DPF ersetzt - VCDS Verständnisfrage

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gelöschtes Mitglied

Guest
Ja...die zwölfundrölfzigste DPF Frage. Ich habe gesucht, leider verlieren sich die Antworten in CFCA Motorschäden oder es geht um den Vor-Facelift.

Wie wird es jetzt standartmäßig richtig gemacht? Soweit ich das filtern konnte zur regulären Vorgehensweise ohne Schnickschnack wie DPF Spülung:

- neuen VAG DPF verbauen
- neue original Tempsensoren und Lambasensor verbauen
- Druckdifferenz Leitungssatz inkl Sensor tauschen oder nur Sensor tauschen und Leitungen ausblasen (müssen dazu die Leitungen ausgebaut werden oder reicht es in den DPF zurück zu blasen?)
- Lernwerte DPF zurücksetzen (?)
- VCDS Partikelfilter via Dropdown initiieren auf 0KM
- VCDS Druckdiffsensor auf 0 kalibrieren, Offset beachten nicht größer als 5mBar
- 10 Sekunden Zündung aus
- Motor an und losfahren
- Aktive Regeneration wird sofort automatisch von MStG angestoßen (?)
- Regtemp sollte Minimum 650°C sein
- nach Reg sollte Druckdiff im Stand um 5mBar sein, Teillast ca 20-40mBar und ca 200mBar unter Vollast (?)


Ist das so korrekt? Die Fragezeichen bezeichnen gewisse Unsicherheiten meinerseits, die aber auch der Doppeltgemoppeltheit in VCDS geschuldet sind
 
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Druckdifferenz Leitungssatz inkl Sensor tauschen oder nur Sensor tauschen und Leitungen ausblasen (müssen dazu die Leitungen ausgebaut werden oder reicht es in den DPF zurück zu blasen?)

Neu müssen die Steuerleitungen nicht zwingend, es sei denn man hat die Befürchtung, oder den Nachweis, dass diese sich mit Ruß zugesetzt haben und/oder undicht sind (Scheuerstellen). Beide Sachverhalte würden die Messergebnisse verfälschen und fortlaufend zu Störungen führen. Das Einfachste wäre, die Leitungen mit einer Unterdruckhandpumpe auf Dichtheit zu prüfen, nachdem man jeweils ein Leitungsende verschließt. Im Anschluss daran würde ich mir einen Putzlappen oder Zewa an das jeweils untere/offene Leitungsende legen und von oben mit Druckluft beaufschlagen, um zu schauen, ob da ggf größere Mengen an Ruß enthalten sind, bzw. die Leitung überhaupt durchgängig/frei sind.
Der Diffdrucksensor kostet bei VW 96€ inkl. MWst. plus Aufschlag. Wenn man das ganze im Paket kauft -also Differenzdrucksensor mit Leitungen, kostet das 134,83 inkl. Mwst..(+ ggf Aufschlag des Händlers).

- Lernwerte DPF zurücksetzen (?)

Ich bin der Meinung, dass die Initialisierung diesen Arbeitsschritt mit abdeckt. Das kann aber bei den Softwareversionen unterschiedlich sein. Probiere es aus. Manche STG -Versionen lassen bestimmte Arbeitsschritte gar nicht zu.

- VCDS Partikelfilter via Dropdown initiieren auf 0KM
siehe oben

VCDS Druckdiffsensor auf 0 kalibrieren, Offset beachten nicht größer als 5mBar

beim Anlernen wird das Offset zwischen den beiden Messzellen ermittelt. Theoretisch darf das Offset auch größer als 5mbar sein, weil die Elektronik das Offset ja fortwährend berücksichtigt. Ich hatte noch nie neue (originale) Sensoren, die das Offset von 5mbar beim Anlernen nach oben überschritten haben. Ich glaub einmal hatte ich 7. Bei Sensoren aus dem Zubehör liegt das gern schon mal bei 15 oder mehr. Am eigenen (alten) Fahrzeug hatte der Differenzdrucksensor auch nach 170000km lediglich 3mbar Offset.
Worauf ich hinaus will: Diffdrucksensoren, die in kurzen Intervallen defekt sind, unterliegen entweder äußeren Einflüssen ( z.B. Kondens in den Leitungen, thermisch nicht ausreichend isoliert), oder sind von Beginn an minderwertig (hohes Offset).

