Diesel in den USA

pixie

Jung-Mitglied
Registriert
10 Sep. 2014
Beiträge
10
Reaktionspunkte
0
Punkte
5
Ort
Hamburg
Mein Auto
T5 California - Beach
Erstzulassung
2014
Motor
TDI® BMT 84 KW
DPF
ab Werk
Motortuning
n/a
Ausstattungslinie
Beach
Liebes Forum, erst einmal vielen Dank für 5 Jahre interessante Lektüre, als wir noch T5 Multivan Besitzer waren - und ich eifrige Leserin dieses T5-Boards.

Nun: neuer Wagen, neues Glück (California Beach): evtl. für einige Zeit in den USA. Von VW Deutschland wissen wir, dass wir den besten Diesel dort tanken können. Frage: Hat jemand Erfahrung damit, mit einem in Deutschland hergestellten Diesel durch Nordamerika (ausser Mexico) zu touren?
Wir loten im Moment alle Möglichkeiten aus, in den USA länger unterwegs zu sein (Wohnmobil Kauf-Verkauf; Miete; eigener Wagen). Die Option "eigener Wagen" steht im Moment auf Kippe wegen des Kraftstoffes (und evtl. wegen Reparaturproblemen). Daher wäre ich über mögliche "Diesel" Erfahrungsberichte dankbar.
 
Mit dem T5 in den USA kann natürlich problematisch sein.

Ich glaube nicht mal, dass der Dieselkraftstoff ein Problem ist. Es gibt in den USA bei den Diesel PKW fast nur sehr schadstoffarme mit AdBlue Technologie. Dafür ist auch schwefelarmer Diesel nötig.

Problematischer sehe ich die ET / Wartung - der T5 wird in den USA nicht verkauft. Man bekommt also vor Ort KEINE Ersatzteile.

Gruß, Marcus
 
Hallo,

was ich in Reiseforen mitbekommen habe, ist Nordamerika sehr unkritisch.
Schwefelgehalt ist da maßgeblich:

http://www.unep.org/transport/gfei/...problem/lightbox/images/disel_sulphur_map.jpg

Über Mittel- und Südamerika ließt man speziell mit Common-Rail Motoren (T5.2) und großen Höhen (Anden) Schauergeschichten über Leistungsverlust, Notlauf und Schäden an Einspritzkomponenten.

Die Komponente ´kann geklaut werden´ solltet ihr auch noch mit einbeziehen.
Ein Leih-Reisemobil ist in der Regel versichert. Wie es mit einem mitgebrachten aussieht, weis ich nicht.

Michael
 
Mit dem T5 in den USA kann natürlich problematisch sein.

Ich glaube nicht mal, dass der Dieselkraftstoff ein Problem ist. Problematischer sehe ich die ET / Wartung - der T5 wird in den USA nicht verkauft. Man bekommt also vor Ort KEINE Ersatzteile.
Gruß, Marcus

Hallo und vielen Dank, nach einer Woche Recherche und Telefoniererei und der Nachricht von VW heute (die Importeure in den USA wollten mir keine Auskunft geben, VW America wollte bzw. konnte nicht) - bin ich auch der Ansicht, dass nicht der Kraftstoff das Problem ist, sondern die Tatsache, dass es den T5 in den USA gar nicht gibt :) Nichtsdestotrotz hat es natürlich Charme, einen T5 Urlaub in USA zu überlegen. Ich sehe mich schon dabei, Glühlampen und Wischerblätter als Ersatz einzupacken.

Es ist ein großes Thema in unserer Familie. Wartung wäre kein Problem, da Wagen dann relativ neu, aber eben Crash wäre ein dickes Problem. Auch wenn die VW Garantie (große) Probleme abdeckt, müsste man den Wagen erst wieder nach Deutschland verschiffen, um die Probleme zu beheben.

Fragt sich auch, ob man mit den Inspektionsintervallen von ca. 30.000km hinkommt (für den geplanten Urlaub von ca. 8 Monaten). Ich hoffe, ich liege hier richtig, mit dem Intervall.

Vielen Dank!
 
