Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Parasol

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Hallo Leute,

ich möchte an das vorgeformte Ende eines gepanzerten Defa-Verlängerungskabels ein dreipoliges Standard-Elektrokabel (H07N-F 3x2,5 mm2) anschließen, das wiederum in einen Panzerwellschlauch kommt.

Wie stelle ich gut und sicher eine Verbindung her? Gibt es für solche Fälle eine vorgefertigte Kupplung? Oder heißt die Antwort: Defa-Kabel durchtrennen und die drei Leiter mit denen des Anschlusskabels verbinden?

Danke Euch!

Dirk
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Gepanzert nimmt man meines wissens nur für den Teil des Kabels der fest verlegt wird.
Beim Aufrollen wird das sonst evtl unhandlich.
Es gibt bereits fertige Kabel zu haufen. Im Aussenbereich sind verschweißte Stecker dichter als verschraubte ;)
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Gepanzert nimmt man meines wissens nur für den Teil des Kabels der fest verlegt wird.
Beim Aufrollen wird das sonst evtl unhandlich.
Es gibt bereits fertige Kabel zu haufen. Im Aussenbereich sind verschweißte Stecker dichter als verschraubte ;)

Sorry, vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. So ein fertiges Kabel wie von Dir vorgeschlagen habe ich ja bereits liegen, will dieses wiederum mit einem NICHT-Defakabel verlängern.

LG

Dirk
 
Hallo Dirk!

Ich habe derartiges auch gesucht, bei DEFA aber nicht gefunden. Selbst deren Sicherungskasten hat die speziellen Anschlüsse.
Ich habe das Ende tatsächlich abgeschnitten, das Kabel zum Panzerschlauch hin mit Dauerdichtmasse verschlossen und einen Hensel Abzweigkasten IP65 verwendet.
Siehe hier links:

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Geschickter wäre es vielleicht gewesen statt der Verschraubungen für das Kabel eine der Tüllen für den Panzerschlauch zu verwenden und von innen dann mit Dichtmasse auszufüllen.
Aber mir war die Vibrationsfestigkeit der Verschraubung wichtiger.
Gruß,
Klaus
 
Du wirst wohl zerlegen müssen. Rede aber unbedingt mit einem Elektro-Fachmann! Defa braucht keinen FI, Deine Konstruktion imho schon! Wenn das Kabel in den Innenraum soll, dann lass Dich beraten, ob es flammhemmend ist. Bei der Verlängerung keinesfalls löten. Aderendhülsen verwenden und dann entsprechende Verbinder innerhalb einer IP67-Dose.

Grüße

bonsai
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Sorry, vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. So ein fertiges Kabel wie von Dir vorgeschlagen habe ich ja bereits liegen, will dieses wiederum mit einem NICHT-Defakabel verlängern.

LG

Dirk

Da ist dann doch ein Schuko Stecker dran, da kannst du ein normales Verlängerungskabel davor machen.
Oder kapier ich das nicht und steh grad auf der Leitung :D
Wenn allerdings das zusammengsteckte Schukozeugs in einer feuchten Wiese liegt sollte man besser eine Wasserdichte Box drummachen.
Oder willst du ein Kabel mit 25m am Stück, vorne Schuko und hinten Defa?
 
Wenn richtig Strom fließt, kann es auch mal warm werden. Dann ist löten nicht so toll. Schrauben ist auch heikel, da im Auto Vibrationen vorhanden sind - auch da können sich Verbindungen lösen. Klemmverbundungen dürften sicherer sein, da ist ein Federelement verbaut.

Grüße

bonsai
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Das meinst du hoffentlich nicht ernst!