- Aktive Regeneration wird sofort automatisch von MStG angestoßen (?)

bei denjenigen Softwareversionen, wo das nicht so ist, hat sich das manuelle Anstoßen der Reg in denjenigen Fällen, wo es weiterhin sehr kurze Intervalle gab, bewährt.


- Regtemp sollte Minimum 650°C sein

wenn sich das so im Bereich von 600°-650° bewegt, wäre das ideal. Je nach Rahmen- und Betriebsbedingungen weicht das auch mal leicht nach oben, oder unten ab.

- nach Reg sollte Druckdiff im Stand um 5mBar sein, Teillast ca 20-40mBar und ca 200mBar unter Vollast (?)

Da müsste ich mal in meine Referenzdateien schauen und das abgleichen. Hört sich auf Anhieb plausibel an. Die 200mbar bei Vollast sind ggf bissl hoch gegriffen. Eher so 80-150.
 
Das Warten hat sich gelohnt. Vielen Dank für die präzise Beantwortung meiner Fragen.

Hintergrund ist, dass ich vor lauter individueller Problemthreads tatsächlich keinen gefunden habe, der wiedergibt wie es eigentlich sein müsste, wenn man den DPF nach Lehrbuch tauscht. Mir fehlte also quasi die "Referenz Instandsetzung".

Ich selbst habe den DPF nicht gegen einen neuen originalen ersetzt, sondern spülen lassen und vorerst nur die Lambdasonde ersetzt. Nicht als Dauerlösung natürlich, die anderen Sensoren sollen folgen sobald wichtigere Probleme gelöst sind (Getriebe immer noch und schon wieder 🙄).

Neulich fiel mir allerdings auf, dass der DPF im Bereich um 150 bis 200km regeneriert. Das weckte meine berufliche Neugier als Programmierer und ich habe mich für 200km ins Auto gesetzt einzig um Löcher in die Luft zu fahren und via VCDS zu schauen was er da treibt, um der Logik (wenn/dann Bedingungen) auf die Spur zu kommen.

Zunächst scheinen alle Werte normal zu sein. Differenzdruck passt augenscheinlich in allen Lastbereichen. Temperaturen passen wunderbar. LMM läuft gut, auch das neue Pierburg AGR. Dennoch steigt die berechnete Rußmasse relativ schnell. Seltsamerweise nicht immer gleich schnell, obwohl die Motorlast gleich bleibt.

Also habe ich auf diversen Rastplätzen zunächst mit der Restaschemasse gespielt. In der Tat gab es eine Verbesserung wenn ich die Laufleistung des DPF änderte. Der DPF Betrieb hat sie auf 0 gestellt und ich sie auf 5TKM. Das änderte aber nichts am nicht nicht-linearen Verlauf der Rußbeladung.

Also habe ich mir den DDS angesehen. Ich weiss, dass VCDS ziemlich laggt und einen langsamen Polling Intervall hat. Also vermutete ich, dass der DDS, wenn er verschlissen sein sollte (Membran) teils schnell wandernde Werte haben würde, sprich das Offset ändert sich permanent. VCDS nullt dann auf den Istwert des Pollingintervalls.
Und dem war auch so. Mal habe ich bei Nullung einen Offset von 7mBar, ein anderes mal habe ich 0mBar. Der Piezo wird es nicht sein. Meines Wissens nach ist der verschleissfrei. Also wird es die Membran sein. Vermutlich bekommt sie über die Jahre eine Vorwölbung in die Richtung des vorwiegend höheren Drucks und arbeitet unter permanenter Vorspannung. Und ich könnte mir -höchst spekulativ- vorstellen, dass sich die Vorwölbung bei Lastwechseln wie ein "Frosch im Blech" verhält und dem Steuergerät dann sporadisch wilde Werte um die Ohren haut von dem VCDS gar nichts mitbekommt.