Ich sehe mich schon dabei, Glühlampen und Wischerblätter als Ersatz einzupacken.

Das ist das geringste Problem - das sind Normteile, die bekommt man sogar.

Gruß, Marcus
 
Hallo,

was ich in Reiseforen mitbekommen habe, ist Nordamerika sehr unkritisch.
Schwefelgehalt ist da maßgeblich:

http://www.unep.org/transport/gfei/...problem/lightbox/images/disel_sulphur_map.jpg

Die Komponente ´kann geklaut werden´ solltet ihr auch noch mit einbeziehen.
Ein Leih-Reisemobil ist in der Regel versichert. Wie es mit einem mitgebrachten aussieht, weis ich nicht.

Michael

Hallo Michael,
die Karte ist super! Ich hatte heute so etwas von VW gehört, dass es eine Länder-Spezifikation für Diesel gibt, aber als Karte - super, vielen Dank. Die Komponente "Könnte geklaut werden" haben wir auch überlegt und in anderen Beiträgen dieses Forums gelesen. Ich komme zum Schluss, dass wenn Urlaub mit T5 in USA, dann 1. wird er wahrscheinlich nicht geklaut (weil es den Wagen da gar nicht gibt) aber 2. werden wir einen Satz extra Nummernschilder mitnehmen, falls die als Souvenir geklaut werden sollten.

Vielen Dank,
Andrea
 
2. werden wir einen Satz extra Nummernschilder mitnehmen, falls die als Souvenir geklaut werden sollten.

Woher willst Du die denn bekommen :confused:

Es gibt keinen 2. Satz Nummernschilder.

Gruß, Marcus
 
Woher willst Du die denn bekommen :confused:

Es gibt keinen 2. Satz Nummernschilder.

Gruß, Marcus

Klar gibt es einen zweiten Satz Nummernschilder, ohne Stempel. Wurde von einem Reisefreudigen hier als Tipp gepostet: ankommen, richtige Nummernschilder abmachen, ungestempelte anbringen, fertig. Die "richtigen" Nummernschilder dann im Auto / beim Bekannten/ wo auch immer aufbewahren, bis man wieder die Heimreise antritt.
 
Moin, hast du denn schon mal in Erfahrung gebracht, was die Verschiffung des eigenen Autos kostet?
Ich persönlich würde mein eigenen Wagen schon deshalb nicht mitnehmen wolllen, weil ich vor Ort Autos fahren könnte, von den ich hier in D nicht mal zu träumen wage....
 
Klar gibt es einen zweiten Satz Nummernschilder, ohne Stempel. Wurde von einem Reisefreudigen hier als Tipp gepostet: ankommen, richtige Nummernschilder abmachen, ungestempelte anbringen, fertig. Die "richtigen" Nummernschilder dann im Auto / beim Bekannten/ wo auch immer aufbewahren, bis man wieder die Heimreise antritt.

Das ist klar - ein ungestempeltes Nummernschild ist aber auch komplett wertlos und ungültig. Ich würde da Polizisten in fremden Ländern nicht unterschätzen.

Gruß, Marcus
 
Moin, hast du denn schon mal in Erfahrung gebracht, was die Verschiffung des eigenen Autos kostet?
Ich persönlich würde mein eigenen Wagen schon deshalb nicht mitnehmen wolllen, weil ich vor Ort Autos fahren könnte, von den ich hier in D nicht mal zu träumen wage....

Ja, Querkopf, guter Punkt. Genau den versuche ich ja auszuloten. Die Verschiffungskosten haben wir schon erfragt, es war in anderen Foren hier auf dem Board viel Input dazu.

Vielen Dank für Vaniac's ersten Input zu möglichen Kauf-Autos. Das Problem ist nur, alles an die eigene (Camping-) Lebensweise anzupassen. Wir brauchen eigentlich kein Wohnmobil, sondern einen 4-Schläfer mit Zelt und Zubehör. In den USA ist immer gleich alles mit Küche und groß und oversized und und und... und mit dem eigenen Wagen hätten wir die Ausrüstung drin.

Aber immerhin die Diesel-Frage schon einmal beantwortet.