Fachgerechtes Löten ist die beste Methode ein 230V-Kabel im Fahrzeug günstig zu verlängern, neben der Montage einer (teuren) hochvolt automotive Steckverbindung!
Die zweitbeste "Bastler-"Methode ist richtig verschrauben, sprich Ringösen an den Kabelenden verpressen, durch die Ringösen verschrauben und mit einer Stopmutter und zwei Schrumpfschläuchen sichern.
Die Montageklemmen die du vermutlich meinst, sind für Hausinstallationen ohne Vibrationen gedacht und funktionieren nur ohne Aderendhülsen an den Kabelenden richtig.
Montagedosen für Hausinstallationen würde ich im Motorenraum nicht verwenden. Aderendhülsen brauchst du, wenn du Stecker mit Schraubpins (für Hausinstallationen) montierst.

Im aktuellen Fall würde ich die Kabel auftrennen, die einzelnen Litzen etwas gestaffelt verlöten, alles gut mit Schrumpfschlauch isolieren und mit Kabelbinder sauber fixieren.

LG Roger
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Danke für Eure Anregungen und kritischen Anmerkungen! Hat mir sehr geholfen!

LG

Dirk
 
Das meinst du hoffentlich nicht ernst!

Fachgerechtes Löten ist die beste Methode ein 230V-Kabel im Fahrzeug günstig zu verlängern, neben der Montage einer (teuren) hochvolt automotive Steckverbindung!
Die zweitbeste "Bastler-"Methode ist richtig verschrauben, sprich Ringösen an den Kabelenden verpressen, durch die Ringösen verschrauben und mit einer Stopmutter und zwei Schrumpfschläuchen sichern.
Die Montageklemmen die du vermutlich meinst, sind für Hausinstallationen ohne Vibrationen gedacht und funktionieren nur ohne Aderendhülsen an den Kabelenden richtig.
Montagedosen für Hausinstallationen würde im Motorenraum nicht verwenden. Aderendhülsen brauchst du, wenn du Stecker mit Schraubpins (für Hausinstallationen) montierst.

Im aktuellen Fall würde ich die Kabel auftrennen, die einzelnen Litzen etwas gestaffelt verlöten, alles gut mit Schrumpfschlauch isolieren und mit Kabelbinder sauber fixieren.

LG Roger

Lies mal VDE 0100-520:2003-06 Abschnitt 526.2.

Grüße

bonsai
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Lies mal VDE 0100-520:2003-06 Abschnitt 526.2.

Grüße

bonsai

Und wo gibt es dieses, ich vermute deutsches Dokument zu lesen? Mir als Schweizer sind leider nur entsprechende Schweizer Richtlinien bekannt.

In allen unseren Elektrofahrzeugen die wir betreunen sind die AC-Ladekabel verlötet. Bis jetzt hatten wir deswegen noch nie Probleme. Die Fahrzeuge habe alle auch eine NEV-Zulassung (entspricht wohl dem deutschen TÜV).
16A /2.5qmm -Kabel können aus meiner langjährigen Erfahrung mit Elektrofahrzeugen problemlos verlötet und täglich vibriert und stundenlang mit 16A belastet werden. Als Ladekabel im T5, worum es hier ja geht, werden die Kabel viel weniger belastet.

Die Leistungskabel mit den grösseren Querschnitten für Lasten bis mehere hundert Ampere können natürlich nicht mehr verlötet werden.

LG Roger
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Lies mal VDE 0100-520:2003-06 Abschnitt 526.2.

Grüße

bonsai
Moin,ohne sie gelesen zu haben, aber da steht bestimmt nicht drin,dass man nicht verlöten soll, weil der die Leitungen eventuell zu heiss werden. Nach meiner bescheidenen Meinung nach, hat man bei Lötstellen das Problem, das die durch das Löten verhärtenten Adern an der Stelle brechen können. Wenn deine Leitung zu heiss wird, ist der Querschnitt entweder unterdimensoiniert oder du hast einen Übergangswiderstand. Der aber auch durch eine lose Klemmverbindung hervorgerufen werden kann.
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

ich denke mal, aus dem gleichen Grund, aus dem man in Fahrzeugen ausschließlich Kabel mit Litze verlegen soll (oder muss?), wäre es etwas widersinnig, genau im Bereich der Kontaktstellen, wo ja oftmals eine größere mechanische Belastung auftritt, die Litze mit einer Lötung zu einem Draht zu machen.
Ansonsten könnte man konsequenterweise ja auch gleich NYM-Kabel im Fahrzeug verlegen. Das ist sehr billig und die Anschlüsse sind sehr viel weniger arbeitsintensiv.