Also habe ich mein kleines mobiles Oszi in den Batteriekasten gepackt und es während der Fahrt aufzeichnen lassen. Und tatsächlich habe ich Ausreißer. Der DDS läuft im Normalfall bei irgendwo um 3,6 bis 3,9V. Bei Lastwechseln hat er dann Spikes im ms Bereich auf bis zu 3 bis 5V. Offenbar zu kurz für das Polling des VCDS und scheinbar innerhalb der Toleranzschwelle des MStG, was dazu führt, dass die Spikes in die Beladung gerechnet werden und die MIL nicht kommt wegen Plausibilität.

Neuer Diffdrucksensor wird bei VW umgehend geordert. Wenn ich Zeit habe hänge ich dann nochmal das Oszi ran.
 
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Super, dass du dich damit beschäftigst und uns teilhaben lässt! :)
Das würde ja darauf schließen lassen, dass ein leicht defekter (wandernde Membran) DDS dazu führt, dass ein DPF vorzeitig getauscht werden muss? (eventuell Fehleinschätzung einer Werkstatt)
 
Jein. Also ich denke mal ausschlaggebend für einen Tausch sollte ja immer die Aschebeladung und Zustand des Monolithen sein. Das sind die KO Kriterien.
Ein verkappt defekter DDS (ich nenne ihn mal DDS Frosch) würde zumindest in der Theorie erstmal nur zu verkürzten Regintervallen führen, weil das MStG kurzzeitig einen erhöhten Gegendruck sieht. Begleiterscheinungen wie Ruckeln nach Volllastfahrten und Lastwechseln wären auch noch im Bereich des Möglichen. Vielleicht gibt es auch verschiedene Arten von DDS Fröschen bedingt durch ihre Ausprägung.
Eine gute Werkstatt wird immer nach Ausschlussverfahren prüfen. Genauso wie ein guter Arzt. Der schließt erstmal aus, dass es Krebs ist und arbeitet sich dann weiter nach unten vor.
Sporadische Fehler ohne Motorkontrolleuchte sind per se immer schwierig zu diagnostizieren. Ich würde sagen, es kommt da alleinig auf das Know-how der Werkstatt an. Einen 2000€ DPF ohne Lampe im KI rausschmeissen wird hoffentlich niemand. Einen verhältnismäßig günstigen DDS erstmal tauschen wird wahrscheinlich jeder. Zumal DPF und AGR für die meisten Werkstätten Blackboxes sind.
 
Also Teilenummer für den DDS habe ich als 076906051B recherchiert. Mein PETKA ist da leider keine große Hilfe, weil es nur das gesamte Kit 7E0131552F inkl Steuerleitungen kennt.
Zunächst im Netz Preise recherchiert. eBay war hier der günstigste mit 36,30€. Dann aber beim Dorf-freundlichen angerufen um dem lokalen Handel eine Chance zu geben: 100,90€ netto... Ich dachte erst er meint das Kit, aber nein nur den Sensor. Mein lieber Schwan...

Also habe ich den Sensor jetzt bei ebay geordert. Sollte der gut laufen wäre es noch interessant den alten und neuen an Spritzen (Druck/Unterdruck) und Oszilloskop auf dem Tisch gegeneinander zu prüfen. Ggf lässt sich das wandernde Offset auch schon mit einem DMM bestimmen. Wenn dem so wäre, dann wäre das sicherlich hilfreich für die Nachwelt um einen Frosch bzw Teildefekt ausschließen zu können und ein paar Kröten zu sparen. Ggf lässt sich der alte DDS regenerieren oder öffnen. Ich denke da an eine Backofen-Gymnastik oder etwas in der Art.

Frösche...Kröten...
 