Jetzt rechnen und vergleichen und amerikanische Vans anschauen. Dank an alle!
 
Campingkrempel bekommst du dort doch für schmales Geld.
 
Hallo zusammen

Als wir im Sommer mit Mietcamper in Kanada waren hatten wir ein deutsches Ehepaar mit Umgebautem Iveco 4x4 (aktuelles Modell, Diesel) angetroffen. Da kann Herr und Frau Nordamerika nur neidisch auf die Europäische Technik schauen (solange die auch funktioniert) ;) Sei es Kraftstoffverbrauch oder Komfort, vieles was bei uns inzwischen gang und gäbe ist (zB. Solaranlage) ist über dem Teich eher ein Fremdwort... Aber ein sau lärmigen 5kW Benzingenerator führt jedes etwas grössere Campingfahrzeug mit ;(

Mit etwas technischem Geschick, vorbereitetem Bus, VCDS und ein paar kleinen Ersatzteilen (zB. DDS) denke ich, würde ich die Reise wagen.
Sollte dennoch was kaputt gehen lässt sich heutzutage in nützlicher Frist auch ein Ersatzteil aus Europa bestellen. Eine Werkstatt die das dann natürlich auch einbauen kann vorausgesetzt..

Mal beim ADAC angefragt ob die da vielleicht was im Angebot haben für Weltenbummler?

Grüsse
Mathias
 
Hallo Pixie,
wie hoch sind die Kosten denn? Und wie lange dauert das ganze?

Gruß
Norbert

Hallo Norbert,

ich habe bei ca. 1250 für eine einfache Fahrt an die Ostküste errechnet, über Seabridge (hier in den Foren suchen: Verschiffung, USA, etc.), also ca. 2500 hin- und zurück. Werde aber auch andere handfeste Angebote demnächst einholen, falls der eigene T5 drüben Sinn macht.

Liebe Grüße
Andrea
 
Mit etwas technischem Geschick, vorbereitetem Bus, VCDS und ein paar kleinen Ersatzteilen (zB. DDS) denke ich, würde ich die Reise wagen.

Hallo Mathias,
... auf deinen Beitrag habe ich gewartet ;) Ich musste erst VCDS und DDS nachlesen. Nein, beim ADAC habe ich noch nicht nachgefragt. Nur soviel seit heute Abend: mieten geht gar nicht, viel zu teuer. Also Option eigener Bus oder dort kaufen/verkaufen.

Das Problem mit der Zusendung möglicher Ersatzteile habe ich mit einem Freund gelöst, der auch einen T5 fährt und an der Quelle einer Versandoption sitzt. Bleibt nun das Restrisiko: welche Werkstatt/ welcher Schrauber kann/darf reparieren. Kommentar von meinem Freund: was soll bei einem fast neuen Bus schon schief gehen. Er meint Marder oder Waschbären wären wohl das größte Problem. Trotzdem fehlt jetzt noch die Antwort zum potentiellen Reparateur, wenn man es nicht selber kann. Der Wagen wäre dann ja noch keine 2 Jahre alt. Ich muss auch gestehen, mit unserem Multivan hatten wir 5 Jahre null Probleme, wir hatten ihn 2009 mit Abwrackprämie gekauft, da war er 1 Jahr alt.

Da ich leider was Autos angeht bisher kein technisches Geschick vorweisen kann, werde ich mir nun welches anlesen.

Vielen Dank für deinen erhebenden Beitrag!
Grüße, Andrea
 
In den USA werden die VW auch mit Dieselmotoren verkauft. Die VW-werkstätten dort müssten also bekannt sein mit der Dieseltechnik......................
 
In den USA werden die VW auch mit Dieselmotoren verkauft. Die VW-werkstätten dort müssten also bekannt sein mit der Dieseltechnik......................
Hallo vaniac,
werde ich bei VW USA erfragen. Allerdings hat mir VW Deutschland gesagt, dass die Amerikaner ein ganz anderes Abgaskonzept haben. Was das für den Diesel bedeutet, werde ich sehen.

Viele Grüße
Andrea
 
Zurück
Oben