl, sondern ein altes…
Das 5w30 hat die Freigabe für den Motor. Sie haben im Grunde beide eine Freigabe. Es ht aber nicht zwingend sein müssen auf das 0w30 zu wechseln. In Schleswig Holstein hat’s selten -20 Grad ;)
 
Dann fangen wir mal vorne an. Ihr habt also beim Kauf den Motor endoskopiert und auch den Ventildeckel runter genommen und euch den Zustand der Nockenwelle angeschaut?

Ein 20 Jahre alter T5 hat mit Sicherheit Mängel und Verschleißerscheinungen, außer der Vorbesitzer hat vor kurzem 50k€ investiert in eine Restauration.

Die Werkstatt hat dann festgestellt, das vorher das falsche Öl eingefüllt war und das korrekte 0W30 mit der 506er Norm eingefüllt.
Das hat die Werkstatt schonmal gut gemacht, viele Werkstätten füllen aus Unwissenheit Öl nach 507er Norm ein, wie auch der Vorbesitzer.

Wem wollt ihr jetzt an den Kragen? Der Werkstatt oder dem Vorbesitzer? Ihr seid 7000km weit gekommen. Das ist dann wohl einfach Pech oder auch völlig nomral für einen VW Fünfzylinder, das bei dieser Laufleistung teure Reparaturen anstehen.
Nicht vor kurzem 50k aber 35 über die Jahre.

Die aktuelle Werkstatt hat den Wechel auf 0w30 vorgeschlagen. Die Bosch Werkstatt davor hatte 5w30 genommen. Der Vorbesitzer hatte das Gleiche lediglich aufgefüllt.

Pech mag ja sein. Ist es wohl auch. Aber aktuell versuche ich einfach nur Erfahrungswerte zu finden zu ähnlichen Störbildern. Ich hatte hier folgendes gefunden:


 
Ob 5W30 oder 0W30 ist völlig egal, es geht um die VW Norm VW 50 601 oder 50 700. Deshalb die Frage nach dem Motorkennbuchstaben. Hast einen mit Axx muss da 50 601 rein, hast Du schon einen mit Bxx 50 700.
 
Wird schon ein AXD sein (2005)
 
Wir hatten das Auto von einem befreundeten Schrauber auslesen und checken lassen. Laut seiner Datenbank kann in den Motor auch das 5w30. Ihm waren Späne im Öl aufgefallen und er hatte eine Hochrechnung der Zylinder laufen lassen, wo Zylinder 4 und 5 positive Werte zeigten, die hätten negativ sein müssten. Wir hatten beim Ölwechsel in der VW Werkstatt explizit nach Spänen im Öl gefragt, sei nicht der Fall gewesen.

Also der Schrauber sagt: Zylinder 4 fast platt, Zylinder 5 platt, Nockenwelle eingelaufen, Pumpe Düse Element wahrscheinlich hin, er führts auf das Öl zurück, weil es dünner ist

Die VW Werkstatt sagt: OT Geber defekt, den Rest können sie erst sehen, wenn sie ihn komplett aufmachen.


Wem glaube ich jetzt? Ich bin verwirrt und habe bei der Fachwerkstatt ehrlicherweise ein komisches Bauchgefühl, weil sie sicherlich keinen Fehler zugeben und der Service bis dato von denen auch nicht Lösungsorientiert war. Ein ja ist halt so, lasse ich nicht gerne gelten
 
Also zwingend 50 601. Jetzt gilt es herauszufinden was eingefüllt wurde, und was vorher drin war. Der Schaden ist aber so oder so da...und vergiss bitte irgendwelche Datenbanken und 0 oder 5, es geht rein um die VW Norm da im 50 601 Additive sind, die ein AXD benötigt. Mit 50 700 stellen sich genau die eingelaufenen Nockenwellen ein.
 
Die Datenbank sollte zum 50700 sagen: ersetzt 50601, ausser R5/V10.
Lesen muss man schon bis zu Ende.
 
Aha, also ohne serienmäßigen Kat.
Das 5w30 hat die Freigabe für den Motor.
Aber niemals für den AXD-Motor.
Also welche VW-Freigabe hat es denn nun?
Da wurde sicherlich das 50700 verwendet und das ist für den Motor schädlich!
Die aktuelle Werkstatt hat den Wechel auf 0w30 vorgeschlagen. Die Bosch Werkstatt davor hatte 5w30 genommen. Der Vorbesitzer hatte das Gleiche lediglich aufgefüllt.
Die aktuelle Werkstatt hat alles richtig gemacht, die Boschwerkstatt und der Vorbesitzer leider nicht.

Dein Motor benötigt zwingend die VW-Freigabe 50601 und das gibt es nur als 0W30 und nicht als 5W30.

Gruß

Peter
 
Hi,

285000 km Laufleistung sind kein Pappenstiel, wer kann da noch feststellen, was in den vergangenen 20 Jahren die Schäden verursacht hat, so sie denn tatsächlich vorhanden sind.
Das Problem bei Nockenwellenschäden ist, dass man eine eingelaufene Welle eigentlich nur durch Nachmessen erkennen kann, es sei denn, sie hat deutliche Riefen. Zudem läuft der MOtor bei Hydros so lange, bis die Untergrenze überschritten wurde. Das war früher anders, da hat man durch Nachstellen irgendwann gemerkt, dass es langsam knapp wird.

Nach 7000 gefahrenen Kilometern mit 0W30 kann ich mir nicht vorstellen, dass der Motor sofort die genannten Schäden aufweist, selbst wenn das Öl die Norm nicht haben sollte..

Sehr pfleglich behandelt, immer brav gewartet und ruhig gefahren heißt nicht, dass der Motor länger hält. 😉
 
Ob die alles richtig gemacht haben? Dazu müsste man sicher sein das sie 50601 eingefüllt haben, es gibt ja auch ein 0W30 aktuell mit 50700, das wäre dann auch falsch.
 
Es stößt doch sauer auf, das bei jedem zweiten Post eines Neulings direkt die Worte Anwalt, Gutachten & Rechtschutz fallen.

Und warum? Weil sie blauäugig ein Fahrzeug gekauft haben, das seine Lebensende schon erreicht hat. Oder anders gesagt, weil sie Schrott gekauft haben.
 
Naja, muss man nicht so kraß sehen.

Da beim "Hörensagen" bisher die Ansicht weit verbreitet ist, dass die 5-Zylinder Motoren unkaputtbar wären, werden die zum Teil sagenhaften Laufleistungen > 500TKM als gegeben genommen und nicht so nach den Details geschaut.
Kaum jemand liest z.B. vor dem Kauf eines Autos durch das entsprechende Forum, um sich die Details zusammenzukratzen.
 
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