Hier im Forum gabs berichte von Leuten die mit den billigen Snesoren Probleme hatten. Hate auch in den Sauren Apfel gebissen und den Sensor beim :) bestellt.

Wie bzw Wo hast du den Filter reinigen lassen? Meinen habe ich bei Barten reinigen lassen und dann durch rumprobieren den Filter auf 40tkm initialisiert. (Bin beim rumprobieren aber schon recht viel gefahren. Also real so 35tkm)
Kurze Reg-Intervalle hatte ich auch. Mit Tausch vom DDS und den drei Temperatursensoren wars wieder gut. Am Anfang hatte ich nur den Sensor vor DPF gegen einen HJS und den nach DPF ggegen einen Metzger getauscht.
Jetzt sind alle drei HJS.
HJS ist angeblich Erstausrüster (irgendwo gelesen gehabt). Die HJS Sensoren sehen auch tupfengleich wie die VAG-Sensoren aus. Der Metzger Sensor den ich wieder rausgerupft habe sah ganz anderst aus. Siehe auch hier
Einen 2000€ DPF ohne Lampe im KI rausschmeissen wird hoffentlich niemand
Zum Glück bin ich ein niemand :D
Lampe war - wie sich rausgestellt hat - wegen was anderem an. DPF war mehr oder weniger prophylaktisch. Über kurz oder lang wäre er gekommen...
 
Ich hab das bei DPF Experten in Coesfeld machen lassen. 300€ inkl Ein- und Ausbau. Wohlwissend, dass der Ausbau der Sonden Ärger machen kann. Genauso kam es dann auch. Die Lambdasonde haben sie nicht raus bekommen und dann kurzerhand mit Sonde gespült. Danach war sie defekt. Wurde nach kurzer Diskussion ("Die MKL war doch bestimmt vorher schon an") gegen eine Bosch getauscht.
Nachher festgestellt, dass die mir die Unterverkleidung vorne rechts beim Ausbau des DPF zerstört haben (115€). Habe ich aus eigener Tasche bezahlt.
Keine tolle Erfahrung. Zumal ich das vorsorglich habe machen lassen bei 170TKM. Hätte einfach so weiter fahren sollen. Ob die Spülung wirklich was gebracht hat... Schwer zu sagen. Der maximale Differenzdruck von rund 170mBar verheisst ebenso Gutes wie der mittlere Druck und der niedrige Druck im Leerlauf. Letztlich wird es der neue DDS zeigen.
Gefühlt haben sich die Regintervalle vor und nach der Spülung überhaupt nicht verändert. Daher der Verdacht, dass der DDS vorher schon einen weg hatte.
Das mit HJS habe ich auch gelesen, aber die Baugleichheit blieb bis jetzt unbestätigt. Danke für den Tipp. Werde dann beim Tausch der Tempsensoren auf HJS gehen.
Von HJS gibt es in der Bucht auch einen DPF neu für um die 850€. Kann man davon ausgehen, dass er baugleich mit dem Original ist?
 
Hmm. Spülen... Da heißt es doch dass es die Beschichtung wegspülen kann.
Dass sie keinen Bock hatten die Lambdasonde neu zu machen kann ich mir denken bei 300€ inkl. aus- und Einbau. Da ist dann ja schon rund 1/3 weg vom Lohn für die Sonde 😅

Mach die Temp Sensoren neu (hättest gleich machen sollen als es ausgebaut war) und den DDS. Fertig.

Sensoren gingen bei mir alle recht gut raus. Warmfahren, bissle Kriechöl und/oder Kältespray auf den Sensor.

Neben dem gemessenen Riswert gibt's ja auch dem berechneten. Und auf den hat der DDS eh keinen Einfluss. Also wenn er zu wenig misst wird die Regeneration halt nach dem Berechneten gemacht.
 
Meines Wissens ist nicht belegt, dass die originalen DPF überhaupt eine Beschichtung haben. Ich weiss nicht wo die Information herkommt. Zu meiner Zeit gab es vier verschiedene Materialien für drei oder vier verschiedene Arten von Partikelfiltern. Meist zusammengesetzt aus Blöcken und rundgedreht. Von einer Beschichtung war nie die Rede. Diesel war nicht mein Gebiet, daher kann ich nur sicher sagen, dass sich das meiner Kenntnis entzieht.

