Dachträger für Fahrräder, Modelle

whitewater07

Jung-Mitglied
Registriert
14 März 2025
Beiträge
2
Reaktionspunkte
0
Punkte
5
Mein Auto
MV21 kurz
Hallo,

aufgrund Familiennachwuchs haben wir einen neuen Multivan bestellt. Wir sind auch Camper mit klassischem Gewichtsproblem am Wohnwagen, sodass wir 2 bis 4 Fahrräder gerne am/auf dem Bus transportieren würden.

Jetzt habe ich einfach mal den Original Dachträger zum Auto zu bestellt und nach dem Öffnen der Packung und der Bedienungsanleitung habe ich doch ein paar Fragezeichen:

1.) Der Dachträger wird anscheinend direkt in bisher lackierte Muttern am Dach eingeschraubt. Ist das nicht etwas korrosionsanfällig, da diese doch sicherlich dann blank sind?

2.) Ich habe nach einer Recherche gesehen, dass es von Thule auch ein System mit Fixpoints gibt. Diese können wohl auf dem Bus verbleiben (vlt. besser siehe hierzu auch Frage 1). Hat jemand hier Erfahrungswerte?

3.) Der Träger ist montagebedingt ja etwas zur Innenseite versetzt, sodass man Fahrräder über die Kante ein ganzes Stück heben muss. Das sollte zwar gehen, aber scheint es auch hier von Thule ein Slide-Träger zu geben. Aber auch hierzu finde ich sehr wenig konkretes und Einsatzerfahrungen.

Das Auto wollen wir etwas länger nutzen...
Über ein paar Antworten und Ideen würde ich mich sehr freuen.
 
Die Heckklappe des neuen Multivans (und auch des neuen Californias) ist aus Kunststoff. Von VW gibt es keine Freigabe zur Montage eines Heckklappenträgers.

Die Firma Paulchen bietet trotzdem einen Heckträger für zwei Fahrräder für den MV21 an. Er stützt sich auch auf der Stoßstange ab.

Möglicherweise funktioniert diese Lösung.
 
Die Heckklappe des neuen Multivans (und auch des neuen Californias) ist aus Kunststoff. Von VW gibt es keine Freigabe zur Montage eines Heckklappenträgers.
Was hätte es gekostet, 2 C-Schienen oder 4 Fixpunkte vorzusehen und die Heckklappe für einen 60 kg auszulegen?
2 kg und 50-100€?
Das ist wirklich ein Armutszeugnis für VWN…
 
Aber das ist doch VORHER bekannt, was dieses Auto kann und eben nicht kann.

Zum Thema und nur als Beitrag zum Überdenken gemeint, da ich keine Ahnung von dem Auto habe: Ist das wirklich sinnvoll, Räder aufs Dach des doch nicht ganz niedrigen neuen "MV" zu wuchten? Gibt es da keine Möglichkeit, evtl. den Wohnwagen damit zu belasten? Und wenn der nicht dran ist, die Räder auf der Kupplung mitzunehmen?
 
So würde ich das auch machen; vorzugsweise auf die Kupplung und bei einem Wohnwagen auf die Deichsel des Wohnwagens.

Wenn die Deichsel aber zu kurz ist (ältere Eriba Touring) bleibt nur die Dachlösung oder für zwei Fahrräder (und Bauchschmerzen) der Paulchen-Träger.
 
Gibt auch Heckträger für Wohnwagen.
 
Dann müssen halt 50 andere kg vom Wohnwagen in den MV.
 
Hallo zusammen,

Erst einmal vielen Dank für die ersten Antworten...

ich möchte hier einmal meine aktuelle Situation schildern und meine bisherigen Recherchen mit euch teilen. Vielleicht habt ihr noch hilfreiche Tipps oder Erfahrungen für mich.


Aktuelle Ausgangslage:


  1. Wohnwagen & Zuladung:Führerscheinbedingt ist unser Wohnwagen auf max. 1.300 kg zulässige Gesamtmasse begrenzt – mit leider nur ca. 100 kg Zuladung. Ich habe tatsächlich jedes Teil verwogen (Vorzeltgestänge Alu, Geschirr etc.), weil wir vermeiden wollen, ständig umzuladen oder Dinge im Auto hin- und herzuräumen. Kurioserweise hat der Wagen ab Werk nicht nur ein Etagenbett, sondern auch vier Fahrradträger.
  2. Fahrräder & Equipment:Wir möchten auf Reisen ein E-Bike, ein normales Fahrrad, zwei Kinderfahrräder sowie den Fahrradanhänger fürs Baby (aktuell ca. 20 kg, wird im Wohnwagen transportiert) mitnehmen.
    Nach meiner bisherigen Planung könnten wir auf dem Autodach ca. 65 kg unterbringen – das würde die Wohnwagen-Zuladung deutlich entspannen. Klar, das Beladen und Verzurren dauert ein bisschen, aber ist im Vergleich zum Handling im Wohnwagen einfacher.