Die Verlegung von Litzenkabel mit Aderendhülsen oder direkter Verpressung der Litze mit Anschlusskomponenten in Fahrzeugen, dürfte wohl Stand der Technik sein.
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Und wo gibt es dieses, ich vermute deutsches Dokument zu lesen? Mir als Schweizer sind leider nur entsprechende Schweizer Richtlinien bekannt.

In allen unseren Elektrofahrzeugen die wir betreunen sind die AC-Ladekabel verlötet. Bis jetzt hatten wir deswegen noch nie Probleme. Die Fahrzeuge habe alle auch eine NEV-Zulassung (entspricht wohl dem deutschen TÜV).
16A /2.5qm2 -Kabel können aus meiner langjährigen Erfahrung mit Elektrofahrzeugen problemlos verlötet und täglich vibriert und stundenlang mit 16A belastet werden. Als Ladekabel im T5, worum es hier ja geht, werden die Kabel viel weniger belastet.

Die Leistungskabel mit den grösseren Querschnitten für Lasten bis mehere hundert Ampere können natürlich nicht mehr verlötet werden.

LG Roger

Hallo Roger,

lies mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Aderendhülse#Andere_Verfahren
Man kann Lötverbindungen industriell möglicherweise stabil und sicher herstellen, aber bei den privat meist verfügbaren Mitteln hatten sowohl Kollegen als auch ich Bedenken. So wie ich Dirks Frage aufgefasst habe, geht es ihm um eine Stromversorgung im Innenraum. Da dürften dann auch Ströme fliessen,
die den Ladestrom für eine Batterie deutlich übersteigen. Ich meinte schon ordentliche Industrieklemmen. Davon stecken reichlich in unserem Maschinen und diese sind bei weitem nicht alle vibrationsfrei. Da gibt es Klemmen, die mit und ohne Aderendhülsen funktionieren.

Grüße

bonsai
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Hallo Roger,

lies mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Aderendhülse#Andere_Verfahren
Man kann Lötverbindungen industriell möglicherweise stabil und sicher herstellen, aber bei den privat meist verfügbaren Mitteln hatten sowohl Kollegen als auch ich Bedenken. So wie ich Dirks Frage aufgefasst habe, geht es ihm um eine Stromversorgung im Innenraum. Da dürften dann auch Ströme fliessen,
die den Ladestrom für eine Batterie deutlich übersteigen. Ich meinte schon ordentliche Industrieklemmen. Davon stecken reichlich in unserem Maschinen und diese sind bei weitem nicht alle vibrationsfrei. Da gibt es Klemmen, die mit und ohne Aderendhülsen funktionieren.

Grüße

bonsai
Hallo Bonsai, wir reden hier von der DEFA-Einspeisung. Da DÜRFEN maximal 16 Ampere fliessen. Und wir reden von einem 2,5 Querschnitt im Höchstfalle. Ich hätte da nicht die geringsten Bedenken, die Verbindung zu löten. Aber wenn du und deine Kollegen das anders sehen....... :rolleyes:
 
AW: Defa-Kabel auf "normales" Kabel - Kupplung?

Hallo Dirk

Ich wollte erst auch löten, war mir dann aber im Fussraum Fahrerseite zu fummelig, und das Risiko dass die Litze im Bereich vor/nach Lötstelle unter Bewegung/Vibration brechen könnte doch zu hoch.
Daher habe ich das DEFA Kabel abgekürzt und mit isolierten crimp Stossverbindern zusammengefügt, diese dann mit Schrumpfschlauch nochmals isoliert. Bin dann weiter mit dem 1.5mm^2 H07RNF bis zum LS-FI unter dem Beifahrersitz.

Grüsse
Mathias
 
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