Der gemessene Wert hat einen Einfluß auf den berechneten Wert. Letzterer wird aus Sensorwerten (Außenluftdruck/temp, Öltemp, Einspritzdauer/menge, Fehlzündungen, AGR soll/ist usw usf) und anderen Parametern gebildet. Die Parameter sind zb Ölqualität, maximale Restaschemenge usw.
Es wird nach Priorität gewertet wann regeneriert werden muss. Und die Priorität richtet sich danch welcher Parameter oder Sensorwert am meisten abweicht. Merkt man am besten wenn der Restasche Füllgrad kurz vor knapp ist. Dann wird immer häufiger regeneriert, weil die Asche schon da sitzt wo sonst der Ruß weggebrannt wird.
Die berechnete Rußmenge ist daher immer der gemessenen Rußmenge übergeordnet und immer (!) der Trigger zur Nacheinspritzung. Niemals die gemessene Rußmenge. Das ist ganz einfach so, weil man weiss, dass DDS falsche Werte liefern können und es ggf zum Fahrzeugbrand kommen kann wenn man sich alleine auf den DDS verlassen würde.

Die Temperatursensoren habe ich nicht getauscht weil sie eine bedeutend längere Lebensdauer als Lambdasonde und DDS haben, es sei denn man fährt permanent mit hohen Regraten durch die Gegend weil der DPF voll ist oder sonstwas nicht stimmt. Wie gesagt bei mir war die Spülung präventiv als ich gemerkt habe er fing an alle 200km zu regenerieren. Nach 1200km stand er dann beim DPF Mann auf dem Hof. Da mache ich mir um die Tempsensoren noch keine Sorgen.
 
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Die berechnete Rußmenge ist daher immer der gemessenen Rußmenge übergeordnet und immer (!) der Trigger zur Nacheinspritzung. Niemals die gemessene Rußmenge. ...
Moin,
das kann ich so bei meinem nicht immer beobachten.
Ich habe hier etliche Fälle dokumentiert, wo der Auslöser der Regen. die gemessene Rußmasse war. Konkret: Rußmasse gemessen erreicht ca. 15 g - Rußmasse berechnet wird von < 15 g auf 15 g gesetzt und die Regen. startet. Warum auch immer...?
 
Muss ich mir in Ruhe durchlesen. Vermutlich eine Regeneration auf Basis von Implausibilität/Schutzfunktion.
Was ich bisher sagen kann ist, dass der gemessene Wert eher der Trigger für Stop der Regeneration sein sollte. Und somit bei falsch eingestellter oder Laufzeit berechneten Abweichungen der Restaschemenge der Stop der Regeneration asymetrisch wird.
Sprich der Differenzdruck sagt zwar, dass die gemessene Rußmenge 0 ist, aber ein anderer Sensorwert oder Parameter dagegen spricht und die Regeneration weiter läuft bis ein erwarteter Sollwert passt.
 
Bei mehr als 90% der Regen. ist das auch so. In letzter Zeit haben sich die beschriebenen Fälle aber gehäuft, zusammen mit einem relativ kurzen Abstand zwischen den Regen.
Mittlerweile komme ich aber mit einer mehr lastbetonten Fahrweise auf 250 - 300 km.
 
Wenn er mit mehr Last weniger regeneriert spricht für einen abweichenden Temperatursensor würde ich vermuten. Wobei natürlich viele andere Faktoren hinzukommen. Injektoren, Raildruck, Turbo... Hast Du sowas wie VAG DPF um die Abgastemperaturen zu beobachten? Hat sich bei mir als sehr nützlich erwiesen. Wenn ich meine gewohnt gemütliche Fahrweise an den Tag lege komme ich kaum über 250 Grad. Da geht passiv natürlich garnix und er sifft sich ziemlich schnell voll.
 