Meine bisherigen Recherchen & Überlegungen:


  1. VW-Original-Dachträger (aktuell vorhanden):
    Positiv: qualitativ hochwertig, einfache Montage.
    Nachteil: Baut recht hoch auf, ich schätze ca. 15 cm. Das führt dazu, dass wir oft an 2-Meter-Höhenbeschränkungen scheitern (z. B. in Parkhäusern oder bei touristischen Parkplätzen, wo Camper bewusst ausgesperrt werden sollen).
    Daher der Gedanke: Im Urlaub den Träger abnehmen und nur für die An-/Abreise montieren.
    Frage:
    Wie lange machen die werkseitigen Haltepunkte im Dach dieses ständige Montieren/Demontieren eigentlich mit?

  • Der VW-Händler sagt: Kein Problem.
  • Im T6-Forum hingegen habe ich schon Horrorbilder gesehen...

  1. Alternative: Thule-Träger mit Fix-Points:
    Laut einem Händler baut auch dieser relativ hoch auf, die Füße könnten aber dauerhaft am Fahrzeug bleiben. Der Verschleiß beträfe dann nur den Träger, nicht die Haltepunkte im Dach.
    Vorteile:

  • Deutlich günstiger als der VW-Träger.
  • Könnte im Alltag montiert bleiben, müsste nur für die Urlaubsfahrten komplett bestückt werden.
  • Nachteile:
  • Montage lt. Anleitung sieht etwas aufwendiger aus.

  1. Haltbarkeit der werkseitigen Haltepunkte:
    Mein Sorgenkind ist und bleibt die Frage:
    Wenn ich ca. achtmal im Jahr den Träger auf- und abbaue – wie lange hält der werkseitige Haltepunkt wirklich?
    Ich habe versucht, Infos dazu in den VW-Reparaturleitfäden zu finden, leider ohne Erfolg.
    Lediglich in einer Teileliste taucht eine "Schnappmutter" auf – könnte darauf hindeuten, dass der Haltepunkt analog zum T6 doch relativ einfach tauschbar ist? Hat da jemand genauere Infos?

Mein Ziel:


Ein möglichst langlebiges, alltagstaugliches Setup, das sowohl die Wohnwagen-Zuladung entlastet als auch den Stress mit Höhenbegrenzungen minimiert. Bin offen für Empfehlungen und Erfahrungsberichte, vor allem was die Haltepunkte und Langzeitnutzung angeht.


Danke euch vorab für eure Einschätzungen!
 
  1. Wohnwagen & Zuladung: Führerscheinbedingt ist unser Wohnwagen auf max. 1.300 kg zulässige Gesamtmasse begrenzt – mit leider nur ca. 100 kg Zuladung.
Wäre es da nicht am einfachsten du/ihr macht den E zu B Führerschein und lässt den WoWa aufs max. (das wäre dann?) auflasten?

E zu B ist bei uns in Ö mit einem MV eigentlich immer nötig sobald der Anhänger eine Bremse hat (und das hzgG >750kg ist).
 
Was ist denn mit einer Dachbox für´s Auto und Räder am Wohnwagen?
 
Führerscheinbedingt ist unser Wohnwagen auf max. 1.300 kg zulässige Gesamtmasse begrenzt
Das riecht nach B96. 2950 kg MV + 1300 kg WoWa.
zwei Kinderfahrräder sowie den Fahrradanhänger fürs Baby
Also insgesamt 3 Kinder?
Aus eigener Erfahrung: diese neigen dazu, größer und schwerer zu werden. Irgendwann wollen sie dann auch größere Fahrräder haben.
Das Auto wollen wir etwas länger nutzen...
Wieviel Zuladungsreserve habt ihr denn im MV?
macht den E zu B Führerschein
Da werdet ihr wohl früher oder später eh nicht drum rum kommen, wenn ihr weiterhin mit WoWa reisen wollt...
 
Verstehe nicht warum man hier das Forum bemüht.
2 Lösungen:
BE Führerschein machen, wo ist das Problem?
Oder Multivan verkaufen und richtigen Multivan T6/T6.1 mit Heckträger für 4 Fahrräder kaufen. Funktioniert mit Wohnwagen und du hast eine viel bessere Zuladung. Ach ja, um den richtigen Führerschein kommst du nicht drum rum. Einfach machen oder sich ewig einschränken.
 
Zurück
Oben