Ja, ist alles mit VAG DPF (oder Vcds) dokumentiert. Das mit den Temps kann ich auch so bestätigen. Mein Plan ist zunächst die Sensorik zu tauschen (DDS ist schon mal neu gekommen).
 
Die Infrastruktur zu tauschen ist ab einer gewissen KM Leistung sicher immer eine gute Idee. Eigentlich sollte man sich mit der ganzen DPF Spülerei gar nicht befassen. Neu rein und gut ist. Rechnet man die Zeit für Fehlersuche, Mehrverbrauch und Ärger, dann sind 2000€ sogar noch ein Schnäppchen.
Die guten DPF Spüler wie Barten sind wohl auch eine Ausnahmeerscheinung.
Wenn es nach dem Sensortausch bei mir nicht besser wird hole ich den DPF nochmal selbst raus, sehe mir den genau an und schüttel den mal durch. Ich möchte fast vermuten, dass sie mir den kaputt gespült haben.
 
Also nachdem bei mir die Reg. nach maximal 50km angestoßen wurde habe ich den DDS getauscht und das hat schonmal eine Verbesserung auf 120-150km gebracht. Ich habe allerdings einen Bosch für 30 Euro gekauft, Made in Germany, der originale VW made in Malaysia. Muss nichts heißen aber Bosch hört sich erstmal nicht verkehrt an, zumal Einspritzdüsen etc ja auch von Bosch kommen. Jedenfalls habe ich danach wieder etwas mehr geschaft aber nur bei kurzstrecke. Sobald es auf die Autobahn ging fing die Reg. ziemlich bald an. Was für Temp.sensoren sprach. Die Reg. wurde immer durch die gemessene Rußbeladung ausgelöst, nie durch die berechnete, die war ganz normal. Ich habe also Lambda und die beiden Temp.Sensoren am DPF tauschen lassen, nicht den am Turbo da die Werkstatt das nicht machen wollte. Beide Sensoren am DPF sind nämlich abgerissen und es mussten neue Gewinde aufgeschweißt werden. Ich konnte Langstrecke noch nicht final testen aber bei absoluter Kurzstrecke schafft er jetzt 150km und bei etwas Autobahn etc auch wieder 250-300 km, was sich für mich realistisch anhört. Der DPF und ganze Motor hat auch erst 95tkm gelaufen, weswegen ich nicht glaube wollte, dass der DPF hin ist. Die Lambdasonde ist auch von Bosch und die Temp.sensoren von HJS. Wie schonmal hier im forum beschrieben sind die vermutlich OEM, denn es war am Stecker eine Stelle weggepfeilt, wo vermutlich das VW Logo war. Billige Sensoren habe ich auch getestet, die funktionierten aber nicht.
 
Also heisst das, die gemessene Rußmenge war immer höher als die berechnete?

Bosch ist nie verkehrt. Meines Wissens nach pitcht VW jedes Jahr. Es wird dann der Hersteller genommen, der bei hinreichender Qualität den besten Preis bietet. Bosch ist sicher nicht der günstigste. Auf die wird zurückgegriffen wenn die anderen durch die Qualitätsstandards fallen. Daher vermutlich auch die Probleme mit den Delphi Einspritzanlagen am T6. Eine reine Abwägung zwischen Kosten und Qualität.
 
@klaume interessant... Du hast laut Profil den gleichen Motor.
Bei mir ist Reg-Start bei 24g. Egal ob gemessen oder berechnet. Was zuerst da ankommt löst den Start aus.
Bin aber noch nicht so ganz durchgestiegen... Letzte Woche 520km bis Reg-Start. Bei 7g Reg abgebrochen und jetzt bin ich plötzlich nach 220km schon wieder kurz vor "berechnet start".
Fahrprofil genau gleich. 110km/h Tempomat Autobahn. Nur zweimal ne kürzerer Strecke von rund 20min. Aber dass sich das so arg auswirkt... 🤔
 
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